Beiträge von Outsider81

    vorlaut: Der Spruch "Auge um Auge, Zahn um Zahn" stammt aus dem alten Testament un galt für die Juden bei der Rückeroberung ihres Landes, also erstmal über Hintergrund von Zitate informieren bevor man vorlaut zwischenreinquakt!
    Im neues Testament"Wenn Du einen Schlag auf die linke Wange erhälst, so halte auch die rechte hin" Außerdem lautet eins der 10 Gebote Du sollst nich töten un Rachsucht, das vorwiegende Motiv weswegen die Todesstrafe vollführt wird, is eine der Sieben Todsünden.

    qWestfalia-Max: es gibt in Deutschland die Möglichkeit einen Menschen einzusperre.

    Allen Befürworten der Todesstrafe bei Gewaltverbrechen bitte ich sich mal mit dem Täter-Opferprinzip auseinander zu setzten!!!

    Der Spruch "Auge um Auge, Zahn um Zahn" galt den Juden bei der Rückeroberung ihres Landes un nicht generell. Im Neuen Testamnent steht hingegen " Bekommst Du einen Schlag auf die Linke Wange so halte auch die rechte hin", aber scheinbar is man in Amerika noch nich soweit mim lesen der Bibel gekommen. Desweiteren is ja auch eines der 10 Gebote "du sollst nich töten" un Rachsucht eine der sieben Todessünden, wenn die Amis sich also auf den lieben Gott berufen dann richtig.

    Der Fall Tookie Williams

    "Tookie" Williams in USA hingerichtet

    Der verurteilte vierfache Mörder Stanley "Tookie" Williams ist im US-Bundesstaat Kalifornien hingerichtet worden. Kurz nach Mitternacht wurde ihm im Gefängnis San Quintin nördlich von San Francisco das tödliche Gift gespritzt. Die Wächter hätten zwölf Minuten gebraucht, um eine Einstichstelle an Williams linkem Arm zu finden, berichteten Augenzeugen. Angaben des Gefängnisses zufolge hatte der Schwarze auf die übliche Henkersmahlzeit verzichtet. "Er sagte zu mir: 'Weint nicht, wir wollen stark bleiben'", erzählte der US-Bürgerrechtler Jesse Jackson.

    Wenige Stunden vor Williams' Hinrichtung hatte der Oberste Gerichtshof der USA eine Aussetzung der Exekution des Ex-Bandenchefs abgelehnt. Auch Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger wollte gegenüber "Tookie" Williams keine Gnade walten lassen: Das Gnadengesuch des 51-Jährigen lehnte er ab.

    Schwarzenegger warf dem Afroamerikaner vor, die von ihm begangenen Morde nicht gestanden und nicht bereut zu haben. Angesichts der Beweislage gebe es keinen Zweifel an der Schuld des damals 25-Jährigen, so Schwarzenegger bei seiner Begründung. Der kalifornische Gouverneur betonte, die Prüfung von Gnadengesuchen sei "immer schwierig", und dieser Fall bilde "keine Ausnahme". Nachdem er die Beweislage geprüft, der Geschichte der vier Morde nachgegangen, sich die Argumente angehört und "mit den weitreichenden Konsequenzen" seiner Entscheidung gerungen habe, habe er jedoch keine Gründe für eine Begnadigung ausmachen können. Die "Fakten" rechtfertigten es nicht, das Urteil der Geschworenen und die Entscheidungen der Gerichte aufzuheben.

    Der Fall hatte in den USA großes Aufsehen erregt und die Debatte um die Todesstrafe neu entfacht, weil der frühere Bandenchef Williams mehrere Bücher schrieb, in denen er junge Menschen vor Straßengangs und vor Gewalt warnt. Williams' Anhänger hatten sich in einem Brief noch einmal direkt an Schwarzenegger gewandt. Sie erklärten, es sei ein neuer Zeuge aufgetaucht, der die Unschuld des Verurteilten beweisen könne. Bis zuletzt hatten Bürgerrechtler wie Jesse Jackson oder die Menschenrechtsaktivistin Bianca Jagger für eine Begnadigung Williams' gekämpft. 50.000 Menschen in den USA unterzeichneten eine Petition für den Häftling.
    "Kalifornien hat einen unschuldigen Mann getötet"

    "Wir werden Williams Unschuld noch beweisen", sagte die Aktivistin und Williams-Unterstützerin Barbara Becnel kurz nach der Hinrichtung. "Wir werden zeigen, dass Arnold Schwarzenegger ein kaltblütiger Killer ist". Die Afroamerikanerin, die Williams bei der Veröffentlichung seiner Bücher half, rief als Zeugin in der Todeskammer aus: "Der Staat Kalifornien hat gerade einen unschuldigen Mann ermordet".

    Mit seiner Entscheidung wies Schwarzenegger bereits das dritte Gnadengesuch von Todeskandidaten während seiner Amtszeit ab. Doch eine Begnadigung hätte noch mehr konservative Wähler gegen Schwarzenegger aufgebracht, der erst kürzlich eine schwere Wahlschlappe einstecken musste, schätzte ein CNN-Kommentator die Entscheidung des Republikaners ein. Die Mehrheit der Kalifornier befürwortet die Todesstrafe.
    Mit Büchern gegen Gewalt

    Williams wurde 1981 schuldig gesprochen, einen Supermarktangestellten sowie zwei Motelbesitzer und deren Tochter erschossen zu haben. Gemeinsam mit einem Freund hatte er 1971 die Straßengang "Crips" gegründet. Im Gefängnis sagte er sich von seiner Vergangenheit los und wurde zu einem Prediger gegen die Gewalt. Für seinen Einsatz wurde er in den vergangenen Jahren fünf Mal für den Friedensnobelpreis und vier Mal für den Literaturnobelpreis nominiert.

    In einer ganzseitigen Anzeige in der "Los Angeles Times" beschrieb er seine Läuterung in jahrelanger Einzelhaft und seine neue Lebensaufgabe: "Ich sehe es als meine gesellschaftliche Verpflichtung an, den Rest meines Lebens der Bekämpfung von Jugendgewalt zu widmen. Ich möchte die Menschheit davor bewahren, noch mehr Opfer zu erzeugen."
    Letzte Begnadigung vor 38 Jahren

    Der letzte kalifornische Gouverneur, der einen Todeskandidaten begnadigte, war Ronald Reagan im Jahr 1967. Williams war der zwölfte Verurteilte, der seit Wiedereinführung der Todesstrafe in Kalifornien 1977
    hingerichtet wurde.

    MEIN KOMMENTAR:

    Es ist mal wieder soweit, die ach so "demokratische USA erneut einen Menschen, mit der aus archaischen Vergelzungsjustizzeiten stammende Todesstrafe, ERMORDET.
    Mord ist Mord auch dann wenn dieser Gesetlich legimitiert wird! Die Aussage Hernn Schwarzeneggers man könne einen Menschen nicht begnadigen der bis zuletzt seine Unschuld beteuert, zeut von der Stupidheit Schwarzeneggers. Ich finde es echt traurig und es macht mich wütend dass im 21. Jahrhundert es immernoch Staaten gibt die die Todesstrafe vollziehen, erstrecht wenn dieser Staat sich als "Beschützer" der Menschenrechte sieht!!!

    Guido: Ich hab mich auch mal auf die Suche der Herkunft meines Namens gemacht un siehe da, einmal erfahr ich von ner Jüdische Familie die vor ihrer Umbennung meinen Namen trug ein andresmal mal erfahr ich dass es ne Preußische Adelsfamilie mit meinem Namen gegeben hat un doch kann ich Deinen Wunsch einfach net nachvollziehen. Du bist also der Meinung der Mensch sei ein primitives Wesen dass die Kontrolle eines Monarchen bedarf? Sorry aber kann ein Monarch net auch ein Triebgesteuertes Wesen sein, oder sin blaublütiger anders veranlagt als das niedrige Volk?? Sorry ich kann echt drauf verzichten das manche Menschen aufgrund ihrer Herkunft bevorzugt behandelt werden, leider is das ja trotz Demokratie ja auch der Fall. Kann sehr gut auf so einen RÜCKSCHRITT verzichten! Was kostet eigentlich so ne "Traumhochzeit"? Findest das net unnötige Geldverschwendung???

    Teddy: Ich meinte das wenn er vorab von der geplanten Entführung informiert worden wäre, er diese verhindern bzw. den Typ hätte warnem MÜSSEN. Mittlerweile wird ja jedoch sogar davon berichtet das deutsche Behörden erst die CIA auf den Typ aufmerksam gemacht haben sollen :nein:

    vorlaut: Junge, junge was Du da vom Stapel lässt is ja wohl das letzte! Folter DARF NIEMALS UNTER KEINEN UMSTÄNDEN JURISTISCH ERLAUBT WERDEN.

    Liverpool (Reuters) - Weltweit haben Menschen am Donnerstag der Musik-Legende John Lennon gedacht. Vor 25 Jahren wurde Lennon in New York auf offener Straße im Beisein seiner Frau Yoko Ono erschossen.

    In Liverpool, dem Geburtsort des Musikers, Komponisten und Autors, wollten Fans im Stadtzentrum einen Altar neben einer Statue des Beatle errichten. Die Stadt wollte zudem einen Gedenkgottesdienst für ihn feiern. Dabei sollten Lieder des Getöteten gespielt werden. In New York planten hunderte Anhänger, bei den durch ein Beatles-Lied berühmt gewordenen "Strawberry Fields" im Central Park um 22:50 Ortszeit Lichter zu entzünden. Zu dieser Zeit war Lennon erschossen worden.

    John Lennon ist einer der einflussreichsten Komponisten aller Zeiten. 2004 wählten ihn Leser des Musikmagazins "Q" zur größte Rock'n'Roll-Legende aller Zeiten. Er wurde 1940 in Liverpool geboren. 1957 gründete er eine Band, die ein Jahr später mit ergänzter Besetzung als "The Beatles" zu spielen begann. Gemeinsam mit seinen Bandkollegen Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr verkaufte Lennon schätzungsweise mehr als eine Milliarde Schallplatten weltweit.

    Die Gruppe trennte sich 1970 - Wegbegleitern zufolge hatte die neue Frau an Lennons Seite, Yoko Ono, daran einen nicht unerheblichen Anteil. Lennon machte weiter allein Musik. Das wahrscheinlich populärste Solo-Album "Imagine" erschien 1971. Der gleichnamige Song wurde zur Hymne für Friedensaktivisten. 1980 erschoss ihn ein offenbar geistig verwirrter Fan vor seinem New Yorker Appartement. Der Mörder, Mark David Chapman, sagte zehn Jahre später, er habe mit seiner Tat das Zeitalter der Unschuld umgebracht. Lennon hinterließ auch zwei Söhne.

    So unbestritten seine Verdienste um Musik und Friedensbewegung weltweit sind, fügte er Menschen in seinem privaten Umfeld doch bis heute unvergessenen Schmerz zu. "Am Ende konnte man John gar nicht mehr erreichen. Und im Rückblick muss ich sagen, es war von dem Moment an, in dem er Yoko Ono getroffen hatte", sagte der frühere Freund Lennons, Billy Kinsley der Nachrichtenagentur Reuters. "Es war traurig."

    Sein Sohn Julian, der aus der ersten Ehe mit Cynthia Lennon hervorging, schrieb auf seiner Internetseite: "Ich hatte immer sehr gemischte Gefühle für Vater. Er war der Vater, den ich liebte, und der mich auf so viele verschiedene Arten vernachlässigt hat (...) es ist schmerzhaft, dass uns seiner früher Tod die Chance geraubt hat, uns besser kennen zu lernen."


    AUCH WENN DU VOR MEINER ZEIT VON UNS GEGANGEN BIST; JOHN DU WARST EIN MUSIKALISCHES GENIE!!!

    Sonntag, 4. Dezember 2005
    Europäischer Filmpreis
    "Caché" und Julia Jentsch

    Der beste Film des Jahres ist das Psychodrama "Caché" (Versteckt) des österreichischen Regisseurs Michael Haneke. Der bereits in Cannes preisgekrönte Film erhielt am Samstagabend in Berlin den Europäischen Filmpreis 2005.

    In dem Thriller, einer internationalen Co-Produktion (Frankreich, Österreich, Deutschland, Italien) wird gezeigt, wie die Fassade einer gutbürgerlichen Familie zusammenbricht, nachdem sie von einem Stalker belästigt wird.

    Das unter die Haut gehende Werk mit Juliette Binoche und Daniel Auteuil in den Hauptrollen kommt am 26. Januar in die deutschen Kinos. Auteuil wurde für seine Rolle als bester europäischer Schauspieler geehrt. Insgesamt fünf Preise gingen an "Caché", unter anderem siegte Haneke auch in der Kategorie "Beste Regie". "Ich komme mir ein bisschen vor wie an Weihnachten", meinte der Regisseur.

    Die deutsche Schauspielerin Julia Jentsch wurde als beste europäische Darstellerin des Jahres für ihre Rolle in dem Film "Sophie Scholl" ausgezeichnet. Dafür war sie im Februar bereits auf der Berlinale mit einem Silbernen Bären geehrt worden. Auch der Publikumspreis ging an Jentsch ebenso wie an den Regisseur des Films, Marc Rothemund. "Es ist unglaublich. Während des letzten Jahres gab es so viele Preise für Sophie Scholl. Vielen Dank all den Menschen, die sich den Film angesehen haben", sagte Jentsch.

    Der britische Schauspieler Sean Connery wurde für sein Lebenswerk geehrt, was der "europäische Patriot", wie sich der 75-jährige frühere "James Bond"-Darsteller in Berlin bezeichnete, als eine seiner größten Auszeichnungen ansieht. Der französische Filmkomponist Maurice Jarre erhielt den Europäischen Filmpreis für seinen "Beitrag zum Weltkino".

    Für das beste Drehbuch wurden Hany Abu-Assad (Holland/Palästina) und der Deutsche Bero Beyer für den Film "Paradise Now" ausgezeichnet. Der Preis für die beste Kamera ging an Franz Lustig für den Wim-Wenders-Film "on't Come Knocking". Den Fassbinder-Preis als "Europäische Entdeckung" erhielt der Film "Anklaget" (Angeklagt) von Jakob Thuesen (Dänemark). Als bester nichteuropäischer Film wurde der Streifen "Good Night, and Good Luck" von George Clooney (USA) ausgezeichnet.


    Weitere Erfolge der deutschen Filmszene :respekt: