Beiträge von Outsider81

    Es kann losgehen. Der Deutsche Meister und Pokalsieger 1. FC Nürnberg fiebert dem Bundesligaauftakt am Mittwoch, 19 Uhr, in der Halle am Berliner Platz, gegen den HC Leipzig entgegen. "Die Mädels scharren schon alle mit den Hufen und wollen endlich losgelassen werden", beschreibt Trainer Herbert Müller die Situation. Allerdings bereiten ihm zwei seiner Leistungsträgerinnen derzeit Probleme. Torfrau Sylvia Harlander liegt mit einem Virus und 40 Grad Fieber im Bett, Stephanie Ofenböck hat Knieprobleme. "Ich hoffe, beide werden bis Mittwoch wieder auf dem Damm sein", so Müller.

    Quelle: Hbvf.de

    EDIT: Upps, wolltest ja von Probs aus Leipzig un net Nürnberg höre ich Dösbaddel

    Zitat

    Original von Felix0711
    Liebes ZDF,

    wenn ihr schon bei eurem "Wahlforum" einen Bayern einladen müsst und der dann auch noch Erwin Huber heißt - übrigens: von Wirtschaftskompetenz war bei ihm nix zu merken - dann blendet doch nächstes Mal bitte einen deutschen Untertitel ein, wenn er das Wort ergreift. Dann würde man ihn wenigstens verstehen können, auch wenn es an Inhalten fehlt,

    :lol:

    Zitat

    Original von franky77
    Ich kann beim besten Willen weder bei der Propaganda der etablierten Parteien in Bezug auf die NPD noch bei UlfN's Beitrag irgendwas Dümmliches entdecken - dümmlich sind für mich die geistigen Tiefflieger der NPD! Und die werden für mich auch nicht weniger dümmlich oder sympathischer wenn die in einigen Landtagen 9% bekommen .....

    :klatschen:franky77

    Zitat

    Original von Meikel
    Oh ja, das kann ich 100% unterschreiben. Schmidt hat sich zuletzt einen gewissen Kultstatus aufgebaut, bei ihm scheint alles Niveau zu haben

    Zuletzt? Den Kultstatus hat der Harald schon lange un, auch wenn manche Idde nich so toll sein mag, macht er was er will un richtet sich bestimmt net ausschließlich nach Quoten, weder in Sat-1 Zeiten noch jetzt.

    Gewalttore à la Pascal Hens werden wir nur selten erzielen"


    TRAINERIN IM GESPRÄCH: Karin Euler über die Vorzüge und Nachteile ihres Kaders im Vergleich mit der Konkurrenz

    © Schwetzinger Zeitung - 01.09.2005

    Die TSG Ketsch steht vor dem ersten Anwurf in der 1. Damen-Bundesliga. TSG-Trainerin Karin Euler schildert gegenüber unserer Zeitung ihre Eindrücke über den Verlauf der Vorbereitung und wagt eine Prognose für den Rundenverlauf. Das Interview führte Steffi Lang.

    Frau Euler, sind Sie bis zum jetzigen Zeitpunkt mit dem Verlauf der Vorbereitung zufrieden?

    KARIN EULER: Nach unserer zweiwöchigen Pause haben wir jetzt fünf Wochen Training hinter uns. Wir haben täglich trainiert und waren auf zwei Turnieren, die wir beide gewinnen konnten und unterlagen in Oßweil erst im finalen Siebenmeterschießen. Insbesondere das Turnier in Allensbach mit dem Endspielsieg gegen den letztjährigen Vierten der Ersten Liga Leverkusen zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Wir haben die Zeit intensiv genutzt, um im ersten Spiel der Saison zu Hause gegen Rostock topfit zu sein. Bis jetzt bin ich mit unserer Vorbereitung wirklich zufrieden, alle ziehen gut mit, nur die Verletzung von Nicole Mahr (Knochenhautentzündung) passt nicht in den Plan.

    Wie haben sich die Neuzugänge Marlene Zapf und die holländische Torhüterin Mandy Burrekers sowie Jugendspielerin Friederike Gubernatis in den Kader integriert?

    EULER: Alle drei Spielerinnen sind Spielerinnen für die Zukunft! Sie sollen und werden in dieser Saison an der ersten Liga schnuppern. Marlene Zapf wird in dieser Saison noch nicht im Erwachsenenbereich eingesetzt, sie wird erst im Januar 16 Jahre und soll bei uns in der A- und B-Jugend spielen, jedoch mit dem Kader der ersten Damenmannschaft trainieren. Sie war zuletzt mit der Nationalmannschaft bei der Jugend-EM. Frederike Gubernatis ist erst kürzlich von einem lange geplanten dreiwöchigen Urlaub aus den USA zurückgekehrt und bei uns eingestiegen. Mandy Burrekers hat sich schon gut integriert, sie hat auch schon in unserer zweiten Mannschaft gespielt.

    Wo sehen Sie die Stärken und wo die Schwächen Ihrer Mannschaft?

    EULER: Unsere Stärke ist sicherlich die Ausgeglichenheit und der Teamgeist in der Mannschaft. Wir sind ein über Jahre eingespieltes Team, in dem jede weiß (meistens!), was sie machen muss. Wir sind läuferisch stark und verfügen über ein gutes spielerisches Potenzial mit vielen Lösungsmöglichkeiten. Wir haben eine eingespielte Abwehr, die in der Lage ist, zwei unterschiedlich offensive Abwehrformationen zu spielen, aus denen wir einen effektiven Gegenstoß und erweiterten Gegenstoß spielen können. Unsere Schwächen liegen eindeutig in der Körpergröße und der auch damit verbundenen Kraft. Wir müssen uns jedes Tor erarbeiten und werden nur selten so genannte "leichte Tore" mittels Gewaltwurf im Stile eines Pascal Hens erzielen! Auch in der Abwehr bedeutet das ständig offensiv mit hoher Laufbereitschaft und körperlichem Einsatz arbeiten - und das kostet einfach richtig viel Kraft! Wir haben keinen einzigen Profi, nicht mal einen Halbprofi im Team, wir können also maximal einmal am Tag - und das nach der Arbeit - trainieren. Da wird es schwer, sowohl Kondition als auch Technik und Taktik in ausreichendem Maß zu schulen und zu entwickeln.

    Die TSG hatte unter Ihrer Führung schon zwei Gastspiele in der 1. Bundesliga. Lässt sich die jetzige Situation mit denen nach den Aufstiegen in den Spielzeiten 1993/1994 und 1998/1999 vergleichen oder sind die Voraussetzungen ganz andere?

    EULER: Die Voraussetzungen sind anders! Den ersten Aufstieg verdankten wir einem nachträglichen Punktabzug des eigentlichen Tabellenführers aus Augsburg, beim zweiten Aufstieg waren wir auch Zweiter und sind durch den Verzicht des damaligen Meisters aus Albstadt in die erste Liga gerutscht. In dieser Saison haben wir uns den Aufstieg aus eigener Kraft geholt! Auch die Voraussetzungen im Verein haben sich geändert, wir sind auch da noch keine Profis, aber deutlich professioneller geworden. Und auch die Mannschaften lassen sich nicht vergleichen, das jetzige Team ist die eindeutig beste Ketscher Mannschaft, die ich hier je trainiert habe.

    Viele so genannte Handballexperten handeln die TSG schon vor dem Rundenbeginn und dem ersten Spiel als ersten Absteiger. Das realistische Ziel der Bären kann in dieser Saison eigentlich nur Nichtabstieg heißen.Wie wollen Sie das bewerkstelligen?

    EULER: Das Saisonziel heißt natürlich "Nichtabstieg". Aufsteiger haben es immer schwer und wir - ohne hochkarätige Neuzugänge - sind tatsächlich von allen Vereinen schon als Absteiger ausgeguckt! Aber abwarten, ich bin mir sicher, dass wir eine realistische Chance haben! Dazu gehört jedoch auch eine Portion Glück und da angeblich das Glück dem Tüchtigen gehört, werden wir alle dafür tüchtig arbeiten! Sprich, wir werden wesentlich mehr als in der zweiten Liga trainieren, wir versuchen mit Hilfe prophylaktischer Trainingsübungen das Verletzungsrisiko so gering wie möglich zu halten, wir versuchen der Mannschaft ein positives Umfeld zu geben und wir hoffen eine "Rote Bärenhölle", die uns genau so euphorisch und enthusiastisch unterstützt wie in den Relegationsspielen. Dann kann diese junge Mannschaft über sich hinauswachsen!

    Wen zählen Sie zum Kreis der Meisterschaftsfavoriten und der Abstiegskandidaten?

    EULER: Auf den ersten sechs Plätzen sehe ich Leipzig, Nürnberg, Trier, Leverkusen, Buxtehude und Erfurt. Dortmund, Frankfurt/Oder, Oldenburg, Rostock, Kirchhof und wir werden unter sich die Plätze 7 - 12 ausmachen. Meine Mannschaft möchte ihre Saison nicht schon im April beenden, sondern sie will wieder eine Relegation spielen. Dafür muss man mindestens Platz 10 belegen……! Platz 11 und 12 steigt direkt ab, ohne Chance. Am Samstag starten die Bären mit dem Heimspiel gegen die Rostocker Dolphins. Sind alle Spielerinnen fit oder gibt es Ausfälle? EULER: Nicole Mahr laboriert noch immer an einer Knochenhautentzündung am Schienbein. Sollte sie am Samstag nicht spielen können, wird Mandy Burrekers aufrücken. Alle anderen sind soweit fit. Sind Ihr Team und Sie richtig heiß auf den Saisonautakt? EULER: Und ob! Man kann fast sagen, dass die Spannung stündlich steigt. Wir wollen gleich im ersten Spiel was reißen.

    Wie schätzen Sie die Rostocker ein?

    EULER: Das ist eine etablierte Mannschaft mit einer jahrzehntelangen Nachwuchsarbeit. Allerdings haben sie mit Svetlana Minewskaja einen starken Abgang verkraften müssen. Wenn wir die Liga halten wollen, müssen wir eigentlich schon am Samstag punkten. sl/rad

    So geht's aus - oder auch nicht?



    © Schwetzinger Zeitung - 01.09.2005
    Tipp Karin Euler

    1. 1. FC Nürnberg
    2. HC Leipzig
    3. Bayer Leverkusen
    4. DJK/MJC Trier
    5. Buxtehuder SV
    6. THC Erfurt
    7. VfL Oldenburg
    8. TSG Ketsch
    9. Borussia Dortmund
    10. FHC Frankfurt/Oder
    11. PSV Rostock
    12. SG 09 Kirchhof

    Tipp SZ/HTZ-Sportredaktion
    1. 1. FC Nürnberg
    2. Bayer Leverkusen
    3. HC Leipzig
    4. DJK/MJC Trier
    5. THC Erfurt
    6. VfL Oldenburg
    7. Buxtehuder SV
    8. Borussia Dortmund
    9. FHC Frankfurt/Oder
    10. TSG Ketsch
    11. PSV Rostock
    12. SG 09 Kirchhof


    Bären und Co. fürchten sich nicht vor großen Namen


    TSG KETSCH: Am Samstag beginnt mit dem Heimspiel gegen den PSV Rostock die schwierige Mission "Nichtabstieg"
    Von unserem Redaktionsmitglied Steffi Lang

    © Schwetzinger Zeitung - 01.09.2005

    Die Handballerinnen der TSG Ketsch haben den Aufstieg in die 1. Bundesliga nach den Play-off-Spielen gegen Göppingen gebührend gefeiert, bevor sie Anfang August in die Vorbereitung auf die Saison 2005/2006 ins deutsche Oberhaus gestartet sind. Alle Ergebnisse aus den Testspielen bei Turnieren und der vergossene Schweiß sind aber jetzt Makulatur, denn am Samstag wird es ernst. Mit dem Heimspiel gegen den PSV Rostock steht gleich zum Auftakt ein richtungsweisendes Spiel im Kampf um den Klassenerhalt, den sich die Bären zum Ziel gesetzt haben, auf dem Programm. In Leipzig am 10. September hängen die Trauben wohl unerreichbar hoch und am 17. September wartet mit der Heimpartie gegen den Mitaufsteiger THC Erfurt, der auf dem Transfermarkt richtig zugeschlagen hat, ein weiterer dicker Brocken.

    "Die ersten beiden Spiele zu Hause werden richtungsweisend sein", meinten sowohl TSG-Trainerin Karin Euler als auch die Abteilungsleiter Andrea und Franz Lemberger unisono und hoffen auf zählbare Ergebnisse für Ketsch im Abstiegskampf, der knüppelhart wird. Allerdings haben die beiden Heimpartien nicht nur eine hohe sportliche, sondern auch eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung. "Wir haben mit 500 Zuschauern pro Heimspiel kalkuliert", wissen die Abteilungsleiter, dass diese Rechnung wahrscheinlich wohl nur dann aufgeht, wenn Ketsch zu Beginn zählbare Ergebnisse einfährt oder sich zumindest gut verkauft. "Mit einem Sieg zu starten, wäre schon klasse", weiß auch Karin Euler um die Tatsache, dass ein doppelter Punktgewinn gerade für die Moral ihrer Truppe eminent wichtig wäre.

    Bundesliga erfahrene Neuzugänge sucht man in der Kaderliste der Bären vergebens. Es wurde kein passender Ersatz für Rückraumspielerin Stipanka Ivandic gefunden, die der TSG in der neuen Runde nicht zur Verfügung stehen wird. Schweren Herzens entschied sich die Kroatin dafür, die Bären zu verlassen und in die USA zu gehen. An der Stanford University trat sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge ihr Stipendium an.

    Und so muss die TSG, wie aucAh schon in den Jahren zuvor, aus der Not eine Tugend machen und setzt auf eine gesunde Mischung aus erfahrenen Akteurinnen und talentierten Spielerinnen aus der Region und der eigenen Jugend und das spielstarke Kollektiv. Apropos Talente: Mit Friederike Gubernatis (eigene Jugend), der holländischen Jugendnationaltorfrau Mandy Burrekers (Club de Volevijckers) sowie Marlene Zapf (TV Wörth) und der noch verletzten Elli Garcia Almendaris (eigene Jugend) sollen junge Talente an die erste Mannschaft herangeführt werden und auch regelmäßig mittrainieren. Während Garcia Almendaris und Zapf in den Jugendmannschaften zum Einsatz kommen werden, ist es möglich, dass Burrekers, die in der A-Jugend und der zweiten Mannschaft gesetzt ist, sowie Gubernatis eventuell Kurzeinsätze in der 1. Liga absolvieren werden.

    Ein Stein vom Herzen ist den Verantwortlichen gefallen, als sie erfuhren, dass Torhüterin Nicole Mahr als Diplom-Finanzwirtin eine Anstellung in Darmstadt bekommen hat und somit weiter in Ketsch am Ball bleiben kann. Mahr wird zusammen mit Ilka Arndt das Bären-Tor hüten. Am Kreis stehen mit der kampfstarken Franzi Garcia Almendaris und Routinier Jeannette Ullrich (Euler: "Sie ist ein Kämpfertyp und eine wertvolle Spielerin") zwei gute Kräfte zur Verfügung. Auf Linksaußen wollen Natalie Augsburg, die sich spielerisch enorm weiter entwickelt hat, und die erfahrene Krisztina Konrad auf Torejagd gehen. Auf den beiden Rückraumpositionen werden Brunni Merkel, Simone Kuhn und Sandra Senk zum Einsatz kommen. Kopf des Bären-Spiels wird wieder Mittelfrau Astrid Wörner sein. Auf Rechtsaußen gehen Svenja Huber und Steffi Trunk auf Torejagd. Youngster Julia Löbich steht ebenfalls wieder im TSG-Kader, der allerdings für Erstliga-Verhältnisse recht klein ist - vielleicht zu klein. "Da dürfen sich nicht viele verletzen und die Jungen müssen Verantwortung übernehmen", weiß Karin Euler um die Probleme, die eine dünne Personaldecke mit sich bringen kann.

    "Die Mannschaft weiß, auf was sie sich eingelassen hat", ist der Trainerin klarA, dass ihre Akteurinnen das, was in der 1. Bundesliga auf sie zukommen wird, auch realistisch einschätzen können und nicht auf Wolke 7 schweben. Allerdings bleibt die Übungsleiterin trotz des Wissens, dass es eine sehr schwere Saison für die erfolgsverwöhnten Ketscherinnen wird, dennoch optimistisch und ist vom Können ihres Teams überzeugt: "Ich fürchte mich nicht, wir haben gute Spielerinnen, allerdings nicht die 1,80 Meter großen Rückraumspielerinnen."

    Eine Aussage, die Karin Euler sicher Mut gemacht hat, dass es mit dem Ziel "Nichtabstieg" klappen kann, war die von Bundestrainer Armin Emrich. Er war vor Ort, als die TSG im August ihr erstes Turnier gegen die Zweitligisten Weibern, Lintfort und Greven sowie Regionalligist Ortenberg bestritt. "Ihr könnt die Klasse halten, wenn die Abwehr gut steht und das Tempospiel klappt", sagte er zur "Bären-Dompteuse". Die wird es mit Freude vernommen und auch an ihre Spielerinnen weitergegeben haben

    Wen von beiden findet Ihr besser un warum?

    Ich bevorzuge eindeutig "Dirty Harry", war schon zweimal als Zuschauer in seiner Sendung, da er anspruchsvoller is un der einzigste Fernsehmensch der in seiner Sendung macht was er will un trotzdem von seinen Fans geliebt wird. Uausi der einzige TV-anarchist ;)