Beiträge von Gottfried

    @ Vorlaut

    Ich habe mir den Link einmal angeschaut. Ich muß eher über Deine Interpretation lachen und werde dazu auch nichts mehr sagen.

    Zitat

    ...Ein Angebot, für das Ministerium für Staatssicherheit zu arbeiten, lehnte sie 1978 ab. In ihrer Stasi-Opferakte werden ihre kritische Haltung gegenüber der DDR und dem Kommunismus ("politisch-ideologische Diversion") und ihre Zustimmung zur polnischen Gewerkschaft Solidarnosc vermerkt...

    Wenn Du schon selbst nicht lesen kannst, werde ich es Dir auch nicht mehr beibringen können. :wall:

    @ vorlaut

    Um das ganze mal abzukürzen: Herr Heilmann war bei der Stasi, hat dort aber nicht gespitzelt. Na gut, dann war er wahrscheinlich nur Küchenhilfe oder Hausmeister :wall: und hat auch gar keine Ahnung gehabt, was man so bei der Stasi (also alle anderen, nur er nicht...) gemacht hat... Bestimmt... Weltklasse, solche Menschen in den Bundestag zu wählen und nun sag mir bitte keiner, daß er bei der Stimmabgabe für die "SED/Die Frustrierten" nicht gewußt hat, was er da ankreuzt... :lol:

    Das Ergebnis haben wir heute: Eine große Koalition, die - so ist meine Vermutung schon heute - auch in den nächsten vier Jahren nicht viel ändern wird und von Bürokratieabbau und Steuervereinfachung faseln und ihre Staatsdiener wieder mit mehr Kompetenzen ausstatten und den Bürger noch mehr aushorchen und auspressen wird. Das haben wir bei der "Gesundheitsreform" von Ullahorst Seeschmidthofer bestaunen dürfen.

    Im übrigen halte ich den SPIEGEL nun nicht gerade für ein voreingenommenes Medium. Aber das nur am Rande.

    Zitat

    Original von vorlaut
    Wo ist denn von Erinnerungslücken die Rede ?

    Wollen wir es mal gemeinsam durchlesen, vorlaut?

    Zitat

    Lutz Heilmann, frisch gewählter Abgeordneter der Linkspartei.PDS, hat offenbar Erinnerungslücken: Auf seiner Website gibt er an, er habe von 1985 bis 1990 Wehrdienst geleistet. Tatsächlich war er hauptamtlich bei der Staatssicherheit... - In den nach dem Fall der Mauer von Bürgerrechtlern gesicherten Gehaltslisten des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) ist Heilmann 1989 als hauptamtlicher Mitarbeiter des DDR-Geheimdienstes registriert.

    Was hat das denn mit "Bond" zu tun? :pillepalle:

    Zitat

    Linkspartei-Mann arbeitete für die Stasi

    Lutz Heilmann, frisch gewählter Abgeordneter der Linkspartei.PDS, hat offenbar Erinnerungslücken: Auf seiner Website gibt er an, er habe von 1985 bis 1990 Wehrdienst geleistet. Tatsächlich war er hauptamtlich bei der Staatssicherheit.

    Hamburg - In den nach dem Fall der Mauer von Bürgerrechtlern gesicherten Gehaltslisten des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) ist Heilmann 1989 als hauptamtlicher Mitarbeiter des DDR-Geheimdienstes registriert. Nach Aktenlage war er in der Hauptabteilung Personenschutz tätig, die für die Sicherung und Versorgung der Partei- und Staatsführung zuständig war.

    Eine Verwechslung mit einer anderen Person gleichen Namens ist ausgeschlossen: Sowohl das in den MfS-Unterlagen vermerkte Geburtsdatum, der 7. September 1966, als auch der Meldeort, Zittau in Sachsen, stimmen mit den Daten im Lebenslauf des Bundestagsneulings überein.

    Vom SPIEGEL konfrontiert, gab Heilmann seine MfS-Tätigkeit gestern zu. Er habe aber seine Lübecker Genossen vor seiner Kandidatur informiert und so "die entsprechenden Regelungen der Linkspartei" erfüllt. Ein Sprecher der Bundespartei erklärte, er sehe in dem Vorgang "kein großes Problem". Heilmann ist der erste hauptamtliche Stasi-Mitarbeiter, der jetzt als Abgeordneter im Deutschen Bundestag sitzt.

    Quelle: SPIEGEL ONLINE

    @ Micha

    Ja, aber vielleicht stört es Schäfer Bruno, daß es mit "RL Süd" überschrieben wurde. Kirchzell spielt nämlich nach einem einjährigen Abstecher wieder in der RL Südwest.

    Von mir ganz besonders viel Anteilnahme an meinen Namensgeber und sein Team. Gottfried wird es schon richten! :hi:

    So ähnlich wie der Leserbrief von gestern liest sich auch die Kritik an Kirchhof von Seiten der SPD:

    Angesichts des Rückstands in den Umfragen wird der Ton bei der SPD schriller. Der Sprecher der Parlamentarischen Linken, Michael Müller, nannte Kirchhof in der Zeitung "Die Welt" heute "erzreaktionär" und verglich ihn mit amerikanischen Neokonservativen wie US-Vizepräsident Dick Cheney. Natürlich gebe es Unterschiede, räumte Müller gegenüber SPIEGEL ONLINE ein: "Aber die Kreuzzugsmentalität ist die gleiche". Kirchhof sei nicht bloß wirtschaftsliberal wie die FDP, sondern verfolge mit seinem "Marktradikalismus" das gesellschaftspolitische Ziel, Familie und Nation zu stärken.

    "Familie und Nation zu stärken". Pfui, das macht man doch nicht.

    Die Art und Weise, wie sich die SPD gerade auf Kirchhof einschießt, stellt nur unter Beweis, daß sie nichts - aber auch gar nichts - von seinem Konzept verstanden hat. Man führe sich nur mal die Berechnungen im aktuellen SPIEGEL zu Gemüte. Ist da die arme Krankenschwester oder der arme Facharbeiter der Verlierer, oder nicht doch der Spitzenverdiener :pillepalle:

    Aber dieser Herr Müller hat bei mir eigentlich immer nur dann gut ausgesehen, wenn ich rechtzeitig die "Mute" Taste gedrückt habe.

    @ vorlaut

    Der Name ist Programm, oder?

    Meiner Freundin geht es genau so. Es wird eine 37 Stundenwoche vereinbart, wobei Arbeit für 42 Stunden da ist. Zum Glück kann sie Überstunden noch abfeiern - ich kenne immer weniger Arbeitgeber, die Überstunden bezahlen. Außer größeren Unternehmen und denen ist es - wie Waldorf sagt - vollkommen egal, ob Du zum Arbeitsgericht gehst. Das ist bei denen ein Routinevorgang. "Was wollen Sie? 3.000 Euro. Hier, danke, auf Wiedersehen. Nächster bitte".

    Aber ich wollte mit diesem Leserbrief - die Verfasserin scheint mir nicht geistig verwirrt, sondern total verbittert zu sein - keine Diskussion über Arbeitszeit beginnen. Tatsache ist wohl, daß die Verkürzung von Arbeitszeiten kaum neue Arbeitsplätze geschaffen hat, sondern Überstunden. Auch eine Leistung - wir haben in der letzten Legislaturperiode 1.800.000.000 Überstunden geschaffen :jump:

    @ jhl

    Du hast recht. Die CDU betreibt wirklich den Wahlkampf nach Linksaußen, den eigentlich Schröder führen müßte. Wenigstens sollte Merz seine Spesen noch von der SPD bezahlt bekommen. Damit meine ich weniger seine Aussage mit den 345 Euro sondern die Tatsache, daß ein Hans Eichel diesem komplett verwirrten Saarland-Napoleon niemals argumentativ beikommen würde.

    Ich wundere mich in diesem Thread eigentlich die ganze Zeit schon, daß es einige Stimmen für die Linkspartei gibt, aber kaum einer bekennt sich dazu. Was ja auch genug aussagt über Motive und Argumente....

    Zitat

    Original von Waldorf
    Wenn ich mich recht erinnere war die Frage: Kann man von 345 € im Monat leben?

    Die Frage möchte ich noch einmal aufgreifen. In unserem Lokalblatt gab es einen Artikel über ein dreistes Gaunerstück:

    Tresor auf dem Acker gefunden - 285 Euro Beute - Polizei sucht Zeugen

    Lauterbach (P). Am Sonntagnachmittag fand ein Spaziergänger zwischen Herchenhain und Sichenhausen in der Feldgemarkung "Ernstberg" den aufgeschnittenen Tresor, der in der Nacht zum Sonntag aus dem Landratsamt gestohlen worden war (der LA berichtete). Die Tür war entfernt worden. Das Bargeld fehlte, die Akten dürften größtenteils vorhanden sein. In der Nacht zum Sonntag waren bisher unbekannte Täter in das Landratsamt eingedrungen. Sie brachen eine rückwärtige Tür des Gebäudes auf. Ziel war die Kreiskasse, deren Tür ebenfalls aufgebrochen wurde. Dort wurde die Schalterscheibe der Zahlstelle ausgebaut und der Tresor aus seiner Verankerung gerissen. Mittels eines elektrischen Hubwagens, der in einer verschlossenen Garage im Hof stand, wurde der Tresor aus der Kreiskasse abtransportiert und vermutlich auf einen Klein-Lkw, Jeep oder Pick-Up verladen. Obwohl die Täter sicher sehr viel Mühe hatten, dürfte die erlangte Beute eher gering sein. Neben 285 Euro Bargeld befanden sich diverse schriftliche Unterlagen im Tresor, die vermutlich für die Täter wertlos sind.

    Das hat eine Leserin - scheinbar vollkommen ernsthaft - zu folgendem Leserbrief-Urteil kommen lassen:

    "Arbeit teilen"

    Zum Artikel "Tresor auf dem Acker gefunden" vom 23. August 2005 schreibt Bettina Richter: Das sind die Auswüchse, die Hartz 4 mit sich bringt: Armut, Arbeitslosigkeit auf lange Zeit! Endstation: Kriminalität! Ökonomisch sinnvoller wäre es, Arbeit zu finanzieren statt Arbeitslosigkeit! Bewusstseinswandel in der Arbeitswelt würde meiner Meinung nach dem Problem der Arbeitslosigkeit näher rücken, das sieht nach meinen Vorstellungen so aus: Nicht jede Arbeit lässt sich teilen und nicht in jedem Betrieb ist die Teilung der Arbeit möglich. Arbeit teilen heißt auch Lohn teilen, Niedriglöhne lassen sich nicht teilen. Eine verantwortliche Handhabe der Teilung kann die Einstellung des einen oder anderen Menschen realisieren. Damit dem bereitwilligen Arbeitsteiler kein Nachteil entsteht, wäre es denkbar, dass der Staat Lohnausgleich schaffen könnte. Also wer bereit ist, Anteile seiner Arbeit abzugeben oder Überstunden abzubauen, würde meiner Meinung nach einen entscheidenden Beitrag zur Mitmenschlichkeit hinzufügen. Zumal ein jeder Anrecht auf Arbeit hat, ist es undenkbar, was Hartz 4 in der Kürze der Zeit angerichtet hat. Theoretiker, die in der Praxis nach Hartz 4 leben sollten, wären eine interessante Studie für die Politiker. Umdenken, Verbesserungen angebracht!

    Ich glaube, von 285 Euro täglich kommt man dann doch ganz gut über die Runden, oder? :pillepalle:

    Ich muß zugeben, daß ich die Talkshow gestern nicht gesehen habe, wie ich mir seit geraumer Zeit solche Diskussionsrunden nicht mehr zu Gemüte führe. Es kommt einfach nix bei herum!

    Ich gebe Dir gerne recht, daß ich auch meine Probleme damit habe, daß nun auf einmal die gesamte private Vorsorge, das Eigenheim etc. in einen Topf mit Arbeitslosenleistungen geworfen werden. Denn - auch da hast Du recht - es ist eigentlich kaum verständlich, daß derjenige, der in eine Versicherung einbezahlt, leistungsmäßig anders gestellt wird als derjenige, der niemals gearbeitet hat und demzufolge auch nicht gleiche Leistungsansprüche haben sollte.

    Meiner Meinung nach sollte hier eine komplett steuerfinanzierte Geschichte her um das Lebensminimum abzusichern.

    Dann können wir uns vielleicht auf den gemeinsamen Nenner einigen, daß es für denjenigen, der durch tatsächlich erlittene Arbeitslosigkeit zum Sozialfall wird sehr wohl DEN Punkt darstellt - während der, der niemals gearbeitet hat (auch solche Fälle soll es ja geben, bei denen nur Sozialhilfeansprüche von Generation zu Generation weitergegeben werden) gleiche Ansprüche eigentlich nicht stellen sollte.

    Dann würde ich Frau Christiansen auch mal billigen Populismus vorwerfen, oder nicht? Würde sie sich mit 345 Euro zufrieden geben (das würde wenigstens die GEZ-Gebühren wieder senken).

    Den Punkt trifft diese Frage wirklich nicht, denn es geht nicht darum, ob Herr Merz oder Frau Christiansen mit diesem Betrag über die Runden kommen würden - von Herrn Lafontaine erwarte ich das im übrigen am wenigsten. Sondern es geht darum, und da unterstütze ich die SPD sogar einmal, ob damit ein ausreichender Abstand zu den Niedriglohnempfängern erreicht wird, und das war die Intention hinter Hartz IV.

    @ Outsider81

    Nicht :nein: aufregen :nein: wegen :nein: meiner :nein: Meinung. Ich habe gerade erfahren, daß meine Briefwahlunterlagen zu spät eintreffen und ich höchstwahrscheinlich nicht wählen werden kann. :wall:

    Zitat

    Original von OsloStar
    Ich habe lediglich ein Lied gesucht und da ich in den MTV Charts nichts gefunden habe, habe ich es mal bei Bravo versucht. Eine ganz geniale Funseite haben die da auf die Beine gestellt.

    Das würde ich jetzt auch sagen :D

    Zitat

    Original von OsloStarAber wer weiss, vielleicht druckt sich ja ein weibliches HE Mitglied die Anleitung eines Blow Jobs aus und holt den Spickzettel in der heissen Liebesnacht aus ihrer Hosentasche! :D

    Oder das wäre doch gleich mal ein Top-event für Eure neue Blow-Job-Arena oder wie die heißt ;)

    Zitat

    Original von Micha
    Aber Politik ist doch - zumindest aus Wählersicht - genau das: schwarz-weiß, rot-schwarz, Schröder-Merkel usw.

    Im Ergebns hast Du leider verdammt recht. Wobei es tatsächlich so ist, daß die Parteien sich doch kaum radikal gegenüberstehen, sondern nur in unwesentlichen Nuancen voneinander abweichen. Das hat ein Artikel im Spiegel-Online herrlich zusammengefaßt (sorry, wenn es ein wenig lang ist):

    Zitat

    Original von Micha

    Ich glaube, es wird wieder nur ein Einzeiler, mal sehen. Ich glaube, dass die Rot/Grüne Regierung im Wahlprogramm gute Maßnahmen hat, bessere (m. E.) als die CDU.

    Wer hatte denn jahrelang getönt, "die Renten sind sischer"? Und das war damals schon gelogen!

    Laß Dich nicht so einpeilen: "Wer nicht für uns ist gegen uns". Ich habe doch nicht und nie gesagt, daß ich als Bewunderer nordhessischer Finanz- und niedersächsischer Friedenskünste unbedingt für die Gegenseite bin, obwohl mein Wahlomat pinkelgelb aufleuchtet.... Es gibt doch andere Sichtweisen als dieses ewige schwarz-weiß. Wenn ich Politiker wäre, würde ich auch arm-reich und Arbeitnehmer-Arbeitgeber ständig gegeneinander ausspielen. Das klappt ja ganz toll und dabei hat das Volk am Ende auch den Eindruck, daß irgendeine Seite die Probleme lösen könnte, während ich mir schnell noch meine Pensionen sichere...... Das kann nämlich keine.

    Ich gebe Dir vollkommen recht, daß der Gartenzwerg aus dem Rheinland einer der größten Volksverdummer aller Zeiten war. Natürlich sind und waren die Renten nischt sischäh (es sei denn man ist Politiker). Aber welche Volkspartei sagt das heute laut und deutlich und zieht auch die Konsequenz - (oh Gott, das böse Wort:) Abschaffen! ?