Beiträge von Gottfried

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    Original von Outsider81
    Gottfried: Erzähl das mal unter andrem den Verkäufern, welche ihren Beruf zu Zeiten "humaner Arbeitszeiten" gelernt ham un bestimmt bald mal fast rund um Die Uhr arbeiten müssen, zum Bleistift ham können die Geschäfte der WM-Ausrichter-Stadien während der WM rund um die Uhr öffnen.

    Das ist ein berechtigter Einwand. Aber wenn ich am Wochenende Kunden besuche, dann bekomme ich meine Rechnung auch nicht steuerfrei ausgezahlt. Es sollte Sache der Tarifpartner sein, das zu lösen.

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    Original von Micha
    Die Union will die Übungsleiterpauschale steuer- und sozialversicherungspflichtig machen. (Quelle)

    Was halten denn unsere Trainer davon?

    Naja, von den Websozis habe ich nichts anderes erwartet, als sich mal wieder irgendeinen kleinen Punkt aus einem gesamten Konzept herauszusammeln, um das ganze Konzept madig zu machen. Applaus.

    Auch die Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit von Übungsleiterpauschalen ist eine Subvention, man mag es drehen und wenden wie man es will. Ebenso wie Nachtzuschläge, Feiertagszuschläge, Kaufkraftzuschläge, etc. pp.

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    Original von Tester

    Zitat:
    Original von Gottfried
    16% für die Linkspartei?

    Nach der Stoiber-Logik hiesse das 16 % Ossis in der HE.

    Nee, frustrierte Ossis :)

    Vielleicht ein wenig lang, aber sehr interessant:

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    Original von Da Kid #21
    .... Deutschland mit seinem Polnisch/Brasilianisch/Afrikanischen einbürgerungs Sturm

    Ich weiß ja nicht, ob das jetzt abwertend gemeint war. Aber bei den Oranjes laufen auch nicht wirklich nur Spieler auf dem Platz herum, die auf eine 800-jährige niederländische Ahnenreihe blicken können. :nein:

    Wenn die "Käsköppe" mal endlich lernen würden, daß man gegen Deutschland erstens seine Torchancen brutal verwerten muß und zweitens in der Abwehr nicht so rumgaukeln darf, dann gewinnen sie ja auch mal.

    Das 2:2 war doch typisch: Der Verteidiger tanzt Ballett mit Borowski, bis der ihm den Ball vom Fuß haut, ab damit in die Mitte und dann: Gerald Asamoah :Hail: :Hail: :Hail:

    @ Lord Vader

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    Die Ausrede mit den Frustrierten (angeblich Lafontaine und Gysi) kommt bei vielen noch relativ gut an. Aber hat er wirklich diese beiden gemeint?

    Wen soll er sonst gemeint haben außer diesen beiden Demagogen? Den ganzen Osten, wie ihm vorgeworfen wird, sicher nicht.

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    Ich hätte mir in dem ganzen Zusammenhang von Edmund Stoiber etwas mehr Ehrlichkeit gewünscht.

    Nun, wenn man Stoiber sei seinen Auftritten beobachtet, dann wünscht man sich manchmal, daß er nicht so offen und ehrlich seine Meinung äußert wie er es nun getan hat. Unehrlich und polemisch ist das Verlangen der SPD-Ministerpräsidenten (ich wußte gar nicht, daß es sowas noch gibt), von ihm eine Entschuldigung einzufordern.


    @ Wieland

    Klasse Beitrag. Ich kenne auch Leute im Alter von damals knapp 40, die nach der Wende feststellen mußten, daß ihnen einfach die gesamte Jugend verloren gegangen ist, was Urlaubsreisen, schnelle Autos, flotte Hifi-Anlagen betrifft. All das, was im Westen eben so selbstverständlich war und ist. Eine "verlorene Generation" mag man denken.

    Klar, nach der Wende haben sich hier viele schief gelacht, was "Ossis" ihnen für ihre gebrauchten Schrottkarren geboten haben. Man hat den Konsum in den Osten exportiert, ohne sich Gedanken darüber zu machen, ob sich das eigentlich von selbst finanziert.

    Man hat ja schon fast vergessen, daß der Solidaritätszuschlag anfangs eingeführt wurde, um die Kosten der Wiedervereinigung dem Volk aufzubürden, und daß dieser schon nach kurzer Zeit wieder abgeschafft wurde, weil man dachte, daß die kurze Anschubfinanzierung ausreichen würde. Pustekuchen. Heute ist schon gar nicht mehr an die Abschaffung dieser Sondersteuer zu denken (im übrigen zahlen ja auch die "Ossis" den Soli, um mal mit dem beliebten Vorurteil aufzuräumen, es sei eine reine West-nach-Ost-Transfer-Steuer).

    Ebenso leichtfüßig hat Kohl seinerzeit den Zwangsumtausch von Ost- zu Westmark im Verhältnis 1 zu 1 durchgedrückt. Es ging total unter, daß der damalige Bundesbankpräsident aus Protest dagegen zurückgetreten ist, weil er die wirtschaftliche Unsinnigkeit dieser Maßnahme gesehen hat. Nur: Wer hätte es denn politisch verantworten wollen, den "Ossis" für ihre Ostmark nur 10 Westpfennig in die Hand zu drücken und ihnen so zu signalisieren, daß sie die armen Verwandten sind?

    Witzig finde ich die Aussage von "Wessis", daß es im Osten doch sowieso viel schönere Straßen gibt als hier im Westen. Na, hätte man die Straßen denn nur halb sanieren sollen, daß sie danach immer noch aus einer Reihe von Schlaglöchern bestanden hätte? Nach dem Motto "Damit Du nicht vergißt, daß Du aus dem Osten kommst, haben wir Dir schöne moderne Schlaglöcher in die Bundesstraße gemacht :pillepalle:?

    Was aber noch viel schlimmer war und sich heute bemerkbar macht, war der Export unseres Anspruchsdenkens in den Osten. "Sorge Dich nicht, der Staat regelt das für Dich". Gerade im Osten wäre man sicherlich eher bereit gewesen, sein Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen, nachdem man bei der DDR sehen konnte, daß der Staat innerlich ausgeblutet war, wirtschaftlich am Ende, die Straßen im Eimer, Gebäude abbruchreif etc.

    Nein, hier hat man - auch mit viel Geld - Dinge versaubeutelt und der Vorwurf geht eindeutig an die "Wessis" wie mich, die Einheit nicht als Aufbruch genutzt zu haben sondern das "weiter so" in den Vordergrund zu stellen, obwohl auch hier schon erkennbar hätte sein müssen, daß unsere Art von Staatswesen - nämlich eine Art von DDR-light mit Reise- und Redefreiheit - auch auf dem absteigenden Ast war und ist.

    Meine Freundin hat ihre Kindheit auch in der DDR verbracht. Klar, für sie war es so oder so auch sehr schön und sie hat die Ausreise in den 80ern auch nicht verstanden. Aber auch ihre Mutter mußte ihr kleines Häuschen und ihren schönen Garten aufgeben und fand das auch nicht sehr prickelnd.

    Wie juju schon vollkommen zurecht angedeutet hat, erwartet sie ""nichts von niemanden". Und das ist etwas, was "Wessis" von "Ossis" lernen sollten. Zumindest von denen, die nicht auf Lafontaine und Gysi reinfallen.

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    Original von westfalia-max
    Also ganz ehrlich ich finde das angebliche Abseitstoor von Koller war keines ,das war für mich en Millimeterentscheidzung und man hätte durchaus auch Tor pfeifen können, okay das Handspiel von Smolarek war schon relativ dreist gemacht aber ich glaube nicht das das 100% Abseits war

    :lol: :lol: :lol:
    Stimmt, man sollte Koller einen Bonus geben, weil er ja so groß ist! Schau es Dir halt im Fernsehen noch mal an.

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    Original von Ronaldo

    Das ist ja der Unterschied zum Handball: da hat Flensburg die Derbies gewonnen, bzw. nicht verloren und wollte auch noch die Schale :D

    Jaja :P. Irgendwie muß man sich ja motivieren, wenn man immer nur Zweiter wird.

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    Original von Felix0711
    Und dass wir dringend einen Subventionsabbau (auf 0) in allen Bereichen bräuchten und sämtliche steuerlichen Ausnahmetatbestände mit mehr oder weniger großer Berechtigung geschlossen gehören, ist vermutlich unstrittig (auch wenn das die Steuerberater vermutlich nicht gerne hören)...

    Das bestreite ich von Berufs wegen mal gerne. Steuerberater haben die vielen Ausnahmetatbestände zu Ausnahmetatbeständen regeldenden Ausnahmetatbeständen satt, die irgendwann einmal in Steuergesetze aufgenommen wurden, um einen Ausnahmetatbestand aufzufangen, der zum Zwecke der Einzelfallgerechtigkeit eingefügt, aber andere Ausnahmetatbestände aufgeworfen hat :D

    Als jemand, der sich Tag für Tag mit der Machete durch den Steuerdschungel schlagen darf, bestätige ich Dir aber gerne, daß die Steuergesetzgebung der letzten sieben Jahre nicht wirklich von großem Sachverstand geprägt war. Hans Eichel würde ich sicher als den schlechtesten Finanzminister der Bundesrepublik hervorheben (was will man auch von einem Lehrer erwarten, dessen Staatssekretärin eine zur Finanzpolitik geradezu vorbestimmte Anglistin ist?).

    Und ich gebe Dir auch gerne recht, daß der große und erhoffte Subventionsabbau ausbleiben wird. Da gab es mal einen Herrn Merz, der für seine Idee ausgelacht wurde, die Steuererklärung auf dem Bierdeckel zu erledigen. Andere Konzepte der letzten Zeit, für die sich insbesondere Steuerberater ausgesprochen haben, wurden gleichermaßen verworfen, weil "sozial ungerecht". Und das sagt ja schon alles.