@ Wieland
Nicht schön von Dir
. Jever hatte für Dich doch schon einen vergleichsweise ruhigen Offiziersposten für die unumgängliche Invasion des Irak im Falle des Wahlsieges der CDU vorgesehen.
@ Wieland
Nicht schön von Dir
. Jever hatte für Dich doch schon einen vergleichsweise ruhigen Offiziersposten für die unumgängliche Invasion des Irak im Falle des Wahlsieges der CDU vorgesehen.
@ Lord Vader
ZitatDie Ausrede mit den Frustrierten (angeblich Lafontaine und Gysi) kommt bei vielen noch relativ gut an. Aber hat er wirklich diese beiden gemeint?
Wen soll er sonst gemeint haben außer diesen beiden Demagogen? Den ganzen Osten, wie ihm vorgeworfen wird, sicher nicht.
ZitatIch hätte mir in dem ganzen Zusammenhang von Edmund Stoiber etwas mehr Ehrlichkeit gewünscht.
Nun, wenn man Stoiber sei seinen Auftritten beobachtet, dann wünscht man sich manchmal, daß er nicht so offen und ehrlich seine Meinung äußert wie er es nun getan hat. Unehrlich und polemisch ist das Verlangen der SPD-Ministerpräsidenten (ich wußte gar nicht, daß es sowas noch gibt), von ihm eine Entschuldigung einzufordern.
@ Wieland
Klasse Beitrag. Ich kenne auch Leute im Alter von damals knapp 40, die nach der Wende feststellen mußten, daß ihnen einfach die gesamte Jugend verloren gegangen ist, was Urlaubsreisen, schnelle Autos, flotte Hifi-Anlagen betrifft. All das, was im Westen eben so selbstverständlich war und ist. Eine "verlorene Generation" mag man denken.
Klar, nach der Wende haben sich hier viele schief gelacht, was "Ossis" ihnen für ihre gebrauchten Schrottkarren geboten haben. Man hat den Konsum in den Osten exportiert, ohne sich Gedanken darüber zu machen, ob sich das eigentlich von selbst finanziert.
Man hat ja schon fast vergessen, daß der Solidaritätszuschlag anfangs eingeführt wurde, um die Kosten der Wiedervereinigung dem Volk aufzubürden, und daß dieser schon nach kurzer Zeit wieder abgeschafft wurde, weil man dachte, daß die kurze Anschubfinanzierung ausreichen würde. Pustekuchen. Heute ist schon gar nicht mehr an die Abschaffung dieser Sondersteuer zu denken (im übrigen zahlen ja auch die "Ossis" den Soli, um mal mit dem beliebten Vorurteil aufzuräumen, es sei eine reine West-nach-Ost-Transfer-Steuer).
Ebenso leichtfüßig hat Kohl seinerzeit den Zwangsumtausch von Ost- zu Westmark im Verhältnis 1 zu 1 durchgedrückt. Es ging total unter, daß der damalige Bundesbankpräsident aus Protest dagegen zurückgetreten ist, weil er die wirtschaftliche Unsinnigkeit dieser Maßnahme gesehen hat. Nur: Wer hätte es denn politisch verantworten wollen, den "Ossis" für ihre Ostmark nur 10 Westpfennig in die Hand zu drücken und ihnen so zu signalisieren, daß sie die armen Verwandten sind?
Witzig finde ich die Aussage von "Wessis", daß es im Osten doch sowieso viel schönere Straßen gibt als hier im Westen. Na, hätte man die Straßen denn nur halb sanieren sollen, daß sie danach immer noch aus einer Reihe von Schlaglöchern bestanden hätte? Nach dem Motto "Damit Du nicht vergißt, daß Du aus dem Osten kommst, haben wir Dir schöne moderne Schlaglöcher in die Bundesstraße gemacht
?
Was aber noch viel schlimmer war und sich heute bemerkbar macht, war der Export unseres Anspruchsdenkens in den Osten. "Sorge Dich nicht, der Staat regelt das für Dich". Gerade im Osten wäre man sicherlich eher bereit gewesen, sein Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen, nachdem man bei der DDR sehen konnte, daß der Staat innerlich ausgeblutet war, wirtschaftlich am Ende, die Straßen im Eimer, Gebäude abbruchreif etc.
Nein, hier hat man - auch mit viel Geld - Dinge versaubeutelt und der Vorwurf geht eindeutig an die "Wessis" wie mich, die Einheit nicht als Aufbruch genutzt zu haben sondern das "weiter so" in den Vordergrund zu stellen, obwohl auch hier schon erkennbar hätte sein müssen, daß unsere Art von Staatswesen - nämlich eine Art von DDR-light mit Reise- und Redefreiheit - auch auf dem absteigenden Ast war und ist.
Meine Freundin hat ihre Kindheit auch in der DDR verbracht. Klar, für sie war es so oder so auch sehr schön und sie hat die Ausreise in den 80ern auch nicht verstanden. Aber auch ihre Mutter mußte ihr kleines Häuschen und ihren schönen Garten aufgeben und fand das auch nicht sehr prickelnd.
Wie juju schon vollkommen zurecht angedeutet hat, erwartet sie ""nichts von niemanden". Und das ist etwas, was "Wessis" von "Ossis" lernen sollten. Zumindest von denen, die nicht auf Lafontaine und Gysi reinfallen.
ZitatOriginal von westfalia-max
Also ganz ehrlich ich finde das angebliche Abseitstoor von Koller war keines ,das war für mich en Millimeterentscheidzung und man hätte durchaus auch Tor pfeifen können, okay das Handspiel von Smolarek war schon relativ dreist gemacht aber ich glaube nicht das das 100% Abseits war
![]()
Stimmt, man sollte Koller einen Bonus geben, weil er ja so groß ist! Schau es Dir halt im Fernsehen noch mal an.
ZitatOriginal von Ronaldo
Das ist ja der Unterschied zum Handball: da hat Flensburg die Derbies gewonnen, bzw. nicht verloren und wollte auch noch die Schale
Jaja :P. Irgendwie muß man sich ja motivieren, wenn man immer nur Zweiter wird.
Ich muß Euch leider enttäuschen. Ede und Oski werden sich nur schriftlich bekämpfen. Siehe [URL=http://www.spiegel.de/politik/deutsc…,369840,00.html]hier[/URL]
@ Yoon
Jedes Jahr die Derbies zu gewinnen, soll vielen Schalkern wichtiger sein als die dusselige Schale...
ZitatOriginal von Felix0711
Und dass wir dringend einen Subventionsabbau (auf 0) in allen Bereichen bräuchten und sämtliche steuerlichen Ausnahmetatbestände mit mehr oder weniger großer Berechtigung geschlossen gehören, ist vermutlich unstrittig (auch wenn das die Steuerberater vermutlich nicht gerne hören)...
Das bestreite ich von Berufs wegen mal gerne. Steuerberater haben die vielen Ausnahmetatbestände zu Ausnahmetatbeständen regeldenden Ausnahmetatbeständen satt, die irgendwann einmal in Steuergesetze aufgenommen wurden, um einen Ausnahmetatbestand aufzufangen, der zum Zwecke der Einzelfallgerechtigkeit eingefügt, aber andere Ausnahmetatbestände aufgeworfen hat ![]()
Als jemand, der sich Tag für Tag mit der Machete durch den Steuerdschungel schlagen darf, bestätige ich Dir aber gerne, daß die Steuergesetzgebung der letzten sieben Jahre nicht wirklich von großem Sachverstand geprägt war. Hans Eichel würde ich sicher als den schlechtesten Finanzminister der Bundesrepublik hervorheben (was will man auch von einem Lehrer erwarten, dessen Staatssekretärin eine zur Finanzpolitik geradezu vorbestimmte Anglistin ist?).
Und ich gebe Dir auch gerne recht, daß der große und erhoffte Subventionsabbau ausbleiben wird. Da gab es mal einen Herrn Merz, der für seine Idee ausgelacht wurde, die Steuererklärung auf dem Bierdeckel zu erledigen. Andere Konzepte der letzten Zeit, für die sich insbesondere Steuerberater ausgesprochen haben, wurden gleichermaßen verworfen, weil "sozial ungerecht". Und das sagt ja schon alles.
@ Ronaldo
Wäre ja auch schlimm, wenn ich immer nur polemisch oder immer nur sachlich wäre :P; ich denke, die Mischung machts. Aber Danke trotzdem!
ZitatOriginal von westfalia-max
Ja Derby Time, dieses Mal bin ich live dabei auf der Südtribüne *freu*
jetzt müssen sie nur noch gewinnen!
ich tippe mal einen 2:0 Sieg für Dortmund alles andere ist morgen Unwichtig!!!
Da wartest Du aber noch ein paar Jahre drauf. ![]()
Derbysieger, Derbysieger, hej, hej!
ZitatOriginal von Wieland
na gottfried. "SBZ, Zone". Was ist denn das für ein Sprachgebrauch?
Liest sich ja so, also ob deine politische menschwerdung in adenauers zeiten stattfand.
Könnte man meinen, was? Nein, und im übrigen (diesen Terminus mag ich, weil ihn unser großer Staatsgerhard immer so schön gebraucht) gebe ich Dir uneingeschränkt recht.
Ich glaube, das Thema Ost-West ist eigentlich nie so richtig auf den Tisch gekommen. Man hat dem Osten einfach mal so ein (Wirtschafts-)System übergestülpt, von dem man eigentlich hätte wissen müssen, daß es unfinanzierbar war. Eine politische Auseinandersetzung fand eigentlich nicht statt, im Osten zog der Konsum ein, im Westen sah man einen erweiterten Wirtschafts- und Absatzmarkt.
Daß die DDR insbesondere wirtschaftlich gescheitert ist, weil Sozialismus eine Katastrophe ist gestand man sich ja vielleicht noch ein. Daß die DDR aber kein kuscheliger Wohlfahrtsstaat war, sondern nur auf der gütigen Mithilfe von (man sagte) einem Siebtel der Bevölkerung aus der Abteilung "Horch und Erzähl" existieren konnte, haben sich - insbesondere im Westen - viele noch immer nicht klargemacht. Man denke nur an die heimelige Ostalgiewelle der letzten Jahre. Da schlage ich dann doch mal den Besuch des Gefängnisses von Bautzen oder den "Point Alpha" vor.
Ich habe mit vielen "Ossis" gesprochen, die mir sagen, so (wortwörtlich als "DDR-light") haben sie sich den Westen nicht vorgestellt. Daß man hier im Westen genauso "veräppelt" wird, was Selbstbestimmung und Eigeninitiative betrifft. Daß sich dieser Staat auch in vielen Bereichen viel zu sehr anmaßt, besser für seine Bürger entscheiden zu können, was diese zu wollen haben (Das sind nun Zitate von ehemaligen Ostbürgern, daher bitte nicht wieder den Kopf schütteln, Roadie!).
Ich kenne viele Menschen hier im Westen, die ernsthaft die Meinung vertreten, man hätte die DDR als zweiten Staat "weiterleben" lassen sollen, um die "Systeme" einmal nebeneinander auszuprobieren. Wie konfus ist diese Meinung denn?
Ich kann eigentlich auch nicht die "Ostmeinung" erkennen. Wieviele Menschen aus der ehemaligen SBZ (das war eher scherzhaft gemeint, andere finden Karl-Marx-Stadt ja auch witzig) pendeln Woche für Woche in den Westen - das bewundere ich sehr, schließlich lassen sie ihre Heimat hinter sich und legen eben nicht die Hände in den Schoß und warten auf den Staat? Ich habe allerdings auch genug TV-Interviews gesehen, in denen manche Ost-PDS-Vertreter ihre alten Parolen dahergeschmettert haben, wovon mir die Galle hochging.
Meiner Meinung nach fehlt immer noch die Auseinandersetzung in der ehemaligen DDR mit der ehemaligen DDR; nicht daß man den Menschen dort ihr ganzes Vorleben vorhält, wie dies bislang besserwessihaft geschehen ist, sondern daß man auch mal klar und deutlich macht, daß die DDR von den Personen und Systemansätzen in den Abgrund gestürzt wurde, denen heute heuchlerisch-nostalgisch wieder Lafontaine, Gysi, Bisky und wie sie alle heißen mögen, nachfolgen.
Was denn sonst?
ZitatOriginal von Laggy
Nur weil es manchen Menschen im Osten der BRD nach der Wende noch immer nicht besser oder gar schlechter geht, heißt das doch noch lange nicht, dass sie zurück zu dem wollen, was früher war.
Nein, daß sie das wollen glaube ich ja auch nicht; von mir aus sollen die es aber. Die ganzen Bequemlichkeiten, die die Wiedervereinigung mit sich gebracht hat, will man aber sicher nicht wieder hergeben, sondern man hätte gerne wieder einen ganz tollen und sicheren Arbeitsplatz (in der SBZ hatte ja jeder einen Arbeitsplatz) dazu. Im Westen waren Arbeitsplätze bis 1989 auch sicherer als heute, aber ich fordere nicht die guten alten Zeiten zurück!
ZitatOriginal von Laggy
Wenn ein Stoiber regieren oder mitregieren will, muss er dass für alle Deutsche machen. Egal, ob sie frustriert, Ossis oder Wessis, Schwarz oder Weiß oder gar Schalke-Fans sind. Und mit diesen Aussagen hat er deutlich gemacht, dass er das nicht kann/nicht will.
Bestimmt will er das ja auch nicht. Wobei: Ich als Schalke-Mitglied fände es ja auch besser, wenn die Bayern ihre eigene Liga hätten.
ZitatOriginal von daabefuggeler
Außerdem finde ich bei der Sache, dass die Medien das Ganze noch viel mehr aufgeblasen haben, als es nötig gewesen wäre!!!
Überall war die Sache die erste Hauptmeldung mit Schaltungen nach Berlin usw.
Trotz allem gibt es weitaus wichtigeres auf der Welt!
Das ist doch normal: Der aufgeblasene Prolet Ludwig Stiegler vergleicht das Wahlprogramm der CDU mit Naziparolen - einen Tag mäßiges Rauschen im Blätterwald und gut ist es.
Gerade heute, am 13.08. sollte man die Frustrierten im Osten - und nur die hat Stoiber gemeint - doch mal zwangsweise nach Berlin karren, damit sie für ihre guten alten DDR-Zeiten protestieren können. Aber bitte ohne Reise- und Redefreiheit, ohne die netten Autos und die schnellen Autobahnen, ohne Telefonanschluß und ohne Bananen.
Aber darum geht es ja eigentlich nicht. Stoiber hat nämlich vielen Westdeutschen mal wieder Anlaß gegeben, ihre Abneigung gegen Bayern (und damit gegen niedrigere Arbeitslosenquoten, höheres Durchschnittseinkommen, geringere Kriminalität, Platz 1 in der PISA-Untersuchung und vor allem den Serienfußballmeister) kund zu tun.
@ Franky
Danke für diesen erstklassigen Beitrag.
@ Jever
Danke für diesen themaweitverfehlenden Beitrag.
ZitatOriginal von härter_schneller
abgesehen davon hoffen die cdu'ler sicher intensiv auf das ausbleiben einer herbstflut.
In diesem Zusammenhang frage ich mich, ob in Finnland auch eine Wahl bevor steht.... ![]()
Das war auch ein Angriffskrieg, mein Lieber.
Ich glaube, wir schweifen beide vom Topic ab.
Ach ja, der arme Saddam.... Was waren denn deutsche Bomben auf serbische Zivilisten; wer hat die Entscheidung getragen? Sind wir auf dem linken Auge wie üblich blind?
Und ich mag Leute, die irgendwas nachplappern, ohne selbst darüber nachzudenken. Angriffskrieg.... ![]()
Nein. Ich hätte denen auch noch alle anderen Türme angeboten.
Du hast von "Amis" bislang auch nur im Yps-Heft gehört, was? Hätte Bush senior die Geschichte schon in 1991 beendet, würde kein Mensch mehr nach Saddam krähen. Aber der war Dir wohl genauso lieb, wie der Linkspartei die DDR?
Ich sag ja: Wenn der erste Bus hier in die Luft fliegt, werden wir auch knallharte Ermittlungsarbeit leisten: Der Bombenleger wird gefaßt und bekommt Asyl, weil ijhn ja dann die bösen Amis verfolgen. ![]()
Im übrigen sind die Flugzeuge vom 11.09. in die WTC Türme geflogen, bevor Amis im Irak waren.