Beiträge von Gottfried

    Auch bei Energieversorgern sehe ich Unterschiede: befinden sie sich doch mehrheitlich in kommunaler Hand. Somit wird man schon von Amtswegen "gezwungen" in diese Unternehmen zu gehen und sitzt dann automatisch im Aufsichtsrat. Bei Aggerenergie im Oberbergischen teiln sich mehrere Kommunen die Posten, beim Gemeindewerk Nümbrecht setzt sich der Aufsichtsrat anhand der Sitzverteilung des Rates zusammen.
    Aber es ist ein Unterschied auch, ob ich in meiner aktiven politischen Karriere im Aufsichtsrat eines Kommunalen/Staatlichen Unternehmens sitze, oder nach einem einflussreichen politischen Posten direkt zu einem Wirtschaftsunternehmen in den Vorstand wechsel. Wobei dies jeden Bundestagsabgeordneten betreffen würde.

    Nein. Aufsichtsrat von mir aus. Das ist bei Kreiswerken, wenn es da einen gibt, ein Grüß-August-Posten, den sogar Popofaller hinbekommen würde. Nicht aber Geschäftsführer, der eigentlich ein Geschäft führen und Ahnung haben sollte.

    Bei Popofaller kommt mir immer der hier in den Sinn.

    Ich schlage nur mal vor, daß sich jeder hier mal die Vorstände der örtlichen Strom-, Gas- oder Wasserversorger anschaut. Verkehrsverbünde sind auch sehr begehrt.

    Zwar nicht bei ehemaligen Bundespolitikern, sondern bei örtlicher Parteiprominenz, mit überwiegendem Mangel an Fachkenntnis des Unternehmens. Der Gipfel hier war einmal eine Aussage eines hiesigen Kreiswerke-Geschäftsführers mit Parteibuch (die Farbe des Buches ist eigentlich egal), nachdem sein Unternehmen eine haarsträubende unternehmerische Entscheidung getroffen hatte, daß er als Geschäftsführer ja nichts zu entscheiden, sondern nur zu repräsentieren habe.

    @ Gottfried
    In dem Schlager vermisse ich eine Feststellung, obwohl der Zug nach Nirgendwo fährt, fährt er doch immer bergauf. :hi:

    Stimmt. Vielleicht ist das hier besser.



    Das ist der Nachteil einer Demokratie, dass der letzte Pöbel wählen darf, aber bisher hat noch niemand eine bessere Statsform gefunden. Schade eigentlich.

    Du wirst uns sicherlich informieren, wenn Du eine gefunden hast.
    Bis dahin mußt Du Dich leider mit dem Pöbel abgeben. Ich ja auch.

    Wenn man die aktuellen Rentenpläne von Mutti und dem Freund von Frau Slomka so ansieht, glaubt man weniger an Sierra Leone als an das Schlaraffenland. Da wird munter Geld eingeplant nach dem Motto: Wenn Ihr was nehmt, nehmen wir auch was. Und wer soll diese ganzen Wohltaten bezahlen?

    Nur Gewinner! Also doch eine große Koalition, wenn die SPD-Mitglieder die ganze Geschichte nicht doch noch aufhalten - da werden derzeit sicher einige Drähe von oben nach unten glühen, um die Blamage einer Ablehnung zu vermeiden. Immerhin haben die SPD-Mitglieder ja noch was zu sagen. Bei der CDU sprechen Personen wie Pofalla für die Mitglieder, was einiges über den Geisteszustand dieser Partei aussagt.

    Und was lesen wir? "Steuervereinfachung". Ach, mal wieder. Die "vorausgefüllte Steuererklärung" soll schon 2015 kommen. Moment, da schaue ich doch mal auf meinen Arbeitstisch, was liegt da? Ein Steuerberaterkammerrundschreiben vom 11.11.2013, welches darauf hinweist, daß die Finanzverwaltung plant, die "vorausgefüllte Steuererklärung" einzuführen. Und zwar ab 2014. :lol:

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    Frankreich ist aber sozialer geworden, was wichtiger ist, als die wirtschaftliche Situation ;)

    Deine marktradikale Prpaganda geht mir auf den Keks. Schon seit Anfang September.

    Ersetze "marktradikale Propaganda" durch "Benehmen" und "mir" durch "uns".

    Frankreich ist ja nun mal das Musterland für all jene die glauben, es ginge uns in Deutschland noch zu gut. Ein Staat, der wirtschaftliche Zwänge einfach mal ignoriert (ja, es ist total marktradikal, Bilanzverluste von mehreren Milliarden Euro bei sogenannten Schlüsselindustrien einfach mal als Zahlenwerk zu sehen und staatliche Eingriffe abzulehnen). In den Außenbezirken von Paris und den anderen Großstädten gibt es keine Gettos mehr und Staatspräsident Pudding hat den Rekord in größtmöglicher Unbeliebtheit in kürzester Zeit erreicht. Weil er so schöne marktantiradikale Politik macht.

    Das Leben ist schön.

    Wohlgemerkt: Der Kanzler / Die Kanzlerin hat Richtlinienkompetenz. Davon ist - nicht nur seit diesem Wahltag - nichts, aber auch gar nichts zu spüren, hören oder lesen.

    Geschadet hat es ihr hingegen nichts, denn unbestritten verdankt die CDU nur der Beliebtheit der Kanzlerin ihr Wahlergebenis. Was mich zu der Frage bringt: Will die Mehrheit dieses Volkes offenbar Herumlavieren, das Vermeiden von unangenehmen Wahrheiten und das Hinterherlaufen der Musik, um diese dann als seine / ihre eigene Komposition herauszugeben?

    Die SPD meint, sie habe noch nicht hart verhandelt und müsse nun die Zügel anziehen. Mein bisheriger Eindruck war, daß die SPD den Ton angegeben hatte.

    Ich habe übrigens von vielen "konservativen Sozis" hier in Hessen gehört, daß sie austreten wollen, sollte Schäfer-Simpel mit der Linkspartei koalieren wollen. Diese besteht zum Großteil aus Menschen wie dem örtlichen Linkenspitzenkandidaten, der ernsthaft ein Ansteigen von Friedhofsgebühren mit dem Argument bekämpfen wollte, es handele sich dabei ja im Prinzip um eine Miete und bei Wohnraummiete sei ja auch nur eine begrenzte Steigerung möglich.


    tu mir bitte nur einen Gefallen

    wenn du schon meinst unbedingt diesen völlig humorlosen Sarkasmus hier immer wieder einbringen zu müssen (ich könnte schwören, dass es niemand lustig findet, ich persönlich finde es einfach nur noch langweilig), statt dich mal ausgewogen mit Argumenten zu äußern, dann lies bitte richtig!!!

    Dann hast Du Dich aber mal gründlich verschworen.

    Sorry, Flevo, aber ich fand den total gruselig schlecht. Zumindest bis ich vor Langeweile eingeschlafen bin.

    Die Charaktere haben überhaupt keinen Tiefgang und sind total schlecht gespielt gewesen, fand ich.

    Einige Bespitzelungsszenen kamen mir eher wie Schloß Einstein vor.
    Da finde ich - auch als Namensvetter - Bernd das Brot vom MDR viel gelungener. :)

    Mit Khan war man anscheinend auch nicht zufrieden:


    main-netz.de

    Bei Klein hab ich mittlerweile den Eindruck das er wirklich was zur neuen Transparenz beitragen möchte. Solche klaren Worte hättest du früher auf jeden Fall nicht gehört.

    Und das war in dem Fall auch gut so. Es tut mir leid, aber manche Zeitgenossen verstehen unter Transparenz offensichtlich, ganz offensichtliche Dinge, über die man im Nachhinein besser nicht reden sollte, gründlich auszuweiden. Wie die Krankheit eines Trainers und die daraus offensichtlich folgende Führungslosigkeit im Team. Welchen Erkenntnisgewinn hast Du bitte denn daraus?

    Khan ist krank und damit war man nicht zufrieden?

    Wer solche Transparenz nach den Pressemitteilungen der letzten Zeit noch brauchte, der - tut mir leid, das so ausdrücken zu müssen - sollte sich besser Nasenpopeltausch oder Brustnabelwettpiercen auf RTL2 ansehen.

    Ich persönlich halte solches Nachtreten für ungezogen.

    Wenn die Technik ganz einfach nur das Überschreiten des Balles über die Torlinie im Bereich zwischen Pfosten links, Posten rechts, Latte oben und Linie unten vermeldet, dann hätte sie doch ihren Zweck erfüllt. Dann hätte sie eben nicht aufgeleuchtet o.ä., als der Ball zwar hinter der Linie war, aber seitswärts reingetrudelt kam.

    Im übrigen halte ich die Diskussion um Abseits- oder Elfmetersituationen hier für abwegig.

    Wenn es eine Technik zur Behebung eines Schwachpunktes im Fußball gibt, dann sollte man diese nicht deswegen ablehnen, weil andere Schwachpunkte dadurch nicht behoben werden.

    Wobei man beim TV Großwallstadt für die Außendarstellung in der Handballecke sicherlich nicht dankbar sein dürfte. ;)

    Zumal der Beirat laut Homepage zwar 13 Mitglieder haben soll, aber auch keine 12 hat, sondern nur 11. Also wenn schon Kritik, dann sollte man auch richtig zählen. Aber was für eine Kritik soll das sein? 11 Beiratsmitglieder statt 13. Hui. Und dann soll der Beirat "Verantwortung nehmen oder öffentlich Stellung beziehen"?

    Vielleicht sollte man außer zählen lernen sich auch erst einmal schlau machen, was ein Beirat ist und was er so macht und was nicht?

    Du hast in Deiner umfassenden Analyse natürlich recht, Hereticus. Aber in der Kurzform war damals der Eindruck vieler Menschen, Oskar spräche für eine Partei, die eine Wiedervereinigung nicht wolle. Das wird aber natürlich Parteifreunden wie Brandt und vielen anderen nicht gerecht. So meinte ich meinen Einzeiler in diesem Zusammenhang.

    Den Förderwahnsinn bzw. seine Auswirkungen kann man heute noch sehen, wenn nun mal wieder eine große Baumarktkette den Bach herunter geht. Man hat nach der Wende gesagt, daß aufgrund verfehlter Steuerpolitik im Osten eine Fläche an Baumärkten gebaut wurde, die den rechnerischen Bedarf - ohne die Abwanderung so vieler Einwohner - schon um das Dreifache überstieg.

    Das hat aber mit der Bundestagswahl nun auch nicht mehr so viel zu tun.

    Die einzige Partei, die den Soli abschaffen wollte, sitzt ja nun in der APO. :)

    Nun ja, die SPD hat durch ihren damaligen Oskar-Vorsitzenden ja auch "dem Osten" zu verstehen gegeben, daß er lieber hinter einer Staatsgrenze bliebe.

    Ich bin ja kein Grünen-Insider, aber ich denke, der Knacks bei der Wählerschaft kam nicht erst mit der Pädophilie-Debatte auf (die Volker Beck aber dann doch zurecht hinweggerafft hat) oder dem Veggie-Day, sondern schon viel früher. Da hat man den Sieg in Baden-Württemberg nicht nur gar nicht auf Bundesebene nutzen können, sondern ihn auf naivste Art und Weise verspielt. Wenn ich mich daran erinnere, wie man Kretschmann dort blamiert hat bzw. dieser sich am Ende selbst noch. Die Grünen mögen vielleicht noch eine 5%-Stammwählerschaft in den monetär unteren Schichten der Republik haben, aber gerade im "Mittelklasse"-Segment und auch in der Beamtenschaft hat sie das Potential für fast 20% gehabt. Das hat sie durch ihre unsägliche "Gib-doch-mal-was-ab" Kampagne verspielt.

    Ich bin mal auf die Wahlanalysen gespannt, insbesondere Wechselbewegungen.

    Wieso hat die AFD dann doch fast 5%?
    Woher kamen die?
    Wieso sind die Grünen kurz vor dem Ziel so sehr eingebrochen?
    Wohin sind die FDP-Wähler der letzten Wahl gewechselt?

    Gespannt bin auch darüber, wie es nun weitergeht in der bundesdeutschen Parteienlandschaft. Etabliert sich die AFD dauerhaft? Bleibt die FDP dauerhaft nur noch Zaungast?

    Frau Merkel ist ja irgendwie eine Gottesanbeterin: Nach der Paarung verspeist sie ihre Partner, ist zumindest den letzten beiden so gegangen.

    Interessant sind auch die hessichen Verhältnisse: Tanzt Schäfer-Pümpel nun den Ypsilanti? Rot-schwarz mag man sich in diesem Bundesland irgendwie gar nicht vorstellen, die sind einfach zu verstritten.