Ich bin absolut für Webb. Für mich der beste Schiedsrichter.
Irmatov hat mich aber - bis auf die Gelbe Karte für Müller - auch sehr überzeugt. De Bleeckere ist in meinen Augen ein Wichtigtuer, den brauche ich nicht im Finale zu sehen.
Beiträge von Gottfried
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Oder er ist nicht überragend.

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Zitat
Original von Jugendtrainer
Nach 1954 könnte der Titelgewinn 2010 genauso historisch und bedeutend sein. Damals war es die Rückkehr in die Weltgemeinschaft nach dem Weltkrieg und heute 20 Jahre nach Solingen und Mölln ebenfalls ein wichiges Signal an die Welt. In der deutschen Mannschaft stehen Spieler mit Migartionshintergrund. Das ist schon ein Titel wert.Das alleine ist es nicht. Diese einseitige Sichtweise im paßt mir dann doch nicht.
Im Gespräch mit Briten zeigt sich deutlich, daß man Deutschland für sein "Rainbow Team" bewundert - vergiß allerdings, woher Emile Heskey stammt.
Ich sehe es auch so:
ZitatOriginal von immerweiter
Ich warne allerdings davor, diese Tatsache jetzt politisch und historisch zu sehr aufzuladen. -
Wobei, Face, Podolski den Ball nur nach hinten auf Klose spielen kann, wenn er der Torlinie näher steht als er. Also 2. ergibt sich zwingend aus 1. Ich hatte beim 2:0 aber auch den Verdacht, daß es Abseits gewesen sein könnte. War es aber nicht, und wenn, hätte Sturmtank Arne Friedrich Fußballgott ja das Spiel entschieden.

Ich glaube, mir geht es wie vielen. Irgendwie war die Huperei heute auch kürzer als nach dem England-Spiel. Man merkt irgendwie, daß nach einer solchen Leistung die Mission noch nicht erfüllt ist, oder gerade erst beginnt.
Und ich denke, daß sich Spanien durchsetzt gegen Paraguay und dann die spielstärksten Teams mit Deutschland und Spanien aufeinandertreffen. Und wer sich da durchsetzt, der wird auch Weltmeister, denn wie man heute gesehen hat, gewinnt nicht die Gehaltsliste der anwesenden Spieler, sondern das Spielsystem. Da würde mit Spanien die Mannschaft auf uns warten, die in meinen Augen noch einen Tick besser spielt.
Egal wie, diese Mannschaft hat mir jetzt schon so viel Freude bereitet, wie ich es lange nicht (wann überhaupt) von einer deutschen Nationalmannschaft erwartet und erlebt hatte. Das ist einfach überragend anzusehen und selbst bei Druckphasen des heutigen Gegners waren meine schwitzigen Hände nur dem Wetter und nicht Messi & Co. geschuldet.
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Tut mir leid, aber mit so einem Politikergeschwafel kann man vielleicht Frau Nahles das rote Handtäschchen oder Guido W. das gelbe füllen:
ZitatOriginal von Snuffmaster
Über die Frage: Warum wählt man den Bundespräsidenten nicht vom Volk? sollte man schon im klaren sein, was der Hintergedanke 1949 war, als man hierrüber diskutierte. Sicherlich hat sich die Zeit schon etwas geändert, trotzdem denke ich, ist es eine Aufgabe der jüngeren Generation, so etwas noch einmal zu verhindern, und dazu gehört dies nun mal.So spricht jemand, der es sich in der alten Parteienrepublik schon zu bequem gemacht hat. 1949 als Begründung anzuführen - na gut, es hat sich "ein wenig" geändert - zeugt von Realitätsblindheit und Angst vor dem Willen des Volkes.
ZitatOriginal von Snuffmaster
Ein weiterer Grund, der gegen die Direktwahl spricht: Es käme zu einem sehr stark Personenbezogenen Wahlkampf. Es würde ein stärkerer Kampf um den Posten ausbrechen als jetzt schon. Generell soll jemand gewählt werden, der für dieses Amt befähigt ist und Parteiunabhängig regieren kann. Dies ist sicherlich bei beiden Kandidaten gegeben. Trotzdem wird jemand gewählt, ohne Wahlkampf, ohne den riesigen Kosten, die ein Wahlkampf nach sich ziehen würde.Solange der Bundespräsident eine Person ist und nicht primär als Parteimarionette ist das auch nur konsequent und richtig, daß sich ein Wahlkampf auf diese Person konzentriert.
ZitatOriginal von Snuffmaster
Nehmen wir mal an, jeder hat ein Hass auf die Regierung, die Schwarz-Gelb stellt, und fast jeder ist der Landespolitik überdrüssig, die von Rot-Grün gestellt wird. Es kommt zu einer Vielzahl von Protestwählern. Somit würde ein Kandidat der Extremistischen Parteien plötzlich nicht wie vorgestern 125 oder 3 Stimmen bekommen, sondern mal 30-40%.Die Vergangenheit hat bewiesen, daß sich der Wähler so nicht verhält. Es zeugt schon von einiger Ignoranz, dem Wähler die Wahl zu nehmen und das damit zu begründen, 30-40% könnten eine Rechtsaußenwurst wählen.
ZitatOriginal von Snuffmaster
Ein Bundespräsident, der vom Volk direkt gewählt werden würde, wäre kein Vertreter der Bundesrepublik, sondern ein Vertreter einer temporären Meinung.Es soll Parteien geben, die knapp 15% des Bundestages stellen, aber temporär 4% der Wähler hinter sich haben.
ZitatOriginal von Snuffmaster
Im übrigen scheint sich ja das Volk sehr schnell zu drehen, was auch wieder eine direkte Wahl entgegenstellen würde: So sahen vor der Wahl die meisten Gauck als besseren Mann, so finden jetzt 75% der Bürger Wulff als die richtige Entscheidung.Das ist schlicht und ergreifend falsch, was Du hier schlußfolgerst. Lies am besten noch mal genau nach und folgere richtig.
ZitatOriginal von Snuffmaster
Was ich noch vergessen habe:
In der Regel haben Die Regierungsparteien bei der Wahlversammlung annährend die gleiche Anzahl von Stimmen wie die Oppositionsparteien. Daher kommt es nun mal meistens (bis sehr sehr oft) darauf an, dass sich alle Parteien eben einigen müssen (oder die kleinen Parteien im 3. Wahlgang auf ihre Seite ziehen). Dadurch kommt der Punkt der Überparteilichkeit nochmal deutlich zum Ausdruck. Dies war bei der jetzigen Wahl nicht ganz so gegeben, da diese Wahl ja auch mal 4 Jahre vorgezogen werden musste. Daher sind die Verhältnisse anders gewesen. In 3 Jahren hätte es einen neuen Bundestag gegeben, und wer weiß, da wäre vllt Gauck der Präsident geworden, weil es dann wieder eine Rot-Grüne Mehrheit gegeben hätte, oder eine Ampelregierung oder weil CDU und SPD sich auf ihn als Kandidaten geeinigt hätten.Schade, daß Du es nicht vergessen hast.
Denn das ist weder ein Argument für noch gegen die Direktwahl. Im übrigen hätte sich schwarz-gelb ja schon heute auf Gauck verständigen können.
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Zitat
Original von Steinar
wobei ich finde, dass man das im übrigen angesichts seiner Verwendung im allgemeinen Sprachgebrauch durchaus auch anders interpretieren darf.Darf man.

Aber in dem Fall meinte ich schon "außer diesem einen Fehler". -
Naja, das stört mich beim Blick auf die deutsche Nationalmannschaft auch nicht wirklich. Also nicht wirklich mehr als das mich die pure Existenz der Linken stört.
Das Ergebnis ist im Endeffekt schlüssig. Es war klar, daß die Linken weder Gauck noch Wulff wählen würden. Beide stehen den Utopien der Linken diametral gegenüber, bei Gauck kommen noch die persönlichen Probleme hinzu, die speziell die östlichen Wahlmänner mit ihm haben dürften.
Nichts desto trotz ist schwarz-gelb deutlich angezählt und man wünscht sich, daß nun endlich mal wieder regiert und weniger gesabbelt wird.
Daß ein so hohes Amt wie das des Bundespräsidenten für parteipolitische Mätzchen von Merkel (Widersacher aus dem Weg räumen) und einige Gegenstimmler (und dabei meine ich nicht die Abweichler, die aufgrund ihres freien Willens für Gauck gestimmt haben) mißbraucht wird, finde ich entsetzlich.
Daß rot-grün auf die Linken eindrischt, ist natürlich aus den oben genanntne Gründen auch nicht verständlich. Die kennen nun mal nur ihre Linie, die sich mit den vier anderen Parteien nicht deckt. Daß sie nun indirekt für die Wahl von Wulff mitverantwortlich sind, ist der (traurige) Gag des Tages.
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2. Wahlgang und wieder nur 615 Stimmen für Wulf.
Jetzt wirds aber spannend wie in der England-Gruppe.

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Machen wir es halt so: Wenn die den Namen (wegen Datenschutzgründen) nicht nenen wollen, dann sollte man aus Mönchengladbach kein Petition mehr annehmen. So ein Schnullikram, meint derjenige das ernst? Da wird man auch in England nicht mehr als ein Runzeln der Gesäßhälfte für übrig haben.
Traurig finde ich es, wie die FIFA mit Rosetti umgeht, der seinen eigenen Fehler auf der Leinwand sah und nicht mehr korrigieren durfte. Daß man ihn wegen des Fehlers an sich heimschickt - im übrigen war seine Leistung ohne Fehl und Tadel - scheint eher der Gewissensberuhigung zu dienen und soll von eigenen Reformunwilligkeiten ablenken.
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Ist richtig.
Eine gute Leistung mit Steigerungsfähigkeit und Steigerungsbedarf, insbesondere auf linkem Verteidiger (erneut schlechte Leistung von Boateng) und defensivem Mittelfeld (Khedira fiel doch stark gegenüber Schweinsteiger ab). Und im Sturm kommt von der Bank auch zu wenig.
Wobei mir gegen die Argentinier trotzdem nicht Angst und Bange ist. -
Naja, Meikel. Die meisten anderen Stimmen und Zuschauer hatten den Ball schon deutlich drin gesehen. Es ist einfach nicht mehr zeitgemäß, auf den Videobeweis bei solchen Entscheidungen - auch beim Abseitstor der Argentinier - zu verzichten und statt dessen lieber "die Dramatik von Fehlentscheidungen" vorzuziehen. Dafür geht es bei einer Fußballweltmeisterschaft einfach um zuviel.
Wobei: Der Ball war eindeutig nicht drin.
Um das zu sehen, braucht man wirklich keinen Torschiedsrichter.Es ist müßig zu spekulieren, wie das Spiel nach dem 2:2 verlaufen wäre. Mit Ausnahme des Zeitfensters zwischen dem 2:1 und ca. 10 Minuten nach der Halbzeit bis zum Lattentreffer von Lampard (Respekt an Manuel Neuer, wenn er absichtlich bei dem Ball die Finger wegläßt), war das deutsche Team dem englischen in meinen Augen überlegen genug, daß wir auch so gewonnen hätten.
Ich finde, die Aussage von Steven Gerrard trifft es am besten:
Zitat"Die Deutschen waren die bessere Mannschaft. Sie haben hochverdient gewonnen. Wir waren individuell nicht gut genug. Das nicht gegebene Tor ist keine Entschuldigung. Ich stelle mich nicht hier hin, um zu sagen, wir hätten nur verloren, weil der Schiedsrichter das Tor nicht gegeben hat."
Ich weiß ehrlich nicht, wann es überhaupt einmal eine deutsche Mannschaft gegeben hat, die sich spielerisch so vom Druck des Gegners zu befreien. Für mich war es eines der besten deutschen Spiele seit Ewigkeiten, und dabei sollte man auch bedenken, daß England so schlecht nicht ist, um es dauerhaft vom eigenen Tor weghalten zu können. Schade, daß eine Schiedsrichterentscheidung im Nachhinein die Leistung des deutschen Teams so einfärben wird.
Zu Argentinien - Mexiko: Es wundert mich, daß die Szene im Stadion offenbar gezeigt wurde, wie man später an der Reaktion der Mexikaner am Anstoßpunkt sehen konnte. Solange es den Videobeweis nicht gibt - was soll Rosetti tun, wenn er oder sein Assistent diese Szene ebenfalls noch einmal sehen? Nachträglich aufgrund des selbst gesehenen, aber von der FIFA noch nicht erwünschten Videobeweises auf Abseits entscheiden? Es ist aus diesem Grund schon irgendwie verwirrend, im Stadion einen Videowürfel laufen zu lassen.
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Neuseeland Tabellendritter und Italien Tabellenvierter.
Welch ein wunderbarer Tag für den Weltfußball, daß diese Rumpelitaliener diesmal nicht das unverdiente Glück hatten wie 2006. 15 Minuten Halligalli reichen eben nicht aus, um in einer vermeintlich leichten Gruppe weiterzukommen.
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Original von Lord Vader
Eltern mit höherem Bildungsabschluss haben mehr eigene Zeit investiert als diejenigen mit geringerem Abschluss und waren teilweise nicht so sehr am Schulweg ihrer Kinder interessiert.Müßte anders rum sein, oder verstehe ich das falsch?
Ich sehe das übrigens durch einen aktuellen Fall in der eigenen Verwandtschaft genau so. Ein Elternteil zeigte kein Interesse an der Schulkarriere seines Kindes. Das Kind brach ein und brachte keine Leistung mehr, bis man merkte, woran es lag - an dem mangelnden Rückhalt des Elternteils. Nach Scheidung (und Kind bei dem anderen Elternteil geblieben) läuft es auf einmal.
Da hilft übrigens kein einziger Cent.
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Das liegt dann aber nicht an den 4 oder 6 Jahren ab der Einschulung, sondern an den 6 Jahren davor.
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Original von - F -
Es gibt Personen, die die Pisa-Studie(n) als einen Test auf Allgemeinintelligenz betrachten, da die Ergebnisse angeblich recht hoch mit IQ-Werten (IQ-Test ist natürlich nicht gleich IQ-Test, daher kommt es darauf an, mit welchem/welchen) korrelierten, dass also ein Zusammenhang bestehe. Allerdings möchte ich betonen, dass man aus einer Korrelation keinen kausalen Zusammenhang schließen darf.So hatte ich mir das auch gedacht. Daraus schließe ich für mich aber, daß die zuletzt in die Richtung IQ getätigten Aussagen wissentlich falsch sind.
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Das stimmt, Meikel.
Die FIFA wird das darauf zurückführen, daß die Spieler endlich begriffen haben, wie sie zu spielen haben. Das Spiel war jedenfalls auch sehr schön anzuschauen, weil es kaum unterbrochen werden mußte.
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Original von Meikel
Dass Australien Serbien den Einzug ins Achtelfinale versaut, hätte ich nie gedacht...Ich schon. Die armen alten Aussies wurden gegen uns schwer unter Wert geschlagen. Mein Socceroo-Shirt hat jedenfalls Glück gebracht.
Und jawoll: Der vermeintliche Kartenspieler aus Brasilien hat eine sehr gute Leistung gebracht!
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Oder sich beim Heimflug an den Murmeln...
Schon interessant: Deutschland muß gewinnen, um sich selbst zu helfen und kann dann auf England und dann evtl. auf Argentinien treffen. Zockt man auf Platz 2 in der Gruppe, könnten die US-Boys warten oder der Flug nach Hause.
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Ich will ja nicht alles in Frage stellen - außer das das nicht wirklich zur Wahl in NRW gehört, aber wie kommt man auf den statistischen Schluß von der Intelligenz auf die Schulform? Wurde bei der Pisa-Studie die Intelligenz gemessen?
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Original von paschi
Ich denke nach 12 Spieltagen sollte ein Spieler, und vorallem ein "Profisportler", sich drauf eingestellt haben.
Wenn es 32 x 23 Mann samt Trainer- und Schiedsrichterexperten zuhause auch nicht so recht verstehen, denke ich das nicht.