Sein Werdegang läßt doch einiges erhoffen. Der Mann kennt sich in der Arbeitswelt aus und weiß, wovon er spricht:
Zitat
Ausbildung und Beruf
Nach dem Abitur im Jahr 1989 studierte Schäfer-Gümbel Politikwissenschaften und schloss das Studium mit dem Magister Artium ab. Nach einer Zwischenstation als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Europäische Integration am Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen war er von 1998 bis 2001 Referent des Sozial- und Jugenddezernenten der Stadt Gießen und nahm seit 03/2002 Beratertätigkeit für die SPD-Landtagsfraktion Hessen war. Seit 2002 arbeitete er erneut als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Dezernat II der Stadt Gießen.
Quelle Wikipedia
Es ist doch nicht nur das Problem der SPD, daß sie ihre Parteigenossen zunehmend nicht mehr "aus dem Volk", sondern einem Bruchteil davon rekrutieren. Kein vernünftiger Mensch würde sich doch noch durch die Tretmühle der bundesdeutschen Politik quälen, angefangen von Ortsbeiratssitzungen, in denen sich alte Herrschaften 2 Stunden um Blumenkübeln herumzanken und endend bei Anne Will, wo man als Zuschauer immer wieder bewundern kann, wie nichtsagendes Gelalle mit Sendezeit belohnt wird. Unsereins, der es gewohnt ist, schnelle Entscheidungen im Einzelfall zu treffen, nimmt das nicht auf sich. Natürlich trifft mich auch der Vorwurf, wer nicht mitmacht, der darf sich nicht beschweren.
Aber wer sieht, mit welchen Mitteln die vier Aufrechten in der SPD angegangen werden, der wendet sich mit Grausen ab. Nicht sie sind es, die Politikverdrossenheit erzeugen, sondern diejenigen, die solchen Mut mit Bestechlichkeit verleumden.