Beiträge von Gottfried

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    Original von Handba11
    Vermutlich wollte er damit ausdrücken, dass es einen sehr guten Grund hat das die Berufsausbildung des Richters gut eine Dekade andauert während man in unserem Land schon nach 3 Jahren Kapitalgesellschaften leiten kann.

    Off topic, aber das ist mir auch neu.

    Solange die meisten hier keinerlei persönlichen Erfahrungen mit dem Thema Steuerhinterziehung haben, werden sich die meisten für eine deutliche Verschärfung aussprechen, Lord der Finsternis. Die meisten glauben ja immer noch, daß die Reichen keine Steuern zahlen und vor lauter Steuerschlupflöchern das Tageslicht kaum sehen.

    Ungewöhnlich finde auch ich zuerst einmal, daß das Bundesverfassungsgericht so konkrete Grenzen vorgibt wie hier:

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    Der Bundesgerichtshof legte eine Art Drei-Stufen-Modell vor, von Geld- über Bewährungs- bis zur Haftstrafe. Ab einem Betrag von 100.000 Euro kann nur noch in Ausnahmefällen eine Geldstrafe verhängt werden, in der Regel ist dann eine Bewährungsstrafe fällig. Bereits ab 50.000 Euro handele es sich um eine Steuerhinterziehung in "großem Ausmaß".

    Nach meiner Einschätzung werden die meisten Betriebsprüfungen dann eine Steuerhinterziehung im großen Ausmaß aufdecken. Wir reden dann nicht mehr von dem Bauunternehmer mit 100 Mitarbeitern, sondern auch von der Pizzeria um die Ecke. Das sage ich nur mal zum Verständnis, ohne Wertung.

    Ich sehe es auch so wie einer der Lesermeinungen in dem von Dir zitierten Artikel: Solange auf der Einnahmenseite, das heißt bei den Steuereinnahmen immer mehr strafrechtliche Regelungen eingezogen bzw. verschärft werden, muß auch endlich einmal deren Verwendung bzw. teilweise Verschwendung sanktioniert werden.

    Mal ganz unjuristisch: Würde man Klar weiterhin inhaftiert lassen, so gäbe man gerade ihm doch nur die Chance, die vermeintliche Siegerjustiz der BRD anzuprangern.

    Die Zeit ist weitergelaufen, Klar nur noch ein nicht ernst zu nehmender Typ mit Gedanken an Gestern. Das ist wohl viel schlimmer für ihn.

    Dein Engagement ehrt Dich, aber irgendwie habe ich den Eindruck, daß Du keinerlei Ahnung über die Tätigkeit eines Wirtschaftsprüfers hast, Jochen.

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    Es müssen ja nicht gleich die Marktführer sein. Ziel soll vor allem sein die WP zu kennen und eventuell auch intensiver darauf zu schulen, was in Sportbetriebsgesellschaften besonders zu beachten ist.

    Nichts besonderes. Aber auch gar nichts besonderes. Jeder, der eine Dönerbude prüfen kann, könnte auch eine Sportbetriebsgesellschaft prüfen. Das Manko liegt doch nicht an den Prüfern, sondern an den zu prüfenden Unterlagen, aber ich wiederhole mich. Und das ist vollkommen unabhängig davon, ob ein Prüfer von dem Verein oder der Liga beauftragt wird.

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    Original von jochenj
    Eine Konsequenz der HBL könnte sein, daß man nicht jeden beliebigen Wirtschaftsprüfer zulässt. Zwar ist die Anforderung ja eigentlich schon hoch (Wirtschafts- oder Steuerprüfer wird man ja nicht nach einem 6-Wochen-Crashkurs), aber die vorgeworfenen Verstöße sind ja nicht unbedingt trickreiche Finten, sondern dürften bei einer normalen Plausibilätskontrolle schon auffallen.

    Eben darum sollte das jeder WP auch entdecken, wenn das Gegenstand der von der HBL erwarteten Prüfungshandlungen ist. Vielleicht sind die ja einfach nur nicht ausreichend?

    [URL=http://www.spiegel.de/politik/deutsc…,591274,00.html]Zum Wählen nicht in der Lage, zum Abwählen auch nicht... [/URL]

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    Ypsilanti-Rebellen könnten Neuwahlen anfechten

    Sie verweigerten der Spitzenkandidatin in letzter Minute die Stimme für die Wahl zur Ministerpräsidentin: Ausgerechnet die Abgeordneten, die Andrea Ypsilanti stürzten, könnten Neuwahlen in Hessen nun vereiteln. Verfassungsexperten sehen Gründe für eine Anfechtung - und die Landes-SPD ist überrumpelt. ...

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    Original von Diddi
    Die einzige die da Rückrad bewiesen hat ist Frau Metzger vor der ich den Hut ziehe! Die anderen waren sauer, dass sie, und hier besonders Walter, kein Pöstchen bekommen haben! Ist natürlich auch doof von ihr gewesen, von Kohl muss man eins gelernt haben in der Politik, die ärgsten Feinde immer mit involvieren! Und warum man nach mehreren Monaten der Diskussion und nach dem Samstag, an dem der Parteitag war, sich immer noch nicht äußert, der macht kein "split second" wie du das nennst, der will Ypsilanti in den Rücken fallen! Was immer man davon halten will, eine Gewissensentscheidigung ist das nicht und Parteischädigend in jedem Fall!

    Welchen Posten hätten denn Everts und Tesch bekommen sollen? Vielleicht hast Du die Pressekonferenz nicht gesehen. Aus SPD-internen Kreisen hört man immer wieder, daß die Bedenken, die immer bestanden, nie ernst genommen oder ausgeräumt wurden. Und das es nicht nur vier, sondern deutlich mehr Abgeordnete waren, die sich wahrscheinlich auch so entschieden hätten, sich aber nun nicht mehr aus der Deckung heraustrauien. Von daher waren es keine parteischädigenden, sondern Ypsilantischädigenden Taten.

    Aber egal. Die Tatsache, wie die SPD mit den vier Personen umgeht, macht sie zumindest zur größten ehemaligen Volkspartei in Hessen bei der nächsten Wahl. Daran kann der CDU auch nicht viel gelegen sein. Ich denke, die bundesdeutsche Demokratie benötigt zwei starke Volksparteien. Vielleicht lassen sie Koch auch nur vorne, damit die CDU nicht wieder zu viele Stimmen erhält.

    Es sind nur knapp 2 Monate bis zur nächsten Wahl, da sollte die SPD besser wieder Themen besetzen und sich nicht noch mehr selbst massakrieren.