Beiträge von Gottfried

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    Original von meteokoebes
    Gottfried: Für deine australische Brille kannst du wohl nichts.

    Was habe ich denn jetzt schon wieder falsch gemacht? Vielleicht hast Du meine Art des Humors nicht verstanden? ?(

    Natürlich habe ich mit den Socceroos sympathisiert, und daß dieser Elfmeterpfiff sehr unglücklich war, habe ja nicht nur ich so gesehen. Man nennt das wohl "internationale Cleverness", einen solchen Strafstoß rauszuholen.

    Nein, die Australier haben im Vergleich zu den Spielen der Vorrrunde doch leider stark nachgelassen. Sie haben für meinen Geschmack nicht genug Gas gegeben, weil ihnen der Mut, Emerton und Kewell gefehlt haben und somit die Unbeschwertheit, weil einfach der Respekt vor den Italienern zu groß war. Die haben sich schon früh hinten rein gestellt und gleich deutlich gemacht, daß sie mit einem einzigen Konter jederzeit hätten zuschlagen können.

    Nach der auch für mich durch die australische Brille nicht nachvollziehbaren roten Karte für die Italiener haben die Aussies schlicht und ergreifend kein Rezept gefunden gegen die Weltklasseabwehr, für die sie nun mal berühmt-berüchtigt sind. Wie so oft hat der Platzverweis eher der anderen Mannschaft geschadet.

    Natürlich waren die Chancen, die die Italiener hatten, viel gefährlicher. Deswegen war es per Saldo vielleicht auch ein verdienter Erfolg für die Azzurri. Ich hätte mir gewünscht, daß Hiddink früher und häufiger wechselt, auch da hat mir der Elan der Vorrunde gefehlt, als es gegen die Japaner und die Kroaten auf einmal mit 2-3-5 nach vorne ging.

    So ist eben das italienische Spiel und nur das habe ich damit zum Ausdruck bringen wolllen. Also komm mal wieder runter. Ich bin übrigens nach dem Spiel auf unserem Marktplatz den italienischen Fans in die Hände gefallen und wir haben uns die Hände geschüttelt und Gino sagte "Scheißspiel von uns" und "kein Elfmeter". Dem habe ich keine Brille aufgesetzt und meine italienische Mitarbeiterin muß heute auch nicht Strafarbeiten erledigen; sie wird mir wahrscheinlich die Taschentücher zurückgeben, die sie gestern von mir bekommen hat... ;)

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    Original von Kronauer

    Ich finde es auch schlecht, aber von den Regeln her kann man da leider nichts machen ! :nein:

    Naja, die Regeln sehen eigentlich ein aktives Handeln des vermeintlich foulenden Spielers vor, und das hat der Abwehrspieler eben nicht getan. Von daher auch eine sehr enttäuschende Entscheidung, so einen Elfmeter zu geben. Bis auf die zu harte rote Karte und diesen Elfmeter hat mir der spanische Schiedsrichter allerdings sehr gut gefallen.

    Italien hat mir taktisch sehr gut gefallen. Ab der ersten Minute stellt sich der selbsternannte Turnierfavourit in die eigene Hälfte und kontert gegen das übermächtige Australien. Sie haben schon gewußt, wenn sie ein Tor schießen, rollt der Socceroos-Express. So haben sie sich das Siegtor für die letzte Sekunde aufgehoben. Respekt.

    5 € fürs Phrasenschwein: So ist der Fußball eben. Enttäuschend, aber wir Australier :D sehen das sportlich fair. Kaiserslautern wird nun auf den Kopf gestellt und die Weinkeller geleert. Cheers! ;)

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    Original von michel b.
    Ich finde eine Erhöhung der Gewerbesteuer gerecht, da ich finde auch Unternehmen haben soziale Verantwortung und sollen sich an den Infrastrukturkosten beteiligen. Wenn eine Betriebshalle brennt, wird selbstverständlich die Feuerwehr angerufen, die auf asphaltierten Straßen dann hinfahren und den Brand löschen kann. Wird in einem Lager eingebrochen wird die Polizei gerufen, die versucht die Diebe zu fassen und die Ware zurückzubringen. Oder man versuche mal Ware in ein tschechisches Dorf oder in die rumänischen Karpaten zu liefern, das ist oft ein Abenteuer da es asphaltierte Straßen dort nicht gibt. In Deutschland hingegen ist das Straßennetz bis ins kleinste Dorf ausgebaut und eine Anlieferung kein Problem. Du bezeichnest die Gewerbesteuer als deutsche Unart, was natürlich dein gutes Recht ist.

    Nochmals: Die Gewerbesteuer ist ein fast rein-deutsches Relikt aus alten Tagen. Sie wurde eingeführt um die Mehrkosten, die Städten aufgrund der Inanspruchname durch (damals eher) Schwerindustrie entstanden, zu kompensieren. Und nicht um die Polizei oder Feuerwehr zu bezahlen, denn die kann auch von privaten Haushalten in Anspruch genommen werden. Und Straßen in den karpatischen Dörfern Badens werden auch (oder hauptsächlich) von deren Einwohnern benutzt. Abgesehen davon ist die Infrastruktur in Wohngebieten wohl häufig besser als in gewerblichen. Ist das "gerecht"? (dieser Ausdruck hat im übrigen im Steuerrecht nichts zu suchen, ob das nun demokratisch ist oder nicht).

    Im übrigen: Es wird ja nicht nur der reine Gewinn versteuert, sondern auch noch Zinsausgaben und demnächst wahrscheinlich auch noch Pachten und Mieten und sonstige Ausgaben wieder hinzugerechnet, so daß wir teilweise eine Substanzbesteuerung erreichen.


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    Original von michel b.
    Du schreibst Unternehmen müssen Gewinne machen, sonst gehen sie Pleite. Richtig, das ist Marktwirtschaft. Aber diese Gewinne sollten dann auch investiert werden, um die Unternehmen zukunftsfähig zu gestalten
    oder zurückgelegt werden für schlechte Zeiten. Stattdessen wird aber immer (ist jetzt etwas pauschalisiert) nur von Unternehmerseite verlangt, die Kosten immer weiter zu senken. Was will ich eigentlich mehr als Millionengewinne erzielen (siehe Deutsche Bank, Allianz)?
    Und ist es gerecht, dass unfähige Manager millionenschwere Abfindungen kassieren (siehe Ron Sommer) und die Vorstandsbosse und Aufsichtsrätte immer besser entlohnt werden? Deren Gehälter sind nämlich in den letzten Jahren sehr deutlich gestiegen, das stand unlängst in der Tagespresse.

    So viele schießen sich immer auf die Großindustrie ein. Kein Wunder, ist es doch das Lieblingskind der Sozialdemokratie. Interessiert mich als Mittelständler, was unfähige (?) Manager verdienen oder nicht? Mich nicht, aber ich werde damit über einen Kamm geschoren. Nicht "gerecht". Ich stimme im übrigen Oswald Mezger zu, der unlängst im Spiegel geschrieben hat (Quelle müßte ich suchen), daß es ein Irrsinn ist, auf eine Eigenkapitalrendite von 25% hinauszuwollen, nur der Rendite wegen. Unternehmerisch sinnvoll ist es, mit wenig Aufwand ein bestimmtes Ziel zu erreichen (Minimax) oder mit gegebenem Aufwand ein hohes Ziel zu erreichen (Maximin). Kurzgefaßt. Und wenn die Allianz einen Personalüberhang von 5.000 Leuten hat, die nur Däumchen drehen, dann kann man sie nicht einfach durchschleppen. Das weiß ich aber nicht, ob es so ist. Wenn diese 5.000 Leute aber nutzbringende Tätigkeiten erbracht haben, dann wäre es irrsinnig, sie zu entlassen wegen einer dümmlichen Prozentzahl. Ich habe diese Sorgen mit meinen 5 Mitarbeiterinnen nicht (eher monatlich wiederkehrende.... ;))

    Was ein Unternehmen mit seinem Gewinn macht, ist sein Bier. Investiert es nicht richtig, wird der Kunde es ihm schon zeigen. Investiert er richtig (z.B. derzeit in Deutschland-Flaggen), gibts einen warmen Geldregen.

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    Original von Snuffmaster

    Das sind KEINE Subventionen sondern Steuererleichterung. Subventionen sind Gelder die direkt vom Sta
    aat fließen...also somit auch im Haushalt aufgelistet sind.

    Danke für die Einführung in die allgemeine VWL.... Ich habe geschrieben: "Für Steinbrück, Merkel, Lafontaine, Honecker und co.". Versteh?

    Nach so einem Spiel macht es nicht mal Spaß, die Holländer heimfahren zu sehen. Und das ist das Schlimmste daran, damit haben uns die Portugiesen alles versaut.... Unfaßbar.

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    Original von Meikel
    Man sollte nicht vergessen, dass die Deutschen seit Ewigkeiten nicht gegen eines der ganz grossen Teams gewonnen hat.

    Für den Satz würde Jürgen Klopp Dich würgen... :lol:
    Nein, ich denke, daß dieser Satz hier nichts zu suchen hat. Schließlich hat diese deutsche Mannschaft mit der Mannschaft nichts mehr zu tun hat, die so lange nicht mehr gegen die großen Teams gewonnen hat.

    Uiuiuiui.

    Wenn ich mir den Messi ansehe, dann wird mir ganz übel. Hoffentlich vergißt Pekerman den wieder lange auf der Bank.

    Zwar haben die Argentinier gestern auch nicht gut gegen Mexico ausgesehen, aber gegen die Mittelamerikaner spielt keine südamerikanische Mannschaft gerne. Worauf ich mich gar nicht freue, ist die Tatsache, daß die Gauchos wohl eine der nickeligsten Mannschaften des Tourniers sind, kombiniert mit einigen Flugstunden Erfahrung.

    Meine Hoffnung besteht darin, daß sich die deutsche Nationalmannschaft bislang einen feuchten Kehrricht um die Stärken anderer Mannschaften gemacht hat, sondern einfach mit jugendlichem Elan und Esprit darauf los gerannt ist. Klinsi wirds hoffentlich schon richten.

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    Original von Tester

    Billiger geht's nicht. Ich werde mich bestimmt nicht auf dieses Niveau - "Australien ist super und Japan ist scheiße, Bätsch!" oder umgekehrt - einlassen. Ich verstehe nur nicht, was das Gejammer mit den armen benachteiligen Australiern soll, wenn diese sowieso ins Achtelfinale eingezogen sind.

    Sorry, Tester. Du hast natürlich recht was den nicht gegebenen Elfmeter für Japan betrifft. Ich bin gestern übers Ziel hinaus geschossen und es tut mir leid. :rolleyes:

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    Original von Tester
    Wie lange willst Du da eigentlich noch drauf rumreiten? Im Spiel Australien gegen Japan wurde den Japanern ebenfalls ein klarer Elfmeter verweigert, was das zu unrecht gegebene Tor aus der ersten Hälfte doch bereits ausgeglichen hat. Mal ganz davon abgesehen, daß die Australier in dem Spiel deutlich mehr gefoult haben. Aber was soll's, "Dein" Team ist im Achtelfinale, kein Grund mehr, nachzukarten.

    Stimmt. Hauptsache Japan raus.

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    Original von lischen
    kann mir jemand sagen zu welcher stadt der verein bietigheim/metterzimmern gehört, denn ich wollte mal rausfinden, wie weit das von essen entfernt liegt aufgrund der auswärstfahrten, aber mein routenplaner kennt keine stadt die so heißt! danke, das wäre super!

    Die Stadt heißt Bietigheim. Auf der Homepage des Vereins mal nachsehen hier

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    Original von Teddy


    Kein Problem - können wir alle abschaffen ... wenn wir nebenbei noch die ganzen hirnlosen Filmfonds/ Schiffsbeteiligungen/ .... etc. pp. abschaffen und möglichst viele Verlustvorträge/ Verlustzuweisungen auch platt machen würden. Kein Thema ....

    Verlustvorträge und -zuweisungen sind schon was anderes..... Die ganzen Fonds kann man eigentlich einstampfen, da gehe ich Dir recht. Wollen wir wetten, daß dann wieder ein Aufschrei durchs Land geht, daß Arbeitsplätze verloren gehen (wenn auch nur am Set in Hollywood, aber ist ja egal...

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    Original von Teddy


    Und weil sie nicht vom Staat fließen, sind es auch keine Subventionen. Subventionen zeichnen sich nämlich begriffsnoitwending dadurch aus, dass sie aus dem Staatshaushalt gezahlt werden - und das werden die Mindestvergütungen nach EEG nicht.

    Richtig. Begrifflich sind es keine Subventionen. Aber auch keine Marktpreise, sondern von Trittin und Co. eingeführte Mindestpreise, die - ebenso wie Steuern - ich auch bezahle. Macht es für mich nicht besser.

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    Original von Teddy

    Sorry, aber Du hast leider Null Peilung ... die erneuerbaren Energien werden nicht durch Steuern gefördert! Sie werden durch festgelegte Mindetsvergütungen, die die Stromversorgungsunternehmen auf den Strompreis umlegen, finanziell rentabel gemacht - wobei die Mindestvergütungen degressiv ausgestaltet sind.

    Also, schimpf bitte über zu hohe Steuern - aber lass die erneuerbaren Energien aus dem Topf raus, sie sind da nämlich nicht drin!

    Ganz so unrecht hat er damit nicht, nämlich was die Windkraftbeteiligungsgesellschaften etc. als Verlustzuweisungsgesellschaften betrifft (die sehr gerne als Steuerminderungsbeteiligungen von "grünen" Gutverdienern genommen wurden...).

    Ist zwar off topic, aber mir ist es relativ wurst, ob ich Steuersubventionen für Stromversorgung finanziere, oder ob ich gleich staatlich festgelegte Mondpreise bezahle, damit sich das EEG trägt. Nur fließen die Subventionen hier mal nicht vom Staat.

    Quelle: Spiegel-Online

    Natürlich. Wir wollen alle Polizei, Feuerwehr, Krankenhaus, Bildung umsonst blablablablabla. Und dafür müssen wir immer mehr bezahlen. Schon mal was von Wert und Gegenwert gehört?

    Die Gewerbesteuer ist sowieso eine deutsche Unart, die im übrigen auch bald erhöht werden wird, Stichwort: Verbreiterung der Bemessungsgrundlage. Das ist was der Unwissende dann als "gerecht" empfindet. Gerecht ist nämlich, was der andere zahlt. Im übrigen sind die Straßen in fast jedem Gewerbegebiet schlechter als in Wohngebieten, also ist das Argument auch Käse.

    Unternehmen müssen Gewinne machen, ansonsten gehen sie pleite.
    Und Porsche zahlt natürlich Gewerbesteuern.

    "Wenn ich aber höre".... Wissen ist besser als hören und nachplappern.

    Die Mehrheit hat geglaubt schwarz-gelb würde es besser können.
    Dann glaubte die Mehrheit rot-grün würde es besser können.
    Dann glaubte die Mehrheit rot-schwarz würde es besser können.

    Die Einsicht, daß es keiner kann, ist scheinbar noch immer nicht weit genug fortgeschritten. Man glaubt immer noch an diesen Staat und seine Segnungen. Beispiel Elterngeld. Alles Pillepalle. Wir zahlen das höchte Kindergeld der Welt und haben die zweitniedrigste Geburtenrate (nagelt mich bitte nicht auf einen Rang in der Rangliste fest...), wir hatten eine Eigenheimzulage von Weltrang und trotzdem eine vergleichsweise niedrige Eigenheimbesitzerquote. Aber trotzdem verlangen wir immer noch mehr staatliche Aufgaben bzw. geben sie ihm.

    Wir schimpfen auf ein Steuersystem, das aufgrund verquerter Einzelfallregelungen auch keiner mehr richtig durchschauen kann, verlangen aber an jeder Ecke eine "sozial gerechte" Regelung, nur für mich persönlich. Wir schimpfen auf Lobbyismus, aber nur auf den, der nichts für uns fordert?

    <<Höhere Steuern sind der richtige Weg>> verlautbart der dicke Pfälzer Beck. Wie lange noch?