Für mich ist es nun so gut wie amtlich: Aus gut unterrichteter und kompetenter Quelle höre ich, dass der Lizenzantrag für die neue Saison aus formellen Gründen abgelehnt worden wäre (also noch vor der Prüfung der Wirtschaftlichkeit). Der Grund dafür: Die Veränderung der Gesellschafterstruktur nach der Stellung des Lizenzantrages im Dezember. Das ist nach der Lizenzordnung nicht zulässig. Ist wohl irgendeine Vorschrift recht weit hinten (40 oder 50 plus x). ...
Das wäre ja das, was hier viele schon vermutet hatten: Der DHC Rheinland beantragt die Lizenz, obwohl dies nur der TSV Bayer Dormagen hätte tun können. Letzterer ist aber vorher auf Wunsch von Heinz Lieven, der von all den Bestimmungen keine Ahnung hatte, aus der GmbH ausgestiegen.
Und bevor man sich die Blöße gibt, zuzugeben, dass es keine Lizenz gibt, weil man vorher richtig Bockmist gemacht hat, präsentiert man eine Insolvenz, weil leider, leider das Geld nicht reicht und die böse Internetgemeinde Kritik geübt hat. 
Es passt ja auch zeitlich haargenau zusammen: 1. März = Stichtag für die Abgabe der Lizenzunterlagen, 3. und 4. März Wochenende, 6. März Insolvenzantrag 
Klar, vorbei ist vorbei. Man muss in die zukunft sehen. Aber: Was bringt uns diese? Mit etwas Glück einen konkurrenzfähigen Drittligisten, der sauber finanziert ist (Wann hatten wir so etwas eigentlich zum letzten Mal????), aber leider ein Aufstiegsverbot hat. 
Zuerst einmal muss die 3. Liga geplant werden, das heißt: Erst Finanzierung sicher stellen, dann einen Trainer engagieren und eine Mannschaft zusammen stellen. Da das alles gleichzeitig passieren muss, haben die Herren Neuenhausen und Co. im Moment richtig gut zu tun.
Erst wenn die Sache erfolgreich angelaufen ist, kann man sich Gedanken über eine neue GmbH-Gründung und den Aufstieg in die 2. Liga machen. Wenn dies denn gewollt ist... Aber andererseits: Die Ausbildung von Leistungssportlern passt irgendwie nicht zu Amateurromantik. 
Gruß Flevo