Da mag ich eigentlich nicht mit allen Aussagen mitgehen, zum Beispiel
Wenn dieses Dutzend über dem Niveau schweben, frage ich mich, warum so viele Zweitliga-Absteiger immer wieder Probleme haben, auf diese Ebene zurückzukehren, respektive warum fliegen sie oben immer wieder teils drastisch (Konstanz zuletzt glaube ich) raus?
Was die Leistungsdichte betrifft, das nehme ich auch anders wahr: Da gibt es Vereine, die professionell geführt werden und den Aufstieg in die 2. Liga anstreben und Amateurvereine, die gegen die erstgenannten regelmäßig hohe Niederlagen kassieren und sich am Ende freuen, wenn sie den Klassenerhalt geschafft haben und in der nächsten Saison wieder gegen die "Großen" antreten können. Für diese Amateurvereine habe ich große Sympathie. Ich erinnere mich noch, dass wir vor ein paar Jahren in der 3. Liga in Habenhausen in deren vereinseigener Halle spielten, die Platz für 200 Zuschauer bietet (ja, richtig, zweihundert!). Ob in Habenhausen jetzt null euro plus Spritgeld bezahlt werden, weiß ich nicht, ist mir auch egal. Reich wird man da jedenfalls nicht. Aber
für die Leute, die dort und anderswo unter ähnlichen Bedingungen Drittligahandball auf die Beine stellen.
In Vinnhorst, Emsdetten, Hamm etc. gibt es jedenfalls ganz andere Bedingungen, so dass ich keine große Leistungsdichte sehe. Und dann sind da noch die zweiten Mannschaften...
Aber interessant ist der Artikel dennoch. Das mit der Leistungsdichte betrifft vermutlich nur ein gutes Dutzend Spitzenmannschaften in der Liga.
Gruß Flevo