Konrad hat die Atmosphäre vor dem Spiel gut beschrieben. Es herrschte eine irgendwie gedrückte Stimmung in der Halle, viele Besucher in schwarzer Kleidung, keine Musik wie sonst und viel ruhiger als sonst.
Und dann die Frage, wie gehen wir Fans damit um? Einerseits die Pietät wahren, andererseits unseren Jungs auf der Platte zu helfen? Letzteres geht nur durch die übliche Unterstützung.
Vor dem Spiel bin ich mit einigen Göppinger Fans ins Gespräch gekommen. Eine ältere Dame sagte mir, dass der Amoklauf von Winnenden nur wenige Kilometer von Göppingen stattgefunden hat. Es ist zwar ein schwacher Trost, aber es gibt wirklich noch Schlimmeres als den plötzlichen Tod von Sebastian Faißt! Sebis Tod ist mir wirklich nahe gegangen, obwohl ich ihn nicht persönlich kannte. Er war einer von uns!
Die Göppinger Spieler haben wir beim Einlaufen mit Applaus begrüßt, wie wir es bei jedem Gegner machen, dann kamen unsere Jungs. Dieses Mal ohne Musik, ohne Kinder an der Hand, alle mit schwarzem Trikot mit der Nummer 22 und alle hatten den Nebenmann an der Hand. Da standen vielen Tränen in den Augen.
Dann wurde das Spiel angepfiffen und in derselben Sekunde für eine Schweigeminute unterbrochen. Ich kann es schwer beschreiben, aber es war schon sehr bewegend. 
Nach der Schweigeminute haben wir unsere Jungs wie gewohnt lautstark unterstützt und das war sicher das Beste, was wir machen konnten.
Es war ein gutes Spiel und alles in allem war es auch fair.
Ich hätte mir allerdings bessere Schiedsrichter gewünscht! Was Biaesch und Sattler gepfiffen hatten, war 

Gruß Flevo