Zitat
Original von Zickenbändiger
Moin!
Ich habe mich vorhin mit der Mutter eines talentierten Spielers (D-Jugend) unterhalten. Der Bengel ist für sein Alter schon recht groß und könnte durchaus mal ein Guter werden. Prognose der Ärztin (wohl anhand der Wachstumsfugen): 2,03 m Endgröße. 
Jetzt kommts: Die Ärztin ist der Ansicht, das sei ganz schön groß, Klamotten wären dann zu teuer, man käme durch keine Tür mehr durch, überall fällt man auf (keine medizinischen Gründe wohlgemerkt!). Ihr Vorschlag: Hormonbehandlung, die Pubertät beschleunigen, schnelleres Ende des Wachstums, neue Endgröße: 1,96 m.
Ist ja auch noch o.k. für den Rückraum...
Hallo Zeebee,
hoffentlich bleibt dem Jungen die Hormonbehandlung erspart!!!! 
Ich habe mich spontan gefragt, welche "Vorteile" es hat, wenn man statt 2,03 "nur" 1,96 groß ist. Mir fällt keiner ein.
Betten sind normalerweise 2 m lang, also auch für 1,96 m zu kurz, wenn man mal die Füße ausstrecken will.
Zimmertüren sind meistens 2 m hoch, auch da kann man sich den Kopf stoßen (Abrollbewegung des Fußes). Es gibt auch Türen, die nur 1,9 m hoch sind, an denen ich mir schon mal den Kopf gestoßen habe (ich bin 1,89). Aber erstens ist das nicht schlimm und zweitens, wer hat sich noch nie den Kopf an irgendetwas gestoßen? Meiner Meinung nach ein absolut bescheuertes Argument von Frau Doktor. 
Kleidung von der Stange kaufen ist sowohl mit 1,96 als auch mit 2,03 schwierig, aber machbar. Mein Bruder (1,94) kann von der Stange kaufen (Konfektionsgröße 106), Schuhe sind oft problematisch.
Ansonsten haben mein Bruder und ich Probleme mit Kleinwagen. Da müssen wir häufig den Kopf einziehen, die Pedale sind zu nahe am Sitz, Kopfstützen nicht hoch genug einstellbar. Aber darauf hat die Autoindustrie schon reagiert. Neuere Modelle sind alle ein paar Zentimeter höher als die Vorgängermodelle. 
Bitte entschuldigt, wenn ich jetzt unsachlich werde: Es gibt Leute, denen sollte man zum Wohle des Kindes eins in die Fr... hauen.
Gruß Flevo (erschrocken und wütend zugleich) 