Ja, der Klassenerhalt ist geschafft, dies auch frühzeitig und ernsthaft in Gefahr waren wir eigentlich nie. Glückwunsch, Jungs! 
Am vergangenen Samstag gab es ein Auswärtsspiel, das recht deutlich verloren wurde:
VfL Lübeck-Schwartau - TSV Bayer Dormagen 29:24 (HZ 15:11)
Mit "deutlich" meine ich, dass wir über die gesamte Spielzeit deutlich zurück gelegen hatten. Höhepunkt war der Zehntorerückstand beim 27:17 in der 49. Minute. Während des Spiels hatten Florian Boehnert, Jan Schmidt und Florian Träger längere Spielzeiten bekommen. Eigentlich eine ganz komfortable Situation, denn so können die Jungs, die zur kommenden Saison fest in den Kader aufrücken, Spielpraxis sammeln.
Zur kommenden Saison wurden die Verträge von Mislav Grgic, Jakub Sterba, André Meuser und Jaka Zurga nicht verlängert, dazu wechselt Aron Seesing in die Bundesliga zum Bergischen HC. Ich habe das Gefühl, dass wir ihn bald in der Nationalmannschaft sehen werden. Florian Boehnert, Florian Träger, Jan-Christian Schmidt, Luis Pauli, Felix Böckenholt, Robin Kremp und Frederik Sondermann rücken aus der eigenen Jugend nach. Bin mal gespannt, ob und wer einen ähnlichen Weg geht wie zuvor Kentin Mahé, Simon Ernst, Lukas Stutzke, Julian Köster und noch einige andere mehr.
Ach ja, einen Rückkehrer gibt es auch: Peter Strosack kommt von TuS N-Lübbecke zurück an den Rhein.
Alles in Allem ein gewaltiger Umbruch, der vor dem TSV liegt. Einerseits schön, denn man sieht, wie sich sehr junge Spieler zu Zweitligastammkräften entwickeln, andererseits ist es auch ein Risiko, denn man weiß nie, wer sich durchsetzen wird und wie schnell. Das sieht erstmal nach Abstiegskampf aus. Aber laut Vereinsmitteilung geht es nicht anders: Corona hatte große finanzielle Auswirkungen auf den TSV. Es muss gespart werden. Besonders schade finde ich den Abgang von Jakub Sterba, der gerade im letzten halben Jahr eine richtige Leistungsexplosion hatte, nicht nur beim TSV, sondern auch in der tschechischen Nationalmannschaft. 
Sein neuer Verein, der ASV Hamm, kann sich freuen.
Gruß Flevo