Goldfasan
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Auf den Auswärtssieg folgte eine Heimniederlage.

TSV Bayer Dormagen - 1.VfL Potsdam 23:24 (HZ 11:13)
Vor nur 927 Zuscahuern gab es trotz nur weniger Tore ein unterhaltsames Spiel und obwohl der TSV auch in der zweiten Halbzeit lange mit vier Toren hinten lag, wäre auch ein Unentschieden oder sogar ein Heimsieg möglich. Bei beiden Mannschaften dominierten die Abwehrreihen und die Torhüter. Entscheidend war, dass die Potsdammer unsere Fehler konsequent bestraften und bei uns einfach zuviele Bälle neben oder über das Tor gingen. Die Chancenverwertung war einfach schlecht. Obwohl Potsdam lange deutlich vorne lag, kämpften unsere Wiesel sich bis zur Schlussminute auf ein Tor heran, waren in der 59. Minute im Angriff, aber verworfen, Potsdam macht des 22:24 und der Siebenmeter in der Schlussminute ist nur noch Ergebniskosmetik.
Zum Schiedsrichterduo Kittel/Scharfe: Nach sechs Minuten die rote Karte gegen Ian Hüter, zehn Minuten später rote Karte gegen Potsdams Joshua Thiele und danach ließen sie alles laufen. Hat mir nicht gefallen. Über beide roten Karten kann man diskutieren. Anschließend wurde Mislav Grgic zweimal beim Wurf im Gesicht getroffen (beide Male nicht geahndet), André Meuser wurde beim Wurf am Trikot aus der Luft geholt (auch nicht geahndet, wie immer) und es wurden noch einige Dinge mehr nicht geahndet, bei denen eine Verletzung des Gegner möglich war. Ich glaube, es war nicht gut, direkt in der Anfangsphase gleich zwei rote Karten zu geben. Aber viermal Rot hätte den Eindruck erweckt, dass das Spiel eine üble Klopperei gewesen sei. Es war zwar hart, aber NIE unfair. Schwierige Gratwanderung für die Schiedsrichter.
Gruß Flevo
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Aus-, Aus-, Auswärtssieg !!!!



Wölfe Würzburg - TSV Bayer Dormagen 28:30 (HZ 14:18)
Zwei weitere Punkte gegen den Abstieg und der erste Auswärtssieg in Würzburg...
Gruß Flevo
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Hurra, die ersten zwei Punkte gegen den Abstieg sind da:
TSV Bayer Dormagen - HSG Konstanz 25:22 (HZ 11:10)
Es war ein hartes Stück Arbeit vor 768 Zuschauern, ehe der Heimsieg zwei Minuten vor Schluss sicher war. Aber trotz allem war es hochverdient, weil der TSV über die gesamte Spielzeit gesehen die bessere Mannschaft war.
Die Konstanzer spielten eine sehr ungewöhnliche 3:3-Deckung, zeitweise war es fast eine 2:4-Deckung, also mal mit drei und mal mit vier vorgezogenen Abwehrspielern. Unsere Wiesel waren sehr gut darauf vorbereitet. Diese offensive Deckung wurde regelmäßig durch den einlaufenden Linksaußen Joshua Reuland auseinandergenommen. Beim Einlaufen wurde einer der vorgezogenen Abwehrspieler an den Kreis gezogen und dabei eine Überzahlsituation geschaffen, durch die unsere Rückräumer regelmäßig aus sechs Metern frei zum Wurf kamen. Das lief sehr gut, allerdings mit dem Schönheitsfehler, dass ziemlich viele Bälle verballert worden waren bzw. Beute des sehr gut haltenden Konstanzer Torhüters Grabenstein wurden. Auf der anderen Seite kamen die Konstanzer kaum durch unsere Deckung und unser Torhüter Christian Ole Simonsen ließ auch nicht viel durch.
Die 3:3-Deckung hat bei den Konstanzer nicht gut funktioniert, jedenfalls gab es keine Ballgewinne. Ob das die richtige Taktik gegen eine Mannschaft wie unsere war, die vor allem Rückräumer hat, die stark im 1:1 sind? Die Stealquote lautete jedenfalls 3:0 für den TSV. Ob das letztlich die drei Tore Unterschied waren? Ganz so einfach ist es natürlich nicht, aber es hat dazu geführt, dass unsere Wiesel Mitte der zweiten Halbzeit innerhalb von vier Minuten einen 14:15-Rückstand in eine 18:15-Führung verwandeln konnten. Diese Führung wurde letztlich über die Zeit gebracht.
Es war kein schönes Spiel. Da haben vermutlich zwei Abstiegskandidaten gegeneinander gespielt. Egal, zwei Punkte sind zwei Punkte.
Gruß Flevo
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