Unentschieden: Der TSV spielte vor nur 948 Zuschauern 30:30 gegen die HSG Krefeld nach einem Pausenrückstand von 12:16.
In der ersten Halbzeit sah es nicht gut für den TSV aus. Erst landeten ein paar eigene Bälle an Latte oder Pfosten, dann hielt der Krefelder Torhüter ein paar "Unhaltbare", dann schlichen sich Abspielfehler im eigenen Angriff ein, die 6:0-Abwehr funktionierte überhaupt nicht und die Krefelder spielten ihre Angriffe konzentriert durch und schlossen meist sicher ab. Mit dem Viertorerückstand zur Pause waren die Wiesel noch gut bedient. Ich sag mal so: Zwar hatten die Krefelder sehr gut gespielt, aber bei uns war viel Murks dabei.
Und dieser Murks wurde noch dreieinhalb Minuten in der zweiten Halbzeit weitergespielt, der Zwischenstand lautete 12:19 und es deutete sich ein Debakel an. Die Abwehr wurde auf 3:3 umgestellt und damit kamen die Krefelder überhaupt nicht zurecht. Innerhalb von elf Minuten geschah ein Handballwunder und aus dem 12:19 wurde ein 21:21. In den letzten 15 Minuten des Spiels wurde es richtig spannend, so, wie es das wahrscheinlich nur beim Handball gibt: die Führung wechselte ständig, aber keine Mannschaft ging mit mehr als einem Tor in Führung. Es war ein leistungsgerechtes Unentschieden, weil beide das Spiel hätten gewinnen, aber auch verlieren können.
Eigentlich hätte ich mit einer vierstelligen Zuschauerzahl gerechnet, denn es spielte der Tabellenzweite gegen den Tabellendritten und ein Derby ist es auch, da beide Städte nur 40 Kilometer voneinander entfernt liegen. Aber es war kalt draußen und Karneval steht vor der Tür. Obwohl, der Prinz war mit seinem Gefolge auch in der Halle.
Spielberichte:
Internetseite HSG Krefeld
SIS-Liveticker
Die restlichen Spielberichte sind noch nicht im weltweiten Netz, aber es ist ja auch Karneval. 

Gruß und Eischwiele alaaf
Flevo