Beiträge von horny01

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    Original von meteokoebes

    Das solche Kommentare aus Flensburg kommen, wundert mich schon. Freut ihr euch doch einfach in Ruhe, dass er euch nicht mehr auf der Tasche liegt. Meint ihr, der Vertrag wäre aufgelöst worden, wenn es keine Alternative gegeben hätte?

    Dass er den Etat entlastet ist sehr erfreulich. Habe ich ja auch schon irgendwo geschrieben. Aber, dass ein Mann wie er, vor dem ich großen Respekt habe, als Co Trainer anheuert, finde ich schon befremdlich. So blind sind "wir Flensburger" nun auch nicht, dass man nicht erahnen hätte können, dass er ein anderes Angebot hat...aber ich persönlich hätte eher an einen Nationaltrainer Job gedacht.

    09.08.2009 15:37
    Im Finale um den Erima-Cup 2009 in Bremen hat die SG Flensburg-Handewitt den SC Magdeburg mit 34:28 (17:12) bezwungen. Vor 3.500 Zuschauern in der nahezu ausverkauften Halle 7 an der Bremer Bürgerweide erzielte die SG einen "Start-Ziel-Sieg". Lediglich beim 11:8 (15.) waren die "Gladiators" der SG auf den Fersen. Spätestens beim zwischenzeitlichen 30:20 im zweiten Durchgang war die Partie gelaufen. Bei der SG, die wie schon im Halbfinale am Freitag auf Kapitän Michael Knudsen und Abwehrspieler Johnny Jensen verzichten musste, war Linksaußen Anders Eggert (8 Treffer) bester Torschütze. 20 Minuten vor Spielende musste Alexander Petersson mit einem ausgegkugelten Mittelfinger ausgewechselt werde. Der Schwede Dan Beutler wurde komplett geschont. Sein Landsmann und Torwartkollege, Johan Sjöstrand, gehörte beim ersten Titelgewinn der Saison zu den auffälligsten SG-Akteuren.

    Im kleinen Finale setzte sich der HSV Handball mit 32:28 (16:13) gegen den TBV Lemgo durch. Im Halbfinale hatte die SG den TBV mit 29:28 im Siebenmeterwerfen bezwungen und Hamburg war dem SCM, ebenfalls nach Siebenmeterwerfen, mit 29:31 unterlegen gewesen.

    SG Flensburg-Handewitt: Sjöstrand - Karlsson 3, Carlén 6, Eggert 8, Fahlgren 1, Mogensen 2, Johannsen 4, Heinl 2, Petersson 4, Boesen 3, Svan Hansen 1

    Quelle: Sg Homepage

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    Original von Borah


    Deshalb der Gehaltsverzicht der Spieler. Anders hätte man KHA nicht von der Payroll bekommen! ;)

    Nein, aber er scheint wohl keine Lust auf Golfspielen mehr zu haben. :D
    Würd mich echt interessieren, ob man ihn beizeiten irgendwo wiedersieht, wobei ich mir eher vorstellen könnte, daß er wie Noka irgendne Nationalmannschaft nimmt...

    Mir würde momentan auch kein großer Verein in Deutschland außer dem HSV einfallen, der da bald Handlungsbedarf haben könnte. Beim HSV natürlich auch nur, wenn es wieder Ausrutscher gegen die Kleinen geben sollte.

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    Original von Crusty

    Aus dem Artikel:
    "HSV kämpft um Vori & Duvnjak"....."Morgen diskutiert der HSV, ob er das Thema beendet."

    Ja was denn nun? ;)
    Dabei dachten doch alle, die HSV (bzw. die "medizinische Abteilung") legt ein Angebot vor, das Zagreb nicht ablehnen kann.....

    Ne, der HSV wollte doch die Kosten runterfahren...ach ne, das waren ja wir in der Provinz ;) Jetzt blickt man an der Alster lieber auf das große Ganze :D

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    Original von Alphadex


    Es ist doch immer das Selbe. Die Jungen Spieler überschätzen sich maßlos. Fäth hätte Bundesliga wahrscheinlich beim TVG früher haben können. Verhandlungen gab es jedenfalls zeitgleich zu den RNL. Beim TVG wäre er bestimmt zum Einsatz gekommen als Oechsler lange verletzt war, hätte sich vielleicht sogar Spielanteile neben dem gesunden Oechsler und Kneer erarbeiten können. Aber er hat sich ja nun für die Kröten entschieden.

    Das selbe gilt für Schneider. Ein paar Einsätze als die SG gerade mal 7/8 Spieler zusammengebracht hat und sonst keine Spielanteile.

    Den Wechsel von Schneider kann ich nachvollziehen -aus Spieler Sicht. Aber warum ihn die SG damals geholt hat, hat sich mir nie so ganz erschlossen. KHA ist ja nun nicht gerade als Freund von Nachwuchsspielern bekannt und selbst unter dem nachwuchsorientierten Carlen und während der Verletztenmisere dieses Jahr kam er kaum zum Einsatz. An Schneiders Stelle würde ich es jetzt eher im Bundesliga Mittelmaß versuchen (wozu ich Berlin kommende Saison nicht mehr zähle), aber in Berlin wird sicherlich ähnlich gut gezahlt, wie bisher in Flensburg

    SG: Schneider geht zu den Füchsen

    Flensburg/sh:z - Handball-Bundesligist Füchse Berlin hat für die neue Saison Sebastian Schneider (23) von der SG Flensburg-Handewitt verpflichtet. Der Rückraumspieler unterschrieb einen Zweijahresvertrag. Indes bezeichnete SG-Sprecherin Zita Newerla Spekulationen polnischer Medien, die von einem möglichen Transfer des SG-Spielers Lasse Boesen zu Wisla Plock sprechen, als „Ente des Tages“. Der Däne soll wegen der Lohnkürzungen für die SG-Profis ins Visier des Clubs geraten sein.

    Zitat

    Original von meteokoebes
    Wobei die Überschrift auf der SHZ-Titelseite eine andere ist. :D

    Da besteht mit Sicherheit ein kleiner, aber sehr feiner Unterschied ;)

    Edit:

    SG: Schneider geht zu den Füchsen

    Flensburg/sh:z - Handball-Bundesligist Füchse Berlin hat für die neue Saison Sebastian Schneider (23) von der SG Flensburg-Handewitt verpflichtet. Der Rückraumspieler unterschrieb einen Zweijahresvertrag. Indes bezeichnete SG-Sprecherin Zita Newerla Spekulationen polnischer Medien, die von einem möglichen Transfer des SG-Spielers Lasse Boesen zu Wisla Plock sprechen, als „Ente des Tages“. Der Däne soll wegen der Lohnkürzungen für die SG-Profis ins Visier des Clubs geraten sein. Zudem wurde bekannt, dass die SG den Sponsorenpool „Club 100“ um Unterstützung ersucht hat. Die 200 Mitglieder wurden per Brief gebeten, jeweils 1000 Euro nachzuschießen.

    Die 38% für die Sg kommt von der Mannschaft, damit sie die 15% am Ende der Saison doch noch bekommen :D

    Edit:

    Interview mit Holger Kaiser aus dem Flensburger Tageblatt. Kurz zusammengefasst: Wir haben kein Geld, also setzen wir auf die Jugend...


    „Wir wollen wieder eine Flensburger Mannschaft werden“

    Der neue Geschäftsführer der SG Flensburg-Handewitt hatte keinen geruhsamen Start ins Amt. Zu den ersten Aufgaben von Holger Kaiser gehörte es, in harten Verhandlungen mit Präsidium, Beirat und Spielervertretung eine Gehaltskürzung für die Profis durchzusetzen. Im Interview mit unseren Redaktionsmitgliedern Hans-Werner Klünner und Jan Wrege erläutert Kaiser, wie er die SG durch schwierige Zeiten steuern und der Mannschaft ein neues, stärker regional geprägtes Gesicht verleihen will.

    Welche Eindrücke haben Sie in den ersten Tagen an Ihrer neuen Wirkungsstätte gewonnen? Was unterscheidet die Aufgabe bei der SG Flensburg-Handewitt von Ihrer bisherigen Tätigkeit beim SC Magdeburg?

    Ich habe in Flensburg vor allem viel Herzlichkeit und Offenheit erlebt. Die Mitarbeiter in der Geschäftsstelle sind außergewöhnlich motiviert und stehen voll hinter dem Produkt. Und man erlebt in jedem Gespräch, dass die SG hier emotional tief verwurzelt ist. Sie steht mitten in der Stadt, sie ist die größte Bürgerbewegung hier. In Magdeburg habe ich viel im Hintergrund gearbeitet. Im Vergleich zum SC Magdeburg ist die SG in wirtschaftlicher Hinsicht ein Verein wie viele andere. Hier müssen Umstrukturierungen und Anpassungen erfolgen, der Verein muss moderner aufgestellt werden.

    Was bedeutet das?

    Ein Club muss auch mal Gewinn erwirtschaften und so die Möglichkeit bekommen, etwas zu investieren. Die Gehälter der Spieler sind in den letzten Jahren extrem gewachsen. Es ist nicht so, dass ich den SG-Profis ihr Gehalt nicht gönne, aber die bisherige Struktur ließ dem Verein fast keinen Gestaltungsspielraum. Ich habe als F-Jugend-Trainer 50 Mark im Monat bekommen. Da gab man den Jungs ab und zu eine Cola aus, und dann war das Geld wieder weg. Das funktioniert heute nicht mehr. Wenn man einen starken Nachwuchs will und auf Dauer eine Mannschaft mit einem Flensburger Gesicht, muss man in die Jugendarbeit investieren.

    Die SG-Profis müssen ja nun auf einen Teil ihres Gehalts verzichten. War die Zeit gerade besonders günstig, eine Kürzung durchzusetzen?

    Wir haben den Spielern erklärt, dass auch sie eine Verantwortung für die weitere Existenz des Clubs tragen. Sie haben schließlich eine Vorbildfunktion. Auch die Mannschaft muss verstehen, was in den letzten drei, vier und fünf Jahren hier passiert ist und dass es so nicht weitergeht. 70 Prozent unserer Einnahmen geben wir für Gehälter aus. Die Spieler sind mit im Boot, wenn die Situation angespannt ist. Es geht hier um die Fortführung der SG oder die Nicht-Fortführung. Es ist in jedem Unternehmen an der Tagesordnung, dass über die Gehälter geredet wird, wenn die Einnahmen nicht mehr so sind, wie sie vorher waren. Weil wir nicht mehr in der Champions League spielen, fehlt uns in der nächsten Saison ein erheblicher Betrag. Im Übrigen haben wir nach den Verhandlungen vereinbart, dass wir Diskretion über die Inhalte bewahren. Daran möchte ich mich halten.

    Wird sich bis zum Saisonbeginn noch etwas tun in personeller Hinsicht? Wird Sebastian Schneider noch dabei sein? Wie steht es um Alen Muratovic?

    Neue Spieler werden nicht mehr dazu kommen. Für Sebastian Schneider gibt es einige Anfragen, da ist noch nichts entschieden. Für Alen Muratovic geht es darum, dass er nach so einer schwerwiegenden Schulterverletzung überhaupt wieder gesund wird. Ob er dann wieder auf hohem Niveau Handball spielen wird, ist eine andere Frage. So eine Verletzung steckt man – auch mental – nicht so einfach weg.

    Wie sehen Sie die SG Flensburg-Handewitt derzeit sportlich aufgestellt?

    Sie hat viel Potenzial, ist jung und entwicklungsfähig. Wir haben in Per Carlén einen Trainer, der viel Disziplin reinbringt. Teammanager Ljubomir Vranjes an seiner Seite hat viel Erfahrung und positive Akzeptanz. Ich bin sehr begeistert von den beiden. Ihre Aufgabe ist, das Gesicht der SG neu gestalten. Wir müssen uns darüber klar sein, dass es drei Clubs gibt, bei denen Geld keine Rolle spielt, weil hinter ihnen Mäzene stehen: Hamburg, Mannheim und Lemgo. Dadurch sind bestimmte Spieler für andere Vereine nicht mehr verfügbar. Für mich steht fest, dass wir nicht mehr in ein Bieter-Rodeo einsteigen. Bei uns muss Erfolg über das Team funktionieren. Wir müssen auf junge Leute setzen – und akzeptieren, wenn es für die SG mal nicht um Titel geht.

    Müssen sich die Fans der SG auf dauerhaftes Mittelmaß einstellen?

    Nein. Die SG kann alle schlagen, aber nicht über teure Einzelspieler, sondern über eine geschlossene Mannschaftsleistung, über Charakter und Persönlichkeit. Mit Lemgo sind wir auf Augenhöhe, auch die Hamburger hatten in der Rückserie der vergangenen Saison ihre Schwierigkeiten mit Flensburg. Mit Titelversprechen müssen wir aber vorsichtiger sein. Unser Ziel müssen wir über den Weg realisieren.

    Großtransfers wird es demnach bei der SG nicht mehr geben?

    Ich halte nichts davon, Spieler aus Verträgen herauszukaufen. Man muss jetzt sehen, welchen Spieler man in drei Jahren bekommen kann. Eine Transferzahlung ist allenfalls sinnvoll, wenn die Möglichkeit besteht, einen letzten wesentlichen Baustein zu setzen. Sonst ist die Zahlung einer Ablöse eine Fehlinvestition: Sie schwächt die SG und macht den Gegner stark. Übrigens hat noch kein Mäzen irgendwo dauerhaft Erfolg gehabt. Irgendwann verliert er die Lust. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Mäzene im Handball nicht mehr da sind – das steht für mich fest.

    Bis dahin muss die SG im „Jugendstil“ über die Runden kommen?

    Wir wollen wieder eine Flensburger Mannschaft werden. Das ist nur möglich, wenn junge Spieler hier eine echte Chance bekommen und nicht nur Feigenblatt sind. So haben sie im Spiel die Chance, in jeder Hinsicht hineinzuwachsen. Ein Trainer ist da natürlich immer im Konflikt, weil im Handball viele Spiele sehr knapp entschieden werden. Bringe ich, wenn es eng wird, den Alten, der vielleicht weniger Fehler macht? Oder den Jungen, der mit seiner Unbekümmertheit die Entscheidung zu unseren Gunsten bringt? Da muss man Mut haben. Es ist auch eine Motivation für junge Handballer, die erkennen: Es kann sich lohnen, nicht nur drei Mal, sondern sechs bis sieben Mal pro Woche zu trainieren.

    Sie waren selbst Trainer. Wie sehr wird es Sie kitzeln, sich in sportliche Belange einzumischen?

    Überhaupt nicht. Wir haben für alle Bereiche Fachleute. Ich werde nicht einen Bruchteil der Zeit von Per Carlén und Ljubomir Vranjes mit den Spielern verbringen, nicht die gleiche Nähe zur Mannschaft haben und auch nicht die ganzen Einzelgespräche führen. Man muss ja auch abgeben können. Natürlich werden wir uns hier und da beraten, und ich werde bestimmt auch mal eine Anmerkung machen.

    Noch einmal zurück zur SG, die sich eine peinliche „Fan“-Gruppierung leistet, die in unschöner Regelmäßigkeit ein schlechtes Licht auf Verein und Stadt wirft. Wie wollen Sie mit den „Ultras“ umgehen?

    Ich habe dieses Thema aus der Distanz erlebt und mich in meinen ersten Tagen hier noch nicht damit befasst. Ich kann nur sagen, der Sport steht für Werte, Fair Play sollte nicht nur auf dem Spielfeld herrschen. Bei dieser Gruppe sind sicherlich Dinge passiert, die diesen Werten gerade nicht entsprechen. Das Problem gibt es auch in anderen Städten, und deshalb müsste sich auch die HBL dieser Sache annehmen.

    Haben Sie sich schon mit der Baustelle bzw. „Leider-nicht-Baustelle“ Hallenerweiterung befasst?

    Man muss eines im Auge behalten: Es gibt keine Halle und kein Stadion in Deutschland, das sich rechnet. Der Gewinn sind „Brot und Spiele“, also ein angenehmeres Leben für die Nutzer. Aber jeder Businessplan ist am Ende des Tages hochgegangen. Es kann in der jetzigen Zeit nicht die Aufgabe der SG sein, sich in prominenter Millionenhöhe zu verschulden. Wenn es einen politischen Willen geben sollte, der einen Hallenausbau als Gewinn für Stadt und Region unterstützt, muss es auch Fördermittel geben. Dann kann die SG bei der Projektentwicklung mitwirken.

    Wie bewerten Sie die Entwicklung und den momentanen Stand in der Manipulationsaffäre? Hat das Image der SG Schaden genommen, nachdem der von ihr initiierte Versuch, den HBL-Präsidenten Reiner Witte zu stürzen, gescheitert ist?

    Die Liga ist beschädigt. Ich bin zutiefst enttäuscht darüber, dass bei vielen Vereinen keine Sensibilität für das Problem vorhanden ist. Sie blicken nicht über den Kirchturm hinaus. Bei der Ligaversammlung stand das Thema Manipulationsaffäre nicht einmal auf der Tagesordnung. Die HBL hat ein Krisenmanagement an den Tag gelegt, das keines ist und alles schlimmer gemacht hat – eine Katastrophe für den Sport. Die ganze Behandlung des Themas zeigt, dass der Handball organisatorisch noch in den Kinderschuhen steckt. Die EHF dreht anfängliche Konsequenzen ausgerechnet vor dem Champions-League-Finale wieder zurück – eine schallende Ohrfeige. Man möchte das alles nicht glauben, was in Wien passiert.

    Wie wird die Sache enden? Glauben Sie, dass die Bestechungsvorwürfe gegen den THW Kiel aufgeklärt werden?

    Wir sollten das Ende der staatsanwaltlichen Untersuchungen abwarten. Bis jetzt gibt es noch keine Gewinner, sondern nur Verlierer, da das Image des Handballs beschädigt ist. Auf der anderen Seite kann jede Krise eine Chance sein. Wir dürfen nicht vergessen: Die Bundesliga ist immer noch die stärkste und attraktivste Liga der Welt.

    da hast du sicherlich Recht. Eigentlich darf man nicht davon ausgehen, dass, wenn man die letzten 15 Jahre unter den besten vier war, das dieses Jahr auch sein wird...hat man aber leider. Wobei ich mal behaupten möchte, dass ein Loch im hohen 6 stelligen Bereich nicht nur aus der fehlenden Championsleague Teilnahme entsteht. Hoffentlich ist man demnächst vorsichtiger und baut Klauseln für das Erreichen bzw. Nicht-Erreichen eines internationalen Wettbewerbes ein...soweit das überhaupt noch realistisch ist für die Zukunft. Noch trauriger ist dabei, dass man den 4. Platz hätte schaffen können...der nun doch zur Championsleague reicht...da beisst man sich dann doppelt in den Hintern.

    Zitat

    Original von meteokoebes
    [quote]Original von Borah
    [quote]Original von wintermute
    [quote]Original von Crusty


    Ehrlich gesagt hoffe ich, dass man in Flensburg versucht die Brötchen zu backen, die man auch essen kann. Bei drei CL-Plätzen verbietet es eine seriöse Finanzplanung eigentlich dem Etat-Fünften mit solchen Einnahmen zu planen. Die Finanzkrise ist übrigens nicht schuld an der Flensburger Misere, sie ist vielmehr der Grund, dass die Spieler diese Erpressung notgedrungen mitmachen müssen, weil eben anderswo auch nicht mehr das Geld mit vollen Händen ausgegeben werden kann (Die Finanz-Top 6 mal ausgenommen)

    Flensburg hat auch in den Jahren zuvor nicht zu den TOP 2 Etat Clubs gehört und trotzdem die Championsleague erreicht. Da kann man die Saison ja sonst schon vorher abhaken, wenn die Tabellenplatzierung ausschließlich aus dem Etat resultiert.

    Ich habe mich schon länger gefragt, wie lange die SG bei dem mittelfristigem Sterben in der Flensburger wirtschaft noch so einen hohen Etat halten kann. Mit Motorola und Danfoss gehen zwei Unternehmen, die noch vor einiger Zeit über zusammen 3500 MA gehabt haben komplett aus Flensburg raus. Der Übergang der Flensburger Sparkasse in die NOSPA hat ihr übriges getan und als deren Vorstandsvorsitzender kurz nach der Fusion sagte, er gehe nun zum ersten Mal in die Campushalle, konnte man erahnen, dass dies Folgen haben wird. Dass die finanzielle Lage aber nun derart dramatisch ist, habe ich dann auch nicht gedacht und lässt meine Hoffnung, Spieler wie Knudsen, Mogensen und Carlen halten zu können, doch ganz stark sinken. Nun erscheint mir der Weggang von Holpert auch in einem anderen Licht...der hatte sicherlich keine Lust, weiterhin für den Abgang in die Mittelmäßigkeit den Kopf hinzuhalten (ob er dafür nun mitverantwortlich ist, lasse ich mal dahingestellt)

    EDIT: grausam finde ich ja die Aussage von Kayser: "wir sind auch in zwei Jahren noch da" ... das erinnert mich von der Rhetorik irgendwie an Nordhorn.

    Zitat

    Original von Fry

    Oh Crusty, mit Ausnahme von dir und Theo hat wohl jeder gedacht dass die Zahlen zurükgehen:D
    Wenn man Oberligahandball bietet wirds eben schwer 10.000 Zuschauer anzulocken:D
    Oder kommen bei euch im Norden tausende zu nem Oberligaspiel? ;)

    Klär uns doch mal auf...was hat das jetzt mit Oberliga Handball zu tun ??