Harter Tobak auf Sport1:
Parteiische Unparteiische
Zagreb profitierte immer wieder von den Pfiffen der russischen Unparteiischen Igor Chernega und Viktor Poladenko, die bis zur 50. Minute fünf Mal Zeitstrafen gegen die Gäste gegeben hatten, aber keine gegen Zagreb.
Als die Kroaten dann die erste Zwei-Minuten-Strafe kassierten, glich Guillaume Gille zum 24:24 aus (54.). Die Hamburger legten nach. Der starke Bruno Souza wendete mit dem 25:24 abermals das Blatt.
Das gab offenbar den russischen Schiedsrichtern zu denken, die bei der nächsten Aktion Flohr nach einem Zweikampf mit Tonci Valcic für zwei Minuten vom Feld schickten. Wieder eine Fehlentscheidung gegen Hamburg, die Zagreb nutzte. Die Gastgeber gingen 26:25 in Führung.
Foul an Hens nicht geahndet
Doch auch sie zeigten Nerven. Hans Lindberg nutzte das aus, glich zum 26:26 aus. Noch zwei Minuten.
Und wieder wurde Hamburg klar benachteiligt. Zlatko Horvat hätte nach einem Foul gegen Hens eine Zeitstrafe sehen müssen.
Er tat es nicht, bekam den Ball und brachte Zagreb in der 60. Minute in Führung. Das reichte zum Sieg, weil die Schiedsrichter bei Hamburgs letzter Chance auch das Foul an Bertrand Gille nicht sehen wollten.