Der Bericht der Sg Homepage. Dass Petersson ausfällt,wusste ich noch gar nicht...
TOYOTA Handball-Bundesliga: Der passende „Feiertags-Gegner“
02.10.2007 11:48 -
Ciudad Real am Donnerstag, Hamburg am Sonntag – und nur drei Tage später wartet bereits die nächste knifflige Aufgabe. Am Tag der Deutschen Einheit gibt ausgerechnet der oft als „TBV Deutschland“ bezeichnete TBV Lemgo im hohen Norden seine Visitenkarte ab. Die Westfalen sind damit zum insgesamt 50. Mal der Gegner der SG Flensburg-Handewitt. Achtung: Die Partie wird bereits um 19 Uhr in der Campushalle angepfiffen.
Statistisch ist noch etwas interessant beim „Dauerbrenner-Duell“. Zwar kassierte die SG am letzten Donnerstag gegen Ciudad Real nach 34 Pflichtspielen wieder eine Pleite vor heimischer Kulisse, doch der der Heimnimbus in der TOYOTA Handball-Bundesliga ist ungebrochen. Seit dem 20. Dezember 2005 ging kein Punktspiel verloren. 27 Siege und ein Remis stehen seitdem zu Buche. Und der „kleine Fleck“ stammt ausgerechnet vom letztjährigen Vergleich gegen Lemgo. Ein 31:31!
Über diesen „Schönheitsfehler“ ärgert sich SG-Trainer Kent-Harry Andersson immer noch ein wenig. In der Vorbereitung studierte er den aktuellen Gegner aus verschiedensten Blickwinkeln. So traf am Dienstagvormittag sogar schon ein Mitschnitt vom jüngsten TBV-Match gegen Minden ein – dank Videowart Karl-August Engelsen („Er ist mein Express-Mann“). Die Ergebnisse der Ostwestfalen sind sehr schwankend. Gegen Melsungen pfui (30:32), gegen Magdeburg hui (27:25). Kent-Harry Andersson wundern diese Unterschiede nicht: „Lemgo hat wirklich gute Spieler verpflichtet. Aber es dauert immer etwas, bis aus einer neu zusammengesetzten Mannschaft ein richtiges Team entstanden ist.“
Der TBV Lemgo muss auf Logi Geirsson und Lars Kaufmann (beide Knie-Probleme) verzichten. Bei der SG hofft Kent-Harry Andersson auf Comebacks von Frank von Behren („Er hätte schon in Hamburg spielen können“) und von Blazenko Lackovic („Wir machen vor dem Spiel einen Test“). Dagegen fällt Alexander Petersson höchstwahrscheinlich aus. Er meldete sich mit hohem Fieber vom Trainingsbetrieb ab. „Vor der Saison hatte ich fünf Linkshänder, jetzt sind es nur noch zwei“, klagt Kent-Harry Andersson. Die Verantwortung auf der rechten Angriffsseite wird gegen Lemgo allein auf den Schultern von Marcin Lijewski und Torge Johannsen ruhen. Den „Super-Start, mit dem ich nicht gerechnet hätte“, möchte sich der SG-Coach von Lemgo aber nicht vermasseln lassen. „Wir müssen uns auf unsere Stärken konzentrieren und unsere Form abrufen.“