Olli Roggisch bekommt den ersten Platz im Kader. Bis dahin hat er knapp eineinhalb Jahre nicht mehr gespielt und dürfte damit optimal ausgeruht sein. ![]()
Beiträge von wmk
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Du musst berücksichtigen das normalerweise drei abgestiegen wären, aber die nachträgliche HSV Lizenz hat alles über den Haufen geworfen. Ich gehe aber auch davon aus das leider vier Mannschaften absteigen werden
Mal schauen, wie viele davon sportlich absteigen müssen, und wie viele sich auf anderem Wege verabschieden ...
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Ja. Mittlerweile ist es das fast, ja. Und? Hat im Sport und im Handball speziell eigentlich nichts verloren und ich bin eigentlich der Erste, der gegen solche Gefühlsregungen rebelliert.
Aber "im handball und im Sport nix zu suchen" haben auch Juristenarien, egozentrische Selbstdarsteller, Clubs ohne jegliche finanzielle Basis, Schwächungseinkäufe bei sportlichen Gegnern mit Geld, das ich gar nicht habe, intransparentes Gemauschel, inkonsequente udn abartige Lizenzvergaben auf Grund von handschriftlichen Absichtserklärungen usw. usw. usw.
Wenn ich, bzw. mein Verein/meine Sportart/mein Hobbie beschissen, verarscht, verrammscht und von einem einzigen neureichen Egomanen an der Kette durch den Dreck gezogen werden und die Gefolgschaft mich und die gesamte Handballgemeinde auch noch verhöhnt und sich zusammen mit ihrem "Rechtsgelehrten" und ihrem mal wieder im Ego befriedigten Goldesel einen grinst, was soll das bei mir sonst auslösen?!?
Manchmal fehlt mir hier ganz einfach ein "Like"-Button. -
Dann wäre ja auch die Geschichte mit dem EHF-Cup gegessen. Wie es momentan aussieht, scheint die MT Melsungen der einzig "echte" Leidtragende sein, da der Cup-Platz nun wieder (per Gewohnheitsentscheid gemäß Abschlusstabelle) dem HSV zufällt. Zwar gilt prinzipiell die gleiche Faktenlage wie bei Balingen und Saarlouis (so wie beiden nach der zweiten Lizemzverweigerung die Planung für die höheren Ligen freigegeben wurde, wurde die MT als Nachrücker genannt). Eine Klage dürfte aber in dem Fall ergebnislos verlaufen, weil die Meldehoheit letzlich doch bei der HBL verbleibt, die nach ihren eigenen Statuten nicht zwangsweise nach Tabelle melden müsste. Oder klammert man den HSV wegen unsicherer Qualität des Kaders aus? Das dürfte dann allerdings den nächsten Ärger geben (Gewohnheitsrecht und so) ...
Nicht, dass ich jetzt auf den (nicht offiziell erreichten) Europacup-Platz bestehe. Aber hinsichtlich der Gleichbehandlung sehe ich das nun schon mit mehr als gemischten Gefühlen. Bleibt zu hoffen, dass die HBL über das ganze Drama nicht vergessen hat, den zusätzlichen EC-Platz zu beantragen. Denen traue ich inzwischen alles zu. Aus Dänemark konnte man übrigens bereits die Vollzugsmeldung lesen. Grundsätzlich ist das eben Geschriebene aber, sollte ein zusätzlicher Platz für Melsungen abfallen, weiter gültig. Nur dann eben mit dem SC Magdeburg als Leidtragendem. -
HÖRZU.de twittert:
Zitat
HÖRZU.de Sport im TV
@HZSportTV1 Min.+++ EIL +++Oha! @hsvhandball bleibt Erstligist! +++ EIL +++ -
[...]
hsv erfüllt auflagen nicht -
und...
erbittet sich gaaaaaanz bestimmt nochmal mehr zeit... [...]Kein Problem. Schlage vor: eine ganze Saison Zeit in der dritten Liga. Option auf Verlängerung inklusive!

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Der HSV hat die Lizenz erhalten richtig? richtig
Würde der HSV vor ein Schiedsgericht gehen wenn die Vereinsführung wüsste das sie nächste Woche Insolvenz anmelden muss?
Macht doch irgendwie keinen Sinn oder teusche ich mich da.MfG
Falsch. Der HSV hat die Lizenz NICHT erhalten.
ERST Erfüllung der Bedingungen, DANN Lizenz!
Punkt 6 der HBL-Stellungnahme:
Zitat6. Wird die Bedingung zum 1. Juli nicht erfüllt, ist die Lizenz nicht erteilt.
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Nochmal ganz deutlich, weil das immer wieder durcheinander geworfen wird: es geht überhaupt nicht um die Frage "Lizenz ja oder nein"! Es geht darum, dass eine Rechtsinstanz (scheinbar) den ihr zugebilligten Rahmen gesprengt oder überschritten hat. Deshalb hätte der HSV, der wie alle anderen dem Schiedsgerichtsverfahren zugestimmt hat, nicht gegen den Lizenzentzug klagen können. Auch jetzt geht es nicht darum, dem HSV die Lizenz zivilrechtlich wieder entziehen zu lassen. Einzig das Schiedsgericht und seine Arbeit steht augenblicklich zur Debatte.
Nochmal edit, um den Spitzfindigen zu begegnen: natürlich hätte der HSV faktisch Klage gegen den Lizenzentzug einreichen können. Über die wohl mangelnden Erfolgsaussichten mag ich mich jetzt allerdings nicht auslassen.

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Falls das Schiedsgericht seine Kompetenzen überschritten haben sollte, frage ich mich allerdings wie dagegen vorzugehen ist. Die HBL kann hier ja wohl kaum aktiv werden, weil sie sonst ihr eigenes Verfahren ad absurdum führen, gleichzeitig ist das Schiedsgericht die letzte Instanz in diesem Verfahren, die zudem Zivilklagen erst verhindern soll.
Wer kontrolliert dieses Schiedsgericht also? Wer darf dagegen vorgehen? Natürlich nur für den Fall das die Kompetenzen überschritten wurden, aber wer stellt das überhaupt fest?
Jedes ordentliche Gericht in diesem Staate, das damit beauftragt wird.Edit: Natürlich kann auch die HBL gegen das Urteil klagen, wenn es nicht den Vorgaben hinsichtlich der Kompetenzen entspricht. Das hat mit dem eigenen Verfahren nichts zu tun. Inhaltlich macht es natürlich keinen Sinn für die HBL zu klagen, verfahrenstechnisch schon.
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Zitat
Holger Kaiser:
[...] Das Schiedsgericht stellt fest, dass unsere Entscheidung richtlinienkonform, aber zu hart ausgefallen ist. Es bestimmt, dass wir einen milderen Weg wählen müssen. [...]Sollte sich dieser Satz innerhalb der offiziellen Urteilsbegründung belegen lassen, und sollten die vor der Verhandlung kolportierten Aufgaben und Kompetenzen der Schiedsinstanz den Fakten entsprechen, hält das Urteil keiner Klage in einem zivilrechtlichen Prozess stand. Das Schiedsgericht hätte dann seine Kompetenzen überschritten und in einen abgesicherten Verfahrensprozess unzulässig eingegriffen statt lediglich dessen sachliche Richtigkeit zu widerlegen oder aber zu bestätigen (was ja, wenn dieses Kaiser-Zitat belastbar wäre, geschehen ist). Also: Feuer frei für die nächste Runde.
Die eleganteste Lösung wäre inzwischen vermutlich, den HSV zum 30.06. in die Insolvenz zu überführen. Das würde viel abkürzen und dem einen oder anderen noch helfen, sein Gesicht wenigstens nicht völlig zu velieren. -
Zitat
Eine Patronatserklärung oder Bankgarantie Rudolphs, das soll sein Bruder Matthias Mittwochabend seinen HSV-Kollegen klargemacht haben, werde es ohnehin nur unter einer Bedingung geben: Dann müsse binnen einer Woche die "öffentliche Reinwaschung" seines Bruders erfolgen.
Wie soll man jemanden "reinwaschen", dessen Hobby es zu sein scheint, sich fortgesetzt freudig kopfüber in den Suhletümpel zu schmeissen???
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Mal (möglichst sachlich) zusammengefasst:
- Der HSV hatte bis zum Stichtag - nach Ansicht der HBL-Kommission, die für die Prüfung der Unterlagen zuständig ist - die Voraussetzungen der Wirtschaftlichkeit für die kommende Saison nicht erbracht. Daraufhin wurde dem HSV die Lizenz in erster Instanz verweigert. Es bestand eine offizielle Nachbesserungsfrist unter Hinweis auf das, was nach Dafürhalten der Kommission auf Grundlage der Lizenzierungsrichtlinien (allen Vereinen seit Langem bekannt und vorliegend) fehlte.
- Der HSV schaffte es - wiederum nach Ansicht der zuständigen HBL-Kommission - nicht, die erforderlichen Sicherheiten fristgerecht zu liefern. Darauhin beschloss die Kommission in Übereinstimmung mit dem Präsidium der HBL einstimmig, dem HSV die Lizenz auch in zweiter (und intern letzter) Instanz zu verweigern.
- Der HSV rief das Schiedsgericht an, weil er der Kommission Fehler und Versäumnisse bei der Beurteilung der Unterlagen unterstellte. Das Schiedsgericht hatte die Aufgabe, diesen Einspruch formal zu prüfen und ein Urteil darüber abzugeben, ob die zweimalige Lizenzverweigerung Rechtens war auf Grundlage der bestehenden Lizenzierungsrichtlinien oder nicht.Schon an diesem Punkt setzt auch bei mir Kritik an der Arbeit der Kommission an. Man hätte die externe Einspruchsmöglichkeit bedenken müssen und hätte Vorsorge zu treffen gehabt, falls das Schiedsgericht die Lizenzverweigerung formal kippt. Also quasi ein "Plan B", in dem bereits ein Auflagenrahmen hätte festgeschrieben werden müssen. Das ist - scheinbar - nicht geschehen und wäre dann auch für mich ein formales Versäumnis, auf das man sich berufen könnte. Stillschweigen über die genauen Inhalte wäre hier - wie bei allen anderen Vereinen seitens der HBL auch - der Normfall gewesen. Aber weiter in der Chronologie.
- Das angerufene Schiedsgericht bestätigt die Zweifel des HSV an der Rechtmäßigkeit des Ausschlusses und erklärt die Lizenzverweigerung für nichtig. Aus der Verhandlung heraus gelangen Informationen über Auflagen und Bedingungen an die Öffentlichkeit, die in diesem Umfeld nicht hätten verhandelt werden dürfen(?). Unklar ist auch die Fristsetzung, die bis in die neue Saison hineinreicht, jedoch nicht die gemeinhin übliche Wochenfrist erreicht. Die Frage, ob das Zufall ist oder bedachte Strategie, darf sicher diskutiert werden, ist aber von Außenstehenden nicht zu klären.
Damit steht das Urteil als Solches nach meinem Dafürhalten auf vergleichsweise sicheren Beinen, jedenfalls aus Sicht der HBL. Die hat zwar mit ihrer Schiedsgerichtsniederlage klammheimlich einen Sieg gefeiert, was aber rechtlich nicht angreifbar ist.
Unklar bleibt die Ebene, auf der die Auflagen inhaltlich wie auch zeitlich getroffen wurden. Trotzdem scheint es plausibel, dass das Schiedsgericht sich gezwungen sah, den Fehler der Kommission (aus Zeitnot heraus?) dahingehend zu korrigieren, dass die fehlenden Kriterien nachformuliert wurden. Eine logische, aber fragwürdige Praktik. Die zudem, da Vertreter beider Lager dem Schiedsgericht angehören, einzig auf Gundlage eines für alle Anwesenden tragbaren Kompromisses möglich war. Dass die Inhalte auch hier wieder unter Verschluss bleiben, ist nur die logische Konsequenz im Vergleich mit der Handhabung bei allen anderen Vereinen innerhalb des regulären Lizenzierungsprozesses. Das öffnet zwar eindeutig den Raum, vollkommen zurecht auch von "Mauschelei" zu sprechen, bewegt sich aber dennoch in einer (sehr dunklen) Grauzone und ist erklärbar.Je länger ich mich zwinge, möglichst sachlich und emotionslos darüber nachzudenken, desto unangreifbarer scheint mir der gestrige Beschluss in seiner Konsequenz. Weder sehe ich (als juristischer Laie) gerichtliche Möglichkeiten für Balingen oder Saarlouis, noch sehe ich eine kommende HBL-Saison ohne den HSV in greifbarer Nähe. Es sei denn, die Insolvenz käme doch noch bis zum 30. Juni - egal ob nun selbst angemeldet oder fremdangestoßen.
Allerdings sehe ich nach allen Vorkommnissen der vergangenen Tage, Wochen und Monate keinerlei Legitimierung mehr für die momentane Führungsriege der HBL. Und da sind nun auch die Vereine in der Pflicht, Abhilfe zu schaffen. Und man täte gut daran, keine Kandidaten "mit Vorgeschichte" oder auch nur ansatzweise Flecken auf der Weste ins Rennen zu schicken.
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Genau. Ich hoffe, dass HBW vor einem ordentlichen Gericht klagt. Dann wird das gesamte Verfahren öffentlich und die Mauscheleien hören hoffentlich endlich auf.
Träumer
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Zum noch besseren Verständnis, Ronaldo, eine für mich sehr wichtige Frage, weil ja auch finanzielle Folgen für alle anderen Vereine damit verbunden sind:
Wenn, wie Du ausführst, nach dem 01.07. "die Lizenz sofort weg" ist, wird dann mit 17 Vereinen gespielt? Laut Stellungnahme der HBL sind mit dem heutigen Ergebnis die Balinger ja endgültig abgestiegen. Jeden Verein würden die Einnahmen aus einem Heimspiel fehlen. Was je nach Kalkulation, die ja der Lizenzerteilung zugrunde gelegen hat, ein erkleckliches Sümmchen sein kann. Ich denke da beispielsweise an den THW mit seinen 10.250 fest gebuchten Plätzen. Da mag man argumentieren, dass die Dauerkarten ja ohnehin bereits verkauft sind. Nur käme das, bei fehlender "Bereinigung", einer recht üppigen Preissteigerung gleich. Was wieder Fragen nach Folgekalkulationen hinsichtlich der künftigen Preisgestaltung aufwerfen würde.
Und ist dann der komplette Spielbetrieb der (ehemaligen) Bundesliga-Mannschaft für die nächste Saison eingestellt? Weil sie den alternativen Platz in der 3. Liga ja zum Stichtag nicht eingenommen haben. Da hängt viel mehr Ungemach dran, als viele momentan vordergründig sehen ... -
Also wenn ich den Pressemeldungen Glaubhaftig schenken darf hat der HSV mit Bedingungen die Lizenz
für die 1.Liga erhalten und für die Auflagen wurde Stillschweigen vereinbart.Was zwischen entgültigem Lizenzentzug und Schiedsgericht passiert ist wissen wir alle nicht aber ich könnte mir durchaus
vorstellen das der Verein in der zwischenzeit einen Sponsor gefunden hat der das Millionengrab Rudolph irgendwie ausgleicht.zumindest kann man als Fan das herrauslesen wenn im gut informierten Abendblatt steht das ein Alexander Otto dem Verein helfen möchte.
Nur so meine Gedanken
Sicher wäre das möglich, nur hätte das das Schiedsgericht nicht interessieren dürfen. Das hatte nur und einzig zu prüfen, ob das Verweigern der Lizenz zu den jeweiligen Zeitpunkten(!) formal gerechtfertigt war. Alle Nachbesserungen nach der zweiten Verweigerung hatten für das Schiedsgericht (zumindest theoretisch und von der Aufgabenstellung her) keinerlei Bewandnis. -
Der Unterschied dürfte u. a. in den Mehreinnahmen liegen, die sie sicherlich haben werden, wenn sie die nächste Saison BuLi statt 3. Liga spielen (von Sponsoren, aus Kartenverkäufen usw.). Ausserdem würden sie ja nicht automatisch nach einem Jahr 3. Liga wieder aufsteigen, das könnte ja evtl. sportlich schiefgehen.
Spielen sie denn jetzt auch nächste Saison EHF-Pokal? Gemeldet hatten sie doch. Bis wann müßten sie denn solvent bleiben, um da mitspielen zu können?
Dazu müssen sie nichtmal solvent sein. Es reicht, wenn sie von der HBL als sportlich qualifizierter Erstligist gemeldet werden. Eine Lappalie also.
Edit: Und nicht zu vergessen was wir heute gelernt haben - wenn der böse Onkel HBL nicht macht was bockiges Kindchen HSV will, dann hilft das unabhängige Schiedsgericht.

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Habe ich das richtig verstanden?
Mit der Frist mit zum 01.07.2014 und nicht bis zum 30.06.2014 ist der H$V so oder so in der neuen Saison als Erstligisten dabei? Entweder als wiedererstarkter Neureich-Verein oder als insolventer erster Absteiger?
Das ist doch alles ein riesiger Skandal!!!!
In mir festigt sich immer mehr der Verdacht, dass genau DAS der Deal im Kern der Sache ist. Denn wenn ich es richtig beurteile (siehe mein -fragendes- Posting etwas weiter oben), steht der HSV damit in jedem Fall schonmal als schlimmstenfalls Zweitligist der Saison 2015/16 fest. -
Ich brauche jetzt mal Aufklärung. Es geht um diesen Passus in der Stellungnahme der HBL:
Mit der heutigen Entscheidung des Schiedsgerichts steht der HBW
Balingen-Weilstetten als Absteiger der DKB Handball-Bundesliga fest.
Ebenso steht fest, dass die HG Saarlouis Absteiger der 2.
Handball-Bundesliga ist.Da für die kurzfristigen Auflagen als Erfüllungsfrist der 1. Juli genannt wurde, und der bereits in der neuen Spielzeit liegt, gilt die offizielle Abschlusstabelle, Balingen steigt ab und Hamburg qualifiziert sich für den EHF-Cup. Würde ja bedeuten, dass der HSV faktisch doch die Lizenz hat, immerhin zum Stichtag für die Bundeliga gemeldet zu sein.
Was passiert nun, wenn die kurzfristigen Auflagen nicht erfüllt werden? Der HSV müsste dann Insolvenz anmelden und gälte als erste Absteiger. Am ersten Tag der angelaufenen Saison! Die Bundesliga würde dann sogar möglicherweise mit 17 Teams spielen (müssen), falls alles zusammenbricht. Für mich jedoch die wahrscheinlichere Variante: weil alternativ ein Rückzug in die 3. Liga dann auch nicht mehr möglich wäre, wohl aber (bei fristgemäßer Meldung und Absolvierung aller Bundesliga-Pflichtspiele) der Start übernächste Saison in der 2. Liga "gesichert" ist, feiert sich der HSV durch die Farce-Saison. Was das gleiche Resultat wäre, wie jetzt in die 3. Liga zu gehen und den sofortigen (unkalkulierbaren) Wiederaufstieg wenigstens ins Unterhaus zu stemmen. Nur eben ohne jede Anstrengung und selbst mit minimalstem Etat überhaupt bereits in trockenen Tüchern.
Ist ein solches Szenario rechtlich denkbar? Falls ja, kann ich mir den Hintergrund dieses "Verhandlungsmarathons" heute schon irgendwie vorstellen ... -
und wie

Irgendwie habt ihr den Schuss nicht gehört. Hier geht es absolut nicht um Sympathie oder Antipathie dem HSV gegenüber, und noch viel weniger um die Befindlichkeiten von "Fans" oder einzelnen Personen. Diese Entscheidung per se ist ein Schlag ins Gesicht des Handballsports in diesem Land, und das gleich auf mehreren Ebenen. Gummersbach findet nachträglich durch den HSV Bestätigung und legitimiert damit indirekt unseriöses Geschäftsgebahren mittelständischer Unternehmen in Deutschland, denn nichts anderes sind die Spielbetriebsgesellschaften von Profi-Sportmannschaften. -
"Bis zum 1. Juli" heißt doch, dass zum Stichtag die alte Saison abgeschlossen und die neue gestartet wäre. Damit stünde, falls die Auflagen nicht erfüllt würden, der HSV wieder vor dem Nichts, müsste endgültig Insolvenz anmelden, und wäre damit vom ersten Tag der Spielzeit an als Absteiger zu betrachten. Als Balinger würde ich mich jetzt verscheißert fühlen ohne Ende.