Beiträge von wmk

    Semrau heißt dieser fähige DSF-Mann, Uwe Semrau. :)

    Ja, das Grundproblem der meisten Sportarten abseits vom alles überstrahlenden Fußball, wo schon Dreijährige die Aufstellungen sämtlicher Lizenzvereine auswendig 'runterbeten können. Aber ist das die Grundlage für ein Qualitätsurteil?
    Ganz nüchtern betrachtet: der Handball als medientechnischer Jedermannsport ist immer noch erst am heranreifen. Bevor man die Kommentatoren namentlich nennt und virtuell "zur Sau macht", sollte man bei denen anfangen, die noch näher dransitzen. In mehreren Auswärtshallen fiel mir auf, daß die jeweiligen Hallensprecher teilweise mächtige Probleme mit Spielernamen haben. Da können wir uns in Melsungen glücklich schätzen, einen der besten Männer überhaupt in unseren Diensten zu haben.
    Als jemand, der sich grundsätzlich ausschließlich und allein auf die eigenen Aufzeichnungen verläßt, fällt mir extrem oft die scheinbare Inkompetenz diverser Sekretäre auf. Da werden Tore den falschen Spielern zugerechnet, Zeitstrafen zeitlich verschoben, weil es scheibar zu viel verlangt ist, zwei Ereignisse (Tor und gleichzeitig Zeitstrafe für den Abwehrspieler) in kurzer Zeit zu verarbeiten, werden gar Zeitstrafen komplett "vergessen". Der Fall eines unbemerkt viel zu früh von der Bank ins Spiel zurückgekehrten Spielers war ja kürzlich erst in den Medien.

    Bei solchen strukturellen Problemen vor Ort fällt es mir ehrlichgesagt schwer, einfach offen erstmal auf die Reporter einzuschlagen. Die sehen sich momentan auch einer Entwicklung gegenüber, die noch vor einem Jahr nicht abzusehen war. In der Fußball-Bundesliga fällt sowas kaum auf, weil da fast jeder eingesetzte Kommentator "seinen" Verein hat. Außerdem lassen die meist behäbigen Aktionen und langen "Verschnaufpausen" während der Spiele ganz andere Möglichkeiten für die Männer (und Frauen) am Mikrofon. Im Handball haben wir eine handvoll "Experten", die plötzlich alles und jeden kennen sollen/müssen, und das möglichst ohne jeden Fehler. Ne, so geht das nicht.


    Kurz noch was zum Spiel:
    Geniale Halle, super Stimmung, für einheimische Fans sicher eine tolle Sache. Melsungen mit engagiertem und für meine Begriffe auch mehr oder weniger gutem Beginn. Dann verhängnisvolle 150 Sekunden, in denen Hamburg auch durch individuelle MT-Schwächen (Zeitstrafe Klitgaard, indisponierter Stojanovic mit zwei katastrophalen Wurfversuchen, glückloser Kelentric) glatte fünf (f-ü-n-f-!-!-!) Buden macht. Danach haben die Rot-Weißen bis zur Pause schlicht abgeschaltet und sich in Grund und Boden spielen lassen.

    Hamburg hätte gestern in jedem Fall gewonnen, da muß man nicht groß diskutieren. Aber ohne den Super-Blackout wäre es garantiert lange Zeit offen geblieben. Martin Schwalb hat's in der PK recht deutlich durchblicken lassen: wenn nicht Yoon so sauber in die Bresche gesprungen wäre, hätte das ganz ordentliche Probleme geben können mit der überraschenden (und trotz des Ergebnisses wirkungsvollen!) doppelten Manndeckung gegen Gille und Hens. Hedin hat seine Sache im Vorfeld mehr als ordentlich gemacht und die Mannschaft hat es auch entsprechend umgesetzt - bis zu dieser verhängnisvollen 20. Spielminute.
    Über diese immer wieder vorkommenden kurzen Phasen im Spiel der MT muß dringend gesprochen werden. Nicht mehr und nicht weniger. Denn alles, was danach noch kam, ist in diesem Sinne nicht mehr als reell zu betrachten. Das Kind war im Brunnen, und jede noch so gut gemeinte Bemühung um Schadensbegrenzung wäre ohnehin vor dem Hintergrund dieser Schwächeperiode verpufft. Deshalb sollte man die Kirche trotz aller verständlicher Frustration (mir hat die Rückfahrt von Hamburg auch nicht sonderlich gefallen ...) im Dorf lassen, sich von pauschalisierter Generalschelte verabschieden und lieber punktuell auf die wenigen entscheidenden Baustellen konzentrieren.

    Heute waren bei der MT drei Schweden die "Matchwinner", wenn man das bei einer Niederlage überhaupt sagen kann.
    Robert Hedin hat seine Truppe nach der Essen-Pleite phantastisch auf den Rekordmeister eingestellt und auch während des Spiels die richtigen Entscheidungen getroffen, wenn welche gefordert waren.
    Daniel Tellander hat hinten wie vorn ein Bombenspiel abgeliefert und zwei Gegenspieler "verschlissen". Nebenbei noch acht Feldtore gemacht - was will man überhaupt mehr erwarten von einem Spieler? Klar muß er diese Performance auch bestätigen (am besten schon in Hamburg), aber das ändert nichts an einem Riesenspiel heute.
    Ganz und gar nicht unerwähnt bleiben darf Anders Jacobson. Was der heute im Innenblock gegen Ahlm abgeliefert hat, das war Extraklasse. Ich habe in letzter Zeit viele Spiele der Kieler im TV gesehen, aber eigentlich nie jemanden, der einen Marcus Ahlm über so weite Strecken des Spieles praktisch zur Bedeutungslosigkeit verdammen konnte. Nicht nur, daß die Anspiele an den Kreis fast völlig unmöglich gemacht wurden. Auch für seinen Rückraum konnte der Kieler Weltklasse-Kreisläufer kaum Räume freisperren. Das gelang erst in der zweiten Hälfte, als irgendwann Kraft und Konzentration nachließen. Thomas Klitgaard war zwar ebenfalls beteiligt, aber den Löwenanteil hat Jacobson abgeleistet.
    Hat schon irgendwo was Kurioses, daß ausgerechnet "unsere" Schweden dem THW das Leben schwer gemacht haben, der ja selbst größtenteils auf Tre-Krona-Power setzt.

    Was die "Gleichbehandlung" angeht: klar, Siebenmeteranzahl ist schon ein statistisches Kriterium. Bis auf zwei waren aber alle in meinen Augen berechtigt. Auf Melsunger Seite hätten es zwei mehr sein können (bzw. müssen), andererseits war einer der beiden gegebenen auch keiner.

    Viel schwerer wiegen da schon andere Entscheidungen, die in spielentscheidenden Phasen der zweiten Hälfte getroffen wurden.
    Valo will rechts Karipidis anspielen, der wird von einem Kieler am Trikot festgehalten, so daß der Ball ins Aus geht. Schneller, langer Einwurf, Andersson macht das 20:22 statt Karipidis den Ausgleich.
    Zweimal wurde Klitgaard am Trikot zu Boden gerissen, als er angespielt werden sollte. Zweimal trudelte der Ball daraufhin in den Kieler Torraum, zweimal spielte Omeyer den langen Paß, zweimal landete der Ball im Melsunger Kasten (23:26, 25:29 statt jeweilige Anschlußtreffer).
    Und das sind nur drei von mindestens einem guten halben Dutzend Szenen, in denen auf der anderen Seite unter Garantie mindestens Ballbesitz Angreifer, wenn nicht mehr entschieden worden wäre. Ändert nichts daran, daß der Sieg der Gäste in jedem Fall verdient war. Aber es hinterläßt einen mehr als faden Beigeschmack, den auch Kiel einfach nicht verdient hat.

    Das war ein richtiges Handballfest heute, und es waren garantiert viele Zuschauer zum ersten Mal bei einem so "großen" Spiel. Umso beschämender, daß diese Zuschauer dermaßen deutlich vor Augen geführt bekamen, daß es in "unserem" Sport überhaupt so etwas wie "Favoritenboni" gibt.
    Ich bin sicher, daß der THW diese Begegnung auch ihne das Zutun der Referees gewonnen hätte, dafür ist die Truppe einfach individuell zu stark besetzt und hätte garantiert in der entscheidenden Phase noch eine Schippe drauflegen können. Auch deshalb finde ich es eben schade, daß hinterher überhaupt so ein "Makel" aufkommen muß, wenn man über das Spiel spricht. Das ist der Begegnung einfach nicht angemessen und hätte nicht sein müssen!

    Zitat

    Original von sgz
    meisterschaftsbonus...

    Kann man genau so stehen lassen und noch dazu ganz dick unterstreichen. Trotzdem war der Kieler Sieg nicht unverdient. Allerdings sollte man sich wirklich irgendwann auch mal Gedanken machen über zweierlei Maß bei Spielen der "ganz Großen". Zeitweise erinnerte mich das an solche "Sport"arten wie Eiskunstlauf, wo man sich bei den Punktrichtern auch erst hochschlaf... *äääääh* etablieren muß, um leistungsgerechte Benotungen zu bekommen. Beschämend irgendwie. :rolleyes:

    Ach ja: Stimmung war - entgegen der Miesmacherei unserer "Propheten" hier in der Ecke einfach klasse. Wer an diesem Handballspiel neben der Niederlage wirklich was auszusetzen hatte, der sollte künftig besser zum Faschingstanzturnier oder zum Kakerlakenrennen gehen. Bedenkt man die Erwartungshaltung im Vorfeld, dann war's eine wirklich glanzvolle Premiere. Hut ab vor denen, die innerhalb allerkürzester Zeit so ein Event möglich gemacht haben. Das war ganz, ganz großer Sport in Kassel und macht Lust auf mehr - VIEL mehr!

    Lischen, ich kann die "Probleme" diverser "Fans" schon lange nicht mehr nachvollziehen. Im Moment gewinne ich dem noch eine gewisse Komik ab und reagiere dementsprechend. Nur platzt irgendwann mal jeder Kragen. Es ist beschämend, wie so manche selbsternannte Lautsprecher des "heimischen Handballs" letztlich einen ganzen Club und die, die in Öffentlichkeit und Hintergrund nach bestem Wissen und Gewissen arbeiten, in Mißkredit bringen. Sicher gibt es momentan mehr als nur zwei kritische Stimmen hier in Nordhessen. Aber die große Mehrheit ist schon in der Lage, reell zu urteilen und das bisher Geleistete richtig einzuordnen.

    Vor der Saison wären 15:19 Punkte zur Halbzeit als kaum erreichbar und als Meilenstein auf dem Weg ins internationale Geschäft angesehen worden - Leistungsabzeichen in Silber für den Trainer eingeschlossen. Jetzt plötzlich ist eben diese Punktzahl Anlaß genug, die MT schon wieder in der 2.Liga zu sehen. Sorry, aber ich habe für solche Spinnereien weniger als NULL Verständnis.
    Einer der Hauptgründe dafür ist der dabei fehlende Respekt vor jedem einzelnen Gegner. Natürlich war Essen vorher auf dem Papier sowas wie ein "Opfer". Aber jedes Spiel muß erst gespielt werden. Der TUSEM ist nicht ohne Grund durchmarschiert zurück in die Bundesliga. An diesem Tag war die Mannschaft eben - aus welchen Gründen auch immer - die stärkere und hat die Punkte mitgenommen. Das bedeutet aber weder den garantierten Klassenerhalt für Essen, noch den vermutlichen Abstieg von Melsungen, wenn nicht der Trainer ... usw usw. Wer so einen Mist publiziert, disquaifiziert sich selbst. Nur gut, daß es immer dieselben sind, die sich auf diese beschämende Weise als wahre "Fachkenner" outen. So fällt es leichter, sie vom Gesamteindruck des Vereines zu trennen, den sie glauben vertreten zu müssen.

    Und jetzt: Frohe Weihnachten und ein paar ruhige, besinnliche Stunden im Kreise der Familie, bevor es am 2.Weihnachtstag schon wieder Grund gegen wird, sich die "Argumente" um die Ohren zu hauen. :hi:

    Zitat

    Original von Ilikehandball
    wmk

    Weniger Polemik würde dir in unserer Situation gut ins Gesicht stehn. Fakt ist, dass wir in den letzten 6 Spielen miserabelst abgeschnitten haben, im letzten Heimspiel übelst vorgeführt wurden. Mann, schließ doch nicht deine Handballaugen und lass endlich deinen Sachverstand walten. Deine Postings können in Bälde auf Relevanz überprüft werden. Hedin ist ein Blender.


    "... in unserer Situation ..." liest sich mit einer schon fast Shakespeare'schen Dramatik. Jetzt fehlt nur noch der Gefangenenchor aus Timbuktu (oder so ähnlich), der REM's "It's The End Of The World" inbrünstig intoniert.

    Ach so, Polemik soll's ja nicht mehr sein. Na gut, dann fassen wir uns an die Hände, singen ein weihnachtliches Halleluja und wünschen uns einen blendfreien neuen Trainer unter die Palme ääääääh den Weihnachtsnadler natürlich. Wünsche ein frohes Fest, und daß nicht die Ente im Rohr explodiert. Es gibt nämlich soooooo viele Katastrophen auf dieser Welt ... :D

    Zitat

    Original von Ilikehandball
    @ wmk

    Wenn ich mir das Programm der nächsten Spiele anschaue, erst Kiel, dann Hamburg dann Lemgo? Aber lassen wir uns überraschen.


    Eine Liga-Halbserie (wie z.B. die bevorstehende Rückrunde) soll nach bisher unbestätigten Gerüchten tatsächlich noch einmal Spiele gegen sämtliche Ligagegner bereithalten. 8o
    Das würde dann die von Dir angedrohten Gegner in der Tat bestätigen. Was aber noch komischer sein soll bei den Erzählungen über das Phänomen "Rückrunde": auch alle anderen Mannschaften sollen noch einmal gegeneinander antreten müssen! Nur alle irgendwie in anderer Reihenfolge. Also wer sich sowas Komisches ausgedacht hat ... :pillepalle:


    Im Ernst: "Abstiegskampf" ist wohl etwas fern der Realität. Es sei denn, von 17 ausstehenden Spielen gehen 15 verloren. Andererseits besteht die ebenso geringe Wahrscheinlichkeit, daß 15 gewonnen werden.
    Läßt man aber alle illusorischen Extremverläufe mal außen vor, dann relativiert sich alles auf eine abschließende Tabellenregion, die mehr oder weniger dem Saisonziel entspricht. Man kann wirklich gern über vieles spekulieren, nur sollte man sich nicht durch permanente sinnfreie Miesmacherei selbst der Lächerlichkeit preisgeben, wie das gewisse "Fans" hier regelmäßig tun. :nein:

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    Original von Attac
    Also wenn ich sehe, mit welcher Einstellung unsere Spieler agieren, kriege ich die Krise. Wenn ihr mich fragt: Hedin hat sein Pulver verschossen, der kommt nicht mehr an die Mannschaft ran. Ich behaupte, der Abschiedskampf hat begonnen . Wir werden uns am Ende der Saison sprechen.

    Deine ständigen Weltuntergangsszenarien langweilen ... *gääähn* :nein:

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    Original von kampfschwein
    Ich war zwar noch nicht in anderen Handballarenen kenne mich dafür aber im Eishockey recht gut aus.
    So Sprüche wie "steh auf du Sau" findet da keiner mehr anstössig.
    Da sollte man drüberstehen.


    Es befremdet mich sehr, wenn solche Auswüchse unserer Gesellschaft(?) als absolut normal betrachtet werden. Beleidigungen und anstößige Provokaztionen werden nicht dadurch plötzlich salonfähig, daß sie Alltäglichkeitscharakter erlangen. Mir ist nicht klar, warum der Handball ausgerechnet in diesem Punkt irgendwelche Anleihen beim Eishockey nehmen sollte. Was dort scheinbar als normal durchgeht, löst bei mir bestenfalls unverständiges Kopfschütteln aus. Da bekommt plötzlich der Begriff "Überflußgesellschaft" eine ganz andere Bedeutung, denn anders als "überflüssig" kann ich solchen Mist kaum empfinden.

    Zitat

    Original von wintermute


    Wenn man wüsste welchem Verein Ihr euch verbunden fühlt, könnte man die Postings etwas besser verstehen. Ich tippe mal Attack -> Melsungen und Ilikehandball -> Balingen!?


    Besser hätte man die Frage bei den bisher überwiegend überkritischen (schärfer will ich das mal nicht formulieren ;)) Beiträgen beider nicht stellen können. Rein theoretisch kann man sie beide Melsungen zuordnen. Auch wenn man in der Vergangenheit öfter mal den Eindruck hatte, Niederlagen der "eigenen" Mannschaft lassen sich besser und publicityträchtiger auseinander nehmen als man sich stupide über einen Erfolg freuen muß ... :lol: :baeh:

    Ich gehe mal vorsichtig von einem relativ engen Spiel aus, hoffe aber auf zwei Punkte. Normalerweise sollte sich der MT-Kader schon durchsetzen.

    Generell ist es einem Melsunger ganz nüchtern betrachtet relativ schnuppe, ob er 25km gen Südosten oder 25km gen Norden fährt. In Sachen Anbindung ist Kassel zeitlich sogar vorn, da per Autobahn erreichbar. Das gilt (mehr oder weniger) für alle potentiellen Besucher aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Für die Nicht-Nordhessen: Rotenburg gehört schon zum Nachbarkreis Hersfeld/Rotenburg, genau wie sich zur anderen Seite der Landkreis Kassel anschließt. Noch genauer genommen ist der Weg in den Landkreis Kassel aus der Ursprungsstadt Melsungen faktisch minimal kürzer als nach Hersfeld/Rotenburg. Soweit erstmal zum geografischen Teil.

    Abgesehen vom Zeitpunkt des Umzuges (man wird immer irgendetwas finden, woran man sich die Köpfe heiß diskutieren kann) ist die räumliche Veränderung selbst ja keine wirklich neue Entwicklung. Die künftige Spielstätte Kassel war deutlich kommuniziert, die Absichtserklärung unmißverständlich gegeben.
    Ich persönlich verstehe beide Seiten vollkommen. Die vorwiegend wirtschaftlichen Argumente des Clubs sind sehr ausführlich erläutert worden, und dürfen keinesfalls nur und ausschließlich auf eine mögliche Erhöhung des Zuschauerschnitts reduziert werden, wie das viele Miesmacher des Umzuges sehr gern, aber betriebswirtschaftlich gesehen vollkommen unzureichend tun. Man diskutiert da nicht nur um eventuelle Schnittanhebung bei den Besucherzahlen, sondern in nicht unwesentlichem Maße auch (und gerade) um potentielle Sponsoren. Das mag sich im Einzelfall sowohl um erweitertes Engagement handeln, als auch um Neuacquirierungen aus dem wesentlich besser gestellten Großraum Kassel (als wirtschaftlichem und auch kulturellem Zentrum Nordhessens). In Zahlen läßt sich das momentan sicher noch nicht exakt festmachen, aber die grobe Richtung ist doch schon aussagefähig hinsichtlich der Perspektiven.

    Auf der anderen Seite verstehe ich die Besucher, die sich ihre Dauerkarten (und um diese Besucher geht es ja größtenteils) vor einem gewissen Hintergrund gekauft haben, nämlich dem Standort Rotenburg. Diese betroffenen Besucher/Zuschauer/Fans gilt es von der Notwendigkeit der Veränderung zu überzeugen - im Sinne des Erhalts von absolutem Spitzensport in unserer dahingehend nicht eben verwöhnten Region. Darüber hinaus muß man sich überlegen, wie die bisherige Unterstützung dieser Betroffenen trotzdem nach Kassel portiert werden kann. Und da macht man sich ja seitens der MT bereits viele Gedanken, z.B. im Bereich Pendel- und Zubringerverkehr. Für den Standort Rotenburg erworbene Karten können umgetauscht oder zurückgegeben werden, auch wenn das natürlich keine Zufriedenheit auslösen und als tolle Dienstleistung angesehen werden darf. Es ist und bleibt eine Gratwanderung, bei der es nunmal keine 100%-Lösung für sämtliche involvierten Personen und Stellen gibt - LEIDER!

    Der MT-Vorsitzende Claus Schiffner hat es in der Pressekonferenz zum Umzug an die Adresse von Oliver Benz (Direktor Lindner Sport & Congress Hotel Rodenberg) absolut auf den Punkt gebracht: "Leider ist es so, daß Sie den falschen Standort haben". Und das sagt im Grunde schon alles aus, denn die MEIROTELS-Halle gehörte nicht nur für mich trotz ihrer (im Ligavergleich kaum vorhandenen) Kapazität zu den absoluten Schmuckstücken in Sachen Komfort und Ambiente, verglichen mit vielen anderen Hallen. So gesehen ist bei allen Verantwortlichen garantiert auch mehr als eine kleine Träne im Auge, wenn die Ära Rotenburg für die MT am 22.12. mit dem Spiel gegen Essen zu Ende geht.
    Eine ganz starke Angelegenheit ist die Zusage des Lindner Sport & Congress Hotel Rodenberg in Person von Oliver Benz, dennoch weiter Partner der MT zu bleiben. Das beweist, daß die unternehmerische Notwendigkeit eines Umzuges selbst von jemandem gesehen und gestützt wird, der eigentlich direkt Leidtragender ist.

    Es bleibt also zu hoffen, daß der Handball-Fan in Nordhessen aus den ganzen veröffentlichten (und jedermann zugänglichen) Mosaiksteinchen erkennt, daß Bundesligahandball in unserer Region mittel- und langfristig nur bestehen kann, wenn auch das Umfeld in jeder Beziehung erstligatauglich ist. Damals beim Umzug nach Rotenburg war auch schon mächtig viel Sand im Getriebe, aber es hat sich alles eingespielt. Verantwortliche haben gelernt, strukturelle Veränderungen wurden vorgenommen, vorher anders eingeschätzte Entwicklungen registriert und die Erkenntnisse daraus konstruktiv umgesetzt. Und heute wird sich nun stark gemacht für den einst so ungeliebten und fast verteufelten "fremden" Spielort MEIROTELS-Halle ...

    Darum verstehe ich überhaupt nicht, warum jetzt sofort wieder Untergangsszenarien aufgebaut und kultiviert werden. Niemand ist so blauäugig zu erwarten, daß die Halle in Kassel vom ersten Tag an und bis in alle Ewigkeit ausverkauft sein wird. Jeder ist sich bewußt, daß sich auch eine entsprechende "Heimspielatmosphäre" erst aufbauen muß. Im heimischen Wohnzimmer freut man sich ja auch über neue Tapeten und frische Farben, aber in den ersten Tagen ist es trotzdem noch sehr ungewohnt. Jetzt liegt es am Zusammenspiel von Mannschaft, Verantwortlichen und Fans, möglichst schnell heimische Atmosphäre aufzubauen, denn auch über diese Schiene lassen sich wieder neue Interessenten für unseren Sport begeistern. Und dann haben wir vielleicht in zweieinhalb Jahren wieder diese Diskussion, ob ein Umzug in eine riesige Multifunktionshalle wirklich sein muß, oder ob man nicht doch lieber in der viel netteren Rothenbach-Halle bleiben sollte ...

    Zitat

    Original von Ilikehandball
    Manche Spieler in Melsungen erinnern mich in der Deckung eher an Nasenbohrer bzw. Fliegenfänger. Handball ist ein Männersport und hat mit Intelligenz zu tun.

    ... genau wie anständiges Auftreten in öffentlichen Foren ... :nein:

    Was soll mit denen los gewesen sein? Sie haben knallhart gepfiffen, und dabei allenfalls einen einzigen "Fehler" gemacht - bei der Verletzung von Balomenos. Ansonsten waren die abgepfiffenen Vorteile aus Melsunger Sicht natürlich "ärgerlich", um es mal ganz milde auszudrücken. Andere Schiris lassen sowas meist laufen, die zwei haben eben ihre Linie durchgezogen; übrigens auf beiden Seiten. Klar war Melsungen dadurch unter'm Strich benachteiligt, wenn man die Häufung Mitte und Ende der zweiten Hälfte sah, aber das lag nicht an den beiden Referees.

    Kann mich übrigens nur anschließen: nix von wegen "ohne Abwehrreihen". Bestimmt hatten die jeweils nicht ihren besten Tag. Trotzdem gab es auf beiden Seiten doch sehr viele erzwungene Ballverluste. Das war einfach eins der intensivsten Spiele, die ich bisher überhaupt gesehen habe. Unglaubliches Tempo, phasenweise traumhafte Treffsicherheit der Schützen, kaum mal vergebene Tempogegenstöße. Da kam eben vieles an einem Tag zusammen, was dem Zuschauer ein echtes Highlight bescherte.

    Bini81 trifft's schon recht gut. Wenn die Konzentration der MT noch die letzten Minuten gehalten hätte, und das Duo Lijewski/Lackovic hätte neutralisiert werden können - ein 45:45 wäre am Ende vielleicht ein nicht unrealistisches Ergebnis gewesen. "Heimlicher Matchwinner" für mich vielleicht doch der zuerst schwache Dan Beutler, der in den letzten Minuten aus nordhessischer Sicht die Finger zu oft an die Bälle brachte.

    Schade, daß ausgerechnet dieses Spiel nicht übertragen wurde. Für mich war das absolute Werbung für den Handball - von beiden Teams, wie auch dem Schiri-Gespann! Dazu über weite Strecken bombige Stimmung und ein Publikum, das am Ende trotz deftiger Niederlage begeistert standing ovations gab. Wer da noch irgendwas zum Meckern findet (außer den zwei verlorenen Punkten natürlich :D) ist selbst Schuld!

    Edit: Sch... Teppfihler! :wall: ;(

    Zitat

    Original von hummel / GWD
    Dummes Geschwätz. Ich bin weder unsachlich geworden, noch ziehe ich
    oft über andere Teams her. Und aus meiner Aussage ein politische Gesinnung
    zumindest unterschwellig herzuleiten, finde ich schon reichlich dreist.

    Wie auch immer - ich beende diese sinnleere "Diskussion" mit Dir hier, ist
    ohnehin zweckfrei.

    Stefan

    Jau, passt schon ...

    @kampfchwein:
    Mit "Meinung sagen" habe ich kein Problem, Warum man bei Bekanntgabe eines Vertragsabschlusses aber einen dermaßen anmaßenden und völlig unpassenden Kommentar hier reinstellen muß, das verschließt sich meines Verständnisses komplett. Wenn unser lieber Freund unbedingt Kader diskutieren und fachlich hochkompetent kommentieren möchte, kann er das gern in einem anderen Thread tun. Hier geht's um Verträge und deren Bekanntmachungen, aber nicht um anmaßende, pseudo-sarkastische Seitenhiebe auf andere Vereine. Deshalb meine entsprechend deftige Reaktion.

    Zitat

    Original von hummel / GWD
    Und selbst - Niederlage noch nicht verdaut? Ein einziger deutscher
    Spieler stand bei der MT am Freitag auf dem Bogen, und wenn ich
    micht nicht irre, hat der nicht einmal gespielt. Da ist der Kommentar
    durchaus relevant: eine Multi-Kulti-Truppe, mit der ich als Fan nicht
    ohne Weiteres etwas anfagngen könnte
    .

    Stefan


    Fordert und erwartet ja auch niemand von Dir. Was kümmert's Dich eigentlich, wer bei welcher Mannschaft auf dem Bogen steht? Mir fällt eben auf, daß Du (zu) oft in reichlich unsachlicher Manier über andere Mannschaften herziehst. Keine Ahnung, woher Du dieses "Recht" nimmst. Etwas mehr Respekt wäre schon angebracht - auch und gerade vor "Nicht-Deutschen". Weiter möchte ich das Thema hier nicht ausführen, denn sonst werde ich am Ende noch unsachlich bei so viel Fachkompetenz in Sachen "Kaderzusammenstellung unter nationalpopulistischen Gesichtspunkten" ...

    Zitat

    Original von hummel / GWD
    Aaah, endlich mal ein deutscher Spieler bei der MT... ;) :rolleyes:


    Interessant, wer da mal wieder mit einem völlig sachlichen und garantiert relevanten Spontankommentar positiv auffällt ...
    Sag' mal, gibt's bei euch nicht selbst Baustellen genug? Sieg von letztem Freitag noch nicht verkraftet? Sorry, aber so ein Kommentar ist leider hoffnungslos daneben - Smileys hin oder her.

    Solche Statements sind auch nicht unbedingt bierernst zu nehmen (bzw. eigentlich nur durch selbiges Gesöff in Übermaßen zu erklären). Siege gegen Lemgo, Magdeburg, Kronau sind sicher eine tolle Sache, der zwischenzeitliche 5.Rang einfach was für das Repertoire an Geschichten für küftige Enkel. Trotzdem keinerlei Grund abzuheben, wie man heute (resp. gestern) deutlich gesehen hat. Bis jetzt sind das schlicht und einfach 14 Punkte für das Saisonziel "mindestens 11. Platz", alles andere sehen wir, wenn es so weit ist Bilanz zu ziehen.

    Bin gerade erst wieder daheim eingetrofen nach noch einigen netten Gesprächen in der Halle und im Fankeller. Ist eben trotz der Niederlagen einfach schön in Minden ... :hi:
    Die Niederlage ist im Prinzip auch schon verdaut, denn GWD war ganz einfach diesen kleinen Tick besser. Buhrmester hatte natürlich einen genialen Abend, wurde aber auch anfangs vom MT-Angriff richtig schön warm geschossen. Gleiches galt auch für Mario Kelentric. Die beiden haben sich in Durchgang eins nichts geschenkt, hatten je 13 gehaltene Bälle auf dem Zettel. Den Ausschlag gab da die Abwehr davor, und die war bei Minden aktiver. Klasseleistung übrigens vom Ex-Melsunger Jiri Hynek im Zentrum! Er gehört zu den Spielern, die in der Berichterstattung immer zu kurz kommen, weil Defensivarbeit nunmal nicht so publikumswirksam ist wie Torerfolge. Aber ohne ihn (in Zusammenarbeit mit Niemeyer im Innenblock) wäre das Spiel trotz Buhrmester anders ausgegangen - da bin ich mir ziemlich sicher.

    Auf Melsunger Seite ging von Außen leider fast gar nichts. Diese Tore haben gerade vor der Pause gefehlt, um die Partie offen zu halten. In de zweiten Hälfte mußte Valo ersetzt werden, was Andrej Kurtchev prinzipiell auch ganz ordentlich gelang. Aber es fehlte einfach die latente Gefahr, die von einem Daniel Valo in den letzten Spielen ausging.

    Da sollen aber alles keine halbherzigen Entschuldigungen sein. Minden war an diesem Abend die bessere, aktivere Mannschaft, und hat völlig verdient die Punkte behalten. Glückwunsch zurück nach Ostwestfalen. Freue mich schon auf die nächste Fahrt zu euch, und glaube fest daran, daß das schon in der nächsten Saison sein wird. Mit der gezeigten Leistung (und vor allem Einstellung) sollte es in jedem Fall drei Mannschaften geben, die am Ende weniger Punkte eingefahren haben. Ich drück' euch jedenfalls sämtliche verfügbaren Daumen ...

    Zum Thema passend hier mal ein Text, der im April 2006 aus aktuellem Anlaß auf rtl.de zu finden war:

    Handball kurios in Hamburg: Beim 35:34-Sieg des HSV gegen die MT Melsungen standen die Gäste für wenige Sekunden nur noch mit einem Feldspieler und dem Torwart auf dem Parkett.

    'Fünf Zeitstrafen in zwei Minuten - so etwas habe ich noch nie erlebt', sagte der Spielleiter der Bundesliga, Uwe Stemberg, zu dem Novum in der Color-Line-Arena. Und beinahe wäre es noch verrückter geworden: Ein Wechselfehler in der 16. Minute hätte den Gästen eigentlich eine weitere Zeitstrafe einbringen müssen.

    Doch die Schiedsrichter, Bernd und Harald Andler (Remseck/Stuttgart), drückten ein Auge zu - wohl auch, weil die Konsequenzen unklar gewesen wären. 'In den Regeln steht dazu nichts', sagte Stemberg. Lediglich zu Spielbeginn sei eine Mindestanzahl von Spielern (drei Feldspieler und ein Torwart) vorgeschrieben. HSV- Präsident Andreas Rudolph meinte: 'Ich denke, das Spiel wäre dann abgebrochen worden.' So dachten wohl auch die meisten der 5500 Zuschauer der hart geführten Partie mit insgesamt 36 Strafminuten.

    Doch Laut Stemberg hätten die Unparteiischen durchaus einen Ermessensspielraum gehabt und die Partie weiterlaufen lassen können. 'Sie hätten abbrechen können, aber nicht müssen.' Er gab allerdings auch zu bedenken: 'Es ist dann kein Handballspiel mehr. Es hat keinen sportlichen Wert.' Bei einem Abbruch wäre die Partie zu Gunsten der Hamburger gewertet worden. Der Pokalsieger setzte sich am Ende äußerst knapp mit 35:34 gegen den Aufsteiger durch. Den Siegtreffer erzielte Roman Pungartnik erst 14 Sekunden vor der Schlusssirene.

    Zitat

    Original von TLpz
    wmk


    Technische Delegierte unterbrechen das Spiel nur, wenn Verstöße gegen das Auswechsel- und Bankreglement vorliegen. Sie können nie eine Tatsachenendscheidung zu Geschehnissen auf dem Feld treffen. Wäre ja noch schöner, wenn die Spielaufsicht von der Mitte der Seitenlinie aus mal eben einen 7m gibt.

    Jaja ... so weit die graue Theorie ... :lol:

    Zur Praxis frag' mal verschiedene Clubs der 2.Liga ... :P

    Zitat

    Original von Olaf
    immerhin war nach meiner Beobachtung bei HBL.tv SR-Lehrwart Peter Rauchfuß als Spielaufsicht in der Halle, der nach dem Kopftreffer sogar aufs Spielfeld gegangen war. Zur Not hätten die beiden SR also den Blickkontakt oder ein kurzes Gespräch herstellen können, um ihre Entscheidung abzusichern. Oder ist das nicht statthaft?


    Ob das nicht eventuell sogar geschehen ist, kann ich nicht sagen. Ich habe ihn auch auf dem Feld gesehen, aber nicht in der Nähe der Unparteiischen, die sich zur Beratung etwas "zurückgezogen" hatten. Das schließt aber einen wie-auch-immer-gearteten Kontakt nicht aus, da ich eher die Schlichtungsbemühungen der Spieler untereinander am Ort des Geschehens beobachtet habe.
    Übrigens auch eine interessante Geschichte, denn die Aktiven haben das gewissermaßen weitgehend "unter sich" geregelt, und das sah mir unter dem Strich wesentlich ungefährlicher aus, als wenn da noch Gelbhemden herumgefuchtelt und für zusätzliche Emotionen gesorgt hätten. Ist zwar mit Sicherheit keine Garantie, aber vielleicht sollten sich ein paar Referees das mal als positives Beispiel merken, daß Zurückhaltung manchmal auch Vorteile hat! ;)

    Bilbo: Ich habe es schon live erlebt, daß die "Spielaufsicht" vom Zeitnehmertisch aus das laufende Spiel unterbrochen hat, um eine Entscheidung zu treffen, und mal eben die verdatterten Schiris auf dem Feld "einzunorden". DAS empfinde ich als nicht unbedingt statthaft. Gegen die unabhängige Meinung eines anwesenden Offiziellen in einer solchen Situation bei angehaltener Uhr habe ich nichts, und das halte ich auch eher für positiv und vertrauensbildend denn als unstatthafte Einmischung in die Entscheidungshoheit der Schiris. Nur wenn es sich dan am Ende um eine aufoktruierte Entscheidung dieses Offiziellen gegen die Einschätzung beider Schiedsrichter handeln sollte, ist es wieder bedenklich.

    Zitat

    Original von eisbeer

    Sorry, aber eine Tätlichkeit ist m.E.n. nie nachvollziehbar. Wenn man es nicht verkraftet, dann soll man sich nicht ins Tor stellen.

    Immerhin handelt es sich da auf dem Feld immer noch um Menschen, nicht um Roboter. Insofern unterscheide ich durchaus zwischen "emotional nachvollziehbar" und "vorsätzlich". Genau darum geht es nämlich hier im Grunde. Nur kurioserweise fallen die Konsequenzen völlig widersprüchlich aus.

    Während die eine Aktion als "Vorsatz" gewertet und abgestraft wurde, die aus dem nicht völlig aufzulösenden laufenden Spielgeschehen heraus kam und sich regeltechnisch als zweifelhaft darstellt, fällt die, die zwangsweise bestraft werden müßte, komplett unter den Tisch. Für mich ein Paradoxum, aber eben wie schon weiter oben beschrieben eine Tatsachenentscheidung zweier Schiedsrichter, die damit blöderweise den Schwarzen Peter halten.

    Wohlgemerkt: ich kritisiere die beiden hier nicht deswegen, denn das war eine dieser saublöden Begebenheiten, die wohl jedem Schiri in seiner Laufbahn mehrfach unterkommen, nur daß es hier in der Bundesliga vor laufenden Kameras war. Dumm gelaufeneben. Nur gut, daß aich alle Akteure auf dem Feld und auf den Bänken unter Kontrolle hatten - und das trotz des engen Spieles. Könnte mir vorstellen, daß daraus bei anderen Protagonisten ein recht übles "Rudel" mit weiteren nachfolgenden Aktionen hätte folgen können ... :rolleyes: