Deine Beispiele sind keine Klientelpolitik sondern im wesentlichen "politische Grundausrichtungen".
Klientelpolitik wird es erst wenn spezielle Begünstigungen /Minderbelastungen für diesedurchgesetzt wird. Wenn dann in engem zeitlichen Rahmen Spenden fließen dann ist das für mich auch keine Klientelpoitik sondern hat für mich den Hauch von Bestechlickeit - insbesondere weil hier gegen die eigenen sonst propagierten "Steuervereinfachungsideen" massivst verstoßen wurde.
Lobbyarbeit ist sinnvoll und auch erforderlich - die Grenze ist für mich erreicht wenn Parteien die Lobbyarbeit "blind" als eigenes Programm übernimmt.
Ist es wirklich Klientelpolitik oder doch mehr Korruption/Bestechlichkeit? Sehe die Grenzen sehr fließend und verschwommen und Klientelpolitik als einen Begriff, den die Opposition erst im November 2009 im Zusammenhang mit der Hotelsteuer entdeckt hat, und seit dem inflationär verwendet und ihn verwässert.