Beiträge von Snuffmaster

    Leider kein Wort zu Einsparungen. D.h. Schindler plant wohl weiter wie in Liga 1., mit reduzierter Mannschaft.
    Wie er sich das alles leisten will, bleibt wohl sein Geheimnis.
    Es hört sich nicht nach einer Neuausrichtung an. Da haben sich alle mehr erwartet.


    Butter bei die Fische: Wo siehst Du Einsparpotential? Anscheinend reicht Dir die Mannschaft nicht, die wohl ne knappe Millionen günstiger sein wird.

    Wäre es nicht langsam mal Zeit, zu akzeptieren, dass Gummibach nun mal in der 2. Liga ist, und die Diskussion hier zu führen?

    Statt einen neuen Thread aufzumachen, wäre es sinnvoller diesen in die Abteilung Liga 2 zu verschieben, zwecks Übersicht und dem Zumüllen von weiteren Threads vorzubeugen. Aber das wäre zu einfach...


    Ich würde in dieser Situation sogar das Gegenprogramm fahren und von Anfang hat Kampf gegen den Abstieg verkünden. Wie schon mehrfach betont, ist es zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt nicht möglich gezielt eine starke Mannschaft aufzubauen. Selbst wenn die Truppe genauso zusammenbleiben würde, hätte die doch gar keine Klasse um die Zweite Liga zu dominieren. Die zweite Liga ist extrem ausgeglichen. Bietigheim ist im letzten Jahr mit 17 Minuspunkten hochgegangen. Hüttenberg in der Saison zuvor mit 25.
    Wird auch jeder Fan mit halbwegs Sachverstand verstehen.

    Ich sehe den VfL in der nächsten Saison nicht als Aufstiegskandidat. Ich sehe den VfL unter den aktuellen Eckpunkten in den nächsten Jahren nicht als Aufstiegskandidat. Die Frage ist aber, ob das Umfeld (gerade die vielen Fans) hier mit so einer Situation klar kommen. Deren Realitätssinn war die letzten Jahre ja nicht so ausgeprägt.

    Dies sieht man beim Geschäftsführer-Bashing. Egal, wer die letzten Jahre versuchte das Steuer zu haben, wurde niedergeredet von einigen...fast immer den selben. Dabei wurde zu oft die Rolle von anderen Playern beim VfL vollständig ausgeblendet. Man hat dem GF immer mehr Macht zugesprochen, als er am Ende wirklich hatte. Die Geschichte Gorr wird heute zu oft unter den Teppich gekehrt. Dabei zeigt sie deutlich, wer wirklich am Steuer beim VfL jahrelang saß und wer da für Spielerverpflichtung, Trainer usw. zuständig war. Offiziell nicht, aber inoffiziell.


    Schindler sein Gehalt als Spieler vorzuwerfen ist nicht OK. Hier sollte man schon die Funktionen streng trennen.

    Er muss sich aber in seiner Funktion als Manager schon Kritik gefallen lassen.

    1. Beide Lizenzanträge mussten nachgebessert werden, um genehmigt zu werden. Dies liegt klar in der Kompetenz des Managements.
    2. Die Saisonleistung der HBL Mannschaft kann nicht zufriedenstellend sein. Kaderzusammenestellung und Trainer sind Managerkernkompetenz.

    Liste ist selbstverständlich nicht vollständig und kann gerne erweitert werden

    Schindler hat mit seiner Aussage völlig recht. Die Fehler sind aber tatsächlich auf allen anderen Ebenen gemacht worden und er muss es ausbaden. Ihn in der aktuellen Situation als Sündenbock hinzustellen zeugt von Realitätsverlust. Da wird dann nämlich auch vieles Verdrängt. Herr Schönberg wurde am 22.06. als Geschäftsführer des VfL Gummersbach abgelöst. Von Schindler, der den Bereich Sport übernahm, aber auch von Glock, der sich um den Bereich Finanzen kümmerte. Glock verließ am 09.02.2019 den Verein. Diese Aufgabe wurde seit dem erst von Schindler übernommen.

    Welche Kritik ist denn jetzt angebracht? Dass der VfL mitten in der Lizenzierungsvorbereitung den Geschäftsführer austauschte und durch einen ersetzte, der von dem Finanzierungsbereich erst mal nicht 100% Einblick hatte?

    Die Saisonleistung? Ja, hier ist Schindler mit verantwortlich gewesen. Die Frage aber bis Dezember: Welchen Einfluss hat dieser Aufsichtsrat um Timmerbeil ausgeübt? Das diese ohne Sachverstand sich in den Sportbereich eingemischt haben, ist seit der der Causa Gorr allgemein bekannt und hat die Arbeit der Geschäftsführer nicht gerade vereinfacht. Dies ist seit Dezember erledigt. Schindler muss sich auch die Frage gefallen lassen, welches Scouting er nutzt. Wo aber auch klar die Grenzen aufgezeigt werden: Ohne Moos nichts los.
    Also muss man mit dem Geld, was zur Verfügung steht, eine Mannschaft finanzieren, deren gehälter nicht unbedingt von ihm verhandelt worden. Ein Lichtlein belastet den Etat für den Kader ungemein hoch. Damit fehlt Geld für andere Positionen. Es muss also volles Risiko gegangen werden bei der Zusammenstellung der Mannschaft. Sicherlich hätte man Risiko anders setzen können. Das kann man aber im nachhinein als Außenstehender viel leichter sagen, als als Verantwortlicher zum Beginn der Saison.

    Der Etat? Du meinst die Ausgaben für Gehälter, oder? Etat ist doch die Summe, die zur Verfügung steht.. also hat man ein bisschen Spielraum. Ich bezweifel aber, dass das wirklich so ist.

    Nein: Etat bezeichnet die Summen, die einzelnen Bereichen zur Verfügung gestellt werden. Der Etat muss dann durch Einnahmen gedeckt sein (also die Summe, die wirklich zur Verfügung steht). Heißt: Der Etat für Spielergehälter wird sinken. Dies heißt aber nicht automatisch, dass im Verein mehr Geld zur Verfügung steht. Gerade wenn der Etat vorher unterdeckt war.

    Das sehe ich etwas positiver. Dem Gespann Greve/Schindler traue ich zu auch mit dem aktuellen Budget eine Mannschaft zu formen die nächstes Jahr nix mit dem Abstieg zu tun hat.
    Jetrt muss aber erstmal das "Endspiel" klappen.


    Man darf auch nicht vergessen, dass der Etat in der nächsten Saison (gehen wir mal vom Klassenverbleib aus), doch um Welten geringer ausfallen wird, als die vergangenen Jahre. Mit Lichtlein geht der absolute Spitzenverdiener der Mannschaft. Sein Nachfolger wird nicht annährend die Summe verdienen.

    Ernst gemeinte Frage: Was ist jetzt die Aussage deiner letzten Passage?

    Schaue dir den Weg der SG Wallau/Massenheim an. Nach der Trennung der Spielgemeinschaft heißen sie jetzt seit 2 Jahren HSG Wallau/Massenheim.

    Ja bei den kleineren Vereinen gibt es tatsächlich ein ziemliches Vereinssterben. Aber doch nicht bei den grösseren oder? Also ich denke, dass z.B. Vereine wie TuS Ferndorf eine grosse Zukunft haben werden wenn sie sich treu bleiben und in ruhe weiterarbeiten. Zudem versucht man ja grad den Handballsport auch in den USA zu vermarkten. Ich denke spätestens wenn das gelingt sollte das für die Vereine finanziell wieder stabiler laufen.


    TuS Ferndorf gehört nicht zur Handballregion Oberberg. Aber auch ihr Weg ist endlich und es ist für mich kein Verein, der jemals in der Bundesliga spielen wird. Dafür arbeiten sie zu solide und geben tatsächlich nur das Geld aus, was sie haben. Aber deren Geldquellen sind eben auch nicht unendlich zu steigern.

    Das Vereinssterben setzt auch im Oberbergischen bei den größeren schon lange ein. TuS Derschlag hatte bereits eine Spielgemeinschaft mit Gummersbach gesucht. Der TTV Strombach ist mit Gelpe zusammen gegangen (im Oberbergischen auch ehemals ein großer Verein). In der Regionalliga spielt kein Verein mehr aus dem Oberbergischen, in der Oberliga noch 4, wovon einer abgestiegen ist. Die einzige starke "hochklassige" Jugend hat der VfL. Bei den anderen Mannschaften ist der Unterbau sehr mau geworden. Schau dir doch mal vom TuS Derschlag als zweiter großer Traditionsverein und Erst-Ligist an. Keine C- B- oder A-Jugend mehr. Die Handballbegeisterung ist im Oberbergischen auf dem Boden. Einzelne Lichter halten noch die Fahne oben, aber zu dem, was wir mal hier hatten, ist das nix mehr.


    Nunja das sehe ich bisschen anders. Ich denke das ist alles eine Sache der Vermarktung. Gummersbach bzw. Der Oberberg insgesamt ist eine extrem Handballbegeisterte Region und wenn man jetzt einen neuen Verein aufbauen würde und es schaffen würde durch gezielte und ,,frische" Vermarktung die Jugend zu begeistern (und ich meine jetzt keinen komischen PommesgabelGruß) denke ich schon dass da eine neue Generation von etwas neuem, großen entstehen könnte! Ich als jemand der im Marketingbereich arbeitet hätte da schon ein paar Ideen die ich mir vorstellen könnte.

    Das Oberbergische ist schon lange keine handballbegeisterte Region mehr. Viele Vereine kämpfen ums überleben, die Vereinsdichte ist in den letzten paar Jahren exorbitant gesunken. Viele Spielgemeinschaften kamen dazu, denen aber ein Unterbau fehlt. Geh mal einige Seiten zurück und lese den von mir geteilten Artikel von Oberberg-Aktuell. Da wird dir die Realität ein bisschen vor Augen geführt.
    Und, was da noch erschwerend hinzu kommt: Der VfL ist im Handballkreis mal gar nicht so gut angesehen. Das Arrogante Auftreten der ganzen Mannschaften in den vergangenen Jahrzehnten hat seine Spuren hinterlassen.
    Der VfL bekommt man seit Jahren auch nicht mehr vermarktet. Nicht, weil da die falschen Leute sitzen, sondern der VfL einfach in Deutschland keine Marke mehr ist. Aber in meinen Augen ein Phänomen, mit dem sich viele Vereine rumschlagen. Handball ist auf dem sehr stark absteigenden Ast - nicht nur in Oberberg.


    Hm, das mit der Insolvenz ist so ne Sache.. Klar, damit wäre der VfL mit einem Mal schuldenfrei, aber zum einen würde man dadurch in der dritten Liga antreten müssen, und noch viel wichtiger, man würde dadurch höchst wahrscheinlich viele aktuelle Geldgeber/Gönner/Kreditgeber/Investoren etc. verprellen, die durch die Insolvenz Geld verlieren würden. Wer würde schon einer Firma / einem Verein trauen, die/der einen schonmal vor den Kopf gestoßen hat? Ich zumindest würde dem VfL danach nicht nochmal Geld leihen (z. B. durch Beteiligungen, Kredite oder Dienstleistungen), wenn sie mich in der Vergangenheit bereits um eine große Menge Geld gebracht hätten. VIELLEICHT halten die aktuellen Gönner Schwalbe, Kienbaum und S+C weiterhin zum VfL und VIELLEICHT reicht das, um schnell wieder in die zweite Liga aufzusteigen. Aber danach reicht das auch nicht mehr aus und die zweite Liga ist auch kein Saftladen. Dann müsste man nämlich wahrscheinlich bei genau denselben Leuten oder Firmen wieder vorstellig werden, die man zwei Jahre zuvor durch die Insolvenz in die Röhre hat gucken lassen. Freunde macht man sich mit einer Insolvenz eh nicht (außer beim Insolvenzverwalter), aber ich bezweifel, dass man sich damit genug Freunde erhalten könnte, dass man später wieder ein gesundes, nachhaltiges wirtschaftliches Konstrukt (Verein) hinbekäme.


    Sehr viele Gönner wurden über Jahre vergrault. Nur ohne Mäzen gibt es keinen Bundesliga-Handball in GM. Das sollte jeder Blinde seit ein paar Jahren merken. Ohne die Mäzen hätten wir nicht mal einen Hauptsponsor.
    Eine mögliche Insolvenz (sehe ich bei einem Abstieg als unumgänglich) würde im übrigen den Verein auf eine Höhe mit Wallau-Massenheim bringen.

    das sind dann aber nur addiert die korrekten zahlen...

    das heisst noch lange nicht, dass der vfl soviel schulden hat-
    insbesondere die verbindlichkeiten der marketing gmbh können je nach handhabung zu etlichen teilen sehr kurzfristig sein-
    sprich der vfl stellt der marketing am saisonanfang die rechnungen komplett und die marketing arbeitet sie im laufe des
    jahres ab, sprich sponsorenzahlungen zum teil quartalsmässig, abrechnung der spiele mit allem drum und dran (nutzung-catering etc.)-
    da lässt sich viel spielraum einbauen-
    letztlich wird und muss darauf geachtet werden, dass keine der firmen überschuldet ist....

    fakt ist, dass selbst millionenbeträge erstmal ins auge fallen, aber längst nicht so schlimm sind...

    Deswegen habe ich die Summen oben auch nicht zusammen addiert. Man muss aber sagen, dass zum Beispiel bei den Verbindlichkeiten der Marketing GmbH von jedem Heimspiel 5000 Euro an die Sparkasse zum Schuldenabbau fließen. Solange laufende Kredite bedient werden können und die Schuldenlast abgebaut wird, ist alles im grünen Bereich. Die Zahlen zeigen aber, wie knapp alles beim VfL genäht ist und Schulden auch nicht so abgebaut werden, wie oft erzählt bzw. gedacht wird.
    Gerade bei einem Abstieg könnten die Summen dann einem das Genick brechen, wenn Verbindlichkeiten in Fehlbeträge über gehen, weil sie nicht mehr bedient werden können. Alleine die Auszahlung heißt pro Heimspiel müssen aktuell knapp 250 Zuschauer alleine dafür kommen, den laufenden Sparkassenkredit zu bezahlen (bei 20€ Durchschnitt). Heißt also: Bei einem Abstieg müssten also wohl die Eintrittspreise gesenkt werden. Damit müssten eventuell dann 300 Zuschauer für die Abzahlung des Kredites kommen plus eben entsprechend mehr für die anderen Einnahmen. Hat man heute noch knapp 3200 Zuschauer im Schnitt, werden es im nächsten Jahr wohl deutlich weniger sein. Die laufenden Verbindlichkeiten müssten weiter bedient werden bei deutlich sinkenden Einnahmen (TV, Zuschauer, Sponsoren)...
    Daran hängen könnte die Arena GmbH. Diese stellt dem VfL eine Miete in Rechnung. An Ihr ist der VfL Gummersbach und die Stadt Gummersbach beteiligt. Bei einem Abstieg in Liga 2 bzw. 3 würde das gesamte Konzept zusammenbrechen. Ich bezweifel, dass der VfL dann noch in der Lage ist, die Summen aufzubringen. Dahinter steht dann die nächste GmbH. Da wird dann der Steuerzahler einspringen. Die Kreditsumme dort aktuell knapp 5,5Mio Euro.


    Das sieht im Zusammenhang mit GWD Minden zum Beispiel deutlich anders aus. Aber die hatten in ihrer "Hochzeit" auch nicht die Summen des VfLs aufzubringen.

    Woher stammen denn die Zahlen? Sind die offiziell irgendwo sichtbar oder reine Spekulation?

    Was mich auch irgendwie irritiert: Der VfL war ja auch letztes Jahr bis fast zum letzten Spieltag Abstiegsgefährdet. Damals gabs allerdings keine Meldungen dass die 2.Liga Lizenz verweigert werden könnte..... Dieses Mal obwohl die finanzielle Situation rein theoretisch besser als letztes Jahr sein müsste schon. Woran liegt das?

    Die Zahlen sind im Bundesanzeiger veröffentlicht und einsehbar. Dies ist hier und in vielen anderen Threads öfters geteilt worden. Die Zahlen stammen aus der Saison 2016/17 und wurden am 30.06. veröffentlicht.
    Ich zweifel sehr stark an den Aussagen, dass der vfL Gummersbach binnen 2 Jahren fast alle Schulden abgetragen hat. Bei Minden gehe ich davon aus, dass die Schulden mittlerweile tatsächlich abgetragen wurden, wobei deren Tilgung in den letzten Jahren doch deutlich geringer ausgefallen ist. Nachzulesen im Bundesanzeiger.

    VfL Handball Gummersbach GmbH ->
    nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag (also tatsächliche Schulden):
    2007/08: 3.106.342,41 €
    2011/12: 1.339.030,40 €
    2013/14: 2.556.376,46 €
    2014/15: 2.556.376,46 €
    2015/16: 2.052.712,30 €
    30.06.2017: 2.120.803,69 €

    Dazu kommen Verbindlichkeiten: Also Kredite, Bürgschaften, Beteiligungen der Firmen etc.
    30.6.2016: 1.124.846,15 €
    30.6.2017: 813.748,96 €

    VfL Marketing Gummersbach GmbH 100% Tochter der VfL Handball Gummersbach GmbH
    Verbindlichkeiten:
    30.06.2016: 4.444.695,63 €
    30.06.2017: 4.149.071,88 €

    Bevor jemand äußert, dass das mit der Arena zusammenhängt:
    Die Verbindlichkeiten zur Halle und deren Sachwert ist bei der Arena Gummersbach GmbH & Co. KG hinterlegt.


    301 Moved Permanently

    Gummersbach sollte mal in Minden nachfragen... die hatten( oder haben? bin kein Insider) auch Altlasten und stehen deutlich besser da...
    wasp


    Hat Minden nicht einige sehr potente Geldgeber dahinter? Außerdem finde ich den Unterschied zwischen 4,2 Mio Euro Schulden und 248.000 Euro Schulden schon ein bisschen deutlich. Das, was die GWD an Gesamtschulden hat, steckt der VfL Jahr für Jahr ungefähr doppelt in die Tilgung.
    Die Schulden der GWD beliefen sich auf Hochzeiten auf 1.330.984 Euro. Das wäre mal schön, wenn der VfL da jemals gewesen wäre.

    Welche Beträge muss man sich den unter Altlasten vorstellen - 6.stellig oder gar 7.stellig - wieviel Geld steht dem Vfl den wirklich zur Verfügung 4,5 - 4 - 3,5 - 3 - 2,5 Mio?


    Der VfL Gummersbach besteht aus zwei GmbHs . Die VfL Gummersbach Marketing GmbH übernimmt die Schulden und Einnahmen durch Sponsoren oder Zuschauer. Die komplette Finanzierung des Gummersbacher Handballs läuft über sie. Sie ist eine 100% Tochter der VfL Gummersbach Handball GmbH.

    Laut Abschussbericht der Marketing für das Geschäftsjahr 2016/2017 sind die Verbindlichkeiten von 4,5 Mio Euro auf 4,1 Mio Euro abgebaut worden. In wie fern sie die Verbindlichkeiten der Handball GmbH von 1,1 Mio Euro (Beginn und 800.000€ Ende Geschäftsjahr) mit einschießen, kann ich nicht sagen.
    Man erwirtschaftete einen Gewinn von Euro 47.144,67 , welche an die Mutter flossen.

    Das Geschäftsjahr 2017/18 wird Ende Juni 2019 veröffentlicht

    Alex Hermann von der HSG Wetzlar verstärkt den VfL ab der kommenden Saison auf Rückraum-Links.

    Quelle: Vereinshomepage
    Wieder so ein verletzungsanfälliger Spieler, der gerne Verantwortung übernehmen möchte... Ich weiß es ja nicht.

    Hat lange Ausfallzeiten in dieser und letzter Saison gehabt. Ob man sich damit wirklich einen Gefallen tut zweifel ich auch an.
    2018 schwere Knieverletzung und monate lang ausgefallen dazu eine Entzündung der Fußsohle ebenfalls Wochenlang ausgefallen
    2019 Mittelfußbruch
    Auch beim Bergischen HC davor mehrfach wegen Verletzungen ausgefallen.

    Wenn er gesund ist, sicher eine Verstärkung und ein Führungsspieler.

    Schon interessant:
    Ihr solltet euch tatsächlich mal den von mir verlinkten Kommentar von Oberberg-Aktuell durchlesen. Denn die Probleme, die ihr seht, sitzen an vielen anderen Stellen, aber nicht unbedingt nur beim VfL. Und vor allem, das mit den Jugendspielern ist ein Breitensport-Problem. Wenn Kinder kein Interesse mehr am Handball zeigen, dann finden die Teams auch keine talentierten Spieler mehr, weil diese vielleicht statt sehr gut Handball eben lieber mittelmäßig Fußball spielen.
    Der Handball ist aktuell in der ganzen Region auf einem absteigenden Ast. Sowohl im Herren- als auch im Damenbereich. Ihr redet darüber, dass in der Akademie keine guten Jugendspieler für die Bundesliga hervorbringt? Der VfL hat in seinen Mannschaften mit Abstand die besten Jugendspieler aus der Region (und drüber hinaus) vereint.
    Wo nicht mehr ist, kann auch nicht mehr herkommen. Also müsste der Verein deutschland- bzw. europaweit nach Talenten suchen. Da fehlt a) das Scoutingsystem und b) ist da natürlich die Konkurrenz deutlich größer und stärker. Da wird es auch nicht die Masse an Top-Talenten geben, die unbedingt zum VfL wollen. Auch ein Drux hatte sich noch in der Jugend für einen Wechsel nach Berlin entschieden.

    Finde ich auf den ersten Blick eine gute Verpflichtung. Auf der Position haben wir schon Handlungsbedarf! Und sieht nach den Werten gut aus, habe ihn allerdings nie spielen sehen.
    Klar ist die Frage RM oder KM akuter, trotzdem finde ich es gut.

    KM ist abgeschlossen. RM ist für mich relevanter. Ein guter Spielmacher wäre nicht verkehrt und fehlte diese Saison doch gewaltig.
    Die bisher 2 feststehenden Abgänge sind somit aufgefüllt. Auf der rechten Seite hat man grundsätzlich immer Handlungsbedarf. Aktuell stehen für RA und RR im Grunde genau 2 Spieler zur Verfügung. RM ist diese Saison aber eigentlich auch nur akut, da Vukovic lange ausfällt und Nouri als Führungsspieler doch etwas überfordert wirkte. Man darf aber hier sicherlich gespannt sein, wie er sich in den nächsten Spielen unter dem Trainer entwickelt. Gegen die RNL zeigte er ja sein Können. Dies muss er aber kompensieren. Gleichzeitig darf sich Drago nicht zu oft verletzen, bzw. die Ausfallzeiten deutlich verringern.


    Also bei allem Respekt vor der Gummersbacher Leistung, aber daran, dass die Punkte in Gummersbach bleiben, sind zu mindestens 51 Prozent die RN Löwen Schuld.
    Die Eulen werden sich freuen. :irony:


    Du magst richtig liegen, dass die RNLnheitenvieles selbst verschuldet haben. Ich möchte aber erinnern, dass diese Saison einige Mannschaften in der Schwalbe-Arena waren und etwa so wie die Löwen gespielt haben. Am Ende hat der VfL es trotzdem verloren.es darf gehofft werden, dass die Gummersbacher nun etwas Selbstvertrauen haben und die ein oder anderen Punkte eingefahren werden können.

    Das, was man für eine ordentliche Jugend/ordentliche Spieler benötigt ist eine weltklasse Scoutingabteilung. Die vom VfL hat Kreisliga-Niveau. Aber ohne Scouting ist man nicht in der Lage talentierte Spieler aus niedrigen Ligen, dem Ausland oder Jugendspieler zu finden, die man an den Profikader führt und dann entsprechend gewinnbringend verkaufen kann. Nur damit wird man zukünftig wirklich was bewegen können in GM.

    Naja, eigentlich findet der VfL seit 2013 keinen wirklichen Hauptsponsor mehr. Dieser Schulterschluss der drei Firmen sollte nur erst ein Jahr gelten, dann wurden es 3 nun sind es 6.

    Im Übrigen, nach dem der Verein ein halbes Jahr ohne Hauptsponsor war. Man wollte damals den Verein in ruhigere Fahrwasser fahren.