Beiträge von Snuffmaster

    Schließe mich der Meinung an: Sinnvolle Idee -> mangelhafte Umsetzung. Gerade positive Leitungen sollten nach einem Spiel herausgestellt werden dürfen. Auch Kritik halte ich dann für angebracht, wenn der jenige, der sich äußert, sich genau die Bilder in Ruhe angeschaut hat. Letztendlich soll der Passus ja nur die Schiris vor unkontrollierten Aussagen der Beteiligten schützen. Dies wurde für unbegründete Schirischelten in der Vergangenheit auch notwendig. Aber dass hier ein Zeitansatz von 48 Stunden gewählt wurde, halte ich für schlecht formuliert. wenn man sich mal anderen Sport anschaut (Fußball), da merkt man schon am Abend im Sportstudio, dass von Leuten gewisse Aussagen nach dem Spiel schon wieder zurückgenommen werden. Ein Äußerungsverbot direkt nach Spiel aktiv gegenüber Medienvertreter halte ich persönlich für ausreichend. Womit dann das 2. Problem auch abgebacken würde. Eine Äußerung über den Schiri unter Teamkollegen / Freunde, die von der Presse zufällig aufgeschnappt und dann veröffentlicht wird, darf einem Offiziellen und Spieler nicht als Nachteil angekreidet werden. Immerhin bleibt da immernoch das Recht auf freie Meinungsäußerung. Daher bin ich neugierig, ob eine Strafe auf Grund so eines Falls überhaupt durchsetzungsfähig wäre. Auch bleibt die Frage offen, in wie weit hier auch die Meinung eines unabhängigen Experten für das Fernsehn bestraft wird / werden kann. Auch wenn dieser Experte Offizieller eines anderen Vereins ist, würde er unter den Passus fallen. Aber wann fängt Kritik dann an? Wenn der Reporter fragt: "Bist du mit mir einer Meinung, dass die Schiris eine sehr schlechte Leistung abliefern??", und der Experte mit "Ja" antwortet, ist dass dann eine negative Äußerung in dem Sinne? Und in wie weit wird hier dann auch eine gewisse Pressefreiheit eingeschränkt? Ich kann doch bei einer Liveberichterstattung davon ausgehen, dass die Schiris fair bewertet werden. Wenn sie einfach schlecht sind, dann ist das halt so. Was soll man dann beschönigen?

    Der Förderbescheid wird erst dann überbracht, wenn das geld wirklich alles bewilligt wurde. Davor ist die Halle durch mehrere Instanzen durch gegangen. Auch eine entsprechende Menge an Gelder für den Hallenbau aus der Wirtschaft/VfL sind dann schon auf dem Papier vorhanden. In der Planung kann gar nichts mehr schief gehen. Aber wie es eben bei Großprojekten ist: Planung und Realität klaffen manchmal leider etwas auseinander. Aber Fakt ist: Die Planungsgelder können jetzt abgerufen werden. Geht der VfL aber bis vor dem Spatenstich Pleite, dann bleiben die Fördergelder in Düsseldoof ;)

    Es war mit der wichtigste Schritt in Richtung neuer Halle

    Schade das die USA es nicht gepackt hat, meine Meinung nach hat es Japan nicht verdient.

    Eine Diskussion über verdient und nicht verdient ist neben der Spur. Am Ende kann es nur einen verdienten Sieger geben. Vor allem in einem Spiel, welches mit die beste Schiri-Leistung dieser WM zubieten hatte.


    Warum sollte er verlängern, wenn er dann schon längst mehr Wert ist.
    Und auch wenn Ilic und Sigurdsson hohe Ablösen gebracht haben, so haben sie vorher auch VIEL Geld gekostet.
    Und das könnte sich der VFL nicht mehr leisten (okay, vorher auch nicht, aber das war ja angeblich noch was Anderes).
    Snuffmaster: Sicher, er kommt nicht. Wenn aber viel verhandelt wurde, ist das schon mal etwas problematisch beim VFL. Sei es drumm, aber einen solchen, möglichen Transfer eben noch schön zu rechnen, das ist das, was der VFL nun wirklich nicht gebrauchen kann.

    Ich kenne da einen Fall..."Narcisse"...der ging sogar bis vor das europäische Sportgericht. Daher braucht man über Ablösen nicht zu spekulieren. Zumindest nicht dann, wenn es nichtmal so weit ist.
    Und warum ist das problematisch, wenn man verhandelt? Der VfL darf mit Spieler so oft und so viel verhandeln wie er will. Wichtig ist dann nur, was am Ende raus kommt! Kommt der Spieler, ist es wichtig, zu welchen Konditionen, kommt er nicht, ist es echt egal. Der VfL kann es ja versuchen, einen Spieler zu den für den Verein besten Konditionen zu bekommen. Ob ein Garcia dann für 6000Euro im Monat kommt, oder ein x-beliebiger anderer Spieler ist dann erstmal egal. Nur das die Investition sich eventuell mehr rechnen würde. Ob der VfL bei einer Verpflichtung und Ablöse Gewinn oder Verlust auffährt, lässt sich a) nicht so leicht berechnen, wie es Schmie getan hat, aber auch b) nicht so leicht wiederlegen wie es andere getan haben. Ein Spieler kostet Geld. Das tut er, ob er kostenlos kommt oder Ablöse kostet. Aber wiebewerte ich es jetzt, ob der Spieler mir sein gehalt wieder einspielt oder nicht? Durch Spielentscheidende Situationen, dass er das entscheidende Tor zum Weiterkommen wirft? Durch Marketing, dass er eben Sponsoren anziehr? Durch den Trickotverkauf, dass er soo beliebt ist, dass die Fans zu tausenden seine Nummer auf ihrem Trickot haben wollen? Oder Zuschauer, die wegen ihm in die Halle kommen?
    Die Frage als sehe ich viel komplexer, als sie hier hingestellt wird. Denke aber man kann sehr wohl sagen, dass ich einen Spieler, den ich für 50000Euro einkaufe und für 150000 verkaufe mit einem Gewinn los bekomme. Aber unter Vorbehalt (wie oft hat er gespielt? Welche Stellung bezog er innerhalb der Mannschaft? Welchen Stellenwert hatte er bei den Fans).
    ein aktuelles Beispiel: Würde PW den VfL für 50000 Euro verlassen, könnte man die Ablöse unter Gewinn einordnen, auch wenn er dem Verein deutlich mehr als 50000 gekostet hat.

    Naja, mit der ganzen Vergangenheit ist es wohl klar, das genau geguckt wird. Und Garcia wäre nun vielleicht nicht das Signal des Sparens geworden. Und in einer Bringerschuld ist in dem Zusammenhang wohl Gummersbach, Vertrauen muss erst wieder erarbeitet werden.
    Zudem ist ja auch immer noch offen, ob Gummersbach wirklich gläsern wird, der JA ist ja noch nicht veröffentlicht.

    So sehe ich es auch. Aber man muss auch so alles realistisch sehen. Beispiel: Holt man Garcia, heißt es nicht sofort, dass er dem Verein gehört. Hier möchte ich mal auf Kronau verweisen. Und kommt noch ein zusätzlicher Halbrechte ist es sicher nicht verkehrt.
    Ein zusätzlicher Spieler heißt ja nicht unbedingt teuer. Es gibt auch viele günstige Alternativen, die drauf warten, eine Chance bei einem Bundesligisten zu bekommen, um sich dann für besseres zu empfehlen.

    1. oder 2. HSV Hamburg
    1. oder 2. THW Kiel
    3. Füchse Berlin
    4. Frisch Auf! Göppingen
    5. Rhein-Neckar Löwen
    6. SG Flensburg-Handewitt
    7. SC Magdeburg
    8. TBV Lemgo
    9. TuS Nettelstedt-Lübbecke
    10. VFL Gummersbach
    11. TV Großwallstadt
    12. HSG Wetzlar
    13. MT Melsungen
    14. TSV Hannover-Burgdorf
    15. HBW Balingen-Weilstetten
    16. Bergischer HC
    17. Eintracht Hildesheim
    18. TV Hüttenberg


    Die Meisterschaftskandidaten sind eigentlich klar und da dürfte so schnell auch keiner ran kommen. RNL werden in meinen Augen etwas abrutschen. Mal wieder viele Abgänge...
    In Gummersbach wird sich zeigen, wie schnell die neuen eingebaut werden können, was jetzt noch für Abgänge und Zugänge kommen. Grundsätzlich wird der Verein aber wohl in den Regionen bleiben, wo man diese Saison stand (Niemandsland) Dazu werden sich nocht Großwallstadt, Wetzlar, Lemgo und Nettelstedt gesellen. Die Vereine werden sicherlich den ein oder anderen "größeren" Verein schon mal das Leben schwer machen und wohl für die Platzierungen im oberen Tabellenbereich verantwortlich sein.
    Nach unten sehe ich eine Gruppe die von Platz 13 bis 18 reichen wird. Unter diesen mannschaften wird am Ende die Absteiger ausgespielt.

    Am Ende bleiben dann noch 2 Fragen: Wird es Überraschungen geben? Wird es finanzielle Probleme geben?
    Gespannt bin ich auf die weitere Umsetzung der Versprechungen beim VfL. Hier erhoffe ich mir dann Aufschluss auf viele andere Vereine und deren mögliche finanzielle Situationen. Letztendlich arbeitet jeder Verein mehr oder weniger gleich professionell. Ein gläserner VfL kann somit dann doch in etwa Rückschlüsse auf andere Vereine bieten.

    Von Gehaltsobergrenzen sollte man mal schnellstmöglich Abstand nehmen. Dies kann ganz schnell nach hinten los gehen. Ich denke, dass der Markt (Handballvereine) sich selber regeln werden. Warum sollte man eingreifen? Nur um kurzfristig ne Änderung zu bekommen? Liegt es nicht im Grunde alleine an den Top-Clubs, wie interessant eine Liga sein wird? Ist sie zu langweilig, verschwinden die Sponsoren und die Zuschauer. Die Einnahmen sacken zusammen, und auch die großen Vereine werden darunter mehr als leiden. Wenn ein Spieler eine bestimmte Summe geboten wird, warum soll er diese nicht bekommen dürfen? Er ist schließlich nur jetzt in der Lage, sich ein finanzielles Polster für die Zeit nach dem Handball zu schaffen, um sich dann wieder ins Arbeitsleben zu integrieren. Solange Vereine denken, sie müssen solche Summen bezahlen, dann ist es so. Und es ist egal, ob es ein Mäzen bezahlt, oder eben nur Sponsoren. Wie hier schon angesprochen wurde: Woran erkennt man, dass das Geld vom Mäzen kommt, oder nur von einem Sponsor? Viel mehr sehe ich nach wie vor ein Problem damit, dass Verträge, die bestehen, schnellst möglich beendet werden oder die Spieler schon Verträge für die Zeit nach dem nächsten Vertrag unterzeichnen. Hier eine bestimmte Frist einzuführen finde ich viel wichtiger, als über Geld zu diskutieren, dass einer in einen Verein investiert, ob es jetzt Sponsoren sind oder eben aus der Privatschatulle.

    Passend zu der Diskussion hier hat Bild.de eine Abfrage gestartet: "Wem glauben sie mehr? Ballack oder Löw?" Das sollte alles über das Thema sagen. Glaubt man den Aussagen Ballack, kann man seine Reaktion verstehen, glaubt man den Aussagen des DFB´s und Löws, kann man deren Handeln auch voll nachvollziehen. Diese Schlammschlacht, die aber von einer Seite (meiner Meinung nach von Ballack) ins Rollen gebracht wurde, hätte so nicht sein dürfen. Damit schadet sich aber jetzt Ballack mit seinen getätigten Aussagen am Ende mehr.

    Naja ich denke, wenn man sich so die Ereignisse anschaut:
    - Das Abseitsstehen von Ballack während seiner Tage in Süd-Afrika
    - seine Probleme, in der Bundesliga Fuß zu fassen
    - seine mehreren Verletzungen und immer neuen Rückschläge seit dem FA-Cup-Finale
    - Die Aussagen einzelnder Nationalspieler
    - Die Aussagen Löws

    Alles zusammengenommen lässt meiner Ansicht nach drauf schließen, dass Ballack zwar das Ende erahnte, aber nicht wahr haben wollte. Wie schon geschrieben wurde: Die Konkurrenz war groß. Die alten Stars konnten es nicht all zu sehr Wahr haben, dass sie nach und nach ausgemustert werden. Frings ist es auch so gegangen. Zu letzt wurde er dann auch endgültig in Bremen ausgemustert. Mit 33denke ich, dass es auch mal absolut kein Klaks mehr ist, sich von einer schweren Verletzung zu erholen und zurück zu kommen. Das ist schon vielen "älteren" Spielern genau so passiert. Die Konkurrenz schläft nicht. Ob es jetzt Ballacks Selbstüberschätzung war oder einfach nur Arroganz weiß ich nicht. Jedenfalls ist das sicher kein verdienter Abschied. Aber von ihm zu Behaupten, er ist von der Entscheidung überrascht würden, ist etwas an der Realität vorbei. Es wäre klüger gewesen von anfang an zu sagen: "Hey 100 ist ne coole Zahl, da mach ich dann mit der Nationalmannschaft schluss. Ich bin nicht mehr der jüngste, der Nachwuchs steht in den Startlöchern und es wird Zeit den Generationswechsel in der Nationalmannschaft zu beenden."
    Das soll ja wohl laut Express (DFB) die Lösung gewesen sein. Der DFB scheint ja gehofft zu haben, dass Ballack die selber veröffentlicht. Am Ende wurde es vom DFB bekannt gegeben. Von beiden Seiten sicher keine gute Aktion, aber am Ende hatte Löw einfach keine andere Wahl. Das Rumgedruckse war am Ende zu klar. Aber eben auch das Zeichen an Ballack: Hör einfach auf.

    Was hätte Löw anders machen sollen? Der redet seit der WM doch regelmäßig mit Ballack und hat ihm oft genug zu verstehen gegeben, dass es wohl nichts mehr wird. Aber in meinen Augen hat Ballack das vllt nicht wahr haben wollen. Er war Kapitän der Nationalmannschaft, da sagt man nicht nach der WM: Du das ist nichts mehr, ich nominiere dich nicht weiter." Ich bleib dabei: Die Chancen waren da, dass Ballack das alles selber beendet und dann besser abgetreten wäre. Das wollte er nicht, nach einem Jahr musste dann Löw einfach deutlicher werden. Der Erfolg der Nationalmannschaft gibt zu diesem Handeln das Recht.

    Beim obigen Kommentar merkt man, dass ihn ein Handballer geschrieben hat. Michael Ballack hat deshalb keine Zukunft mehr in der Nationalmannschaft, weil er sich mit seiner dominanten Art auf dem Platz keine Freunde im Team gemacht hat, zudem andere Spieler dadurch in der Entwicklung gebremst hat. Schweinsteiger, Khedira, Özil und auch Müller wären niemals da, wo sie jetzt sind, wenn Ballack weiter Kapitän wäre.

    Natürlich wäre ein Ballack in guter Form sportlich noch immer ein Mann für einen EM-Kader. Er würde halt einfach nicht mehr ins Mannschaftsgefüge passen. "Flache Hierarchie" wäre niemals seine Welt, was ich auch nachvollziehen kann.

    In einem hat Christian allerdings recht. Das Ganze hätte man eleganter lösen können, so steht auch Jogi Löw zurecht in der Kritik.

    Ich denke es war schon sehr lange absehbar, dass Ballack keine Zukunft hat. Spätestens nach der WM. Ich denke, dass es jetzt so unschön ausging, hat sich auch Ballack durch eine gewisse Arroganz selber auf die Fahnen zu schreiben. Er hätte einsehen müssen, dass er a) nicht mehr der jüngste ist, b) seine Mannschaft ohne ihn einen schnelleren Fußball spielt und c) er seit der Verletzung einfach nicht mehr in Form gekommen ist. Somit hätte er selber die Sache beenden können. Ich denke, dass genau darauf Löw spekuliert hat und gehofft hat, dass Ballack selber sagt: Es ist vorbei. Das wäre ein deutlich besserer Abgang geworden. Jetzt hatte Löw keine andere Wahl mehr, als selber zu entscheiden.

    Um mal wieder auf den richtigen Weg zu kommen. Guttenberg war sicher der Anfang. Und ich ruder auch mal zurück, dass nur FDP/Union untersucht werden. Aktuell werden folgende Arbeiten untersucht:
    Prof. Dr. Margarita Mathiopoulos (SPD)
    Dr. Uwe Brinkmann (SPD)
    Dr. Bijan Djir-Sarai (FDP)
    Dr. Georgios Chatzimarkakis (FDP)
    Dr. Matthias Pröfrock (CDU)
    Veronica Saß und Koch-Mehrin mussten ihren Titel schon zurückgeben. Zudem wurde einem SPD-Mann der Titel aberkannt, weil er unrechtmäßig wohl erworben wurde. Gysi legt man ebenfalls nahe seinen Titel abzugeben, da er zwar nicht abgeschrieben hat, aber trotzdem wohl gegen die Sitten der Wissenschaft verstoßen hat.

    Da habe ich aus Marinekreisen aber was ganz anderes gehört ...

    Es geht hier aber m.E. überhaupt nicht um seine Fachlichkeit, sondern um den offenbarten Charakter.

    Natürlich, ich vergaß: Die Bundeswehr unterhält sich ja 3 von ein ander unabhängige Armeen ;)

    Aber da gebe ich dir sonst soweit recht ohne wenn und aber.

    es macht auch immer auch noch einen Unterschied aus, ob Sonderrechte in Anspruch genommen werden, oder alleine durch die Bevölkerung und deren Unwissenheit eingeräumt werden. Sehr viele verfallen ja schon in Panik, wenn sie ein Blaulicht sehen. Auch wenn es nur eine Absicherung eines Liegengebliebenen Fahrzeugs auf dem Standstreifen ist. ;) Aber das ist eine ganz andere Diskussion die mit KTG so nichts zu tun hat. Da sollte man sich überlegen, ob man Konvois wirklich mit Blaulicht kennzeichnen muss, oder ob da nicht auch gelbes oder eben rotes Blinklicht für ausreichend wäre.


    Trollinger:
    Und immernoch einer, der es nicht begreift, das es ums generelle ging in meinen Augen und nicht unbedingt um KTG persönlich -.-

    b) Doch, ich finde schon, dass diese Aktion etwas mit dem Betrug zuvor zu tun hat: es bestätigt nämlich das Bild, das der feine Herr abgibt. Bei seiner "Doktorarbeit" hat er ein hohes Maß an krimineller Energie an den Tag gelegt zu dem Zweck, seiner Eitelkeit zu fröhnen, sich wichtig zu machen, sich ein "summa cum laude" an die Fassade zu pappen. Wenn er jetzt so einen "macht Platz, schnödes Volk, der Gutsherr kommt"-Auftritt hinlegt (so kommt es bei mir jedenfalls an), passt das einfach hervorragend ins Bild eines skupellosen Wichtigtuers, der nichts dazugelernt hat.


    a) Es ist zum Piepen, wie du die "Argumente" drehst und wendest, wie du es grade brauchst. :P Weiter oben hast du noch geschrieben, die zügige Blaulicht-Abfahrt wäre richtig, damit Theo den Ort der Gefahr schnell verlässt und nicht womöglich Opfer eines Anschlages im Stau wird (frei nach Gedächtnis zitiert).

    Wurde NIRGENDWO gesagt? Dann habe ich "sauste ... mit Blaulicht davon" (Focus), "Blaulicht-Abfahrt aus dem lästigen Konzertende-Stau inklusive" (Abendzeitung Mü.) oder "Minister ist er zwar nicht mehr, aber Vorfahrt hatte KTzG trotzdem. ... ließ sich der Rockfan mit Vorrang ... kutschieren" (Stern) wohl nur geträumt. Glaubst du im Ernst, dieser "Konvoi" aus 2 oder 3 Fahrzeugen hätte sich mit Blaulicht brav hinten im Stau angestellt und keine Sonderrechte wahrgenommen?


    Blaulicht gibt nicht automatisch Anrecht auf Sonderrechte! Dazu hat man das Martinshorn zu benutzen. Siehe Gerichtsurteil von mir gepostet.


    b) Doch, ich finde schon, dass diese Aktion etwas mit dem Betrug zuvor zu tun hat: es bestätigt nämlich das Bild, das der feine Herr abgibt. Bei seiner "Doktorarbeit" hat er ein hohes Maß an krimineller Energie an den Tag gelegt zu dem Zweck, seiner Eitelkeit zu fröhnen, sich wichtig zu machen, sich ein "summa cum laude" an die Fassade zu pappen. Wenn er jetzt so einen "macht Platz, schnödes Volk, der Gutsherr kommt"-Auftritt hinlegt (so kommt es bei mir jedenfalls an), passt das einfach hervorragend ins Bild eines skupellosen Wichtigtuers, der nichts dazugelernt hat.

    Es geht doch nicht um die rechtliche Frage, ob der Blaulichteinsatz gerechtfertigt war, es geht ausschließlich um die Außenwirkung des Freiherrn. Mein Bild dieses Typen als Schaumschläger und rücksichtslosen Egoisten hat sich jedenfalls verfestigt und ich möchte diesen Scharlatan nie wieder in einem öffentlichen Amt sehen. Und dies hat im Übrigen nichts mit Parteipolitik zu tun, nur mit Vertrauen bzw. Nicht-Vertrauen in die Person, die in diesem Fall einfach einen miesen Charakter hinter einer blendenden Fassade offenbart hat.

    Wenn du das alles in den Punkt Eitelkeit reinsteckst, da kann ich dir nicht wirklich wiedersprechen. Die Außenwirkung hätte da deutlich besser laufen können...

    Aber als Superstar habe ich ihn nicht angebetet, sondern nur mal versucht das persönliche auszublenden und nur Amt und mit damit verbundenen Rechte und Pflichten anzuschauen.
    des Weiteren: sein Ruf innerhalb der Truppe ist noch immerhin besser als der seines Nachfolgers. Sicherlich muss er vllt die ein oder andere Aktion von seinem Vorgänger ausbaden, aber da hätte dieser auch sein Fett wegbekommen. Pech jetzt für de Maiziére. In manchen Punkten entpuppt sich die Bundeswehrreform als Lachnummer. Und da hat aber auch der Nachfolger seinen Teil zu beigetragen.

    schon wieder :P

    a) wo hat er sich vorgedrängelt? Wurde NIERGENDWO gesagt! "Sonderrechte wurden nicht war genommen". Das ist DEINE Interpretation auf die Aktion.
    b) Das alles hat mal GARNICHT mit Betrug und dem Problem davor zu tun.


    Nur wenn einer mit Blaulicht fährt, und darum ging es nur alleine, muss er nicht gleich gegen Regeln und Gesetze verstoßen, wie es hier sehr viele gesehen haben, nur weil er vorher mal betrogen hat. Ob es sinnvoll war so aufzutauchen oder nicht ist eine ganz andere Frage. Und die hat rein gar nichts aber mit der Sache zu tun. Die muss KTG persönlich mit sich verantworten. Die Außenwirkung, das habe ich auch schon geschrieben, ist so sicher nicht die beste.

    Sicher eine mögliche Interpretation - aber Du kommst mir eher wie der Autofahrer vor, der im Radio die Meldung vom Geisterfahrer hört und dann meint: "Was heißt einer - hunderte"

    Vielleicht setzt Du einfach mal Deine Guttenberg-Brille ab - dann merkst Du wer sich als Eichhörnchen verkleidet hat

    Brauch ich nicht.

    Wenn einer etwas nicht normales macht (Ja das Minister a.D. in ihrer Zeit, wo sie Personenschutz bekommen dürfen diesen nicht in Anspruch nehmen) ist das gut. Wenn Menschen, ihre Ansprüche auch wahr nehmen, fällt das normal keinem auf. Wenn einer, der vor kurzem in den Schlagzeilen war, das auch macht, dann ist das schlecht. Warum?
    Und hier sehe ich ein generelles Problem der Gesellschaft. Gefällt mir von einem die Nase nicht, suche ich jeden Angriffspunkt, der sich bietet. Es hat nichts mit Guttenberg zu tun. Es ist was generelles.
    Warum meckert keiner darüber, dass die Öko-Partei mit dicken Staatskarossen herumfährt und eigentlich nicht so Öko ist wie sie tut? warum meckert keiner, dass auch unter der Grünen Landesregierung Anti-Stuttgart21-Demos geräumt werden, obwohl vorher was anderes zu hören war? Warum meckert keiner, dass die Grünen nicht wirklich was gegen den Weiterbau von Stuttgart21 machen, obwohl sie groß herumgetönt haben? Warum hat sich niemand wirklich über die Kinderpornografie auf dem PC vom einzigen Bundestagsabgeordneten der Piraten wirklich geäußert?
    Die Plansch-Affaire zog auch keine weiten Kreise. Warum werden zurzeit mehr Doktorarbeiten im Internet von Regierungsmitgliedern, als von Oppositionellen untersucht? Weil die meisten im Internet der Sozial-Linken Ecke angehören, und daher hierbei momentan der größte Anhang im Internet unterwegs ist.
    Mir geht es einfach nur darum, mal Leute auch als normal zu behandeln, wenn sie wirklich was normales tun, und nicht gleich Verschwörungstheorien herauskramen und jede Handlung, die in die Öffentlichkeit kommt, pauschal als falsch und strafbar hinstellen und dies lautstark publizieren. Und genau da fängt nämlich in meinen Augen eine Hetzkampagne erst richtig an. Es geht ums generelle, auch wenn ich momentan manche Handlung von KTG verteidige, heißt es nicht immer, dass er persönlich der Grund ist.

    Wie extrem der Nasenfaktor angerechent wird, hat man am Fall Kachelmann sehen können.