Nicht ganz richtig. Man hat einen sehr stark am Rot-Grünen Plan angepasten vorgelegt. Auf was ich hinaus will: Die Regierung hat den Atomausstieg gekippt (mit Abstimmung der Energiekonzerne). Das war falsch. Jetzt geht die Regierung total zurück, hält am Datum von Rot-Grün fest, verändert nur die Laufzeit einiger weniger (wir reden von bis zu 3 AKWs um EIN Jahr) und hält diese Brennelementesteuer bei, von der von anfang an gesagt wurde: Das ist der Preis für eine Verlängerung (und eigentlich nicht verkehrt), fragt NICHT die Konzerne ob dieses Zurück ok ist, und auch das ist nicht richtig. Der Plan sieht ja bekanntlich vor, das der Ausfall von AKW´s durch hauptsächlich Wind und der Rest durch Gas und Kohle aufgefangen werden soll. Damit dies ganz sicher hinhaut, sollen die wenigen AKW´s noch bis 2022 laufen. Also ein Jahr länger und dann vom Netz gehen. Im übrigen: Auch im Rot-Grünen Atomkonsens war genaus dieser Passus mit eingearbeitet, dass eben durch Laufzeitverschiebungen der endgültige Atomausstieg sich noch nach hinten verschieben konnte.
Zitat
Auch damals exestierten also "kalte Reserven" etwas anders aber genannt und aufgezogen. Auch die Brennelementesteuer war damals im Gespräch, aber wurde dann nicht umgesetzt.
Unterscheiden tut sich der Atomausstieg also a) an den kalten reserven und b) an der Beibehaltung der Brennelementesteuer.
Die Grünen wollen von ihren Plänen 2000 nichts mehr wissen und sprechen jetzt plötzlich von 2017 als Datum. Was ich hier aber grundsätzlich stört: Die Parteien hatten sich bisher immer unterboten für einen Atomausstieg, ohne aber wirklich alternativne zu bieten. Man sollte auch bedenken: Trittin redet von Kohlekraftwerken als Alternative die die Spannungsspitzen besser abfedern kann als die AKW´s, aber im gleichen Atemzug kritisieren die Grünen, dass die Regierung plant die Abfederung u.a. mit Kohlekraftwerken zu bestreiten.