Skopje wird geprägt von jugoslawischen Spielern (auch ein bissel Russen wegen der spezifischen Konstellation dort) - für den europäischen Handball ist der Zerfall der jugoslwischen Staatlichkeit in einzelne Länder natürlich ein Drama - und in den vielen Reststaaten lässt sich keine wirklich starke Liga etablieren, das wäre auch so, wenn es plötzlich eine Schleswig-Holstein HBL und eine Hessen-HBL gäbe.
Es bleibt wirklich zu hoffen, das es in Skopje, zumindest im Männerbereich, weitergeht - oder im jugoslawischen Bereich ein anderer Verein in die Bresche springt (übrigens hat der Rückzug des russischen Eigentümers von Skopje mit der EU-Orientierung der neuen mazedonischen Regierung zu tun, da passt ein russischer Sponsor eines Hauptvereins des Landes nicht mehr rein - indirekt ist Merkel schuld, welche der mazedonischen Westintegration sehr aufgeschlossen gegenübersteht
)
Ganz klar, man braucht mehr Spitzenmannschaften im europäischen Bereich - die am besten primär die einheimischen Spieler sammeln - wie Paris, Veszprem und Kielce (aber auch Platz lassen für Entwicklungen anderer Vereine der nationalen Liga, das ist bei Kielce und Veszprem leider nur eingeschränkt der Fall - die Länder sind aber auch kleiner als Deutschland)
Paris ist übrigens hochgradig nachhaltig bislang, die sind eine echte Lokomotive für die französische Liga, der man durchaus Boomcharakter zusprechen kann.