Zentrale Stellen aus dem morgigen Spiegel-Artikel von Eggers/Ludwig:
Zitat
...Bei der Handball-Bundesliga stieg die DKB zudem als Namensgeber ein. Anderthalb Millionen Euro bekommt die Liga dafür jährlich überwiesen. Für den Verkauf der Namensrechte schüttet die Liga laut Etat seit 2012 jährlich 198 750 Euro Vermittlungsprovision aus.
Was bisher jedoch kaum jemand mitbekam: Empfänger des Geldes ist Multifunktionär Hanning. Konfrontiert damit, gab Hanning den Empfang zu. Wie viel Geld er insgesamt erhalten habe, wollte er hingegen nicht sagen. „Die tatsächlichen Zahlungen waren mit der Geschäftsführung der HBL GmbH abgesprochen und wurden im Rahmen der Präsidiumsentscheidung über das DKBSponsoring angesprochen“, ließ Hanning ausrichten.
Der befragte Michelmann hat damit überhaupt kein Problem, als Bernhard Bauer davon 2014 erfuhr, fiel er aus allen Wolken - "zutiefst unanständig" (jetzt erfahren wir wenigstens wohl einen Mit-Rücktrittsgrund damals)
Rainer Witte (bis 2014 HBL-Präsi) wird damit zitiert, dass Honorierungen von Vermittlungsleistungen durchaus üblich seien - der Spiegel merkt aber an, dass Hannings Tätigkeit in der HBL von der Satzung her ehrenamtlich gewesen sei.
Fazit: so wie sich das anliest, kriegt Hanning von der HBL fast 200 000€ für die Vermittlung der DKB-Namensrechte JEDES JAHR. Problematisch ist das dadurch, dass er zur Zeit des Vertragsabschlusses satzungsgemäß nur für die HBL ehrenamtlich tätig gewesen ist...
Soweit der Spiegel (stehen noch weitere Stimmen in dem einseitigen Artikel, aber ich denke, das war der Kern)
Nuja, die DKB-Livestreams von der WM hat der ja auch organisiert, da erstellt sich die Frage, ob der überhaupt an einer Fernsehübertragung interssiert gewesen ist (um nur mal ein Beispiel mit DHB-Bezug zu nennen)
Fortsetzungen sind da jetzt viele denkbar, wenn man sich die engen Verpflechtungen von DHB-Sponsoren, Füchse-Sponsoren und Hanning so anguckt (das ist jetzt meine Spekulation, aber der Spiegel legt ja ganz gerne scheibchenweise nach)