Beiträge von Karl

    Ich verstehe nicht so recht, warum heute nicht auch die Gruppen A und B spielen - inklusive Achtelfinale gibts dadurch Mannschaften, die drei Spiele in 4 Tagen machen müssen (und am freien Tag nicht unerhebliche Entfernungen reisen müssen). Und Achtelfinale ist nun mal so richtig wichtig....

    Die deutsche Mannschaft betrifft das nicht, für die ist der Terminplan absolut maßgeschneidert - könnte durchaus ein Faktor werden

    Dritter sollte man nicht werden, dann kommt spätestens im Viertelfinale mit Norwegen das sichere Aus. Als zweiter der Gruppe im Viertelfinale gegen den Ersten der B-Gruppe (im Moment Rumänien) wäre sehr gut, macht eigentlich aber keinen großen Unterschied zum ersten Platz...

    Es wäre allerdings besorgniserregend für den internationalen Frauenhandball, wenn die Mannschaft (zumal ohne Hubinger und Naidkevicius) das Halbfinale erreichen sollte...(wegen dessen Niveaus) - sag ich jetzt mal unter dem Eindruck (aber nicht nur) des heutigen Spiels und des Kommentatorengelabers ;)

    Vor allem auch eine Superleistung der Serben. die vom Spielplan ja deutlich benachteiligt wurden (Deutschland/Holland an 2 aufeinanderfolgenden Tagen). Sehr schön, schon allein deshalb ihnen zu gönnen.

    Wenn die Holländer in der Schlussphase nicht noch das (glückliche) Remis gemacht hätten, wäre die deutsche Mannschaft vor ihnen in der Vorrunde gelegen.

    Eigentlich kein gutes Resultat für die deutsche Mannschaft, jetzt muss Holland auf jeden Fall voll spielen - und die deutschen können noch locker 3. werden (Serbien muss 'nur' noch gegen Südkorea gewinnen)

    Diese Niederländer sind allerdings auch absolut schlagbar - für Helle Thomsen läufts im Moment auch nicht grad optimal (ihr Verein CSM Bukarest ist ja auch noch nicht so ganz richtig warm gelaufen) Die Serben sind natürlich auch alles andere als eine No-Name-Mannschaft

    Rußland tat sich auch sehr schwer gegen Japan, bis in die Schlussekunden hinein - tja, Norwegen scheint die 'einzige 'Gewißheit' dieses Turniers zu sein...

    Tja, wollte Oberhausen das Turnier denn? Westfalenhalle ist auch zu groß für Vorrunde (glaub übrigens auch nicht, dass die niederländischen Zuschauer eine so große Halle füllen können)

    In der Vorweihnachtszeit die Halle blockieren, passt bestimmt auch nicht jeden Hallenbetreiber. Wenn ich mich recht erinnere, sind die Hallenbetreiber und Kommunen dem DHB nicht allesamt mit attraktiven Angeboten die Bude eingerannt....und organisatorische Kapazitäten sollten ja auch vorhanden sein, an die man anknüpfen kann (wie in Bietigheim, Oldenburg und Trier)

    Leipzig hat schon eine gewisse Logik, da gibts (gabs) Frauenhandballstrukturen, Publikumsstamm, Erfahrungen......besseres musst du erstmal finden (ohne jetzt die Nachteile von Leipzig in Abrede stellen zu wollen). Zudem hat die Stadt auch einen recht attraktiven Klang (man kann die deutsche Mannschaft schlecht z.B. in Bietigheim spielen lassen... - ist klar, wie ich das meine)

    Puhh, sehr ordentlich.

    Der Wermutstropfen ist natürlich, dass die beiden Begegnungen gestern nachmittag nur wenig attraktive Ansetzungen waren (die Zuschauer können sich bei den Holländerinnen aber schon ein wenig 'eingucken, zumindest das Deutschlandspiel können sie dann ja noch von denen gucken). Das nachfolgende Ungarnspiel gegen Argentinien haben dann vermutlich weniger Leute gesehen? ;)

    Aber die Quote für das Hollandspiel könnte für Sport1 dann ja Anlass, sein, attraktive Achtel- und Viertelfinalspiele ohne deutsche Beteiligung ins TV-Programm zu heben - jene Spiele könnten dann auch wirkliche Werbung für den Frauenhandball werden.

    Tclip:

    Zitat

    ich sehe viel handball-auch live-aber die frauen ehrlich gesagt nur als "pausenfüller" - das soll nicht negativ gegen die frauen sein-aber persönlich fehlt mir dabei die richtige begeisterung..]

    Sehr gut nachvollziehbar (war bei mir sehr lange Zeit auch so), unter den deutschen Bedingungen ist es aber auch wirklich nicht so naheliegend da ein tieferes Interesse zu entwickeln, selbst als großer Männerhandballinteressent (und richtig interessant wirds halt erst, wenn man sich da reingearbeitet hat, dann ist auch fast jedes Spiel ein 'Highlightspiel' - aber das setzt im internationalen Bereich schon einiges an selbstständigem Engagement voraus - wer guckt sich schon zufällig Frauen-CL-Spiele auf EHF-TV an??)

    Spielerinnen wie z.B. Mörk oder Neagu sind schon faszinierend, werden aber nach der WM genauso unbekannt in der deutschen Sportöffentlichkeit sein, wie vorher. Ja, man muss schon einiges wissen, um den internationalen Frauenhandball so richtig interessant zu finden (glaub nicht, dass jemand, der gestern mit deiner Ausgangslage als Hardcoremännerhandballinteressierter das Deutschlandspiel gesehen hat, dann sagt: das ist ja ne tolle, attraktive Sache - da muss ich mich mal näher mit beschäftigen über das Turnier hinaus). Okay, vielleicht kommt der ein oder andere auf die Idee, mal ein Spiel des regionalen Bundesligisten zu besuchen - wäre ja auch schon was..

    In anderen (wenigen) Ländern wird man halt so ein bissel als generell Sportinteressierter in den Frauenhandball hineinsozialisiert (auch wenn man da nicht die Bedeutung überschätzen soll, Fussball ist überall die Nummer 1), vor allem über internationale Ereignisse, das fehlt halt ein bissel in Deutschland (in der DDR gabs da sicherlich eine Tradition, auf mich wirkt es übrigens so, als hätten die meisten Zuschauer z.B. beim THC, die auch noch bewusst erlebt :D )

    Fazit: Denke schon, das der Reiz des internationalen Frauenhandballs viel größer ist, wenn man schon einige Kenntnisse besitzt. Ist beim Männerhandball aber auch nicht so viel anders, aber der ist halt präsenter....(und vielleicht auf den ersten Blick auch attraktiver).

    Die Erwartungshaltung, dass der DHB jetzt die 'WM des Jahrtausends' veranstaltet, mit erstmals völlig ausverkauften Hallen (auch zur Mittagszeit bei der Paarung), find ich auch befremdlich.

    Ist doch schön, wenn die Schüler (viele erstmals) mit Handball in Kontakt kommen...Kamerun ist übrigens eine klare Bereicherung für die WM - na, vielleicht entsteht in China mittelfristig auch was

    @capitano: Aber okay, Du bist vor Ort und angefresssen ob der Bedingungen und so generell dem Ambiente (und vielleicht auch ein bissel enttäuscht), man sollte ja auch nicht jedes Posting auf die Goldwaage legen.

    Harpiks (und Tclip sinngemäß) schreibt:

    Zitat

    Karl, warum sollte die breite Öffentlichkeit in Deutschland ein größeres Interesse am Frauen Handball zeigen? Mit den gezeigten Leistungen in den letzten 10-20 Jahren holt man in einem vom Fussball domnierten Land keinen hinterm Ofen vor.

    Nee, das war ja gerade das Argument, dass es zu kurz greift, alles auf mangelnde Erfolge zurückzuführen - sondern, das es da noch ganz andere Faktoren gibt. Auch ein WM-Erfolg würde kaum was bewirken, ebenso natürlich ein CL-Gewinn einer deutschen Mannschaft (der würde so richtig nur regional wahrgenommen werden)

    Einschaltquoten sind sehr ordentlich, basieren aber imho primär nicht auf einem (tieferen) Interesse an FRAUENhandball, das generell handballaffine Publikum guckt sich jetzt halt mal die Frauen an...

    Ein anderes Thema ist natürlich, ob so die dominante Spielweise im deutschen Frauenhandball so attraktiv ist....(das ist aber sicher auch Geschmackssache). Das hab ich jetzt aber mal ausgeklammert, ging eher um 'gesellschaftliche und kulturelle Hindernisse', welche der Popularisierung des Frauenhandballs in Deutschland entgegenstehen (in anderen Ländern sind die Konstellationen halt günstiger, das betrifft aber auch nur wenige Länder).

    Aber so schwach ist insgesamt der deutsche Frauenhandball ja sportlich auch gar nicht (die Bundesliga ist ja auch Spielerimporteurin), in der CL spielen die Vereine gut mit, die Nationalmannschaft auch - man muss/kann ja nicht immer 1. sein.

    Problematisch ist sicherlich, dass er sich zunehmend zu einer Sportart mit lediglich regionalen Hochburgen entwickelt (wobei Leipzig jetzt wegzubrechen droht) - nationale Bedeutung in der Sportöffentlichkeit hat er halt nicht (eine Heim-WM findet natürlich Beachtung, aber primär nicht, weil es Frauenhandball ist, sondern Handball)

    Einen WM-Song gibt es in diesem Jahr aber auch. Robin Schulz - Ha Leh Lou Ya (301 Moved Permanently)

    Wurde zumindest in Bietigheim sehr oft gespielt...


    Danke für den Hinweis - war mir nicht bekannt (obwohl ich das Turnier sicher mehr verfolge als der Durchschnittsdeutsche)

    aber: vergleich den mal mit den Dänensong (inklusive Video): https://www.youtube.com/watch?v=SEaol6rqxlg&t=141s

    Ist schon 'anders', oder....? (aber wie gesagt, sowas kann man mit den deutschen Spielerinnen schlecht gut machen, schon allein wegen den spielerischen Umgang mit Nationalsymbolen, in Südosteuropa hätte man das auch mit dem WM-Song anders gemacht als die Däninnen und die Deutschen es gemacht haben)

    Edit: hier ein frei zugänglich Link zu dem deutsche Song: https://www.youtube.com/watch?v=ouAmOhR6pfk Video (mit Handball- oder Mannschaftsbezug) scheints gar nicht zu geben?

    Harpiks: es ging in dem Posting, darum, Erklärungsansätze zur Diskussion zu stellen, warum der Frauenhandball (wie der Frauensport allgemein) in Deutschland in den Massenmedien weniger wahrgenommen wird als in anderen Nationen, obwohl die Anzahl der Aktiven ja nun immer noch recht hoch ist, ebenfalls das Zuschauerinteresse in den Hallen - aber als regionales Ereignis (aber das bröckelt, in Trier wäre es ohne die ausländischen Zuschauer z.B. recht leer, die Regionalverbände des DHB haben anscheinend z.B. nicht mehr die Strukturen und die Basis solche Hallen zu füllen - in Hamburg als 'Event' scheint es zu klappen: die Frage ist aber, ob da nicht mehr die Halle anzieht als ein tiefergehendes Interesse an den Frauenhandball)

    @Dänenvideo: Yepp, sowas passt einfach nach Deutschland, bzw (um das mal überspitzt auszudrücken) Deutsche können sowas nicht machen, das würde aufgesetzt und peinlich wirken. Passt auch nicht zu den eher nüchtern wirkenden Spielerinnen. Aber ein bissel mehr Kreativität als bei diesen entsetzlich 'kalt' und unpersönlich wirkenden Taschen bei der 'Player of the match' Ehrung wäre doch möglich (das ist nur eine Lappalie, aber irgendwie schon bezeichnend und ein gutes Beispiel)

    @Bewerbungsvideo: Ging hier nicht um einen etwaigen 'Erfolg' des Videos (Rumänien war der einzige Bewerber), sondern weil man daran ganz gut sehen kann, das der defensive Nationalismus der Rumänen (a la 'das ausgrenzende 'Romanians are not Romas' oder 'Proud to be a Romanian' als omnipräsenter und auch trotziger nationaler Konsens) durch den Frauenhandball und seine Inszenierung bedient wird (in Ungarn ist die Nationalismusvariante teilweise etwas aggressiver - in Rumänien speist er sich aus Minderwertigkeitskomplexen - da gelingt dann natürlich eine Popularisierung einer Neagu oder Halep schnell)

    Der deutsche Frauenhandball verfügt nicht über solche Popularisierungmöglichkeiten, weil die gesellschaftlichen Bedingungen hier anders sind - hier wird er halt massenmedial über Kampf, Mannschaft usw. verkauft (die Spielerinnen scheinen auch entsprechend geschult zu werden, das so zu verkaufen), das ist nur leider schon von der Männermannschaft besetzt. Natürlich kann man hier z.B. auch keine Frauenliga 'Liga der Blumen' nennen ('Liga Florilor' ist tatsächlich der durchgesetzte Name der rumänischen Frauenliga)

    Ps. Es geht überhaupt nicht darum, etwas 'doof' oder 'supertoll' zu finden, sondern zu überlegen, WARUM der deutsche Frauenhandball nicht so eine (massenmediale) Popularität hat wie in anderen Ländern (obwohl er immer noch eine ganz gute Basis hat). Die ungünstige Fernsehlandschaft ist sicherlich auch ein Baustein, die ist aber, wie viele anderen Faktoren, die vielleicht noch wichtiger sind, vom DHB nicht beeinflussbar. Und das eigentliche Hauptproblem im Frauenhandball ist zudem die schwindende Basis in der Fläche (auch die hat gesellschaftliche Ursachen).

    Nö, gilt nicht - vergleich das mal mit dem Video und den Song der Dänen ;)

    Eine Schwäche des deutschen Frauenhandballs ist, dass dieser keine eigenständigen ästhetischen Umsetzungen in der Öffentlichkeit hat - wie das in Skandinavien ist, wird aus den oben verlinkten Musikvideo deutlich, in Südosteuropa funktioniert das halt über die Nation, die Heimat (illustrieren kann man das exemplarisch mit diesem Video zur erfolgreichen Bewerbung von Rumänien für die Juniorinnen WM 2020: https://www.youtube.com/watch?v=k-o-Y-_ySJI )

    Jetzt beim Turnier ist es in Deutschland halt ein Abklatsch von den Männern: der Kampf, YEESS, der Charakter, die Mannschaft - nationale Symboliken sind in Deutschland zudem kaum üblich. Die Hallen wirken auf mich im TV auch äußerst nüchtern (In Leipzig zudem die unglückliche Architektur).

    Ps. Naja, das ist halt so, eine 'ästhetische Sprache' für den deutschen Frauenhandball zu finden, ist kaum möglich (und wo es versucht wird a la Tussis in Metzingen kanns leicht peinlich wirken)

    Anschließende Frage zum 'Player of the match?' Was ist das eigentlich für ein unförmiger, zusammengefallener,schwarzer Gegenstand, der dann den jeweiligen Spielerinnen überreicht wird - eine Sporttasche? (in Trier scheint da auch noch ein Preisschild/Etikett dran zu sein)

    Sieht schon äußerst eigenwillig/skurril aus....

    Irgendwie fehlt auchso ein bißchen der 'spirit' im Turnier - z.B., das es keinen WM-Song gibt als Leitmotiv (der vom letzten Turnier bei den Dänen war doch recht ordentlich und in den Hallen omnipräsent: https://www.youtube.com/watch?v=SEaol6rqxlg&t=141s).

    Nuja, die Prämie ist ja nun erstmal imaginär....

    Außer Norwegen (und vielleicht den Russinnen) gibts bei dieser WM keine Gewißheiten...Rumänien gegen Spanien in einem seltsamen Spiel (Spanien nach einer Anfangsführung fast 20 Minuten ohne Tor) mit knapp besseren Ende für Rumänien. Das war schon ein sehr eigenartiges Spiel (hätte sich sicherlich im Fernsehen heute besser gemacht als Holland- Kamerun und das Ungarnspiel - war jetzt aber leider abends - und sicherlich nach gängigen Maßstäben nicht gut, aber mit ordentlichem Unterhaltungswert, nicht nur aufgrund des knappen Endes)

    Den Job von Ambros Martin (Trainer Rumäninnen) möchte ich nicht machen, der hatte so viele schwierige Entscheidungen zu treffen...(wann Melinda Geiger rausnehmen? Die spielt Berg- und Talfahrt und weigert sich hoch zu werfen, Zamfir/Florianu, Laslo, Zamfirescu bringen oder nicht, und und und....). Vor allem die Spanierinnen mit großen Problemen im Abschluss (auch gegen eine starke Dumanska - wenn mir einer vor 1 1/2 Jahre erzählt hätte, dass die im Tor bei einer WM anfängt....). Hochrisikoentscheidung Dragut auf RR war schließlich zusammen mit Neagu entscheidend. Abwehrarbeit auf beiden Seiten ganz ordentlich, bei Rumänien deutlich verbessert. Crina Pintea wird zur festen Größe in der Mannschaft.

    Rumänien morgen gegen Angola (bei einer Niederlage heute wären da verhängnisvolle Erinnerungen gekommen an das fatale Spiel gegen die bei den olympischen Spielen), Frankreich spielt gegen Spanien - im Falle einer Niederlage der Franzosen droht mit Norwegen im Achtelfinale das sichere Aus.

    Ich hab keine Ahnung, wer neben Norwegen und Rußland bei diesem nacholympischen Turnier nach Hamburg fahren soll...(doch, ich weiß es: die beiden Mannschaften, die vermeiden können, gegen jene vorher zu spielen :D )

    Ich fand die SRs eigentlich okay bis gut - waren sicherlich keine Heimschiedsrichterinnen, aber das ist ja eine Qualität.

    Kein sehr attraktiver Frauenhandball in meinen Augen von der deutschen Mannschaft (das war aber auch nicht zu erwarten) - passt irgendwie zu dem YES-Geschrei des Kommentators und dessen Rede von dem 'Charakter' (wenigstens reitet Sport1 diese Rede von den Ladies nicht zu Tode). Na gut, es war wenigstens spannend...

    Ja, die Leipziger Halle sorgt aufgrund ihrer überlangen Tribüne nicht für schöne TV-Bilder, die Publikumsresonanz war jetzt doch etwas überraschend (in Leipzig war die bei den nichtdeutschen Spielen ja auch nicht so dolle für deutsche Verhältnisse) - Stimmung erschien mir auch besser als in den ersten beiden Spielen, lag natürlich bestimmt auch am Spielverlauf, aber auch da gibts noch Steigerungsmöglichkeiten und ja auch noch Gelegenheiten dazu..

    Wichtig war, dass Huber in das Turnier reingefunden hat

    Jo, remis geht als Resultat für die deutsche Mannschaft sehr in Ordnung, das hätte leicht daneben gehen können....(okay, am Ende auch klappen können)

    Ganz bitter für die Serbinnen ist, dass die morgen schon wieder gegen die Niederlande spielen müssen (der Terminplan für die ist wirklich ungünstig - das ist für Holland und Deutschland klar günstiger)

    Das ist eine Abwägung - da die Niederländerinnen in Richtung Finale denken, die deutsche Mannschaft Richtung Hamburg (also Halbfinale erreichen), könnte es sein, dass die Holländerinnen sich mehr 'verweigern'.

    Für D2 (also Leipziggruppe) gehts natürlich im Viertelfinale voraussichtlich gegen die Russinnen..... muss man auch bedenken.

    Um Hamburg zu erreichen ist wohl der erste Gruppenplatz besser - um ins Finale zu kommen der zweite Gruppenplatz (ein deutscher Sieg gegen die Niederländer würde dann ja genau zur Zielsetzung beider Mannschaften passen :D )

    Allerdings ist Serbien bis heute abend noch die Unbekannte....die können ja auch einen der ersten beiden Gruppenplätze machen

    Montenegro verliert gegen Japan in der Gruppe des Viertelfinalgegners.

    Es läuft wirklich alles für die deutsche Mannschaft, obwohl die Spielerinnen gar nix dafür können:

    a) durch das (neu eingeführte?) Eröffnungsspiel hat man in der Vorrunde einen Erholungstag mehr;
    b) Südkorea am Tag nach deren Hollandspiel serviert zu bekommen, war optimal (selbst hatte man am Vortag ja frei)
    c) der einzige Doppelspieltag der deutschen Mannschaft ist am 1. Tag Serbien - und am 2. Tag mit China ein Trainingsspiel
    d) in der Oldenburggruppe eskaliert die Lage - die Mannschaften 2-5 müssen bis am Ende voll spielen
    e) die deutsche Gruppe ist die einzige mit 2 Trainingsspielen
    f) der Gegner aus Oldenburg muss (nach einem vermutlich aufregenden Spieltag) am freien Tag vor dem Achtelfinale nach Magdeburg reisen.

    So, Rahmenbedingungen sind optimal, mal gucken, ob die Mannschaft diese blendende (organisatorische) Ausgangsposition nutzen kann.

    Gegen die Niederlande droht übrigens ein 'Verweigerungsspiel' beider Mannschaften - der Verlierer kann vermutlich erst im Finale auf Norwegen treffen (hab den Spielplan doch richtig gelesen?)

    Ahja, danke - das ist eindeutig. Wohnen die im selben Hotel wie die Däninnen? (in Oldenburg sind die Mannschaften doch in verschiedenen Hotels untergebracht, wenn ich das recht im Kopf hab).

    Okay, die Qualität des Essens kann man hier schlecht diskutieren - apropos Däninnen und Montenegro, Jovanka Radicevic ließ auf der PK nach dem Dänemarkspiel schon deutlich durchklingen, dass sie gegen Dänemark besonders gern gewinnt (ich fands auch gut :D )

    Ps. Muss da übrigens noch an die wiederholten abfälligen Kommentare im Rahmen der CL über die montegrinische Spielkultur von dem dänischer Trainer von Bietigheim denken (okay, er nennt die "die da unten"), welche die Kinder überall auf der Welt davon abhalten würde Handball zu spielen.... ;)