Beiträge von Karl

    ich schreibt:

    Zitat

    Mäzentum, geht auf Dauer selten gut...große Knall

    Wieso ist das in Koblenz "nicht gut gegangen"? Das Ganze scheint ordnungsgemäß abgewickelt zu werden, die Spielerinnen wurden zuerst informiert und haben doch auch noch Zeit, sich einen neuen Verein zu suchen, der Spielbetrieb ist bis zum Ende der Saison sichergestellt.

    Wäre es denn besser gewesen, Sattler hätte gar nichts gemacht und es hätte dort nie Erstligahandball gegeben? Okay, 'kleine Lösung' ist in Koblenz keine Option, wenn man etwas dort macht und sich stark engagiert, möchte man es richtig und mit Ambitionen machen...nachvollziehbare Perspektive und Einstellung

    Und jetzt hat man halt festgestellt, dass für diesen Anspruch nicht das notwendige Umfeld geschaffen werden konnte...aus welchen Gründen genau, ist für die Entscheidung ja eher sekundär(so zumindest meine Perspektive, die auschließlich auf der PK basiert)

    Nuja, Martin so richtig überzeugend ist deine Argumentation für mich aber nicht, weil man ja nicht weiß, WARUM die Zuschauerzahlen sich positiv entwickelt haben (kann ja auch völlig unabhängig von streams sein - oder trotz der streams).

    Letztendlich weiß kein Verein zu 100%, ob ein stream sich für ihn positiv oder negativ hinsichtlich der Zuschauerresonanz auswirkt . Mancher Zuschauer wird auch gar nicht in der Lage sein, so einen stream zu finden und/oder zu starten....

    Klar, bei Appetithappen (von hochwertigen Spielen!), also gelegentlichen streams könnte man eher von einer Werbewirkung ausgehen...bei Totalübertragungen, hmmm...(kann auch von Ort zu Ort unterschiedlich von seinen Auswirkungen her sein)

    Ps. wurde die Zuschauerresonanz in der CL, gemessen an der Qualität der Gegner, beim THC nicht als 'steigerbar' empfunden? (der reguläre Livestream des THC aus der Bundesliga wird in der Tat keinen abhalten, in die Halle zu gehen :lol: Aber der ist ja nun kein Modellfall, zumindest wie ich ihn meist erlebt hab...)

    @handball2105: Avis Artikel zur jetzt aktuellen 'Schuldfrage':

    Zitat

    Wer den entscheidenden Fehler begangen hat, der zu der Kollision geführt hat, lassen die beteiligten Parteien im Unklaren.

    Das Problem Final 4 der EHF (28.05-29.05) existiert nicht, da werden einfach ein oder 2 Partien der HBL verlegt (wenngleich es natürlich schöner wäre, wenn der Bundesligaspielbetrieb insgesamt gänzlich ruhen würde, wenn schon das größte Ereignis des europäischen Vereinshandballs im Männerbereich in Deutschland stattfindet - so etwas ist auch eine Sache des Respekts vor der EHF und ihrer Veranstaltung. Eigentlich wäre das Ruhen des gesamten Ligabetriebs an dem Wochenende im Gastgeberland eine Selbstverständlichkeit).

    Würde übrigens bei der EHF auch bestimmt 'prima ankommen', wenn zeitgleich mit der EHF-Endrunde, es eine Konkurrenzspielübertragung bei Sport1 aus der HBL gäbe...(kann mir durchaus vorstellen, dass sich Sport1 das nicht entgehen lässt - die scheinen ja insgesamt angesäuert zu sein)

    S.B.: welche Märkte (mit "andere" war international gemeint?) gibt es denn so für z.B. verwertbare TV-Bilder von Balingen gegen Wuppertal?

    Alles was auch nur einigermaßen (international) marktrelevant ist, wird doch jetzt schon über Sport1 für das TV produziert

    kröstibull:

    Zitat

    Ich sehe das Problem nicht, wenn Flensburg und wir weiterkommen werden die CL Spiele um eine Woche vorverlegt und gut ist. Die BL Spiele werden dann halt nach hinten verschoben. Klare Prioritäten und gut ist.


    Nur mal so nebenbei (einem Deutschen interessiert das natürlich in der Regel nicht): Sowohl Flensburg als auch Mannheim haben übrigens auch Gegner mit eigenen Terminplanungen ;) (User 'Paul Jonas' hatte es ja schon angesprochen)

    Interessant das Zitat hier aus dem avis-Artikel:

    Zitat

    Immer wieder wird in der EHF-Zentrale in Wien hinter vorgehaltener Hand über Alleingänge der Deutschen geschimpft, der Solidargedanke des stärksten nationalen Verbandes der Handballwelt in Frage gestellt. Offiziell äußert sich dazu aber niemand, auf diplomatisch dünnes Eis möchte sich in der überschaubaren Handballwelt kaum jemand begeben


    Tja, wenn einige deutsche Funktionäre z.B. einer Konkurrenzveranstaltung zur CL aufgeschlossen gegenüberstehen - dann müssen sie vielleicht auch damit rechnen, dass man sich nicht trotzdem in allem nach ihnen richtet...(da wären dann die Löwen und die SG Opfer der sehr verständlichen und nachvollziehbaren Verärgerung über andere deutsche Akteure).

    Da lässt die EHF die jetzt halt mal ein bißchen 'zappeln'....

    Naja, es sollten in der 1. HBL schon gewisse Qualitätsstandards bei Videostreams eingehalten werden (was da im Moment in der Frauenhandballbundesliga an Wildwuchs Im Livestreambereich abläuft mit teilweise kuriosen Erscheinungen muss man nicht auf den Herrenbereich übertragen)

    Obs nun 3 Kamerapositionen unbedingt sein müssen, weiß ich nicht....Aber wenn man Livestreams anbietet, sollten schon in der 1. HBL Qualitätsstandards in punkto Technik und Kommentar eingehalten werden (sonst macht man halt keinen - bislang wurde ja auch Handball gespielt in der 1. HBL ohne flächendeckende Livestreams)

    Weiß noch jemand, welchen technischen Aufwand damals sportdigital betrieben hat? Das war in meiner Erinnerung ausreichend...(liegt jetzt ja schon ein paar Jahre zurück, aber damals war es offensichtlich nicht möglich livestreams von sehr vielen HBL-Spielen per paylösung durch eine private Plattform/Sender zu refinanzieren - würde ich auch für die Gegenwart im Hinterkopf behalten ;) Preise waren damals ja moderat, nach Anfangsschwierigkeiten hatten die ja die technische Seite auch im Griff)

    Hier gibts die gesamte (?) Pressekonferenz: https://www.youtube.com/watch?v=6waTH7C3vaY

    42 Minuten, die sich wahrlich lohnen für jeden, der an Handball interessiert ist...(auch wenn er, wie ich, von der 2. Handballbundesliga der Frauen überhaupt keine Ahnung hat). Danke für die Verlinkung!

    Sehr interessant und großes Kompliment für die offene und sehr nachvollziehbare Darstellung der Gründe des (sicherlich) geordneten Rückzugs. Schade - ich befürchte nur, dass sich ähnliche Problemlagen in Zukunft eher häufen werden...(die Ansicht vertraten Manfred Sattler und der Vertreter von Weibern ja auch)

    Hat ja auch was mit CL zu tun, deshalb verlinke ich mal hier eine Anregung zur Osterlektüre.

    Kürzlich wurde ich auf eine lange Reportage/Spurensuche über Cristina Neagu in dem ambitionierten rumänischen Magazin DoR (decat o revista) aufmerksam, dass sich überwiegend auf narrative Art mit Kulturthemen beschäftigt (Link zur englischen Teilausgabe). Thema des gesamten Heftes von DoR ist "Recuperări" ('Recoveries'), tja, das passt....

    Wunderbar ist, dass der Text über Cristina Neagu nunmehr auch in das Englische übersetzt wurde (hätte ich mir meine langwierigen Übersetzungsversuche schenken können :rolleyes: , aber mit Übersetzung rechnet man ja nicht) - sicher, der Text ist sehr lang, aber man erhält Einblicke in den Handballsport (insbesondere in das Verhältnis Athlet-Körper), die ich so noch nirgends gelesen habe. Ich denke mal, das ist für jeden Handballinteressenten eine spannende und aufschlussreiche Lektüre (okay, man sollte Neagu schon mal spielen gesehen haben, dann kann man das natürlich besser einordnen) - auch zur tieferen 'Vorbereitung' auf die im nächsten Monat anstehende Proklamation von Cristina Neagu zur Welthandballerin 2015.

    Andreea Giuclea: Cristina Neagu: An 8 Worth a 10

    Ps. Leider ist im Inet nicht die graphische Gestaltung des Artikels übernommen worden - das Heft kann man sich aber für 3€ auf der Homepage runterladen (PayPal), kriegt man umgehend einen pdf-Downladlink per mail - Heft und Neaguartikel sind dann natürlich auf rumänisch; Heft per Post bestellen geht natürlich auch. Denke, so ein Journalismus ist eine kleine Anerkennung wert.)

    Harpiks: Natürlich sind 2000 ein sehr ordentlicher Zuschauerwert, ich bezog mich aber direkt auf Dein Posting (und dachte in unserem engeren 'Diskurskontext' ;) ) :

    Zitat

    Fast alle (2000 / 4000) Sitzplatzkarten sind für beide Spiele schon weg. Obwohl Metzingen dort etwas ortsfremd ist und die Ticketpreise relativ hoch sind.


    Das heißt ja, das die 2000 gegen Leipzig steigerbar sind (ging in dem Zusammenhang ja darum, dass ich von einem nicht so dollen Vorverkauf gegen Leipzig gesprochen/iwo gelesen habe - ob das jetzt der wahre Grund war, einen Livestream nicht anzubieten - keine Ahnung und muss ja auch nicht unbedingt geklärt werden)

    Durch son Internet-Livestreamportal allein wird Deutschland übrigens auch nicht zum 'Frauen Handball Wunderland'...(aber okay, da wird Konsens herrschen - wäre halt eine Entwicklung im Kontext von mehreren anderen)

    @harpics: danke für die sachkundige Korrektur/Einordnung! Bei Metzingen gegen Leipzig waren aber nur offiziell 2000 Besucher in Tübingen: European Handball Federation - 2015/16 Women's EHF Cup / Match Details

    Tusem Essen nimmt übrigens für seine Livestreams in der 2. BL Männer 5€ Gebühr (Aufzeichnungen kostenlos). Das wäre auch ein Weg - es ginge weniger um die Einnahmen, als das so doch die Entscheidung für den Gang zur Halle einfacher gemacht wird. Tja, aber generell gibt es natürlich eine große Hemmschwelle bei bezahlen für Content, zudem noch für einen Stream...(glaub nicht, dass das ein Weg für Frauenhandball ist).

    Voraussetzungen mögen auch von Ort zu Ort unterschiedlich sein (Oldenburg vll. jahrzehntelanges Stammpublikum, das eh kommt - erklärungsbedürftig ist allerdings auch, warum das Gros der Vereine nicht überträgt. Muss ja nicht nur an den Möglichkeiten liegen... ). Oft ist manches ja auch nicht ganz rational: ich spinne mal einfach rum: einen Stream gibt es, weil so auch die Sponsoren (bzw. ein Sponsor) sich so das Spiel live anschauen können. Erfundenes Beispiel - aber so undenkbar??

    So ganz von der Hand weisen, würde ich die von mir wiedergegebene Argumentation nicht - wenn die Rahmenbedingungen für Übertragungen aus der HBF jedoch attraktiver werden (z.B. durch ein einheitliches Konzept), dann wäre die argumentative Basis für eine solche skeptische Position kleiner.

    Harpiks schreibt:

    Zitat

    Du glaubst, dass sich (sagen wir mal potentiell 100 Zuschauer - mehr werden es wohl kaum sein) lieber vor einen Bildschirm setzen als live dabei zu sein? Wohl kaum. Wenn doch, dann bietet man wohl eher eine schlechte Unterhaltung in der Halle selbst; sei es sportlich oder von mir auch wegen dem Rahmenprogramm drumherum.

    Tja, warum hat Metzingen wohl neulich seine angekündigte EC-Übertragung aus Tübingen wieder gecancelt? (wenn ich das richtig im Kopf habe, wurden technische Gründe angeführt, die hier im Forum angezweifelt wurden - Kartenverkauf entsprach zu dem Zeitpunkt aber nicht den Erwartungen, wenn ich das richtig im Kopf habe).

    Vor allem für Zuschauer mit etwas längerem Anfahrtsweg ist doch ein livestream eine klare Alternative zum Hallenbesuch - ich brauch mich nicht 2 Stunden vorher ins Auto zu setzen, zur Halle zu fahren usw, sondern schalte 5 Minuten vorher den Computer an, spare dann auch noch 40€ (incl. Fahrtkosten) und vor allem viel Zeit.

    Das sind alles so Abwägungen, die bei den Vereinen so passieren werden (vor allem, wenn der Besuch eines Streamspiels mal nicht den Erwartungen entspricht) - andererseits kann so ein stream natürlich auch einen Werbeeffekt haben (und neues Publikum generieren: Da liest jemand z.B. in der Lokalzeitung mal von einem Stream des heimischen Vereins, schaltet den ein - gefällt ihm und dann geht er auch mal in die Halle und bleibt da 'hängen'. ('Hemmschwelle' den PC einzuschalten ist sicherlich kleiner als zum ersten Mal in die Halle zu gehen)

    Und prinzipielles Ziel ist es natürlich, dass die Mannschaft möglichst viele Zuschauer erreicht (ist ja auch nett, wenn auch in Dänemark, Cottbus, München und Montenegro z.B. Handball 'made in Oldenburg' gesehen wird), wenn halt nicht in der Halle, dann eben am PC (Fernsehen ist ja leider in Deutschland unrealistisch)

    Mal eine Frage des nur beiläufig Interessierten: Was war denn genau der Aufgabenbereich von Lamade?

    Erscheint mir alles plausibel: SAP möchte die Kontrolle weiterhin haben (gar nicht unclever: durch eine Beschäftigte, die nicht mit der Handballszene 'verschwägert' ist - die hatte bisher doch keine nähere Verbindung zum Handball, oder?) - dadurch ist dann aber auch gewährleistet, dass die den 'Deckel' bezahlen (und weil die wohl 'Herrin' der Zahlen ist, ist eine 'Mauschelei' unter Handballern ausgeschlossen). Fehlende sportliche Kompetenz (und 'Milieukenntnisse') hat natürlich auch Nachteile...hat SAP halt abgewogen...Aber Lamade ist ja übrigens auch nicht weg aus dem Unternehmen...

    Kann man das so interpretieren?

    Harpiks:

    Zitat

    Aber warum dänische/ungarische/rumänische Spiele? Mehr als ein paar hundert Zuschauer wird man damit eh nicht erreichen - außerdem, wer soll die Lizenkosten tragen?

    Um halt regelmäßig 'Programm' auf sportlich hohem Niveau zu haben (natürlich nur absolute 'Topevents' aus ausländischen Ligen). Die Lizenzkosten müssten natürlich exakt bei 0€ liegen (denk, das wäre machbar, Spiele werden ja eh fürs Fernsehen produziert - müsste man dann natürlich geoblocken). Aber da hat man natürlich das Problem mit Kommentaren/Kommentatoren. das ist auch bei deutschen Spielen ein Problem. Reine Livestreams ohne Kommentar sind halt auch nicht irgendwie auch nur annähernd massenkompatibel....und selbst der mdr kriegt es ja nicht immer hin, einen Kommentar in seinen livestreams sicherzustellen, den man nicht als 'Kuriosität' empfindet (bei den deutschen Vereinen mit ihren Eigenlösungen siehts da schon etwas besser aus - aber sowas kann sicherlich auch nicht jeder Verein bieten).

    Einbezug von CL wird leider wegen EHF-TV nicht gehen (ausländische Ligen sind in Deutschland auch interessant, weil man die Mannschaften da ja in der CL wiedersehen kann - okay, "könnten interessant sein").

    Ja, wenn man auch nur etwas überlegt wird es leider sofort sehr komplex.... (auch weils sportpolitisch vll problematisch wäre, wegen des DSB/NOK-Projekts Sportdeutschland)

    Hm, ich finde die Vermutung nicht unplausibel, dass so eine große Lösung Hallenzuschauer kosten würde (und anschauen tut sich das ein Hardcorepublikum oder regional Interessierte, die auch sonst zur Besucherklientel gehören). Ich fände das für mich natürlich klasse (obwohl, man gelangt ja wirklich nun wahrlich an Kapazitätsgrenzen, was man sich schon alles so interessantes anschauen kann per Inet...).

    Ein zentraler Anlaufpunkt für Handballstreams im Internet wäre aber immens wichtig (auch um technische Standards zu gewährleisten), man könnte da ja 2 Spiele von jedem Spieltag der Frauenbundesliga zeigen, vll. auch mal ein Spitzenspiel der 2. Liga oder auch internationale Spiele (Spitzenspiele dänische/ungarische/rumänische Frauenliga).

    Okay, das wäre ein immenser Aufwand (und Sportdeutschland als DSB-Projekt gibt es schon, das ist mir aber viel zu breit angelegt und von der Inhalteauswahl zu wenig 'elitär'). in organisatorischer und auch rechtlicher Hinsicht natürlich alles sehr schwierig und aufwändig... (und zudem scheinen mir viele deutsche Vereine auf ihre 'regionalen Medienpartner' fixiert zu sein, die ihre Internetstreams lieber selbst organisieren, auch wenn sie damit, wie beim THC, überfordert sind).

    Persönlich denke ich auch, dass der Frauenbereich versuchen sollte, (auch im Streambereich) stärker an den Männerbereich 'anzudocken' - beim Publikum dort ist schon ein Handballinteresse vorhanden....

    Mal ne Frage, die Planungen für die neue Halle in Eisenach werden konkret (das wird hier diskutiert: Lizenzierung 2015/2016) Wäre die auch für den THC von Interesse?

    Nee, Rick - Missverständnis.

    Ich habe nicht gegen einen VIP-Bereich argumentiert, aber gegen diese pointiert formulierte Sichtweise (die Frohwein dann aber im weiteren auch etwas einschränkt):

    Zitat

    VIP-Bereich: So groß wie möglich, so chic wie möglich, so luxeriös wie möglich! Denn dort sitzt die Kohle!


    Der sollte nicht unbedingt so groß wie möglich, chic wie möglich und luxeriös wie möglich sein - sondern angemessen groß und den regionalen Bedürfnissen angepasst sein. Die Ausgestaltung eines solchen gelungenen 'Sonderraumes' ist auch weniger eine Frage des vorhandenen Geldes, Platzes usw. für seinen Bau, sondern die der Gestaltung und des Geschmacks! (und er sollte möglichst multifunktional nutzbar sein)

    Ps. Das Land Thüringen finanziert die Halle auch für die 12€-Nutzer, ohne die wären die VIP-Raumbesucher übriegns auch nicht da. Mit 'Geschäftemacher' meinte ich jetzt übrigens nicht unbedingt Förderer des Handballsports, diese Sonderbereiche werden ja auch noch von anderen Leuten so besucht (sich jetzt bitte nicht an dem Wort 'aufhängen').

    Die Organisation des Zugangs ist natürlich Sache des Mieters (Verein) - ein Vermieter und Bauherr muss immer eine Balance finden zwischen seinen eigenen Interessen (und die sind in dem Falle: Zugänglichkeit der Halle für möglichst viele Bürger, andererseits aber auch Ermöglichung, dass in der Halle überhaupt was stattfindet) und den Bedürfnissen der Mieter...(na gut, im Sport passen solche Analogien aus dem restlichen Leben nicht immer so 100%)

    Grad für Eisenach ist die Gestaltung des Halleninnenraums immens wichtig, lieber eine kompaktere Gestaltung des Zuschauerinnenraums als räumlich zu großügig...(billiger ist das auch noch). Es ist halt extrem wichtig, dass die baulichen Vorraussetzungen für eine ähnliche Atmosphäre wie in der Assmannhalle vorhanden sind.

    Die Halle wird übrigens von der öffentlichen Hand übrigens nicht finanziert, damit irgendwelche Geschäftemacher rund um den Handball komfortabler ihrem Business nachgehen können, sondern für die Bewohner Thüringens und zur Förderung des Sports.

    'Sonderräumlichkeiten' gehören bei so einem Bau heute anscheinend dazu (kann man beim Bau auch so konzipieren, dass noch andere Möglichkeiten der Nutzung außer als VIP-Raum möglich sind), muss man sicherlich auch errichten, denk aber mal, dass ein Luxussegment in der Hinsicht auch einfach nicht zu Thüringen passt (Finanzierung von 'goldenen Türklingen' in der Hinsicht fiele dann auch in den Zuständigkeitsbereich des Vereins).

    Die Halle wird für die gesamte Bevölkerung Thüringens gebaut (auch z.B. für den THC, falls der Interesse hat), wenn die breit angesprochen wird und die Halle akzeptieren, werden sich automatisch auch (weitere) Förderer finden....

    Überlegenswert wäre z.B. ein gut gelegener Stehplatzbereich, einerseits weil das Möglichkeiten eines günstigen Halleneintritts bietet (ist ja vor allem in einer Region wie Thüringen wichtig), zum anderen es da athmosphärische Möglichkeiten gibt.

    Problem ist natürlich bei der Konzeption der Halle, dass man so richtig langfristig nicht weiß, wohin es mit Eisenach sportlich geht....

    Ist browserabhängig, bei chrome läuft es bei mir sehr gut...(auf anderen Browsern schlechter bis gar nicht). Hab ne gute Internetverbindung.

    Der deutsche Frauenhandballzuschauer hat eh sämtliche gängigen Browser installiert ;) Neuinstallation des Flashplayers kann auch nicht schaden.

    Sehr irritierend find ich übrigens den rosa Schulmädchenlook mit Kniestrümpfen und kurzen Rock der Pausensängerin - rechnet wohl beim Oldenburger Frauenhandball mit nem Päderastenpublikum :rolleyes:

    War das absichtliche 'Verarschung' des Publikums durch die Sängerin? (erschien mir fast so). Okay, dann wars richtig gut :cool: (wär dann aber kaum im Sinne bzw. Absicht des VFLs gewesen :D ) Dumpfheit des Kaltschpappenpublikums und so...da passt dann der Dreß als adäquate künsterische Ausdrucksform optimal....

    Puhhh, Performancekunst in der Frauenbundesliga :lol:

    Nuja, vielleicht wird Ziercke auch nur ein bissel in Stellung gebracht als Nachfolger, um Perkovac ein bissel zu 'ärgern'
    Aaron Ziercke legt sein Co-Trainer-Amt nieder . GWD Minden

    Aaron Ziercke hat aber auch in Rostock viel ungünstigere Personalbedingungen als Pfannenschmidt in Hamm - da Pfannenschmidt ja schon bem Lübbecker Partnerverein Nordhemmern gearbeitet hat, wird da auch schon eine Meinung bei den Entscheidungsträgern bzw. Gauselmann vorliegen - bei Ziercke (wohnt ja auch schon seit fast 20 Jahren in Minden) wird es genauso sein...Könnte ja auch sein, dass Pfannenschmidt da keinen Bock drauf hat...(Aaron Ziercke wünsche ich auch eine andere/bessere Adresse für sein vll. anstehendes Erstligadebüt)

    Überrationalisieren sollte man das da alles nicht....

    alter Sack: Soll Perkovac über alles schweigend hinweggehen und in Demut verfallen? Außerdem, der hat ein Interview gegeben, ureigene Aufgabe eines BL-Trainers...und richtig ausgepackt über Andere, z.B. konkrete Personen in der Vereinsführung, hat er ja nun auch nicht..

    Nochmal kurz zum Verletzungsproblem:
    Klar, gibt es da Grenzen. ERFUNDENER Fall: Trainer sagt, z.B. Langhans hat doch schon seit langem ein Schulterproblem, gestern konnte der keine 3 Meter werfen, so geht das schon seit Wochen, im Herbst war das auch schon - kann die Melsunger nicht verstehen, wie die den verpflichten können.

    Perkovac hingegen hat nur etwas völlig offensichtliches 'bekannt gegeben' - sonst wär das halt allerspätestens beim nächsten Spiel publik geworden. Normales Arbeitsrecht kann man auch im Sportbereich schlecht umstandslos voll übertragen: welcher Spieler gibt denn z.B. einfach nen gelben Schein ab und sagt auf die Frage des Vereins, was denn wäre - "geht euch nix an, Persönlichkeitsrecht." :D Tja, die Beziehung zum Körper ist halt im Profisport schon speziell, sicher, da wird der Spieler ein Stück weit auch von seinen Persönlichkeitsrechten 'enteignet'...(aber ist es anders vorstellbar? Für die meisten wird es eh kein Problem sein)

    In der Tat ist das manchmal eine Balance gerade bei nicht fitten Spielern. Leider erlebt man immer wieder, wie Spieler mit recht offensichtlichen Gesundheitsproblemen bei schwachen Leistungen vom Publikum 'angegriffen' werden (weil große Teile des Publikums das einfach nicht erkennt). Andererseits ist das Kommunizieren von Gesundheitsproblemen (vor allem ohne klare Zustimmung des Spielers) in der Tat bisweilen problematisch/unangemesen. Aber wie gesagt, in diesem Falle ist es ja nun wirklich eine ganz offensichtliche Verletzung....

    Ich suche jetzt wirklich keine Beispiele raus, wo ein Trainer eine Verletzung bekanntgibt....(das passiert ja schon mit: 'kann morgen nicht spielen')

    Weiss aber, worauf du hinauswillst, aber: was solls....(wenn man sich halt über die aktuelle Lage der Mannschaft unterhält, gehört sowas natürlich eigentlich auch dazu - sonst kann man solche Gespräche ja auch gleich 'canceln' oder in das immer mehr übliche inhaltsleere PR-Geblubber verfallen)

    Klar, für Perkovac wird sich das Thema Lübbecke endgültig erledigt haben, nachdem sein ehemaliger Assistent dort als sein Nachfolger kolportiert wurde (und Baur angeblich abgewinkt hat) - und sowas wie die Diskussion der Nachfolgeregelung erleichtert seine gegenwärtige Arbeit ja nun kaum. Von daher wird er auf die "Chance" (Frohwein) dort weiter zu dienen, wohl eher keinen Wert gelegt haben (ist jetzt aber müßig, weil er meine rein "spekulative Vermutung" ja gegenwärtig eh nicht 'kommunizieren' könnte).

    Hab übrigens in Lübbecke eher selten was neues gleichzeitig in der Presse gelesen (in Minden war es genauso, als es dort noch mehr Vielfalt gab), aber wo was zuerst steht. das interessiert wirklich nur Interessenvertreter, Journalisten und PR-Fuzzis.