tobi: Naja, Vardar Skopje würd ich schon 'etwas' stärker einschätzen als Wetzlar oder Göppingen 
Übrigens spielen Schaffhausen und Vardar in der Cl gar nicht gegeneinander - dank des neuen Modus!! (okay, Metalurg schon, deren Spiele gegen die Schweizer waren in der Tat eher was für 'Spezialisten')
Aber ich denke unsere beiden (sich gar nicht ausschließenden) Argumentionen sind klar geworden - ist ja auch nen Nebenaspekt bei der Diskussion um die Frage des Verhältnisses CL und Bundesliga. Die Bundesliga könnte halt sehr gut mit einer kompakteren CL leben - die europäischen Spitzenmannschaften anderer Ligen nicht, die leiten teilweise ihre Daseinsberechtigung primär aus der CL ab.
Ich finde die recht neue Vielfalt in der absoluten Spitze des europäischen Männerhandballs klasse (lange, lange hat es gedauert, bis der Zerfall des Ostblocks und Jugoslawiens kompensiert wurde). Schön wäre es, wenn die neuen Spitzenmannschaften als Lokomotiven in ihren Heimatlänern fungieren würden, in Frankreich und Polen gibts da sicherlich auch Ansätze....auf breiter Front sehe ich das aber eher nicht. Ne zumindest gehobene serbische und rumänische Mannschaft wäre auch nicht schlecht - wie auch ne Renaissace von Zagreb.
Problem ist natürlich auch die staatliche Zersplitterung in der traditionellen Hochburg Balkan und der Ex-UDSSR - da gibts für starke nationale Ligen einfach nicht genügend Potenzial - und Seha ist kein volwertiger Ersatz dafür: Außerdem ist die Anzahl von Weltklassespieler ja nicht beliebig vermehrbar....
Kurzum: eine Reduktion der Belastung für deusche CL-Teilnehmer halte ich unter den gegenwärtigen Bedingungen für unrealistisch und auf europäischer Ebene nicht durchsetzbar (und aus gesamteuropäischer Sicht des Handballs für nicht wünschenswert)