Wenn die Darstellung der Situation am OLG Düsseldorf so zuträfe, hätte das bei einer Weiterverfolgung der Sache durch GWD wirklich zu ner unglücklichen Situation für die HBL geführt.
Die wäre selbst bei einem überschaubaren Verfahrensverlustrisiko ja fast genötigt gewesen, GWD sofort in die 1. HBL aufzunehmen, da nen Prozessverlust in Düsseldorf für die HBL im September fatale Auswirkungen gehabt hätte. Das hätte die HBL allerdings schwerlich kommunizieren können, da man vor dem LG Dortmund ja gewonnen hat.
Okay, auf GWD-Seite wusste man bestimmt auch, dass man dann nicht die stärkste 'moralische' (man beachte die Anführungszeichen) Position hat - jedenfalls keine so starke, um dann wirklich verantworten zu können, die HBL in sone Position zu bringen...(die womöglich dazu geführt hätte, dass man trotz Scheiterns in Dortmund erstklassig ohne Entscheidung in Düsseldorf geblieben wäre). Über so einen Klassenerhalt könnte man sich dann doch nicht richtig freuen....
Tja, Grundproblem ist die Verschränkung von Sport- und ordentlicher Gerichtsbarkeit....(je mehr man sich das überlegt, desto mehr erschließt sich einen der Sinn einer allzuständigen Sportgerichtsbarkeit in Sportsachen, aber den Weg gab es jetzt in dieser Sache noch nicht einmal mehr - und ne Rückkehr ist wohl auch nicht mehr möglich, allein wegen diesen ganzen neuen Rechtsformen)