Beiträge von Karl

    Lothar schreibt:

    Zitat

    Da scheint einiges nicht zu stimmen. Minus zehn ist indiskutabel.

    Jau Lothar ;) - hab mir das Spiel angeguckt (so richtig eigentlich nur die ersten 15 Minuten, da wusste man aber schon ganz genau, wie es ausgeht...).

    Esssen ist ne tolle Stadt (kenne ich ganz gut), TUSEM hat seit jeher ein sehr angenehmes Publikum (negativ ist nur, das in der Halle ein äußerst kurioses Getränkeabrechnungsregime herrscht - und natürlich, das die Halle des Tusems eigentllich in den Essener Süden gehört) - das war das Positive.

    Schefvert ist als Trainer untragbar [der Meinung sind einige ja nicht erst seit heute - ich habe heute das erste Spiel unter Schefvert live gesehen (okay einige TV-Spiel in der 1. BL, wo man einiges aber auch schon sehen konnte - von aufmerksamen Zuschauern war aber schon einiges zu hören: allein nur als Grundlage das Geschehen auf dem Parkett. Darauf kommt es schließlich an!!)]: heute war ich einfach nur entsetzt.

    Keinerlei Einsatzbereitschaft der Mannschaft (die ist der GWD Mannschaft ja schon gegen Ende der letzten Saison abhanden gekommen, nach dem Sieg gegen Lübbecke unmittelbar nach der Schefvert-Intronisierung) - Spielsystem nicht erkennbar: Abwehr unbeschreiblich (überhaupt kein Ansatz einer Konzeption erkennbar).

    Naja, wichtigste Qualifikation für einen GWD-Trainer ist ja, das er ordentlich die Rolle als sympathisch wirkenden August spielt (...und natürlich auf den Zuschauertribünen aller möglichen GWD-Mannschaften zu finden ist, die für seine unmittelbare Aufgabe völlig irrelvant sind) - Typen wie (der eher nachdenkliche/differenzierte, für Handballmaßstäbe intellektuell wirkende) Ratka ziehen natürlich sofort den unerbitterlichen Haß der Dörfler/Kleinstädter auf sich, sofern sie nur den geringsten Ansatzpunkt für Kritik bieten (und die 'Ihren', die jetzt spielstärkeangemessen irgendwo in der westfälischen Provinz spielen, nicht im Interesse des Fortbestandes des Dankerser Bundesligahandballs an die auch materiell interessanten Fleischtröge der Bundesliga lassen)

    Klar, mit der Mannschaftsbesetzung gewinnt man noch etliche Spiele in der 2. Lga, steigt vermutlich auch noch irgendwie auf - aber das hat keinerlei Perspektive (v.a. wenn Schefvert noch einen zweiten schwedischen Mittelblockspieler verpflichtet :lol: ).

    Nachtrag: Das Posting scheint auf dem ersten Blick ein Widerspruch zur Signatur zu bilden. Aber Schefvert ist vor allem ein Sachproblem ;) Verständlich? Nee? Auch egal.

    Meteo schreibt:

    Zitat

    Die Halle heißt an Heimspielterminen nicht mehr Kreissporthalle Augenzwinkern

    Hm, für Sis-Handball und den Kreis Minden-Lübbecke anscheinend schon link

    Ist ja nicht maßgeblich, was ein paar bezahlte Claquere von Gauselmann/Lübbecke in Pressemitteilungen für Namensangaben machen.

    Nee, wie ist das denn genau geregelt (ich hatte es so verstanden, wie oben).

    Ps. Zwar gnadenlos off-topic, aber kann man ja kurz klären.

    oli schreibt:

    Zitat

    Das Jobportal hätte vielleicht eine Chance gehabt, wenn es sofort nach Bekanntgabe des Einstiegs in den Dormagener Handball online gegangen wäre.

    Aber sicher doch :lol: Schon mal daran gedacht, dass der Dormagener Handball außerhalb Dormagens überhaupt niemanden interessiert - und selbst in Dormagen nur eine eingeschränkte Zahl an Menschen (das gilt für fast alle Handballbundesligisten).

    Die Präsentation dieses Jobportals wirft natürlich ein schlechtes Licht auf die Seriosität der Vereinsführung - selbst hier im Forum hat das fast keiner ernstgenommen (ich gehe mal davon aus, dass war bei den Dormagener Verantwortlichen so ähnlich - ansonsten: nuja)

    Das grenzt doch schon an Verdummung.... Jetzt kommen die Japaner halt als Nachfolger...

    Mal ein kurzer Eindruck von jemandem, der die Hammer Mannschaft (von Ahlen scheint außer ein paar Spielern ja nicht viel übrig zu sein - oder täusche ich mich da?) und die Halle zum ersten Mal gesehen hat (und deshalb nicht ins Detail geht mit Spieler- und Trainereinschätzungen und so...):

    Eigentlich ein relativ souveräner Sieg von Balingen-Weilstetten - in der ersten Halbzeit hatte die Mannschaft ziemliche Probleme mit der gewöhnungsbedürftigen Athmosphäre (puh, was für ein Lärmpegel v.a. in den ersten 15 min.) in dem spartanischen Einkaufscenter-Betonbunker. Die klatschende Publikumsaktivität in der 'zusammengepferchten' Sitzanordnung (man sieht übrigens Klasse von allen Plätzen und ist 'nah dabei') war bemerkenswert (von Anfang an 'eventmäßig') - als es eng wurde im Spiel, konnte naturgemäß allerdings keine Steigerung der Publikumsunterstützung stattfinden (gerade sowas ist doch wichtig, dass sich die Atmosphäre in den entschidenden Phasen verändert und auch aggressiver wird - in Hamm war davon keine Spur - 'Einheitslärm' mit schon am Spielanfang und auch sonst bei jeder kleinen Gelegenheit stehendem Publikum: 'Event' halt ;)) Ich weiss nicht, die Halle und Athmosphäre sind Geschmackssache...

    Die Rückraumspieler der HSG sind allesamt recht wurfstark aus der Bewegung heraus - allerdings limitiert. Als die B.-W.-Abwehrspieler die Laufwege nach so 20 Minuten raus hatten, da kam nicht mehr viel, zumal das Gegenstoßspiel angesichts der konzentrierteren Angriffsleistung der akklimatisierten Balinger (+TW) erlahmte. Da kam die meiste Gefahr halt von Simon auf LA.

    Lobedank auf Balinger Seite im Angriff imponierend, der TW natürlich - und auch Schlinger spielte eine wichtige Rolle im ruhigen Balinger Angriffsaufbau (...und dazu kamen natürlich immer 'realistische' Verletzungspausen im richtigen Moment).

    Die cleverere und besser eingestellte Mannschaft hat gewonnen - vor Rolf Brack kann man echt nur den Hut ziehen. Wie die Balinger mit einfachen Mitteln nach dem schon recht hohen Rückstand nach 20 Minuten ins Spiel fanden, das hatte schon was.

    Ahlen-Hamm, nuja, da fehlts spielerisch einfach ein bißchen, eine klare Angriffskonzeption vermochte ich nicht so recht erkennen (das war bei HBW anders) - in kritischen Phasen, wenn der erstes Schwung weg ist, dann ist so etwas natürlich recht 'hilfreich' und führt vor allem zu Sicherheit (und wenn man sicher ist, dann verhaut man auch nicht unbedingt die ganzen 7m).

    Fazit:
    Balingen-Weilstetten ist ganz sicher in Reichweite (so überragend waren die ja nun auch wirklich nicht, haben ab der 20. Minute ihren 'Stiefel' runtergespielt) von Hamm und ohne weiteres daheim schlagbar (hätte auch Samstag sehr gut klappen können) - allerdings bedarf es auf Hammer Seite mehr Sicherheit und Einfallsreichtum in den Bewegungsabläufen (und auch Kreativität im Rückraum).

    Das Hamm gegen nicht top konzentrierte und motivierte Mannschaften sehr gut in der BL mithalten kann (wenn auch nicht punkten), das kann ich mit gut vorstellen, ebenso aber, dass es auch gegen die anderen 'Kellerkinder' weiterhin Probleme gibt ('einfache' Tore kann der Hammer Rückraum auch gegen gute BL-Mannschaften werfen, wenns etwas 'schwieriger' wird wegen einer gut eingestellten Abwehr einer Mannschaft, die dem Spiel gen Hamm 'entgegenfiebert', dann aber.....)

    Edit;
    Toto schreibt:

    Zitat

    Bisher sind wir immer in der zweiten Hälfte "eingebrochen"


    Ahja, interessant (hab ich jetzt erst gelesen). Das hat m.E. seine Gründe (oben zur weiteren Diskussion mit Usern, welche die Mannschaft besser kennen, angedeutet)

    Hier ist übrigens der Link zur Pressekonferenz von Altjürden vs. Dankersen: anklicken

    Nuja, ein GWD Trainer, der applaudiert bei der Aussage, dass die geschwächte Heimmannschaft als Tabellenletzter (mit 8 eingesetzten Feldspielern) einen Punkt verdient hätte.

    Allmählich wirds auch mal Zeit, dass erfolgreich umgesetzte Ideen kommen, wie man mit einer Manndeckung von Doder umgeht

    Hereticus schreibt:

    Zitat

    So, nun fehlt das HW-Heft ja noch, aber da dort ja wohl keine großartigen Änderungen zu erwarten sein werden, wird es vermutlich trotz der auffällig hohen Fehlerquote immer noch der Handball-Platzhirsch bleiben.

    So schaut es auch meiner Meinung nach aus - das einzig überraschende/interessante in den beiden anderen Sonderheften war die SportBild-Story zu Peter Gerfen.

    Hab die beiden Hefte gründlich durchgeblättert - muß man echt nicht haben (insbesondere Handball-Magazin).

    Das HandballWoche- Sonderheft reicht völlig aus (nehme mal an, dass sich die Machart nicht verändert hat): die beiden anderen Hefte bieten keinerlei Mehrwert.

    Hm. ich glaub Lübbecke wird hier von einigen etwas zu hoch eingeschätzt.

    Auf RR und Mitte und vor allem auf der Trainerposition (von dem halte ich nicht viel, die Aufgabe ist bei der tw. zusammengewürfelten Mannschaft natürlich auch nicht ganz einfach) sind doch einige Fragezeichen - und ob Just im Gauselmannreich klarkommt: mal gucken, da kann man sehr skeptisch sein: Untertanenmentalität hat der nicht.

    Löke ist halt kein Abwehrspieler - ich glaub da kommt nicht mehr raus als letztes Jahr (wo auswärts für die Besetzung der Mannschaft größtenteils grauenvoller Handball geboten wurde).

    Da gehe ich wieder von etwas zweistelligem aus (klar: Abstieg ist kein Thema)

    :rolleyes: Ohje - mehr kann man zum Vorschreiber echt nicht mehr sagen.

    Naja ist ja mal allein quantitativ eine Bereicherung - ich denke mal, dass Beckedahl da die Federführung überniimmt. vielleicht also ganz interessant.

    Das HW-Heft geht ja noch einigermaßen (trotz der notorischen Fehler) bei akzeptablen Preis - mit dem Handball-Magazin Heft (die lassen nach der bemerkenswerten Revitalisierung durch den Relaunch in den Normalheften in letzter Zeit ja kräftigst nach) konnte ich eh noch nie so viel anfangen.

    Ganz früher (ist bestimmt schon an die 20 Jahre her) hat übrigens auch der Kicker 2 oder 3mal ein Handballsonderheft zur Bundesligasaison herausgegeben.

    Hm, einen Tag vorher hat Eisenach gegen einen Drittligisten deutlich verloren: Link

    Deutlich sagen muß man auch, dass Schevert in Dankersen noch nichts geleistet hat - die Mannschaft wirkte nach dem Trainerwechsel größtenteils. wenig kampfkräftig ; in der Abwehr(dem Fundament der vorhergehenden Jahre) war ein deutlicher Leistungsabfall zu bemerken (okay, Verletzungen usw. - die Sache mit der Abwehr und natürlich v.a. die Angriffsschwächen in der Endphase der Saison sind natürlich schon okay und und waren unvermeidbar).

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei einem holprigen Saisonstart es ziemlich schnell Trainerkritik geben wird (der Maßstab ist halt auch Ratkas excellente Einstellung der Abwehr).

    Mauerblümchen schreibt

    Zitat

    Und ab sofort bitte alles was zu Minden gehört ins passende Forum !!!

    Neenee, GWD ist bis zum 30.06. Erstligist! Also: hier völlig richtig aufgehoben :D

    Doder alleine bringt aber nicht viel ohne eine Linkshänderverpflichtung. Die Absicht ist klar: GWD möchte schon einen Personalstamm herausbilden für eine evtl. übernächste Bundesligasaison (Lübbecke hat das übrigens nach dem letzten Abstieg ähnlich gemacht).

    Ob ein Stamm von 8 oder 9 auswärtigen renommierten Spielern ausreicht (das ist nicht nur eine Frage des verpflichtens könnens, sondern vor allem auch des Willens!), das wird sich herausstellen.

    Klar ist, daß man den jungen Spielern die Perspektive nicht zubauen wird, daher wird es kein breit aufgestelltes 'Starensemble' (für Zweitligaverhältnisse) geben.

    Ein bißchen erinnert mich das allerdings an vergangene Aufstiegsversuche, wo die Mannschaft tw. recht inhomogen besetzt war (damals nannte man das zwar nicht 2-Säulen-Modell, de facto war es aber eins).

    Tja - und eine Frage bleibt offen: wie schauts mit der Abwehr aus?? (da gabs nach dem Trainerwechsel einen deutlichen Leistungsabfall - okay, hängt auch mit den dann sich häufenden Verletzungen von starken Abwehrspielern zusammen).

    Ps. Der Hang zu körperlich auffällig kleinen renommierten Rückraumspielern ist in Dankersen schon augenfällig: Dujshebajev, Stoecklin, Magnus Andersson und nun Doder.

    HSG-Fan: Och, da braucht man keine große Sorgen zu haben (sh. meinen letzten Beitrag in diesem Thread).

    Wenn Doder kommt, dann ist er finanziert. So eine Verpflichtung kann nicht ohne die enge Absprache mit dem (sehr seriösen) Gesellschafterkreis und einer entsprechenden festen Finanzierungszusage durchgezogen werden.

    Ist natürlich klar, dass so eine Verpflichtung nicht aus den 'normalen' im Zweitligaspielbetrieb erwirtschafteten Mitteln vorgenommen werden kann.

    Nuja, Dankersen ist es auch schon gelungen, z.B. den damals besten Linkshänder der Welt Jovica Cvetcovic Rüdiger Borchardt oder auch Robert Hedin für eine Zweitligamannschaft zu verpflichten.

    Geklappt hats letztendlich nur mit Hedin - ich sehe diese Tradition des Dankerser Starkultes (später in der 1. Liga wurde er Ende der 90er ja fortgeführt) durchaus auch kritisch (einen Weltstar wie Cvetcovic in eine normale Zweitligamannschaft/normalen Kader reinzusetzen ist/war halt auch problematisch).

    Bei GWD ist von Sponsorenseite traditionell auf jeden Fall die Bereitschaft da für 'richtige Namen' auch was zu machen (eine 'Granate' ist einfacher zu finanzieren als irgendwie z.B. 3 Russen).

    Ich halte die Meldung mit Doder für glaubwürdig und plausibel. Zumindest kann ich mir sehr gut vorstellen, daß die Grundlagen für eine Verpflichtung da sind - ob es dann letztendlich klappt, das steht auf einem anderen Blatt.

    Dazu kommt übrigens noch, dass der Verein international eine recht große Bekanntheit hat und eigentlich an vielen Orten Europas (ehemalige) Spieler (oder Trainer) zu finden sind, die nicht unbedingt von einem Wechsel in das Mindener Land abraten würden (obwohl sie selbst da nur selten sportlich äußerst erfolgreich gewesen sind).

    Und durch Hotti Bredemeier wird ja auch eine gewisse kontinuierliche Seriosität symbolisiert: Kontinuität ist sicherlich auch das Hauptmerkmal des gesamten engeren Umfeldes/der Organisation/Finanzierung des Bundesligaspielbetriebes.

    Tja, einer der großen Vereine des Frauenhandballs in Deutschland stellt jetzt endgültig den Spielbetrieb ein:

    Zitat

    Das Ende einer ruhmreichen Geschichte - Eintracht Minden stellt den Handball ein.

    In der kommenden Saison kein Team mehr gemeldet / Serienmeister der 70er


    Link Artikel

    Nicht erwähnt im (etwas dürftigen) Artikel ist übrigens die bemerkenswerte Männerhandballtradition- der Vorgängerverein Hindenburg Minden war deutscher Meister - die Eintracht über Jahrzehnte eine Größe im westfälischen Männerhandball.

    Nochmal ein bißchen Leben hier reinbringen:

    Mt-Redakteur Nolte über Gummersbacher Fanverhalten: Link

    Nee, ist ganz harmlos - aber dieser 'Dauerton' aus dem Oberbergischen ist mir schon in den 80er Jahren aufgefallen: aber nichts für ungut (das monotone, pflichtschuldig klingende V-F-L von einer äußerst überschaubaren Gruppe klingt mir heute noch in den Ohren) - ist irgendwie ein Kuriosum.

    Steinar schreibt:

    Zitat

    Zumal wenn es einen Verein trifft, der sich vor dem Wunder von Flensburg im Fernsehinterview mit den Worten "Wir brauchen keinen Plan B" geäußert hat.

    Ähh- wars nicht: Wir haben keinen Plan B ??

    Aber darauf kommts in diesem Thread auch nicht mehr drauf an...

    Die 'Phantasie' (um das mal wohlwollend zu formulieren) spielt halt eine grosse Rolle....(ahja - gibts noch mehr vom Jochbeinbruch zu erzählen - oder ist das mal wieder eine der typischen Verleumdungen?)

    Zitat

    Putics führte am Ende den von den Schiris Methe/Methe gepfiffenen Direktfreiwurf aus. Sein erster Versuch landete am Pfosten und sprang dann an den Fuß eines Dormagener Spielers. Methe/Methe erkennten erneut auf Freiwurf und sprachen zudem eine Zeitstrafe gegen Dormagen aus.


    Mt-Online

    Das ist eine Regelfrage - m.E. richtig gelöst von den Methes (Wirkung des Direktfreiwurfes muß abgewartet werden)

    Andere Meinungen?