Naja, das Ganze hat ja nicht nur Rudolph zu verantworten: mit Witte und Schwenker stellen die Kieler ja (de facto
) den Präsidenten und den Vizepräsidenten. Naja, was ist von einem Ligaverband mit der Führungsspitze schon zu erwarten...(das Rudolph zudem anscheinend ein knallharter 'pro domo' -Vertreter in Gremien ist, qualifiziert ihn auch nicht gerade für den HBL-Vorstand)
Interessant übrigens, daß die Sache jetzt durch einen Bericht einer Lokalzeitung (!) öffentlich wird. Mildernd kann man anführen, daß der Beschluß vor der Bestechungsaffäre getroffen wurde - bei einem Funken Sensibilität hätte man das Vorhaben dann aber einfach unter dem Tisch fallen lassen können.
Soso, Vermarktbarkeit steht für die HBL-Spitze also über der sportlichen Qualifikation (durch die entsprechenden Wettbewerbe) - gilt das eigentlich generell? Wieviel Spielausgänge in der HBL sind eigentlich geschäftsschädigend? (z.B. eine Niederlage von einem Arenenverein bringt gleich 3000 Zuschauer weniger und womöglich noch TV-Minuten - sowas muß doch eigentlich verhindert werden).
Ich denke, da steht der HBL noch einige Arbeit bevor, die Spielergebnisse in der Bundesliga vermarktungstechnisch zu optimieren - beim Pokal gelingt das ja schon ganz gut (dieser Verdacht muß einfach entstehen, wenn man die geradezu entlarvende Mentalität sich überlegt, die hinter diesem HBL-Beschluß steht).
Naja, es werden sich bestimmt wieder ein paar 'Deppen' (vor allem aus mangelnder Information) finden, die sich nicht entblöden, dieses Premium-HBL-Event mit ihrer zahlenden Anwesenheit zu finanzieren.
Schade, der VFL kann wohl nicht viel Ärger machen - der hat ja nun allen Grund, es mit der HBL sich nicht zu verderben.