Kantersieg sichert Einzug ins Halbfinale
Minden (jru). Die Nachwuchshandballer der B-Jugend von GWD Minden sind durch einen 31:16 (9:14) im Rückspiel gegen den TSV Burgdorf ungefährdet in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft eingezogen.
Von Julian Rüter
TSV Burgdorf - GWD Minden 16:31 (9:14): "Es ist geschafft. Das war eine Super-Leistung der Mannschaft", sagte GWD-Jugendkoordinator Dietmar Molthan im Anschluss an das Spiel.
Im Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft setzten sich die Nachwuchsspieler von GWD Minden auch im Rückspiel in Burgdorf durch. Die Partie startete ausgeglichen. Bis zum 8:8 (15.), war es holprig, und es gab einige ruppigen Aktionen, doch das sehr gute Bundesliga-Schiedsrichtergespann Becker/Hack ließ weder Härte noch Hektik in die Partie kommen.
Manndeckung gegen GWD zeigt keine Wirkung
"Wenn wir gleich in Rückstand geraten wären, hätte Burgdorf sich vielleicht noch einmal aureichend motivieren können, aber das wussten wir zu verhindern. Ab der 15. Minute haben wir dann so gespielt, wie wir uns das vorgenommen haben, konzentriert und schnell. Wir haben gezeigt, dass wir uns nicht auf unseren Sieben-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel ausruhen wollten", so ein zufriedener Trainer Detlef Rauchschwalbe.
Auch durch eine ständige Bewachung gegen den Mittelmanns ließen sich die Grün-Weißen nicht aus dem Konzept bringen. Vorallem Jan-Phillip Lindemann sprang in diesen Situationen in die Bresche und erzielte die für Burgdorf überraschenden Tore. "Jan hat heute ein starkes Spiel gemacht und für uns wichtige Tore erzielt. Auch Tristan Frerichs im Tor war stark und hat einige starke Bälle entschärft", sah Rauchschwalbe in ihnen wichtige Pfeiler des Erfolgs. Über die Führungen von 16:9 und 22:12 brach Minden auch noch die letzte Burgdorfer Moral. In dieser Phase agierte der Bundesliga-Nachwuchs in Abwehr wie Angriff überragend und zwang die Heimmanschaft zu vielen einfachen Fehler, die zur vorzeitigen Entscheidung genutzt wurden.
"Heute hat man das Leistungsverältnis der beiden Mannschaften gesehen. Wir waren auch in der Breite des Kaders eindeutig besser und hätten dies auch schon im Hinspiel zeigen können, was uns dort aber leider nicht gelungen ist", resümierte Dietmar Molthan mit Blick darauf, dass Dankersen alle mitgefahrenen Spieler einsetzen konnte.
Magdeburg wird schwerer, ein spielstarker Gegner
Im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft trifft die Rauchschwalbe-Sieben am 21. Juni in Baunatal auf die Mannschaft der JSG Magdeburg/Concordia Staßfurt, die Rauchschwalbe als sehr starken Gegner einschätzt: "Natürlich sind alle Teams, die sich qualifiziert haben, nicht zu unterschätzen, aber gerade Magdeburg ist ein sehr spielstarker Gegner. Es wird jedoch vor allem darauf ankommen, wer zu Beginn der Partie seine Nerven im Griff behält und sich keine unnötigen Würfe nimmt. Wir haben mit unserer Spielintelligenz, die meine Mannschaft auch auch heute unter Beweis gestellt hat, eine reele Chance auf den Einzug ins Finale. Wir hoffen auf eine gute Form in zwei Wochen."
Die Spieler feierten den Einzug ins Halbfinale in Final-Four-T-Shirts zusammen mit ihren Fans bei einer spontanen Grillfete am Jugendhaus in Dankersen
GWD Minden: Tödheide, Frerichs, Joswig; Fuchs (6/1), Wiecking (2), Berg (2), Lindemann (8), Voßbrink (1), Schmidt (1), Oevermann (8/3), Rauchschwalbe (2), Süllberg-Tewes (1), Maaß.