Beiträge von Karl

    Neutraler: vergleicht mal den Stil (z.B. Kleinschreibung, aber noch vieles andere) und die Argumentationsweise dieses Users mit dem von 'Mettbrötchen' (mit Ortsangabe aud dem `neutralen`Aue), der im Uwe Stemberg-(Verleumdungs-)thread auftauchte, der nach dem Spiel N-Lübbecke gegen Göppingen ins 'Leben' gerufen wurde (da gab es eine strittige Bankstrafe gegen N-Lübbecke): Link (zunächst 30.04.07)

    Verblüffend - nicht !!!!!

    Urteilt selbst (ich will das niemanden abnehmen), und wenn Ihr zu einem Urteil gekommen seit, dann ahnt ihr vielleicht, mit welchen Methoden hier 'gearbeitet' wird :nein: - und könnt manches besser einschätzen.

    Ich kann jedem, der sich im weiteren äußern möchte, empfehlen, sich zunächst die HBL-TV-Aufzeichnung aus dem Archiv anzuschauen, da ist das der Block häufig im Bild (mit Großaufnahmen) und die Sprechchöre zu hören.

    Talant: Mensch, sei nicht so ungeduldig - hab doch geschrieben, das zum Spiel noch was kommt. ;)

    Du schreibst:

    Zitat

    Ich bin mal auf Meinungsäußerungen einzelner gespannt, die sich immer besonders kritisch mit den Nettelstedtern befassen - Identifikation mit dem Derby, Einstellung und solche Sprüche.[/B]

    Das ist nicht unbedingt ein Widerspruch zu den Argumentationen der von Dir Angesprochenen:

    Schau Dir z.B. mal Velco Klajic an: Der ist wirklich voll dabei und hoch motiviert, kämpferisch usw. Er macht aber überhaupt keinen Hehl daraus, daß N-Lübbecke für ihn ein Job ist, den er bestmöglichst (für ihn ist das alleinige Kriterium : erfolgreich) erfüllen will. Nächstes Jahr macht er dann halt in Kroatien einen engagierten Job.

    Die Jugoslawische Handballschule des N-Lübbecke (Datukashvilli hat ja auch jahrelang da gespielt) ist von ihrer Mentalität her (Aggressivität, Cleverniss usw.) in mancherlei Hinsicht vielleicht unseren 'Jungs' überlegen (nur ein Bsp: welcher unserer Spieler käme für eine Aktion a la Dakutashvili in Frage?). Aber zum Spiel dann noch in den nächsten Tagen mehr.

    Neutral:

    Ich will nicht unfreundlich erscheinen, aber erste Beiträge von neu angemeldeten User zu diesem Thema (und dann auch noch z.B. mit dem 'bescheidenen`Nick 'Neutral' mit der Suggerierung von 'Glaubwürdigkeit), machen sehr skeptisch (und regen die 'Phantasie' an).

    Aber nix für ungut - nach Deinem 100. Posting nehm ich es vielleicht zurück ;)

    Ps. Neutraler schreibt:

    Zitat

    ? mindener fans kaufen karten für sitzplätze auf der eigentlichen nettelstedter seite, und dann noch zu "kindertarifen"

    :respekt: - bist gut informiert für so einen ' neutralen Gelegenheitszuschauer ' ?(:rolleyes:

    Photigrapher schreibt:

    Zitat

    Warum wurde eigentlich Helges Frage noch nicht beantwortet?

    Die Antwort ist einfach: Niemand, aber auch wirklich niemand, ist Dir oder Helge rechenschaftspflichtig - woher haben Sie Ihre Legitimation, Herr 'Möchtegernhilfsstaatssanwalt`?

    Fragen kann man - ein Recht auf Antwort hat man nicht! (irgendwelche Schlüsse kann man aus ausbleibenden Antworten auch nicht ziehen, da Einzelpersonen vom Commando sich nach schlechten Erfahrungen nicht mehr im Internet zu solchen Anfragen äußern).

    @besoffen/angetrunken: jaja, die Lübbecker Handballfans sind alles Abstinenzler :D (ich schreib solche undifferenzierten Sachen ungern, aber Du hast es auf Trapez gebracht) - angetrunken beim Auswärtsspiel einzutreffen: undenkbar :lol:

    Photographer meint:

    Zitat

    Glaubt ihr denn allen ernstes das sich das ALLE immer nur aus den Fingern ziehen wenn was gegen das C24 gesagt wird?

    Der von Dir als Zitat geadelte Beitrag von Rentner ist ja ein schönes Beispiel, (nichts gegen den geschätzten User 'Rentner', der erfahrene HE-User weiß ja, daß er mitunter emotional reagiert - aber die Antwort auf die Nachfrage von Talant fiel etwas 'bescheiden' aus)

    Aber mit dem zustimmenden Zitieren des Beitrags hast Du Dich leider für mich in dieser Angelegenheit disqualifiziert - Dir glaube ich zumindest gar nichts.

    Talant: ist es eitel, wenn ich annehme, daß Du mich damit auch gemeint hast? :hi::

    Zitat

    Viel wichtiger war das Spiel und das fand einen verdienten Sieger.Ich bin mal auf Meinungsäußerungen einzelner gespannt, die sich immer besonders kritisch mit den Nettelstedtern befassen - Identifikation mit dem Derby, Einstellung und solche Sprüche.

    Nee nee, ich hatte schon Respekt vor der Lübbecker Mannschaft, das es so läuft, wie es gelaufen ist, war immer im Bereich des Möglichen (und wenn ich von dem Quasi-Ausfall von Arne wegen dem Bänderriß (?) beim Abschlußtraining geahnt hätte :rolleyes: ) - guck Dir mal z.B. meine Postings vom 12.12. und von gestern zum Spiel an (zum Spiel vielleicht noch was nach nen Besuch im HBL-TV-Archiv).

    Edit: 0.14: unwesentliches für die nachfolgenden Postings.

    Benni: yepp, Greiner ist schon seit 05 bei N-Lübbecke unter Vertrag - hätt ich gar nicht gedacht, weil der mir eigentlich zum ersten Mal als etwas unbedarfter Abwehrspieler auf der offensiver halbposition in der beginnenden Klajiczeit Anfang dieses jahres so richtig aufgefallen ist (ich glaub, Göppingenrückspiel)

    Zur körperlichen Unterlegenheit: schreib das schon routinemäßig ;) - kann schon sein, daß sich das relativiert hat gegenüber früheren Jahren (über HBL-TV kriegt man sowas halt nicht so mit). Datukashvili scheint schon ein Brocken zu sein - aber stimmt vielleicht schon: die Linkshänder auf RR sind in der Hinsicht wohl z.B. kein Ersatz für Hermann.

    Erschrocken hatte ich mich, als vor 2 und 3 Jahren die Lübbecker Mannschaft in die Kampahalle einlief (von Olphen, Kubes usw.). Bei genauerem Hinsehen basierte der damals gute Ruf der Lübbecker Abwehr aber primär auf deren körperliche Vorzüge.

    @lord Vater: Bin ich hier bei Twitter angemeldet? Aber wenns so drängend interessiert: ne Karte hab ich, ob ich morgen hinfahren kann, weiß ich noch nicht.

    Vielleicht doch mal zum Spiel - das ist doch viel interessanter als die Frage wieviele oder wer auf den Tribünen sitzt oder steht (obwohl: wenn man so die Foren durchschaut, dann scheint das mehr zu interessieren - diese Selbstreferentialität ergibt eigentlich ein recht armseliges Bild: kein Wunder, daß doch so recht wenige mitdiskutieren). So seh ich es, flüchtig formuliert:

    Ich erwarte, daß eine entscheidende Rolle spielen wird, wie GWD mit der Lübbecker offensiven Abwehr zurechtkommt. Die ist ja durchaus mittlerweile über weite Strecken recht ordentlich strukturiert - allerdings sind immer wieder Phasen dabei, wo Übereifer und Ungeschicklichkeiten halt zu Härte führen (und die Gefahr ist natürlich vor allem in der Hektik des Derbys sehr real).

    GWD ist körperlich unterlegen - und hat wenig Variationen im Angriff zur Verfügung. Im letzten Derby konnte man nach 20 Minuten Gudjonsson mit Erfolg bringen (Just an den Kreis) - diese Möglichkeit ist nicht mehr da. Wenn man sich erstmal an der Lübbecker Abwehr festbeißt (und diese an Selbstvertrauen gewinnt), wird es schwer (Ratka kann höchstens Fiete Buschmann bringen, aber der wird vielleicht auch auf RR gebraucht). Wie man gegen die Lübbecke Abwehr spielen muß, hat Arne Niemeyer ja schon beim DSF-Spiel gegeg Lemgo erläutert - aber das zu wissen und umzusetzen sind 2 verschiedenen Schuhe).

    Die Lemgoer haben den TuS über den erweiterten Gegenstoß geknackt - ein Mittel, das GWD auswärts kaum zur Verfügung hat und einsetzt, da es wegen der körperlichen Unterlegenheit tunlichst geraten erscheint, es nicht zu einem 'offenen Schlagabtausch' kommen zu lassen.

    Tja - und der Lübbecker-Angriff ?( Da bin ich ein bißchen ratlos: die Spieler sind individuell alle gefährlich (auch die gescholtenen RR!) - spielerisch ist das wahrlich nix dolles (von Konzeption kann ich da über weite Strecken, eklatant: beim SCM 2.HZ., kaum was erkennen). Da kommts also drauf an, wie v.a. Kokir und Datukashvilli halt so drauf sind mit ihren Abschlüssen aus Einzelaktionen. Kaljic hat da aber noch einige 'Joker' (z.B. Symanski). Dieses Verlassen auf die individeuellen Fähigkeiten kann m.E. sehr schnell nach hinten losgehen, wenn erstmal 'der Wurm' drin ist (da gibts ja einige Beispiele aus dieser Saison)- dann neigt Lübbecke auch stark zu technischen Fehlern und Abspielfehler.

    Die SRs stehen auch ein bißchen vor dem 'Problem' unterschiedliche Abwehrformationen/verhalten zu bewerten - aber diese Aufgabe stellt sich für sie ja nicht morgen zum ersten Mal.

    Klar- das TW-Duell ist natürlich auch wichtig: auf GWD-Seite kann man nur stark hoffen, daß Malik Besirevic voll spielfähig ist - Gudmundsson und Klockmann haben natülich Matchwinner-Qualitäten. Das Tesch nicht spielen kann, ist vielleicht auch ganz gut für Lübbecke in diesem Spiel; für Blazicko ist halt Klockmann da und für Olaffson spielt Anclais (alles erstmal kein größeres Problem, im Vergleich zu einem mögliche de-facto-Ausfall von Malik besirevic)

    Klajic kennt die GWD-Mannschaft natürlich sehr genau (er hat ja den Stamm der Mannschaft vor 3 Jahren trainiert), das kann durchaus in einer Situation von Vorteil sein, zudem Ratka ja viel weniger Handlungsmöglichkeiten wärend des Spiel hat.

    Und, muß ja auch noch kommen: die Emotionenfrage: Lübbecke hat 10 Derbyneulinge (und 'TuS-Urgestein' Kokir ist als dienstältester Spieler auch erst 1 1/2 Jahre da) - bei GWD kommen von den 14 Akteuren 9 aus den 'eigenen Reihen' - und Spieler wie Besirevic sind ja auch schon etliche Jahre bei den Dankersern. Da steht dann also evtl. 'Unbelastetheit' gegen 'Überfixierung' (man kann es auch anders sehen und formulieren). Vorteilhaft für Lübbecke ist vielleicht, daß sie am Dienstag ein Spiel hatten - wärend bei GWD in den letzten spielfreien Wochen doch wohl immer das 'Derby' im Hintergrund war.

    Die Tabellenlage ist klar: GWD kann - Lübbecke muß gewinnen.

    Ergebnistip: leicht für Lübbecke, weil sie in heimischer Halle spielen (GWD ist übrigens seit über einem Jahr auswärts sieglos)

    Artikel:

    Zitat

    So teilte Hotti dem TuS mit,

    Da steht nichts davon: "teilte der Presse mit"

    Noch zu Deiner Anekdote/"Derby-Episode": Wenn morgen sowas ähnliches (eigentlich ganz harmloses - wurde ja auch unproblematisch gelöst) passiert: dann hätte der Betrunkene vermutlich ne Anzeige wg. Nötigung usw. am Hals durch SIPRO oder ähnlichem.

    Das ist mir echt zu blöd, so einen Sch... zu kommentieren (Wer hat denn den Bericht geschrieben?)

    Jeder Karteninhaber kann sich eh in den GWD- und N-Lübbecke-Stehplatzblock stellen. Die Stehplatzkarten sind keinem Block zugeordnet - das war schon immer so und ist auch so (und in der Halle konnte man sich frei bewegen - ohne das es während des Spiels jemals Ärger gegeben hat).

    Tja, ein gewissen Problem könnte es sein, wenn handballfremde Leute durch einen Bericht wie diesen in/an die KSH gelockt werden - aber vielleicht ist das ja auch die Absicht von Leuten, die sowas an die Presse geben und publizieren - also so eine Art `self-fulling-prophecy')

    Mal ein neuer Name wird bei GWD genannt:

    Zitat

    Heiko Grimm auf dem Mindener Wunschzettel
    Bei der Suche nach Verstärkungen für die kommende Saison stehen weiterhin des Ex-Mindener Frank von Behren (SG Flensburg/Handewitt) und Michael Hegemann (TBV Lemgo) ganz oben auf der Liste von Bredemeier und Ratka. Bredemeier schätzt, dass Hegemanns im Sommer auslaufender Vertrag in Lemgo nicht verlängert wird. Neu auf dem Wunschzettel ist Heiko Grimm. Der rund 300malige Bundesliga-Routinier scheidet im Sommer beim TV Großwallstadt aus. "Er bringt Erfahrung mit und ist deckungsstark. Damit erfüllt er genau unser Anforderungsprofil", sagte Bredemeier gestern über den Großwallstädter Mittelmann.l

    Für die laufende Saison ist man zurückhaltend geworden:

    Zitat

    ...Nichts neues gibt es von der Mindener Suche nach Verstärkungen zu melden. Kurzfristig scheint der Markt nicht die Wunschlösung anzubieten. "Es bleibt dabei: Wir schlagen nur dann zu, wenn wir einen Spieler finden, der uns richtig weiterbringt", erklärte Manager Horst Bredemeier gestern in Beisein von Sponsor Dietmar Harting. Der hatte sich bereit erklärt, die Kosten einer Nachverpflichtung für die aktuelle Spielzeit zu übernehmen...


    Quelle: MT

    Das alles berichtete Bredemeier auf der Pressekonferenz zur Präsentation der neuen Sponsors Harting, der ab sofort mit seinem Logo auf Ärmel und Rücken der Dankerser Mannschaft präsent sein wird - und vorerst bis 2010 den Mindener Handball fördern wird. Hotti dazu:

    Zitat

    "Das Engagement der Unternehmensgruppe Harting versetzt uns in die Lage, unsere Mannschaft zumindest wieder auf die Stärke der vergangenen Saison zu bringen." Der Etat von GWD wird für die laufende Saison nun auf das Volumen von rund 2,3 Millionen Euro erhöht.


    Ausführlicher MT-Bericht zum Harting-Engagement (anklicken)

    Ja, das ist eine sehr erfreuliche Vertragsverlängerung (und für GWD-Verhältnisse recht früh dran dieses Jahr)

    Die Entwicklung von ihm war recht kontinuierlich - deutscher Vizemeister mit der A-Jugend, Stammspieler in der zweiten Mannschaft (Rergionalliga), parallel dazu erste Einsätze auf RR in der BL-Mannschaft. Dann die ungemein wichtige Saison 05/06, wo er sich als einziger (!) RA im Kader ins kalte Wasser geworfen wurde und sich auf der ungewohnten Position durchbiß. Rückkehr auf seine Stammposition dann zur Saison 06/07, die er sich seitdem mit Fiete Buschmann teilt. Vor allem auch seine Abwehrstärke hat ihn ja auch schon aushilfsweise in den Kader von Heiner Brand geführt.

    Ich will mal stark hoffen, daß sein Wegbegleiter und Jahrgangskollege Andreas Simon sich auch zur Verlängerung entschließt.

    Zitat

    Schäpsmeier freut sich auf zwei weitere Jahre
    GWD setzt auf Eigengewächse / Simon zögert

    Minden (rich)"Das gibt uns etwas mehr Handlungsspielraum", kommentierte GWD-Trainer Richard Ratka die gestrigen Ereignisse.

    Beim Aufbau der neuen Mannschaft hat er mit der Zusage Moritz Schäpsmeiers einen wichtigen Schritt nach vorn gemacht. "Moritz ist ein Linkshänder mit viel Potenzial. Er hat sich sehr gut entwickelt, aber da ist noch Luft nach oben", bewertete Ratka seinen Stammspieler.

    Moritz Schäpsmeier spielt seit 1984 bei GWD und seit 2003 gehört er zum Bundesliga-Team. 2005 wurde er Europmeister mit der Junioren-Nationalmannschaft in Lettland. Der Linkshänder hat sich zum Stammspieler im rechten Rückraum entwickelt. "Ich freue mich auf zwei weitere Jahre hier", meinte Schäpsmeier gestern, bevor er sich von der GWD-Geschäfststelle auf den Weg zur Sparkasse machte. Er absolviert dort seit September eine Ausbildung zum Bankkaufmann.


    Sieben Verträge laufen bei GWD im Sommer aus

    Bislang haben nur Stephan Just und Anders Henriksson über 2008 hinaus wirksame Verträge. Torwart Malik Besirevic besitzt eine Option bis zum 31. Dezember, mit der er seinen im Sommer auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr verlängern kann. Die Kontrakte von Jan Fiete Buschmann, Mirza Cehajic, Jiri Hynek, Björn Buhrmester, Andreas Simon und Einar Örn Jonsson laufen zum Saisonende aus. Linksaußen Simon hat zuletzt ein erstes GWD-Angebot nicht angenommen. Als erster Abgang für die neue Saison steht Arne Niemeyer fest, der zum Hamburger SV wechseln wird...


    Ganzer Artikel: MT-Online

    Lothar schreibt:

    Zitat

    Aber glücklicherweise nur bei einigen wenigen Gestrigen. Die Verantwortlichen der Klubs kommen gut miteinander klar, man tut sich gegenseitig nicht weh. Man steht sich ja auch nicht wirklich gegenseitig im Wege.

    Die Vereine haben in der Tat außerhalb der beiden Begegnungen in der HBL kaum was miteinander zu tun (okay, die Firma Gauselmann ist auch in der Mindener Halle mit prominenten Werbeflächen präsent, aber nicht auf Gesellschafterebene vertreten). Man hat da eigentlich wenig Berührungs-/Reibungspunkte.

    Und (von der Publikumsperspektive aus): Der TuS-N-Lübbecke hat 'kein Gesicht' (wie z.B. einstmals für das Publikum Bogdan Wenta oder Goluza). Das ganze Geschehen dort nimmt doch kaum noch einer ernst ernst (wenn z.B. jetzt zu jedem Spiel ein Kommentar eines Mitgliedes der Familie Gauselmann zum Spiel in der Zeitung zu lesen ist; Paul Gauselmann nach dem Lemgospiel die 11. und 12. Neuverpflichtung für die laufende Saison ankündigt; die Form des Roch-Rausschmisses; Klajics 'Kriegsspiele'; das 'Verschwinden' dieses rumänischen Linkshänders letzte Saison zu den Relegationsspielen usw., usw., usw. - oder auch auf ner anderen Ebene: der sehenswerte SIPRO-Schacko ('Wachmann'), der bei den Spielfeldinterviews nach dem Spiel immer im Hintergrund zu sehen ist ;) )

    Der TuS-N-Lübbecke ist vom Ärgernis zum belustigenden Kuriosum geworden

    Ein richtiges 'Ballyhoo' wie zeitweise bei Flensburg-THW hat es in meiner Zeit (ab 79/80 - da allerdings als Kind: und das war schon die Zeit nach den Abwerbungen) eigentlich nie gegeben - das liegt sicherlich auch an der bedächtigen regionale Presse (son Kampfblatt wie die 'Kieler Nachrichten' gibt es halt in der Region nicht).

    Da spielt aber auch die regionale Mentalität eine Rolle - eine Illustration: ich erinner mich noch an eine Äußerung vor Jahren von dem TW Böhme (bekannt geworden bei Großwallstadt), der im Handballmagazin (oder in der Handballwoche) auf seine Karriere zurückblickte: und zu seinem (mißratenen) Jahr in Minden nur meinte: "Da wird halt wenig geredet".

    Bestehende Aversionen trägt man da auch nicht unbedingt 'nach außen' (z.B.: gerade die verbissensten Zuschauer "jenseits der 50" rühren ja auch häufig während des Spiels keine Hand zum Klatschen).

    Und wie gesagt: die Aversion weicht halt der Belustigung.

    Zitat

    Szenen, wie noch zu Beginn der 90er, wo sich Zuschauer jenseits der 50 Jahre vor der Halle gegenseitig auf die Zwölf gehauen haben, gibt es zum Glück nicht mehr.

    Diese Szenen gab es m.W. Anfang der 90er Jahre nicht - Ansätze zu sowas gab es vielleicht bei Zuschauern Ende der 80er auf GWD-Seite, die sich im Jugendalter befanden (und Mitte der 90er war es dann in der Lübbecker KSH ein bißchen unangenehm - das waren aber auch keine 50jährigen).

    @Lübking: Parallelen zu heute lassen sich da schwer ziehen - als er in Dankersen spielte, war er übrigens nicht 'arbeitslos' ;)

    Frohwein schreibt:

    Zitat

    In der Sasion 1948/49 und 1949/50 spielte der TuS Nettelstedt in der damals höchsten Spielklasse, der Oberliga. Insofern stimmt das so nicht, was Karl schreibt. Es sei denn, man möchte dem Spitzenhandball vor rund 60 Jahren den Leistungssportcharakter absprechen. Aber ich glaube schon, dass die Leute damals schon mehr trainiert haben, als in den unteren Ligen.

    Wieder ein 'Vernebelungsposting' ;)

    Ich kann es im Moment nicht nachschlagen - aber das war doch die sogenannte 'Mettwurstmannschaft' mit angeworbenen Spielern in der unmittelbaren Nachkriegszeit (Rademacher hieß doch der Häuptling - kam direkt nach dem Krieg aus Gevelsberg).

    Als es die Mettwürste wieder im Laden gab - zerfiel die Mannschaft schnell.

    Der Dankerser Dorfmannschaft entwickelte sich hingegen kontinuierlich in den der 50er Jahre zur nationalen Größe, ein Prozeß, der dann mit der 1. Endspielteilnahme 1962 um die 'Deutsche' abgeschlossen war (mit Hindenburg Minden, dem Vorgängerverein des mehrfachen deutschen Frauenhandballmeisters Eintracht Minden, war übrigens ein Mindener Verein schon in den 30er Jahren Deutscher Meister)

    Aber stimmt, in der 2. Hälfte der 40er gab es schon diese Rivalität - nur sie war wohl ähnlich strukturiert wie nach dem 'Auftauchen' von Nettelstedt 1970 aus der Kreisliga und dann in den beginnenden 90er Jahren. Als Hucke sich 1982 zurückzog kam es ja postwendend zum Abstieg von Nettelstedt - ab 1986 dann auch wieder zu Kreisderbys in der 2.BL, die tw. vor 800 oder 1500 Zuschauer stattfanden. Nettelstedt war halt zu jener Zeit ein fast 'normaler' Zweitligaverein, bei dem auch naheliegenderweise viele Spieler anheuerten, die bei GWD den Platz in der 1. Mannschaft verloren. Mit Tiemeyer und seinen Starverpfichtungen so um 93 gewann das Ganze dann wieder an Brisanz.

    Ganz seltsam (oder auch nicht) ist übrigens, daß außer Talant Dushebajev (und das war unter 'Sonderbedingungen') noch nie ein Spieler direkt von Nettelstedt nach Dankersen wechselte - den umgekehrten Weg gingen schon viele - die Verbitterung auf Dankerser Seite über die Abwerbungen des 'Huckepacks' sorgte dann ja auch für viel böses Blut in den 70ern (und das wirkt bis heute nach)

    Frohwein schreibt:

    Zitat

    Schließlich ist GWD zwölf Jahre nach dem TuS bzw. dessen Vorgänger gegründet worden.

    1912 (dem Gründungsjahr des TuS Nettelstedt) wurde da mit Sicherheit noch kein Handball gespielt.

    Hm, gibt es denn schon eine genauere Angabe, wer den VIP-Bereich-Bau (3,5 Mio € 8o) bezahlen soll ?

    Wird doch bestimmt auf eine 'rein privatwirtschaftliche' Lösung hinauslaufen - also: Sparkasse oder Stadtwerke, oder was weiß ich (das wäre dann die Finanzierung, welche die SG, lt. Artikel, 'selbst' aufbringen muß)

    Wenn ein so gearteter Umbau quasi mit öffentlichen Mitteln mitfinanziert wird - was soll man dazu sagen (vielleicht läßt sich ja wieder der Hochschulbaufonds anzapfen - Bildungsförderung durch VIP-Komplexbau :lol: )

    Mal hier zugefügt: die Handballwoche steht anscheinend im Fokus des Interesses des SHZ (u.a. Flensburger Tageblatt, Schweriner Volkszeitung). Naja, lustig wärs, wenn die Kieler Nachrichten die HW kaufen würde (und Tamo Schwarz Chefredakteur würde :lol: )

    Zitat

    ...Der SHZ ist derzeit auf Expansionskurs. Das Zeitungshaus plant auch die Übernahme der Zeitschrift "Handball-Woche" aus der Gundlach-Gruppe. Im SHZ erscheinen insgesamt 14 Tageszeitungen, darunter das "Flensburger Tageblatt" und die "Schleswiger Nachrichten", sowie fünf Anzeigenblätter. Der Lünener "Sonntags-Kurier" kommt nach Verlagsangaben auf eine verteilte Auflage von 91.000 Exemplaren.

    Quelle: W&V

    So beim Verfolger der DSF-Übertragung konnte man den Eindruck gewinnen, daß Semrau klar wurde, das sein Sender sich für das falsche 'Derby`entschieden hat.

    Es ist wohl ein Novum in der deutsche Fernsehgeschichte, daß so viel über ein am Samstag anstehendes Spiel gesprochen wurde (unterstützt noch durch die Wahl von Kokommentator Arne Niemeyer) - das aber gar nicht übertragen wird (bzw. in dritter Reihe zeitversetzt bei HBL-TV).

    Aufgrund der offensiven Lemgoer Abwehrformation brachte für mich das Spiel hinsichtlich des Kreisduells keine neue Erkenntnisse - das die Lübbecker individuell gut besetzt sind, das wußte man auch vorher.

    Für den nicht ìnvolvierten`Zuschauer wohl ein langweiliger Abend. Tja DSF - Pech gehabt: das nächste Mal halt nicht die 'Vorrunde', sondern die `Hauptrunde`zeigen (allerdings bürgt der Name Lemgo wohl schon für höhere Einschaltquoten als das Kreisderby).

    Für Lübbecke war es sicherlich ganz siinnvoll, Wettkampfpraxis zu erhalten - bei den Dankersern scharrt man jetzt schon 3 1/2 Wochen mit den Hufen.

    Lord Vater schreibt:

    Zitat

    @ Karl...
    Für mich als neutralen Beobachter stellt sich allerdings noch eine Frage:
    Du schreibst immer vom Derby Lübbecke - Dankersen. Wäre nicht Nettelstedt - Dankersen bzw. Lübbecke - Minden zutreffender ? Augenzwinkern

    Das ist eine aufmerksame Beobachtung von Dir - das Posting von Heinrich geht schon in die Richtung der Erklärung - Frohwein vernebelt mal wieder.

    GWD Minden ist Grün-Weiß Dankersen. Der 1985 hinzugefügte Namenszusatz war eine Formalie, die mit Hoffnungen verbunden war, das es so Mindener Unternehmen( z.B. kommunalen, die den Namen Minden in ihren Namen führen), leichter fiele sich bei GWD zu engagieren. Dankersen ist ein Mindener Ortsteil ohne jedes bedeutende Gewerbe. Damit waren aber keinerlei Änderungen in der Organisation des Vereins oder des Spielbetriebs verbunden. Die Spielbetriebsgesellschaft wurde erst 1997 gegründet.

    Es war also eine reine Namenserweiterung - die bis heute engste Bindung zum Hauptverein wird ja schon dadurch deutlich, daß z.B. Leistungsträger der 2. Mannschaft von der BL-Gesellschaft ihre Aufwandsentschädigung erhalten, ein sechsstelliger Betrag von dem BLspielbetrieb zum Hauptverein abgeführt wird zum Altschuldenabbau - und Hotti Bredemeier in Personalunion Vorsitzender des Hauptvereins und Geschaftsführer der Spielbetriebsgesellschaft ist. Last, but not least, wurden 9 der 14 Spieler, die am Samstag das GWD-Trikot tragen werden, in der Dankerser Sporthalle ausgebildet usw., usw.

    Der TUS-N Lübbecke ist hingegen in vielerlei Hinsicht nicht der TuS Nettelstedt - da sind im ganzen Kontext der Umbennung/Insolvenz die Verbindungen zum TuS Nettelstedt weitgehend gekappt worden - es ist de facto ein Betriebsteil der 'Unternehmensgruppe Gauselmann' aus Espelkamp entstanden (man gucke sich z.B. nur mal die skurillen Anzeigen im Hallenheft an, in dem die Inserenten auf ihren Zulieferstatus zur Firma Firma Gauselmann verweisen - irgendwie muß man es ja anscheinend dem Leser erklären, warum man son Kram mitfinanziert ;)). Das 'N' im neuen Gebilde ist bekanntlich nur darauf zurückzuführen, daß es einen TuS Lübbecke schon gab - es sollte halt ein Bruch mit den Machenschaften des alten TuS Nettelstedt auch schon vom Namen her symbolisiert werden. Übrigens starten die Nettelstedter Mannschaften weiterhin unter dem Namen 'TuS Nettelstedt'.

    Gut, der TuS-N Lübbecke steht natürlich in der Tradition des TuS Nettelstedt - einem Verein, der in den Leistungssport durch einen von einem Einzelnen unter großen Wirbel zusammengekaufte Mannschaft gekommen ist [einstmals durch den Kleidungsfabrikanten Hucke (von daher die bis heute geläufige Bezeichnung 'Huckepack' für den TuS) , der den Kreisligaverein an seinem Firmensitz 1970 unter seine Fittiche nahm und für die Bezirksliga u.a. mit Herbert Lübking ausstattete] - und seitdem keinen einzigen bedeutenden Spieler (oder Trainer usw.) aus den eigenen Reihen herausbrachte.

    Ohne den TuS Nettelstedt wäre der deutsche Handball nicht ärmer gewesen - der TuS-N-Lübbecke würde ihm auch nicht fehlen. Aber N-Lübbecke ist z.B was anderes als der TuS Nettelstedt in den Jahren nach dem Huckerückzug oder in der (größenwahnsinnigen) Tiemeyer-Ära.

    Tja, Lord Vater, ich denk, das sind jetzt ein paar Gründe dafür, warum ich immer von einem Derby Lübbecke - Dankersen schreibe.

    Hm, hier sind wir jetzt bei Beitrag 25 - beim anderen OWL-Derby (schon am Dienstag!) bei Beitrag 2 ;)

    Ich denk, man sollte auch erstmal das Spiel am Dienstag abwarten, dann ist man vielleicht etwas schlauer über Lübbecke (DSF - gegen Lemgo). Die Punkte wurden dort bislang nicht so überzeugend geholt (am Saisonanfang einen gegen den WHV; das 'Kriegsspiel gegen Balingen und der Sieg gegen eine schwach auftretende Essener Mannschaft)

    Talant schreibt:

    Zitat

    dass Lübbecke kurz vorher noch ein Derby spielt, der Kräfteverschleiß ist nicht zu verachten.


    Das ist eher vorteilhaft für Lübbecke (falls es für die einigermaßen gut abläuft) - 2 Spiele binnen 5 Tage sollte Handballprofis nicht beeinträchtigen (denk mal an den Spielplan der WM!). So ist Lübbecke wenigstens etwas im Spielrythmus - während bei der Dankerser Mannschaft seit 2 1/2 Wochen dem Spiel entgegengefiebert wird (sowas ist ja meist eher kontraproduktiv - , der Spielplan ist für Nicht-EC-Mannschaften über weite Strecken der Saison keineswegs übervoll).

    Für GWD ist es die Chance, nach den Spielen gegen die SG und den WHV (beide heim) evtl. mit 11 Punkten in die Winterpause zu gehen (in Köln ist nichts zu holen) - Lübbecke steht in dieser Hinsicht schon mehr unter Druck: anschließend steht mit den Füchsen ein weiteres heißes Spiel auswärts an, danach wird es gegen FL (Ausw.) und NH (heim) hart für den Rest des Jahres. Allerdings geht die von Gauselmanns Angestellten aus allen möglichen europäischen Ligen zusammengesuchte Truppe (halt, nee, ein Kriterium gabs ja schon: Kroatischkenntnisse!) in anderer Hinsicht unbelasteter ins Spiels (anstrengen werden die sich schon, wenn die in die volle Halle kommen - die drohende Übermotivation bei den Dankersern kann auch nachteilig sein, bisher ist die Mannschaft mit ähnlichen Situationen aber immer ganz gut klargekommen)

    Tja, wie kommt die Dankerser Mannschaft mit der körperlichen Überlegenheit und der offensiven (und aggressiven) Abwehrformation(en) und Spielweise der Lübbecker klar? Klar da kommt man auch zwangsläufig zu den SRs: Fleisch/Rieber ist sicherlich eine adäquate Ansetzung für das Spiel - ich glaube aber, es wird kein ruhiger Nachmittag für sie.

    Lothar schreibt:

    Zitat

    Was ist im Derby schon "normal"?

    Hm, es gibt für die Spiele in Lübbecke schon ein typisches Ablaufmuster: Mitte der 1. HZ. setzt sich Lübbecke leicht ab - GWD ist kurz vor der HZ wieder 'im Spiel' - dreht das Spiel um und geht so ab der 40. in Führung: und macht dann am Ende nicht den Sack zu (so sind seit der 'Renaissance' ab 93 ne Menge Spiele in der Lübbecker KSH abgelaufen)

    Jens schreibt:

    Zitat

    Unter normalen Umständen sollten wir das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden!

    Aber sich doch - GWD hat ja nur seit über einem Jahr kein Auswärtsspiel mehr gewonnen !

    Da gewinnt man natürlich "unter normalen Umständen" bei einer bislang (bislang - ein Heimpiel steht bei Lübbecke bis zum Kreisderby noch aus) 2 Punkte in der Tabelle schwächer plazierten Heimmannschaft.