Beiträge von Karl

    Hmja, die körperlich total unterlegenen Montenegro-Fighters führen zur Hz. mit +1 gegen Frankreich und rissen jubelnd die Arme hoch, julischka: Jo, Torwartin der Französinnen macht schon einen erstaunlichen Eindruck (Rumäninnen werden sich das Spiel hoffentlich nicht angucken, könnte schon arg frustrieren)

    Och, über den personifizierten Niedergang und Strippenzieher der Berliner CDU und West-Berliner Symbolfigur (der verkörpert West-Berlin-Milieu nun wirklich in Reinkultur) liest man immer gern Neues (als Hertha Präsi steht sein Wirken natürlich anders unter Pressebeobachtung als als Füchse-Chef, aber darüber hätte man nach Hertha Wahl bestimmt auch viel mehr erfahren)

    Extrem schade, hätte interessant werden können (auch aus Handball Perspektive)

    Schade, ein Herr Bernstein wurde zum neuen Hertha Präsi gewählt.

    Nuja, war ja abzusehen, dass Füchse-Chef 'Doc' Steffel nicht so gut ankommt (immerhin soll er1270 Stimmen gegenüber über 1650 von Bernstein bekommen haben)

    Schade, hätte wirklich interessant werden können (mit den Auswirkungen auf Handball)

    Sehr schade, nicht nur wegen der Hanning-Spekulation, sondern weil sich nach Wahl bestimmt auch einige Journalisten dem Wirken von Steffel (und vll. dann Hertha-CEO Hanning) bei den Füchsen angenommen hätten.

    tclip schreibt:

    Zitat

    frauenhandball ist eine randsportart. liegt es vlt. insgesamt daran, dass man aufgrund fehlender intensität

    aufgrund fehlender anzahl von spielerinnen (was ja ein merkmal von randsportarten ist)

    Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele aktive Handballspielerinnen wie im Bereich des DHBs....

    Frauenhandball ist auch keine Randsportart, sondern natürlich durchaus schon eine der größeren Sportarten...(auch wenn der Spielbetrieb sicherlich nicht mehr ganz flächendeckend ist)

    Interessanterweise ist in Rumänien z.B. übrigens jetzt das Hauptbestreben, eine breitere Basis zu erlangen und eine halbwegs flächendeckende Jugendarbeit zu erreichen (organisierten Frauenhandball gibt es primär in den Hochburgen mit nur sehr wenigen tausend aktiven Spielerinnen, fast ausschließlich Kinder+ Jugendlichen). Grundidee ist einfach: ein Kind, das erst gar nicht mit Handball in Kontakt kommt, kann sich auch nicht leistungsmäßig entwickeln (daneben natürlich auch die gesellschaftliche/individuumsprägende Nützlichkeit, die im Zentrum der Argumentation der Ausbaubemühungen steht). Dessen ungeachtet, ist natürlich die öffentliche/mediale Resonanz auf Frauenhandball als Leistungssport ungleich höher als in Deutschland.

    Die DHB-Spitze sieht hingegen mit ihrer Leistungssport Fixierung sieht Breite, Basis und Flächenabdeckung eher als 'Problem' und Hinderniss für Leistungssportorientierung an.

    Also, im internationalen Vergleich mag Deutschland im Frauenhandball auch Defizite haben - die Anzahl der Aktiven ist es aber sicherlich nicht (auch wenn da natürlich die Tendenz gegenüber früheren Jahrzehnten drastisch rückläufig ist - und der deutsche Handball seine eigentlichen Stärke zu verlieren droht, welche auch die Basis seiner guten Wettbewerbsfähigkeit im Mädchen-/Juniorinnenbereich ist)

    Das könnte ich mir gut vorstellen, Haaß ist durch seine (erfolgreiche) Zeit bei GWD ja im Handballkreis kein Unbekannter (und Lübbecke tendiert ja auch dazu, keine 'Unbekannten' als Trainer einzustellen, z.B. Ziercke) - und z.B. Hermann wird den schon gut einschätzen können...

    Kommentator schreibt:

    Zitat

    ...Ich denke jeder Spieler hat das Recht zu bestimmen, ob er an der nächsten Maßnahme teilnimmt, es gibt keine Verpflichtung, zur WM zu fahren, nur weil man bei bestimmten Lehrgängen zuvor war....

    Nun gut, dann könnte man aber mit Mannschaftssport aber allgemein aufhören. Warum sollte man als Mannschaftsmitglied sich verpflichtet fühlen, an jedem Spiel teilzunehmen?

    Polemisch: könnte ja auch eine Spielerin, die beim letzten Spiel nur auf der Bank saß, jetzt in Celje auch sagen: bleib lieber im Bett, bin müde.

    Natürlich gibt es keine rechtliche Verpflichtung zur Teilnahme an irgendwas, aber.....Das Hintenanstellen von persönlichen Bedürfnissen und Einfügen in das Leben in der Gemeinschaft gehört übrigens auch zu den persönlichkeitsbildenden Funktionen des Sports (und dazu gehört z.B. auch zu lernen, einen unstrittig hoch kompetenten Trainer temporär zu akzeptieren und mit ihm klar zu kommen, obwohl man ihn nicht 'liebt' - nur mal so als generelles Beispiel, weiß nicht, ob das hier der Fall ist)

    Ps. Natürlich kann es schwerwiegende Gründe des Verzichts auf eine Teilnahme an der WM geben - Fuhr sieht sie offensichtlich aber nicht in jedem Falle gegeben (und zudem auch noch die Spielerinnen von ihren Herkunftsvereinen unterstützt - nuja, so erzieht man sich 'Prinzessinnen' heran)

    julischka (9.16): Jo, in der 1. Hälfte hat das Trainerteam aus Bistrita ja auch personell etwas experimentiert - Niederlage mit -7 stand eigentlich gar nicht zur Debatte. Dann bekam das Spiel eine Eigendynamik in der 2. HZ...

    Bei Gogirla könnte auch in der letzten Saison (vll. auch in diesem Turnier) eine (längerfristige) beeinträchtigende Verletzungsthematik vorgelegen haben, angesichts der Linkshänderschwäche bei CSM gabs da eigentlich schon Einsatzmöglichkeiten (stand auch öfter nicht im Kader, obwohl das möglich gewesen wäre). Vor dem Kreuzbandriss war sie auf jedem Fall überragend, seitdem....(vll. auch für eine junge Spielerin belastend, so im Blickpunkt der Handballöffentlichkeit zu sein, mit 13 Jahren kannte die schon jeder näher Handballinteressierte, medienwirksam auch ihre sehr prominente Mutter, Simona).

    Die jungen Spielerinnen sind eigentlich alle ganz gut untergebracht (auch recht mobil und wechselbereit), wenn es leistungsmäßig irgendwie machbar ist, werden sie auch in der Liga Florilor eingesetzt bzw. ihre Positionen auch 'frei geräumt' (eigentlich sind nur Stoica und Gogirla bei CSM nicht optimal untergebracht - aber bei Gogirla hat man halt vor der Saison auch auf eine andere Entwicklung gehofft)

    RA Oana Bors (Baia Mare) spielt übrigens nach ihrer Verletzung im ersten Spiel der Frauen-WM in Spanien noch nicht wieder Handball und ist in Slowenien nicht dabei - die Rumäninnen haben bei ihren Nachwuchsspielerinnen schon einiges Pech mit Verletzungen, auch dann bei jungen Hoffnungen im Frauenbereich

    Hier übrigens noch mal das von Benson schon vorgängig verlinkte Interview mit Fuhr, dessen Lektüre Grundlage für diese Diskussion ist

    https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-2-28-45777.html

    Abiturphase ist übrigens fast überall in der Welt in der Vorbereitungsphase der WM 20 (kann mich erinnern, dass der rumänische Verband da mal versucht hat, Sonderregelungen für seine Spielerinnen zu erreichen - keine Chance)

    Ich hab übrigens das Gefühl, dass zumindest einige Absagen mit dem Trainer zu tun haben könnten ( man lese sich dieses Posting durch: Frauenhandball in Rumänien es ist zwar etwas unfein, aus Time-Out-Besprechungen zu zitieren, aber bei der Fernsehübertragung des rumänischen Fernsehens der Vorbereitungsspiele von Rumänien gegen Deutschland wirkte Fuhr schon allegmein ziemlich ungehalten). Das wäre natürlich schon bedenklich, wenn junge Spielerinnen nicht die Autorität eines CL-Trainers und sehr etablierten BL-Trainers nicht akzeptieren und sich in den Schmollwinkel zurückziehen würden (bei Vereinstrainers sieht es anders aus, aber mit Natitrainern arbeitet man ja nur temporär zusammen).

    Nein - und ich sehe das prinzipiell anders als als tclip - aus Förderung erwächst auch Verpflichtung und Verantwortung!!

    (z.B. gegenüber Naionalmannschaftskollegen und auch gegenüber dem Verband - und auch der Heimatverein hat sicherlich gern eine Spielerin aktiv bei einer WM dabei)

    Einzelfälle hier öffentlich zu diskutieren, finde ich bei Jugendlichen nicht angemessen (Heimatzeitungsartikel würde ich auch nicht zu ernst nehmen - aber Fuhr ist eigentlich recht deutlich geworden, ohne jetzt einzelne Spielerinnen konkret an den Pranger zu stellen)

    Julischka schreibt:

    Zitat

    Rumänien - CZ war sicher einige Klassen unter Frankreich - Norwegen.

    Das Spiel sorgte im rumänischen Handball für absolute Sprachlosigkeit. Die eigentlich stark besetzte und mit Medallienhoffnungen (Bronze sicher prinzipiell möglich) gestartete rumänische Mannschaft durfte mit -6 verlieren, da man Angola relativ sicher geschlagen hat, während die Tschechinnen sehr deutlich verloren) - zur HZ. stand es Remis, in der 2. HZ. hat man den Gegnerinnen den Ball fast nur noch in die Hände gespielt und ist wegen eines Tores (!) mit 4-2 Punkten ausgeschieden.

    Bitter auch für den rumänischen Handball (angesichts der personellen Krise der A-Nationalmannschaft stehen da die Nachwuchsmannschaften sehr verstärkt im Fokus der Handballöffentlichkeit) - und vier Vorbereitungsspiele wurden gar in Hauptprogrammen des Staatsfernsehens übertragen (u.a. die beiden Siege gegen Deutschland). Nuja, die jetzt anstehende Runde um die plätze17-23 wird das sicherlich nicht....

    Bei der großen Hoffnung Gogirla (RR!! Das ist purer Goldstaub für den RR-losen rumänischen Handball) muss man jetzt schon konstatieren, dass der Kreuzbandriss vor 2 Jahren die Entwicklung doch längerfristig gestoppt hat (die verbreiteten Vorwürfe an CSM-Trainer Vasile wegen der nur Kurzzeiteinsätze bei CSM sind da bei dem momentanen Leistungsstand nicht angebracht). Wenigstens TWin Rus von Valcea übrigens stark (ihr tschechischen Pendant war auch gut).

    Tschechien sicherlich der weitaus angenehmere Gegner für die DHB-Auswahl (aber auch nicht ganz ungefährlich)

    tclip schreibt:

    Zitat

    dass die beiden user ju und insbesondere auch karl da erhebliche defizite im bereich "demokratie" haben, kann man doch an etlichen ihrer beiträge selbst nachlesen.....

    Wo denn? Zeig mal meine Beiträge. Schlicht und einfach ist das eine Verleumdung....mit der Strategie, irgendwas bleibt schon hängen...

    Einfach nur eine widerliche Denunziation....(und dann auch noch völlig ohne Beleg). Das meine Beiträge nun allerdings nicht gerade aus der Perspektive eines 'deutschen Herrenmenschen' und 'Nationalchauvinisten' geschrieben sind, stimmt allerdings.

    netter:

    Zitat

    und immer wieder lasst ihr euch von juliscka provozieren-

    Guck Dir mal den Thread hier an - die Provokation/Eskalation liegt hier ja nun wirklich viel eher bei tclip in seiner üblichen Manier.

    Ist doch immer dasselbe mit diesem Typen (themenübergreifend, deshalb für nur Frauenhandballinterssierte nicht so klar erkennbar). Originelle und sachkundige User (okay, auch durchaus eigenwillig), mit durchaus eigenen Thesen (wie etwa der Vorgängeraccount von Rheiner) werden von der Gestalt rausgegriffen - er versucht sie zu denunzieren und hofft auf Verbündete (und Leute die nicht den Überblick übers ganze Forum haben gehen diesem tclip auf dem Leim). Auf fahrende Züge springt er natürlich gern auf. Geht die Saat auf - nun, dann wird er sich wohl in seinem (traurigen) Glücke suhlen...

    Ärmlicher geht es echt kaum noch...

    Den Stellenwert der Nationalmannschafts-Jugendmannschaftsturniere für Vereine (und auch Spielerinnen) hat ja nun auch auch Fuhr beklagt und m.W. ist die Problematik international einmalig. Schon ein Diskussionspunkt...

    Kann/muss man natürlich schon drüber diskutieren..

    Folgt Hanning dem 'Herrchen'? Sonntag ist Präsi-Wahl bei Hertha:

    Berliner Zeitung print von heute (S. 3)

    "Es gibt nicht wenige, die glauben, dass Handball-Henning nach Steffels Wahlsieg neuer CEO von Hertha wird"

    Managarova hat sich schon exponiert, u.a. als Mannschaftsführerin von Rostov und mit ihrem eigenen biografischen Hintergrund - das könnte auch für einen Verein für den BVB (grad für den) dann ein Problem sein (kritische Kommentare zur Politik und gesellschaftlichen Zuständen in der Ukraine werden da kaum erwünscht sein - und dann auch noch von einer Ukrainierin bzw. auf dem Staatsgebiet der Ukraine geborenen Sportlerin)

    Bei anderen russischen Spielerinnen (auch ohne eigenen biografischen/emotionalen Bezug zur Ukraine) wird das unproblematischer sein, dass sie aller Orten gehandelt werden, deutet ja auch auf ein Okay des Verbandes hin, um die mittelfristige Wettbewerbsfähigkeit des russischen Handballs zu erhalten.

    Der verlinkte Artikel behandelt die russischen Spielerinnen übrigens keineswegs als Lückenfüller - sondern eher als 'letzte Rettung' (z.B. für CSM, die ja nun einen RR nach der Absage von Gros brauchen - und andere gravierende Positionslücken bei renommierten Mannschaften sind ja aufgeführt)


    Benson schreibt:

    Zitat

    Wenn Europa, dann kommt wohl am ehesten Ungarn in Frage?

    Nö, CSM buhlt ja z.B um Vyakhireva bzw. 'ersatzweise' um Maslova (das ist quasi offiziell). Kristiansand scheint ja auch mit bei der Partie zu sein.

    Managarova kannste vergessen, die Kapitänin wird bei Rostov sicherlich bleiben - da gabs eindeutige Äußerungen, die einen Wechsel ins Ausland merkwürdig erscheinen lassen würden (übrigens ist sie zwar auf dem Staatsgebiet der Ukraine geboren und aufgewachsen und hat auch die Staatsbürgerschaft, von der ukrainischen Staatsführung und Politik hält sie aber offensichtlich, nuja, wenig....), vgl. z.B.

    https://handnews.fr/2022/rus-la-st…es-de-traitres/

    Meister stand gestern übrigens 3 oder 4 Sekunden vor Schluss direkt neben den Erlanger TW, der einen weiten Abwurf machte zum Konter - es hätte sicher sehr viele Spieler gegeben, die den TW in der totalen Stresssituation am Abwurf gehindert hätten....(und damit der eigenen Mannschaft einen fatalen 7m eingehandelt hätten)

    Nuja, Darmoul. Urban und Staar haben ja verlängert....(zu Zeitpunkten, wo der Klassenerhalt sehr fraglich erschien)

    Pehlivan hat einen noch laufenden Vertrag in Kielce, da gehts aber erstmal darum, überhaupt wieder Handball spielen zu können..

    Zu Vignjevic kann man eigentlich wenig sagen, HBL ist für ihn natürlich ein ziemlicher Sprung (hab Videos seiner alten Mannschaft in Kroatien angeguckt). Personallage auf RL und Abwehr war jetzt auch so, dass Carstens keine 'Experimente' eingehen musste (in den Kurzeinsätzen merkte man, dass ein ins kalte Wasser werfen unter Stressbedingungen noch nicht so recht funktionierte).

    Verabschiedungen waren eigentlich in der Vergangenheit ein sicherer Indikator für das Verlassen von GWD (im Falle von Jukic war das eine neue Info - GWD hat mit ihm über eine Vertragsverlängerung verhandelt)

    Doruk Pehlivan konnte diese Saison nicht eingesetzt werden, wie auch Reißky (der sehr starke Abwehrspieler Pusica praktisch auch nicht). Pehlivan war natürlich als Schlüsselspieler eingeplant gewesen, geht jetzt nach Ablauf seines zweijährigen Leihvertrages nach Kielce zu Dushjebajew zurück (da geht es jetzt aber vorrangig erstmal überhaupt um die Fortsetzung der Karriere - Knorpelschaden).

    Tja, mit 0-26 Punkten gestartet, dann 18-22 Punkte gemacht (mit quasi demselben Spielerkader) - erste Punkte am 9.12.2021...Erwähnenswert auch, dass der gestrige Heimsieg erst der Zweite (!!) der Saison war...

    Das sind schon statistische Rekordwerte.

    Tja, Frank Carstens (der sich mit der abgelaufenen Saison sicher auch ein 'Denkmal' gesetzt hat), wirkte gestern in der PK wenig erfreut über die 11 Verabschiedungen (Lucas Meister, Miljan Pusica, Doruk Pehlivan, Joshua Thiele, Miro Schluroff, Nikola Jukic, Jan Grebenc, Christoph Reißky , Carsten Lichtlein, Christian Zeitz, , Alexej Demerza) - da ist noch einiger Platz im Kader....

    @Hölle-Süd: Das war allenfalls Betreten des Wurfkreises mit dem Ball - und ist wirklich nicht als Abwehr durch den Kreis interpretierbar. Betreten des "Strafraum" (sic!) mit Ball ist bekanntlich kein 7m (außerdem müsste man noch genauer gucken, ob Zeit schon abgelaufen beim angeblichen Kreiseintritt)

    Wenn Urban in der absoluten Schlussszene wirklich noch kurz auf der Kreislinie gestanden wäre, dann wäre es übrigens nur direkter Freiwurf gewesen, kein 7m (war ja keine Verteidigung im Raum, sondern war im Rückwärtslaufen mit gefangenem Ball evtl. auf die Kreislinie geraten). Zudem müsste man noch Ablauf der Spielzeit überprüfen.

    Puhh, gut, dass der neben Ferlin im Erlanger Kreis befindliche GWD-Spieler den Überblick behielt und Ferlin nicht am Abwurf hinderte...(sowas ist in der Situation ja wirklich naheliegend im Impuls)

    Nuja, auf jeden Fall wäre es koloniales Gehabe, wenn Bohmann ohne Einbezug/verbindliche Zustimmung des ukrainischen Verbandes verkündet hätte, dass Saporoshje nächste Saison in der 2. HBL spielen würde. (gleich einige Passagen des Spiegel-Artikels wirken da ganz seltsam).

    Wenn ich das richtig interpretiere, sollen die zudem auf jeden Fall eine ganze Saison in Düsseldorf spielen - auch wenn, ein Waffenstillstand (oder ähnlichen) schon bald die Wiederaufnahme des Spielbetriebes in der Ukraine möglich machen sollte.

    Klar, dann könnten HBL und die Stadt Düsseldorf (und wer das sonst noch fördert) besser planen - ob das aber im Sinne des Fortbestandes des Leistungshandballs in der Ukraine wäre?

    Edit: Es könnte gut sein, dass die Interessen von Motor Saporoshje und des Verbandes divergieren - Orientierungspunkt kann dann für die HBL aber eigentlich nur der Verband sein (auch um ein etwaig denkbares Szenario abzuwenden, dass die EHF die HBL bremst)