Beiträge von Karl

    Mal hier zugefügt: die Handballwoche steht anscheinend im Fokus des Interesses des SHZ (u.a. Flensburger Tageblatt, Schweriner Volkszeitung). Naja, lustig wärs, wenn die Kieler Nachrichten die HW kaufen würde (und Tamo Schwarz Chefredakteur würde :lol: )

    Zitat

    ...Der SHZ ist derzeit auf Expansionskurs. Das Zeitungshaus plant auch die Übernahme der Zeitschrift "Handball-Woche" aus der Gundlach-Gruppe. Im SHZ erscheinen insgesamt 14 Tageszeitungen, darunter das "Flensburger Tageblatt" und die "Schleswiger Nachrichten", sowie fünf Anzeigenblätter. Der Lünener "Sonntags-Kurier" kommt nach Verlagsangaben auf eine verteilte Auflage von 91.000 Exemplaren.

    Quelle: W&V

    So beim Verfolger der DSF-Übertragung konnte man den Eindruck gewinnen, daß Semrau klar wurde, das sein Sender sich für das falsche 'Derby`entschieden hat.

    Es ist wohl ein Novum in der deutsche Fernsehgeschichte, daß so viel über ein am Samstag anstehendes Spiel gesprochen wurde (unterstützt noch durch die Wahl von Kokommentator Arne Niemeyer) - das aber gar nicht übertragen wird (bzw. in dritter Reihe zeitversetzt bei HBL-TV).

    Aufgrund der offensiven Lemgoer Abwehrformation brachte für mich das Spiel hinsichtlich des Kreisduells keine neue Erkenntnisse - das die Lübbecker individuell gut besetzt sind, das wußte man auch vorher.

    Für den nicht ìnvolvierten`Zuschauer wohl ein langweiliger Abend. Tja DSF - Pech gehabt: das nächste Mal halt nicht die 'Vorrunde', sondern die `Hauptrunde`zeigen (allerdings bürgt der Name Lemgo wohl schon für höhere Einschaltquoten als das Kreisderby).

    Für Lübbecke war es sicherlich ganz siinnvoll, Wettkampfpraxis zu erhalten - bei den Dankersern scharrt man jetzt schon 3 1/2 Wochen mit den Hufen.

    Lord Vater schreibt:

    Zitat

    @ Karl...
    Für mich als neutralen Beobachter stellt sich allerdings noch eine Frage:
    Du schreibst immer vom Derby Lübbecke - Dankersen. Wäre nicht Nettelstedt - Dankersen bzw. Lübbecke - Minden zutreffender ? Augenzwinkern

    Das ist eine aufmerksame Beobachtung von Dir - das Posting von Heinrich geht schon in die Richtung der Erklärung - Frohwein vernebelt mal wieder.

    GWD Minden ist Grün-Weiß Dankersen. Der 1985 hinzugefügte Namenszusatz war eine Formalie, die mit Hoffnungen verbunden war, das es so Mindener Unternehmen( z.B. kommunalen, die den Namen Minden in ihren Namen führen), leichter fiele sich bei GWD zu engagieren. Dankersen ist ein Mindener Ortsteil ohne jedes bedeutende Gewerbe. Damit waren aber keinerlei Änderungen in der Organisation des Vereins oder des Spielbetriebs verbunden. Die Spielbetriebsgesellschaft wurde erst 1997 gegründet.

    Es war also eine reine Namenserweiterung - die bis heute engste Bindung zum Hauptverein wird ja schon dadurch deutlich, daß z.B. Leistungsträger der 2. Mannschaft von der BL-Gesellschaft ihre Aufwandsentschädigung erhalten, ein sechsstelliger Betrag von dem BLspielbetrieb zum Hauptverein abgeführt wird zum Altschuldenabbau - und Hotti Bredemeier in Personalunion Vorsitzender des Hauptvereins und Geschaftsführer der Spielbetriebsgesellschaft ist. Last, but not least, wurden 9 der 14 Spieler, die am Samstag das GWD-Trikot tragen werden, in der Dankerser Sporthalle ausgebildet usw., usw.

    Der TUS-N Lübbecke ist hingegen in vielerlei Hinsicht nicht der TuS Nettelstedt - da sind im ganzen Kontext der Umbennung/Insolvenz die Verbindungen zum TuS Nettelstedt weitgehend gekappt worden - es ist de facto ein Betriebsteil der 'Unternehmensgruppe Gauselmann' aus Espelkamp entstanden (man gucke sich z.B. nur mal die skurillen Anzeigen im Hallenheft an, in dem die Inserenten auf ihren Zulieferstatus zur Firma Firma Gauselmann verweisen - irgendwie muß man es ja anscheinend dem Leser erklären, warum man son Kram mitfinanziert ;)). Das 'N' im neuen Gebilde ist bekanntlich nur darauf zurückzuführen, daß es einen TuS Lübbecke schon gab - es sollte halt ein Bruch mit den Machenschaften des alten TuS Nettelstedt auch schon vom Namen her symbolisiert werden. Übrigens starten die Nettelstedter Mannschaften weiterhin unter dem Namen 'TuS Nettelstedt'.

    Gut, der TuS-N Lübbecke steht natürlich in der Tradition des TuS Nettelstedt - einem Verein, der in den Leistungssport durch einen von einem Einzelnen unter großen Wirbel zusammengekaufte Mannschaft gekommen ist [einstmals durch den Kleidungsfabrikanten Hucke (von daher die bis heute geläufige Bezeichnung 'Huckepack' für den TuS) , der den Kreisligaverein an seinem Firmensitz 1970 unter seine Fittiche nahm und für die Bezirksliga u.a. mit Herbert Lübking ausstattete] - und seitdem keinen einzigen bedeutenden Spieler (oder Trainer usw.) aus den eigenen Reihen herausbrachte.

    Ohne den TuS Nettelstedt wäre der deutsche Handball nicht ärmer gewesen - der TuS-N-Lübbecke würde ihm auch nicht fehlen. Aber N-Lübbecke ist z.B was anderes als der TuS Nettelstedt in den Jahren nach dem Huckerückzug oder in der (größenwahnsinnigen) Tiemeyer-Ära.

    Tja, Lord Vater, ich denk, das sind jetzt ein paar Gründe dafür, warum ich immer von einem Derby Lübbecke - Dankersen schreibe.

    Hm, hier sind wir jetzt bei Beitrag 25 - beim anderen OWL-Derby (schon am Dienstag!) bei Beitrag 2 ;)

    Ich denk, man sollte auch erstmal das Spiel am Dienstag abwarten, dann ist man vielleicht etwas schlauer über Lübbecke (DSF - gegen Lemgo). Die Punkte wurden dort bislang nicht so überzeugend geholt (am Saisonanfang einen gegen den WHV; das 'Kriegsspiel gegen Balingen und der Sieg gegen eine schwach auftretende Essener Mannschaft)

    Talant schreibt:

    Zitat

    dass Lübbecke kurz vorher noch ein Derby spielt, der Kräfteverschleiß ist nicht zu verachten.


    Das ist eher vorteilhaft für Lübbecke (falls es für die einigermaßen gut abläuft) - 2 Spiele binnen 5 Tage sollte Handballprofis nicht beeinträchtigen (denk mal an den Spielplan der WM!). So ist Lübbecke wenigstens etwas im Spielrythmus - während bei der Dankerser Mannschaft seit 2 1/2 Wochen dem Spiel entgegengefiebert wird (sowas ist ja meist eher kontraproduktiv - , der Spielplan ist für Nicht-EC-Mannschaften über weite Strecken der Saison keineswegs übervoll).

    Für GWD ist es die Chance, nach den Spielen gegen die SG und den WHV (beide heim) evtl. mit 11 Punkten in die Winterpause zu gehen (in Köln ist nichts zu holen) - Lübbecke steht in dieser Hinsicht schon mehr unter Druck: anschließend steht mit den Füchsen ein weiteres heißes Spiel auswärts an, danach wird es gegen FL (Ausw.) und NH (heim) hart für den Rest des Jahres. Allerdings geht die von Gauselmanns Angestellten aus allen möglichen europäischen Ligen zusammengesuchte Truppe (halt, nee, ein Kriterium gabs ja schon: Kroatischkenntnisse!) in anderer Hinsicht unbelasteter ins Spiels (anstrengen werden die sich schon, wenn die in die volle Halle kommen - die drohende Übermotivation bei den Dankersern kann auch nachteilig sein, bisher ist die Mannschaft mit ähnlichen Situationen aber immer ganz gut klargekommen)

    Tja, wie kommt die Dankerser Mannschaft mit der körperlichen Überlegenheit und der offensiven (und aggressiven) Abwehrformation(en) und Spielweise der Lübbecker klar? Klar da kommt man auch zwangsläufig zu den SRs: Fleisch/Rieber ist sicherlich eine adäquate Ansetzung für das Spiel - ich glaube aber, es wird kein ruhiger Nachmittag für sie.

    Lothar schreibt:

    Zitat

    Was ist im Derby schon "normal"?

    Hm, es gibt für die Spiele in Lübbecke schon ein typisches Ablaufmuster: Mitte der 1. HZ. setzt sich Lübbecke leicht ab - GWD ist kurz vor der HZ wieder 'im Spiel' - dreht das Spiel um und geht so ab der 40. in Führung: und macht dann am Ende nicht den Sack zu (so sind seit der 'Renaissance' ab 93 ne Menge Spiele in der Lübbecker KSH abgelaufen)

    Jens schreibt:

    Zitat

    Unter normalen Umständen sollten wir das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden!

    Aber sich doch - GWD hat ja nur seit über einem Jahr kein Auswärtsspiel mehr gewonnen !

    Da gewinnt man natürlich "unter normalen Umständen" bei einer bislang (bislang - ein Heimpiel steht bei Lübbecke bis zum Kreisderby noch aus) 2 Punkte in der Tabelle schwächer plazierten Heimmannschaft.

    Wie hier ja schon erwartet, sieht (auf Anfrage der Lübbecker Kreiszeitung-Westfalen-Blatt) Wenta seine Zukunft weder "kurzfristig" noch "langfristig" im 'Gauselmann-Reich'.

    Die Annahme liegt nahe, daß eine evtl. Anwesenheit beim Spiel Düsseldorf vs. Lübbecke mit irgendwelchen polnischen Spielern im Zusammenhang steht - im Artikel bestätigt Czok, daß die Geschichte mit Michal Jurecki nicht 'ad acta' gelegt ist.

    Quelle: Westfalen-Blatt via Red Devils Forum

    Huhn: wie hat sich denn Dima Kusilev auf Aarhuser Seite geschlagen?

    Jaja, der Hegemann ist in der Abwehr für Lemgo ne echte Bank (im Angriff hat er durchaus auch beste Qualitäten - aber die Konkurrenzsituation in Lemgo..) - wie wertvoll er für die TBV-Abwehr ist, hat sich ja schon letztens in Hamburg gezeigt.

    Hm, Rolf Hermann scheint noch nicht so richtig angekommen zu sein - ist in Lemgo natürlich auch eine andere Geschichte als bei Lübbecke (täusche ich mich, oder harmoniert das Zusammenspiel von Hermann mit Kraus und auch Boesen nicht so richtig?). Naja, spielerisch (und in der Abwehr) ist Herrman sicherlich kein Spieler der gehobenen internationalen Klasse - aber er hat natürlich auch seine Qualitäten

    Hummel schreibt:

    Zitat

    Es ist beschämend, was die Jungs da abliefern. Ich weiß nicht, - einen Tag Weltklasse, einen Tag Kreisklasse. Die
    sollten sich mal fragen, ob sie die richtige Einstellung haben für das viele
    Geld, das sie verdienen.

    Diese Tickeranalysen sind immer wieder beeindruckend. :(

    Wenn die Mannheimer einen sehr ordentlichen Tag erwischen (wie z.B. bei ihrem beeindruckenden Sieg in Berlin) - ist son Resultat immer drin.


    Auf was für ein dünnes Eis man sich bei GWD bewegt, wurde mir noch mal deutlich als der Kröten-Liveticker in der 27. min meldete: Just wird behandelt (hat Anfang der 2. Hälfte aber noch ein Tor gemacht). Tja, ein Ausfall z.B. von diesem Spieler wäre eine Katastrophe.

    Vielleicht können uns die Hallenbesucher noch verraten, ob Buhrmester und Bahl einigermaßen den Ausfall von Stammtorhüter Besirevic kompensieren konnten

    Da hast Du Recht, Lothar.

    Die Lage in Lübbecke bietet halt allen Anlaß zum Spekulieren: das Ganze da bereitet sicherlich niemanden dort Freude (na gut, wichtig ist eigentlich nur das Befinden der Gauselmänner) - und ist perspektivlos und ohne Idee.

    Die bloße Tatsache der Existenz von BL-Handball in Lübbecke 'begeistert' doch wohl kaum einen 'normalen Menschen' (vor allem, wenn man sich so Sachen wie 'Firmenmannschaft mit sehr präsenter Eigentümerfamilie', Mannschaftszusammensetzung usw. anguckt - man kann da ja regelrecht von einem Retortenverein oder Retortenmannschaft sprechen) - dazu gibt es schon zu lange BL-handball in Lübbecke.

    Wenn der Klassenerhalt geschafft wird (was auch mit der gegenwärtigen Mannschaft möglich ist) - dann gehts im Mai/Juni halt wieder auf Einkaufstour durch alle möglichen europäischen Ligen: und dann geht es halt in Lübbecke nächstes Jahr mit anderem Personal auf der Spieler- und Trainerebene so ähnlich weiter.

    Insofern kann ich mir einen 'Befreiungsschlag' schon vorstellen: P.G. investiert halt dann ne Menge mehr Geld mit der Aussicht das nicht, wie im Moment, quasi zu 'verbrennen' (der finanzielle Aufwand in Lübbecke ist ja jetzt schon nicht gering - der Siggi Roch z.B. muß übrigens auch noch bis 09 bezahlt werden - und die ganze Personalfluktuation kostet ja sicherlich auch ordentlich).

    Kaderergänzungen helfen da nicht weiter - der Kader ist (außer auf der TW-Position) im Moment groß genug und eigentlich auch von ordentlicher Qualität. Aber es ist halt überhaupt keine 'Idee' und Perspektive dahinter. Die 'polnische Karte' wäre z.B. eine (okay, mit der 'kroatischen Karte' hats bislang nicht ganz so geklappt - aber das waren ja auch keine 'echten Stars') - aber da ergeben sich bestimmt auch noch andere Möglichkeiten, wenn Gauselmann die entsprechenden Gelder in seinen 'Firmengruppenteil' investiert (nur: auf finanzielle Rendite kann man im Handball nun wahrlich nicht hoffen :) - die Gefahr ist allerdings sehr real, noch viel mehr Geld zu verbrennen)

    Meteo schreibt:

    Zitat

    Die Anwesenheit eines Trainers, der gerade Zeit hat bei einem Handballspiel, sollte aber auch keine Rueckschluesse auf die beiden Vereine, die dort gerade aktiv spielen, zulassen.

    Sicher, kann ja auch gut sein, daß Wenta sich nur mal so anschauen wollte, wie sich sein ehemaliger Spieler Valdas Novickis so weiterentwickelt hat. ;) :lol:

    Ps. wenn Wenta sich so ein Pokalspiel gegen einen Zweitligisten von Lübbecke in der gegenwärtigen Situation anschaut, dann kommt es zu Spekulationen - und das wird ihm schon bewußt sein - und in Kauf genommen worden sein.

    Das ganze 'Wirken' von Dr. Czok und Wenta in Magdeburg machte ja einen 'exellenten' Eindruck. ;)

    Aber, mal ganz spekulativ: vielleicht weilte Wenta ja auch nur beim Lübbeckespiel, um eines (oder mehrere oder gleich alle) seiner Schäfchen zu 'verticken' (die beiden Jureckis wurden ja schon mit N-Lübbecke in Verbindung gebracht - und eigentlich sind ja auch Thaczyk und Bielecki auf dem Markt bis Sommer 08: die Zeit bis dahin müssen sie ja nicht unbedingt in Magdeburg oder Mannheim verbringen). Dringendes Interesse an neuen Spielern hat Armin Gauselmann ja erst herausgestellt (siehe MT-Artikel von heute Nacht in 'Wechselgerüchte')

    Das Westfalen-Blatt (Lübbecker Kreiszeitung - Krusche) bringt heute Bogdan Wenta und Haseafendic mit N-Lübbecke in Verbindung. Wenta soll sich das Pokalspiel in Düsseldorf angeguckt haben - das wäre schon sehr erstaunlich, wenn man daran denkt, wie (und von wem!) Wenta in Lübbecke einst 'weggetrieben' wurde (und auch, wenn Wenta in der BL tatsächlich noch einen neuen Job bekäme 8o - na gut, wenn dann in Lübbecke: Unterhaltungswert wird aber bestimmt garantiert sein). Haseafendic - klar, der spricht Serbokroatisch.

    Westfalen-Blatt via Red Devils Forum

    Hauptsponsorensohn Armin Gauselmann will in Lübbecke nach dem Pokalspiel gegen Düsseldorf neue Spieler sehen (N-Lübbecke hat ja auch mit Klockmann grad erst den 10. neuen Spieler für diese Saison verpflichtet).

    Zitat

    Der in Düsseldorf anwesende Armin Gauselmann sprach von "mehr als einem Rückschritt". Gauselmann war nach dem Pokalaus in die Kabine geeilt, um der Mannschaft seine Meinung zu ihrem Auftritt lautstark kund zu tun. "Ich habe die Leistung als eine echte Frechheit empfunden. Bei manchen fehlt die profihafte Einstellung", so Gauselmann

    Auch einen Tag später hatte sich seine Laune nicht gebessert. In einem Gespräch mit Velimir Kljaic und Uwe Kölling wurde die weitere Vorgehensweise ein weiteres Mal besprochen, wobei eines deutlich wurde. "Ohne entsprechende personelle Verstärkungen wird der Klassenerhalt nur schwer zu realisieren sein. Das ist allerdings keine neue Erkenntnis, denn wir bemühen uns schon seit geraumer Zeit um neue Spieler", so Uwe Kölling.

    "Wir wollen neue Spieler. Wenn es geht, noch im Dezember vor den wichtigen Begegnungen", fügt Armin Gauselmann an.

    HSV hält an Michael Jurecki fest

    Zwar scheint die Verpflichtung von Torhüter Dennis Klockmann (MT Melsungen) kurz bevor zu stehen, doch dies alleine wird nicht ausreichen. Es hapert nach wie vor an echten Verstärkungen für den Rückraum. Der polnische Nationalspieler Michael Jurecki, der schon im Sommer in Lübbecke im Gespräch war, wird aber aller Voraussicht nach keine Freigabe vom HSV Hamburg erhalten.


    Quelle: MT-Online

    Jau, die 'Suche' hier ist wirklich kurios.

    Vielleicht hat sich die Süddeutsche an dieser Stelle ja auch mal wieder in 'Borderline-Journalismus' versucht :lol:

    Nee, ernsthaft: diese typischen SZ-Skandalstories sind immer nach dem gleichen Muster aufgemacht - man bleibt immer ratlos zurück (jedenfalls, wenn man es aufmerksam und kritisch liest). Auf den flüchtigen Leser (oder den sachlich völlig unkundigen) wirken die Stories eindeutig.

    Bei der Bordellstory wird ja (bei genauer Lektüre!) noch nicht mal ein direkter Zusammenhang zu BUH hergestellt!! (jaja, die SZ-Juristen sind versiert) - sie fungiert wohl zur Illustration des angeblichen Milieus (und mit nen bißchen Sex und Zigarrenrauch läßt sich so eine eigentlich sehr dröge Story halt besser ins Blatt hieven).

    Ich hätte mich mehr für ein Porträt von BUH interessiert (am besten von jemanden wie Alexander Osang geschrieben) - und vielleicht eine Thematisierung der völlig unterschiedlichen Biographien zu den neuen Machthabern beim SCM. Ist doch eigentlich auch eine spannende Thematik, aus der man viel machen kann.

    Ps. Zur Erklärung von 'Borderline-Journalismus': Google: Tom Kummer und Süddeutsche (oder ähnliche Stichworte) - das dies ausgerechnet der Süddeutschen passiert ist, muß kein Zufall sein ;)

    Nadiner:

    Zitat

    Wenn der Artikel in der Sueddeutschen mit Schmierenjournalismus gleichzusetzen ist,

    Ich habe die Bezeichnung doch deutlich lediglich mit einer Textpassage des Artikels in Zusammenhang gebracht - und dies mit Begründung.

    Ps. diesmal mit Verwendung der Vorschaufunktion - und trotzdem noch einmal editiert ;)

    Der aber zumindest dem Präsidenten des SCMs namentlich und mit Adresse bekannt ist ;) - dem Leser der SZ ist hingegen dieser ominöse Nationalspieler mit der Bordellbehauptung unbekannt (übrigens ist es geradezu niederträchtig eine solche Behauptung durch einen angeblichen Zeugen anonym und unpräzise zu publizieren - die Bild z.B. präsentierte in der 'VW-Affäre' sofort den Organisator). In meinen Augen ist das Schmierenjournalismus.

    Auch bei den Schülerzahlen stellt sich die Frage, ob das eine im Ministerium bislang 'informell" geduldete Praxis war. Will jetzt vielleicht natürlich womöglich niemand mehr was von wissen.

    Übrigens kann BUH im MD-Sport schon aus Arbeitskapazitätsgründen nicht alles allein gemanaged haben.

    Nur mal ganz schnell zu den Zigarren ("würden"; "soll"):

    Ich erlaub mir mal den User Utz aus dem SCM-Forum zu zitieren (das ist wenigstens ein Name - der SZ-Artikel basiert auf anonymen Informanten, der Autor sichert sich permanent z.B. durch "soll" ab):

    Zitat

    ....naja..da ich auch zigarrenraucher bin....und in den refugien des hauses der athleten mal sitzen durfte.....da lagen die zigarren für 1.10 € rum...die keiner raucht, der wirklich zigarrenliebhaber ist....


    Quelle: SCM-Forum

    Ps: zu Wöller: Ja, das Leben ist einfach für Dich ;). Das gilt übrigens auch für die Leute, die denken und schreiben, was in der SZ steht (oder behauptet wird mit "soll" und "würde"), das stimmt :lol: - und in der 'Blöd' ist alles Lüge.

    Benjamin schreibt:

    Zitat

    Aber ich sehe nun schon die nächsten aufkommenden Verschwörungstheorien im SCM-Forum.

    Nuja, sie bestätigen sich ja - im SCM-Forum wurde vor längerer Zeit schon prophezeit, daß BUH bestimmt auch noch mit Bordellen in Zusammenhang gebracht werden wird :rolleyes: (in dem Artikel auf eine seltsam diffuse, mysteriöse und unpräzise Art und Weise).

    Tja, muß man mal abwarten - Rufmord ?

    Man kann sich schon ungefähr vorstellen, daß da 'gefummelt' wurde (Fördergelder 'umdefiniert' usw.) - ist bei solchen staatlichen Funanzierungen ja nicht ungewöhnlich und häufig sogar im Sinne der Sache effektiv und wünschenswert.

    Ist immer schwierig sowas zu bewerten - ganz problematisch wird es sicherlich bei erheblichen Vermögensvorteilen für die Privatperson BUH (das seh ich bislang aber nicht)

    Tja, im Prinzip ist man kaum schlauer: z.B. 26 000€ für die Einrichtung eines großen Zimmers auzugeben ist kein Problem und kann absolut angemessen sein - und wenn dann halt ein Förderer des Magdeburger Handballs einen Auftrag [trotz evtl. geringfügig (?) besserer anderer Angebote] bekommt - nuja, was solls.

    Insgesamt macht die Vermischung von OSP, SCM, gGFL natürlich rückwirkend einen unglücklichen Eindruck (sie war aber sehr erfolgreich!) - in Magdeburg war sie (Magdeburg als Landeshauptstadt ist ja zudem noch der Sitz des Hauptförderers!) allerdings doch jedem Verantwortlichen/jeder Behörde bekannt: und hat weit über ein Jahrzehnt lang niemanden gestört (ganz im Gegenteil)

    Zum 'Verstehen' muß man sicherlich auch den radikalen Strukturwandel im ostdeutschen Sport nach 1989 berücksichtigen - und auch, daß im skandalumwitterten Sachsen-Anhalt die Transition des politisch- administrativen Systems der BRD als am meisten problembehaftet von allen NBLs gilt..

    Den SCM über die Wende gerettet zu haben (und mehr als nur 'gerettet' zu haben) - dies ist sicherlich das Lebenswerk BUHs und bedurfte Tatkraft! Das war wohl nur denkbar und verbunden mit einer gewissen 'Hemdsärmligkeit' und Flexibilität: und die droht ihm jetzt zum Verhängnis zu werden - und bietet seinen Gegnern Angriffsfäche.