Beiträge von Karl

    @Oslo: ich zumindest hab das mit "einer Person" bei den Mannheimern nicht geschrieben.

    Fakt ist aber doch, daß es ohne die Errichtung der Hopp-Arena Bundesligahandball in der Form dort nicht geben würde (und auch nicht die kostenintensive Jugendförderung - die leider für mich immer den Touch eines 'Imageprojektes' hat). Erst die Halle - dann der BL-Handball (in der vorliegenden Form)

    Edit: Paarmann-artikel:

    Zitat

    "Für uns ist es deshalb lebensnotwendig, dass wir uns für die Champions League qualifizieren", weiß Schwenker, der hier in der vergangenen Saison allein an Prämien 515 000 Euro verdiente.

    Da ist der Uwe Schwenker doch eigentlich so für mein Empfinden nicht unterbezahlt :D

    (tja, Paarmann, sorgfältiges formulieren ;) )

    Ulf schreibt:

    Zitat

    Ich will auch gar nicht die Arbeit schlecht machen, die inMannheim oder Hamburg geleistet wird.

    Die beste Arbeit wird ohne Zweifel in Kiel (auch in Flensburg-Handewitt) geleistet - man braucht doch nur mal die Spielweise des THWs mit der des HSVs oden den Mannheimern zu vergleichen ;)

    Ich finds auch nicht sonderlich sympathisch, wenn die Existenzverechtigung einer BL-Mannschaft sich aus der Notwendigkeit heraus ergibt, eine Arena zu bespielen (Mannheim) oder man davon ausgehen kann, daß es Mittel zum Zweck eines sozialen 'Aufsteigers' ist (Hamburg). Wie sich das in Lemgo entwickelt, muß man mal gucken.

    Nene, da hat der THW schon eine gewisse 'moralische' Überlegenheit gegenüber Mannheim und Hamburg ;) Dies vor allen Dingen hinsichtlich des 'Zweckes', warum in Kiel BLhandball gespielt wird.

    Ps. Wenn ich so lese, wie die Jugendförderung in K/Ö so materiell ausgestattet ist, dann hält sich da meine Anerkennung auch in Grenzen - es ist durchaus konsequent und in meinen Augen akzeptabel, wenn der THW sagt, wir konzentrieren unsere Mittel und unsere Aufmerksamkeit auf den Erhalt einer absoluten europäischen Spitzenmannschaft (und irgendwelche 'Jugendarbeit' leistet dazu ja keinerlei direkten Beitrag)

    Fakt ist doch, daß bislang der THW die sechsstelligen Ablösesummen zahlt (Jicha, Lund, Ohmeyer). Lemgo hat bislang die Ablöse vom THW in Kraus lediglich reinvestiert - an wen haben eigentlich in den letzten beiden Jahren die Kröten und der HSV größere Ablösesummen überwiesen? Gut, Buday - aber der SCM wird schon merken (bzw. hat schon gemerkt), daß die Hoppleute harte Verhandlungspartner sind.

    Ich hab nicht den Eindruck, daß in Mannheim mit dem Geld a la Abramovitch um sich geschmissen wird - da wurde bislang halt das gemacht, was notwendig ist, um so eine Arena halbwegs zu füllen. Für den HSV gilt im Großen und Ganzen ähnliches.

    Ps. Das nicht die Mannschaft das Geld durch direkte Einnahmen finziert, gilt doch für alle Bundesligisten - nicht zuletzt auch für die Kellerkinder. Da ist doch auch ne Menge Mäzenatentum dabei (z.B. Gauselmann, Barbara Braun) - und solange so etwas nicht 'größenwahnsinnig' wird (wenn etwa Paul Gauselmann allein den halben THW für Lübbecke kaufen würde, was er ohne Zweifel, wie viele andere Bundesligamäzene, prinzipiell könnte), ist das doch auch vollkommen okay.

    Es ist halt alles eine Frage des Maaßes - und in Mannheim und Hamburg geschieht halt das, was notwendig ist (das gilt auch für Rudolph, der sich sich, alles in allem, doch recht preiswert eine beachtliche Prominenz in der Hansestadt mit seinem HSV-Engagement erworben/erkauft hat. Als z.B. Kunstmäzen hätte er das bei weitem nicht so breitenwirksam und preiswert gehabt, Erstaunlich nur, daß sich für solche 'Projekte' Claquere, z.B. 'Fans', finden).

    Das sind alles Rechnungen für die uns die Grundlage fehlen - z.B. müßte doch auch die Hallenmiete für die OH beachtlich sein! (früher war die hohe Hallenmiete ein Standardthema des THW-Klageliedes)

    Und dann muß man noch berücksichtigen, daß die OH ja im Besitz von THW-Gesellschaftern ist - und auch Miese einfährt (rechnet man das auch zu den Kosten, die der THW verursacht? usw.)

    Aber diese (meist unsinnigen) Etatdiskussionen hatten wir ja schon.

    Interessant und aussagekräftig wird es erst, wenn Paarmann die Gehaltskosten des THW-Kaders + die Aufwendungen für Transfers mal beziffert - aber das wird er sein lassen ;) Und: dann vielleicht noch zum Vergleich die Zahlen aus Mannheim und Hamburg.

    Zitat

    Original von UlfN

    Das ist vielleicht noch ganz interessant. Ist schon ein gigantisch großer Betrag zur Deckung des Betrags. Und auch wenn das nur eine "angeblich" Angabe ist, dürfte es wohl gut die Größenordnung wiederspiegeln.

    Nur als kleine Bestätigung, dass die Mäzentheorie in kiel wohl nicht ganz funktioniert.

    Da stellt sich allerdings die Frage, wie hoch die Prämien sind ;) (z.B. eine Prämie zum Erreichen eines einstelligen Tabellenplatzes usw.)

    Es will doch nicht ernsthaft irgendjemand erzählen, daß das Engagement der Provinzial bei 350 000€ liegt, wenn der THW weder CL noch Meisterschaft gewinnt.

    Die Verdummungsabsicht bei der Angabe erscheint mir offensichtlich.

    Achja, gut, ich denke man sollte sowas nicht so hoch hängen (ich war nicht in der Halle)

    Konnte man schon verschiedentlich beobachten, das manche Kräfte anderer Vereine sich durch die Berichterstattung (Kampagne - nicht zuletzt hier) und Kriminalisierungsversuche des C24 sich herausgefordert fühlten und zu etwas setsamen Verhaltensweisen neigten.

    Ps. GWD ist im deutschen Handball alles andere als ein Nobody (immerhin z.B. 3X Europacupsieger der Landesmeiseter auf dem Feld - okay das war sportlich in der GWD-Geschichte nicht der wertvollste Erfolg: und nuja, z.B. die SCM-Legende Wieland Schmidt hat auch schon das Dankerser Trikot getragen, auch wenn es nur aushilfsweise zum Karriereende war). Bei solchen Sprüchen auf Transparenten schwingt auch eine Menge Unkenntnis mit (nicht nur der Handballgeschichte, sondern auch des Leistungsvermögens der von Ratka immer wieder hervorragend eingestellten Abwehrformationen und solcher außergewöhnlicher Handballer wie Arne Niemeyer und Apollo Just) - aber was solls.

    Muß ein erstaunlicher Handballabend gewesen sein!

    Ps. Und in Dankersen gibt und gab es keine Vereinsführung aus fernen Gegenden - diese 'Legende' kann sich selbst verwalten und führen ;) ;) (vielleicht hat die Niederlage des SCM auch sein Gutes, das sie einen Beitrag dazu leistet, daß er auch wieder dahinkommt - und dann war es für beide Vereine ein 'guter Abend')

    Mal was ganz anderes: TuSEM-Trainer Pfänder in der WAZ Essen (Print, 19.11, S.22):

    Zitat

    "Wir müssen jetzt ganz schnell darüber nachdenken, ob wir zusätzliche Spieler verpflichten können, die uns aus der Misere helfen"

    Uff, gleich Plural- naja gut, das war auch schon Pfänders Antwort auf die Probleme in Lübbecke letztes Jahr (da war der Kader ja ohnehin auch schon reichlich groß).

    ALF: Das mit Bartosz Jurecki hat oben doch der User 'Rapunzelrübe' reingesetzt - ich glaub die Sache aber sofort.

    Haben die Polen, die den SCM allesamt sofort verlassen möchten, eigentlich schon jemals einen Grund für ihre Wechselabsichten genannt? ?(

    Ps. Auch ganz interessant: im Falle des Wechsels der beiden Jureckis käme es indirekt zu einem 'Comeback' von Dr. Czok in Lübbecke.

    Hm, Michal Jurecki ist schon seit längerem nach Zeitungsberichten bei Lübbecke im Gespräch. Aber eigentlich haben die auf RL schon fast ein Überangebot.

    Bartosz würde dann auch gleich gut reinpassen - Lübbecke hat zwar 2 Kreisläufer (Greiner, Tesch), sieht auf der Position aber Handlungsbedarf.

    Um die Finanzierung braucht man sich bei Lübbecke ja nie Gedanken zu machen.

    Hm, in der heimischen Presse findet (soweit ich das sehe) die SR-Leistung aber keine Beachtung.

    Auch von Velco Klajic, der ja nun wahrlich nicht zurückhaltend ist in solchen Sachen, hab ich keinen Kommentar gefunden.

    Ronaldo schreibt:

    Zitat

    Zunächst einmal: Es war klar und deutlich als dpa-Meldung gekennzeichnet.

    Ich find den hier angeführten DPA-Artikel (und die anderen Nachrichtenargenturartikel 'zur Sache') auch nicht grad 'mustergültig', mal vorsichtig gesagt (von der 'Volksstimme-Berichterstattung' will ich gar nicht erst reden).

    Aber: ich finde, der zitierte Satz von Ronaldo und Silver-Surfers Ausführungen klären doch alles - (durchaus verständliche) Beschwerden müssen da an die Agentur gehen.

    Tja, die Macht (und auch die Qualität) der Nachrichtenagenturen sind halt ein großes Problem im dt. Journalismus. Aber: Agenturen sind halt ein 'unabdingbares Übel' ;)

    Ich kann dazu eigentlich nichts sagen, weil ich das Spiel nicht gesehen habe. GWD-HSV (Ehrmann/Künzig) fand ich per HBL-TV eigentlich nicht eine so furchtbar schlechte/einseitige SR-Leistung (aber die Perspektive in der Halle ist immer eine andere und bessere - die Augenzeugen bewerteten übereinstimmend). Letzte Jahr gabs bei GWD-HSV (Schaller/Wutzler) auch eine rege SR-Diskussion (hier in der HE nachzulesen - der Spielverlauf war übrigens eindeutig: es ging in der Diskussion eher um 'Respekt' vor einem HSV-Star).

    Ich führe die tw, Bevorzugung von Spitzenmannschaften auf unbewußte ('kognitive') Prozesse v.a. von unsicheren und unerfahrenen SRs zurück. Die wollen das Spiel erstmal sicher und unauffällig über die Bühne bringen - und da wird (völlig unbewußt und unbeabsichtigt!!) erstmal in der Tendenz so gepfiffen, daß die Spiele erst gar nicht so richtig heiß und knapp werden (nach den Spielständen war das in Lübbecke ja nie der Fall). Davon profitieren nätürlich in erster Linie die Spitzenmannschaften (zumal, wenn sie in Führung liegen).

    Ein ähnliches Beispiel: das bei entschiedenen Spielen es häufig zu 'Kompensationsentscheidungen' zugunsten der unterlegenen Mannschaft kommt, ist doch ein Phänomen, das schon jeder beobachtet hat.

    Es kann natürlich auch eine (unbewußte) Angst bei jüngeren SRs vorliegen, die 'Meisterschaft' zu entscheiden.

    Mir kommt es aber so vor, als ob das alles früher viel 'schlimmer' war (Gummersbach in den 80ern, TBV Lemgo in den 90ern). Kann natürlich auch ein Wahrnehmungsproblem von mir sein (in der Jugend war man ein wenig heißblütiger gegenüber 'SR-Entscheidungen' ;) )

    Ahja, danke, das hatte ich dann falsch in Erinnerung. Ist auch eher unwahrscheinlich, daß in den 70er oder 80er Jahren eine Halle noch nach Rudolf Harbig offiziell neu benannt wird.

    Wenn man googelt, stolpert man aber über Bezeichnungen wie "Untermainhalle in Elsenfeld" oder "Sparkassen-Arena-Elsenfeld" (auch auf der TVG-Seite).

    Das eine enge Verbindung zwischen Elsenfeld und der Bezeichnung der Halle besteht, scheint aber doch so zu sein - siehe Wielands Posting - allem Anschein nach aber eher außerhalb Großwallstadts.

    Kann (und wird auch) jetzt gut sein, daß sich bei mir die Bezeichnung "im Elsenfeld" "das Elsenfeld" in Analogie zum (mir geographisch viel näher gelegenen und ähnlichem) "im Lüttfeld" herausgebildet hat. Als ich mich am Freitag beim Spiel gegen Melsungen nach dem Spielort erkundigt habe, hab ich übrigens "Elsenfeld" als Antwort bekommen.

    Na gut, ist ja auch mal eine interessante Sache - hier lernt man ja bisweilen doch mal was dazu.

    Edit: guckt nur z.B. hier: http://www.ticketonline.com/de/de/producti…Grosswallstadt/ - das Suchwort "Elsenfeld*" gibt in der HE allein 142 Treffer in 78 Threads - aber okay, wird in Großwallstadt nur als Ortsangabe der Halle und nicht als (inoffizieller) Name der Halle verwendet.

    TVG-Andy schreibt:

    Zitat

    Ähm, ja, das ist wohl tatsächlich Deine "Privatsprache". Ich habe diesen Begriff vorher noch NIE gehört.

    Das ist ja wirklich amüsant/vermessen - von Westdeutschland aus will ich Euch erzählen, wie Eure Halle heißt/hieß :lol: Trotzdem: Ich meine mich aber dunkel , aber doch konkret, mich daran erinnern zu können, daß die Halle Elsenfeld (so ähnlich hieß sie) in Rudolf-Harbig-Halle umbenannt wurde (kann gut 15 Jahre oder länger her sein)

    Das in Zeitungsberichten der Name nicht mehr auftaucht, ist ja ohne große Bedeutung - demnach würde ja das Lemgoer 'Lüttfeld' auch nicht mehr existieren (und wird als Bezeichnung für die Lemgoer Hale selbstverständlich umgangssprachlich noch weiter verwendet)

    Also, ich bin mir (fast völlig) sicher, daß die großen Erfolge des TVGs 'im Elsenfeld' (bzw. in der Halle Elsenfeld) gefeiert wurden - und so wurde das zu jener Zeit auch von jedem bezeichnet

    Da bin ich mal auf weitere Beiträge von anderen Usern gespannt.

    hecksel: 'Großwallstädter Elsenfeld' war nicht die Bezeichnung für den Stadtteil, sondern für die Halle: "Wir schalten um in das G.E." (ZDF-Sportreportage früher am Sonntagnachmittag). Oder? Erinnert sich noch einer??

    @TVG-Andy: im 'Elsenfeld' (bzw. auch Halle im 'Elsenfeld' bzw. 'Großwallstädter Elsenfeld) ist doch eine stehende Redewendung/Bezeichnung im deutschen Handball und Bezeichnung für die (früher alleinige) Halle des TVGs (und der Heimstätte der großen Erfolge des TVGs vor allem in den 70er und 80 er Jahren).

    Überrascht mich jetzt, das Du das fragst (das ist doch nicht meine 'Privatsprache' - oder ?(. ) Wird die Halle nur außerhalb Großwallstadts so bezeichnet?

    Auf den Namen 'Rudolf-Harbig-Halle' wär ich jetzt erst mit Nachdenken drauf gekommen (ich glaub, die hieß auch gar nicht so furchtbar lange so: hieß die nicht früher zu den 'ganz großen Zeiten' auch offiziell "Halle im Elsenfeld"? - na gut, von dem austauschbaren 'Sparkassen-Arena' :nein: brauchen wir nicht zu reden. Das übernehm ich nicht, wenn ein viel schönerer Name zur Verfügung steht ;)).

    Bezze schreibt:

    Zitat

    TVG-Tickers

    Der TVG-Ticker ist übrigens großartig - ein heißer Tip für alle Spiele mit TVG-Beteiligung.

    Zum Spiel kann ich nicht mehr sagen, als da drinsteht: aber ein gutes Zeichen, daß Arne Niemeyer sich offensichtlich von dem Wechsel nicht beeindrucken läßt (10 Feldtore)

    Beim 21:20 kam Chrischa Hannawald - kann gut sein, das das wichtig war. Naja, das Elsenfeld war noch die die Lieblingshalle Dankerser Mannschaften.