Beiträge von Karl

    Hm, wenn man sich das genauer anguckt, dann kann man zu dem Eindruck kommen, daß die nur bestehende Liveticker 'plündern' (z.B. den sehr guten HSV-Liveticker).

    Das wäre dann aber nicht die feine Art!

    Jasmin schreibt:

    Zitat

    @ Mythbuster
    Willst du wirklich dn Namen des VfL Gummersbach mit dem von Kronau oder Hamburg vergleichen.

    Jau, der Mythbuster schlägt demnächst noch vor, daß die Zugehörigkeit zur HBL aus einem Schlüssel von Stadt- und Hallengröße ermittelt wird. Wer dann nicht absteigen will - der muß halt die Halle ausbauen :)

    Wöller: Da reicht schon der 'gesunde Menschenverstand' zu erahnen, daß die Belegung der gut ausgelasteten Kölnarena mit enormen Kosten verbunden ist, zumal das Eintrittspreisnivau bei VFL-Spielen im Vergleich zu anderen Kölnarenaveranstaltungen vergleichsweise niedrig ist (das war in der ersten Zeit auch schon auch ne Motivation in die Kölnarena zu gehen - billiger kommt man da kaum rein).

    Irgendwelchen (nicht nachprüfbaren) Verlautbarungen von VFL-Vertretern (insbesondere Krämer) schenke ich nach den letzten Erfahrungen eh keinen Glauben.

    Alli schreibt:

    Zitat

    wäre scince city ja rein für sich betrachtet, ja kein sponsoren oder produktname

    Das würde ich anders sehen, das ist bezahltes Namenssponsoring: und 'Science City' ein Produkt (aus Marketingsicht)

    Ist schon ziemlich dreist, wie da öffentliche Mittel ausgegeben werden - kann 'Jenakultur' (das als Eigenbetrieb ausgegliederte Kulturamt der Stadt Jena), dann ja bei seinen Kerrnaufgaben (z.B, VHS, Bibliotheken, Museen) dann durch höhere Nutzergebüren ja wieder 'refinanzieren' :nein: :


    Quelle: Jena Kompakt

    Aber was ist denn ein DOSB (zum IOC reichts ja nun doch nicht ;))-Vizepräsident (das ist ja nun echt ein, wenn auch ehrenvolles, 'Abstellgleis') gegenüber dem bestens vernetzten Chefsessel (auch parteipolitisch 'abgesichert') der großen Kölner Kreisparkasse und leitenden Funktionen in den Sparkassenverbänden auf Landes- und Bundesebene (+damit verbundenen Aufsichtsratspositionen etc.) ?

    @Wieland: ja, das ist das Problem des VFLs - Krämer ist seit Februar 06 Privatier . Er selbst will es wohl nicht wahr haben: aber der von dem VFL instrumentalisierte Einfluß und die Kontakte basierten auf Krämers beruflicher Position - und nicht auf der hohen Wertschätzung seiner Persönlichkeit.

    Nuja, ist ja nicht die einzige (Lokal-)größe, die nach dem Verlust seiner (Macht-)basis ein eher hilfloses Bild abgibt.

    Nuja, wenn ich das recht sehe, dann ist der sog. '2. Anzug' der 1. Viertelstunde' die Aufstellung mit:

    Andersson (Tor); Lundström, Jicha, Lund, Andersson, Kavtichcnik und Anic

    gewesen.

    So schaut es aus: die Dänen wollen die 'Möchtegern- Kolonialherren' ;) von der SG Flensburg-Handewitt offensichtlich gar nicht haben:

    Zitat

    Geplanter Dänemark-Auftritt der SG Flensburg-Handewitt vor dem Aus?

    Das angedachte Bundesligaspiel der SG Flensburg-Handwitt im angrenzenden Dänemark wird wohl nicht zustande kommen. "Wir haben beschlossen, als erste Mannschaft in Europa ein Punktspiel im Ausland auszutragen", hatte der neue Geschäftsführer Fynn Holpert Mitte August angekündigt. Nun aber scheint der Plan der SG am Veto der dänischen Handball-Liga zu scheitern.

    Wie das Internet-Portal sporten.tv2.dk berichtete, hat die Führung der dänischen Liga dem Ansinnen des Bundesligisten eine Absage erteilt. Während SG-Sportdirektor Anders Dahl-Nielsen im avisierten Spiel gegen den VfL Gummersbach mit entsprechendem Medieninteresse einen großen Mehrwert für die dänischen Klubs sah, konnten die Verantwortlichen in Dänemark einen größeren Nutzen für sich nicht erkennen. Ein reines Export-Spiel der Bundesliga in Dänemark würde nicht das Interesse an der dänischen Liga steigern, vermeldete sporten.tv2.dk.

    Quelle: Handball-world

    Lothar schreibt:

    Zitat

    GW Dankersen --> GWD Minden
    TuS Nettelstedt --> TuS N-Lübbecke

    Wo ist da der Unterschied?

    Der Unterschied ist, daß man bei GWD im Zuge der Namensänderung des Hauptvereins 1985 keinen Schlußstrich unter das 'Kapitel' GW Dankersen gezogen hat, sondern, daß sich außer dem Namen überhaupt nichts verändert hat.

    In Nettelstedt war es hingegen im Zuge eines 'tiefgreifenden 'Umstrukturierungsprozesses' (das ist doch jetzt sehr freundlich formuliert). Es sollte auch einen Umbruch symbolisieren (der Name TuS Nettelstedt war ja, wieder sehr freundlich formuliert, zu jener Zeit nicht sehr positiv besetzt)

    Fazit: durch die 'Verwandlung' in Lübbecke sollte auch ein 'Schlußstrich' unter das Kapitel 'TuS Nettelstedt' gezogen werden - bei GWD verbanden sich mit der Umbenennung vage Hoffnungen, bei völliger Wahrung der Kontinuität abgesehen vom Namen.

    Wieland schreibt:

    Zitat

    und ich vermute mal, dass Lektüre wie die Sport-Bild noch nie durch deine Finger gewandert ist.

    Nee, Sportbild macht doch nach meiner (zugegeben kursorischen) Wahrnehmung eine (im Rahmen des Genres) sehr gute Handballberichterstattung (Sven Beckedahl!).

    Wenn hier so mancher ;) auch über die KN ein wenig lästert, dann sollte man aber auch herausstellen, daß die Handballredakteure schon über große allgemeine Fachkompetenz verfügen - und das (auch internationale!) Handballgeschehen intensiv verfolgen. Der 'Tunnelblick' und die Fixierung auf den Verein im eigenen Verbreitungsgebiet ist da ja auch nicht ganz so stark vorhanden (über die famose THW-Homepage kriegt man ja einen guten Überblick über die KN) - das steht im krassen Gegensatz zu so mancher Lokalsportredaktion in den Heimatblättchenredaktionen der Handballbundesligisten.

    Nur halt, wenn sie über den THW schreiben - dann wirds häufig ein wenig 'drollig'.

    eben mal kurz Liveticker geschaut: zweir Seltsamkeitren auf Seiten von Lübbecke: HZ 15:12 für Nordhorn; Datukashvili mit 9/1 Tore! - Tomic hat es geschafft binnen 8.05 Minuten 3 Zeitstrafen zu bekommen (das ist doch eigentlich BL-Rekord verdächtig)

    Ich 'kopier' mal einen Bericht der Lippischen Landeszeitung aus dem TBV-Forum:

    Zitat

    Neuer Name lässt auf sich warten

    Obwohl die 78 anwesenden Mitglieder in einer Probeabstimmung mit überwältigender Mehrheit (73 Ja-Stimmen, 4 Enthaltungen, 1 Gegenstimme) ihre Sympathie für eine Umbenennnung in "TBV ProVital Lemgo" bekundeten, steht der rechtliche Vollzug des Vorhabens bis auf weiteres in den Sternen.

    Grund: Die Spielordnungen sowohl in der Handball-Bundesliga als auch im Bereich des DFB lassen die Aufnahme eines Sponsors in den Vereinsnamen aktuell nicht zu.
    Um 20.39 Uhr schenkte Volker Zerbe, Geschäftsführer der TBV- Bundesligahandballer, den Mitgliedern reinen Wein ein. "Wir können heute nur unsere Absicht erörtern, denn juristisch gibt es noch viel zu klären. schließlich streben wir eine einvernehmliche Richtung an."
    So wurden die beim Einlass überreichten gelben und blauen Pappkärtchen später nur zur Probe in die Höhe gehoben.


    LZ via TBV-Forum

    Nur eine Gegenstimme (bei allerdings nicht geheimer Abstimmung) finde ich schon recht erstaunlich.

    Der TBV strebt jetzt also eine 'lex Lemgo' an (mit welcher Berechtigung/Argumentation ?() - spannend ist, was passiert, wenn er sie nicht bekommt.

    @jochenj:Na, ich weiß nicht, um so etwas (Umbenennung städtischen Eigentums) gibt es doch eine kommunalpolitische Diskussion, wo auch ein öffentlicher 'Begründungszwang' entsteht.

    Edit: Alphadex schreibt:

    Zitat

    Vermutlich hat der neue Vipraum der auf dem Parkdeck nebenan gebaut wird auch etwas mit dem Deal zu tun, das nur am Rande.

    Ah so, das wäre dann ein ähnlicher Deal, wie ihn Gauselmann mit dem Kreis Minden-Lübbecke plant. Errichtung eines VIP-Zentrums (vollständig auf seine eigenen Kosten), dafür Umbennung der Kreisporthalle in 'Merkur-Arena' (die Halle verbleibt im Eigentum des Kreises, der sie auch weiterhin betreibt)

    Das ist aber m.W. noch nicht reif für eine Entscheidung im Kreistag.

    Tja, Hallenumbauten sind im wesentlichen VIP-Raum(erweiterungs)bauten (passt ja gut zum Threadtitel)

    Huhn schreibt:

    Zitat

    auch der tus nettelstedt hat sich ja irgendwann, in nicht allzu ferner vergangenheit, ein heute geradezu unauffälliges "n"" im vereinsnamen "angelacht"

    Jaja, manchmal kann sowas auch ganz einfache Gründe haben. Das 'N' im Namen blieb erhalten, weil es einen TuS Lübbecke bereits gab und gibt. So blieb nach der Insolvenz (und dem damit verbundenen Einschnitt, der auch namensmäßig deutlich werden sollte) und der 'Übernahme' durch Gauselmann doch noch 'notgedrungen' ein namensmäßiger Bezug zu Nettelstedt erhalten (das 'N'). Ich denk mal, dem Gros der Anhängerschaft wird das sehr recht gewesen sein.

    Okay, war etwas überzogen formuliert (für den hier eingestellten Artikel aber weniger!): es fällt mir aber immer wieder auf, daß häufig von dem Autor in Klischees geschrieben wird (bzw. die Sebstbezüglichkeit/Selbstreferentialität der Massenmedien auch sehr stark die FAZ erreicht hat). Das es da Unterschiede zu den Texten einer Marketingagentur gibt, das ist klar.

    Aber: hat Heike eigentlich selbst überhaupt mit Karabatic gesprochen? Dem Artikel vermag ich das nicht entnehmen - die Zitate (und auch einige Formulierungen bzw. 'charakterisierende Beschreibungen' von Karabatic) kommen mir seltsam bekannt vor (und das sind welche im Paarmann-Tenor - wie auch der ganze Artikel). Paarmann wird auf höherer sprachlicher Ebene 'reproduziert' (der Heike-Artikel ist auch ironiefrei - so ist zumindest meine Lesart)

    Zu Rainer Seele folgender hier eingestellter Artikel (Wieland 2.9.06) :
    Link
    Da wird in einem (gut geschriebenem) Artikel über den Niedergang der SGL behauptet, daß Bogdan Wenta einst für Leutershausen spielte (es war sein Bruder) Sowas sind ja keine Flüchtigkeitsfehler, sonder verraten mangelhafte fachliche Souveränität.

    Wenn man sich die Sportberichterstatung z.b. auch kleinerer Schweizer Zeitungen (z.B. Basler Zeitung) - dann merkt man halt deutliche Unterschiede zum allgemein dürftigen Nuveau des deutschen Sportjournalismus (zu guten Teilen kommt das aufgrund der allgemein größeren Fachkompetenz der Schweizer Sportjournalisten - und der stärkeren Fixierung auf 'sportfachliche' Aspekte).

    Eggers sehe ich auch als einzigen 'echten' Handballjournalisten der in überregionalen Zeitungen (bzw. in größeren und nationalweit verbreiteten/beachteten Regionalzeitungen) publiziert (das Problem besteht allerdings auch, daß die Sportredaktionen natürlich gewisse Erwartungshaltungen gegenüber den Journalisten haben, die diese erfüllen müssen - und wenn der Karabatic-Artikel der Erwartungshaltung des FAS entspricht - nuja :( ).