Hm, wenn man sich das genauer anguckt, dann kann man zu dem Eindruck kommen, daß die nur bestehende Liveticker 'plündern' (z.B. den sehr guten HSV-Liveticker).
Das wäre dann aber nicht die feine Art!
Hm, wenn man sich das genauer anguckt, dann kann man zu dem Eindruck kommen, daß die nur bestehende Liveticker 'plündern' (z.B. den sehr guten HSV-Liveticker).
Das wäre dann aber nicht die feine Art!
Jasmin schreibt:
Zitat@ Mythbuster
Willst du wirklich dn Namen des VfL Gummersbach mit dem von Kronau oder Hamburg vergleichen.
Jau, der Mythbuster schlägt demnächst noch vor, daß die Zugehörigkeit zur HBL aus einem Schlüssel von Stadt- und Hallengröße ermittelt wird. Wer dann nicht absteigen will - der muß halt die Halle ausbauen ![]()
Wöller: Da reicht schon der 'gesunde Menschenverstand' zu erahnen, daß die Belegung der gut ausgelasteten Kölnarena mit enormen Kosten verbunden ist, zumal das Eintrittspreisnivau bei VFL-Spielen im Vergleich zu anderen Kölnarenaveranstaltungen vergleichsweise niedrig ist (das war in der ersten Zeit auch schon auch ne Motivation in die Kölnarena zu gehen - billiger kommt man da kaum rein).
Irgendwelchen (nicht nachprüfbaren) Verlautbarungen von VFL-Vertretern (insbesondere Krämer) schenke ich nach den letzten Erfahrungen eh keinen Glauben.
Alli schreibt:
Zitatwäre scince city ja rein für sich betrachtet, ja kein sponsoren oder produktname
Das würde ich anders sehen, das ist bezahltes Namenssponsoring: und 'Science City' ein Produkt (aus Marketingsicht)
Ist schon ziemlich dreist, wie da öffentliche Mittel ausgegeben werden - kann 'Jenakultur' (das als Eigenbetrieb ausgegliederte Kulturamt der Stadt Jena), dann ja bei seinen Kerrnaufgaben (z.B, VHS, Bibliotheken, Museen) dann durch höhere Nutzergebüren ja wieder 'refinanzieren'
:
ZitatAlles anzeigenWissenschaftsstadt Jena neuer Namenssponsor der Basketballer
von Sigrun Krause ( 5. September 2007)
Mit „Science City Jena“ ist die erste Liga für die kommende Saison gesichert!Das Interesse der Medien an der eilig anberaumten Pressekonferenz beim Jenaer Oberbürgermeister am Mittwochnachmittag war gewaltig; das Büro brechend voll: Alle wollten die ersehnte Nachricht vernehmen, dass der Sprung der Jenaer Basketballer in die 1. Bundesliga auch finanziell nun abgesichert sei. Schon im Mai haben die Sportler den Aufstieg in die höchste Spielliga sportlich geschafft. Die Lizenz wurde an Auflagen (Hallenbau und Mindestetat von 1,2 Mio. Euro) geknüpft. Eine Verlängerung von der Liga bis zum 13. September genehmigt, um einen Hauptsponsor – Name und Trikot – zu finden.
Nach vielen Bemühungen von Seiten des Managements der Baskets Jena heute nun die erlösende Nachricht: „Ja, ein Namenssponsor ist gefunden!“ Und der präsentierte sich auch in Person des Oberbürgermeisters Dr. Schröter und der Werkleiterin der JenaKultur Dr. Franz. „Was wir heute zu verkünden haben, gab es so in Deutschland noch nie“, so der OB. Und weiter: „Mit dem Erringen des Titels Stadt der Wissenschaften 2008 kann Jena auch finanzielle Mittel für ein umfangreiches Marketing/Sponsoring nutzen. Bis jetzt stehen uns 410.000 Euro zur Verfügung. Daraus wird ein Teilbetrag in das Namenssponsoring der Basketballer fließen.“
Dr. Magret Franz, OB Dr. Albrecht Schröter und Steffen Hausdörfer, Manager der Baskets Jena bei der Namenspräsentation
Die Baskets dürfen sich ab sofort „Science City Jena“ nennen und werden so bei ihren bundesweiten Spielen den Wissenschaftsstandort Jena auf sportliche Art „vermarkten“. Für Frau Dr. Franz und JenaKultur geht damit „… ein kleiner Traum in Erfüllung. Es war ein Ziel von JenaKultur, den Titel Stadt der Wissenschaft aus der Region hinauszutragen und das Maximale aus dem Titelgewinn zu machen. Gerade die Zielgruppe der jungen Leute, die in Jena ein gutes Umfeld für Studium, Lehre, Forschung und Leben finden, wird mit dem Basketballsport angesprochen.“
Mit dem Sponsoring für „Science City Jena“ haben man ein neues Format in der Vermarktung des Titels Stadt der Wissenschaften gefunden. Dabei habe man aber auch die betriebswirtschaftlichen Aspekte nicht aus den Augen verloren, betont Frau Dr. Franz. Letztendlich sei die Entscheidung mit den Basketballern bundesweit Werbung für die Wissenschaftsstandort Jena zu machen, eine sehr kostengünstige und dazu noch einzigartige.
Deutlich konnte man auch die Last von den Schultern des Managers der Jenaer Basketballer, Steffen Hausdörfer, fallen hören. „Wir sind riesig stolz über das Erreichte. Neben dem sportlichen Aufstieg in die 1. BBL ist nun ein weiterer Traum in Erfüllung gegangen: Die Stadt Jena steht hinter uns. Das zeigt der jetzt vollzogene Schulterschluss zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Sport. Anfang nächster Woche werden wir noch den Trikotsponsor präsentieren. Dann haben wir alle Auflagen für die 1. BBL erfüllt.“
Und zu diesem Termin werden sich sicherlich auch wieder die Medienvertreter um die Baskets-Verantwortlichen drängen. Schließlich sind die Jenaer die einzigen Vertreter aus den neuen Bundesländern in der 1. Liga! Und nun auch mit einer ganzen Science City Jena „im Rücken“ auf dem Parkett.
Quelle: Jena Kompakt
Nuja, - wenn GWD mal wieder die Kieler schlagen sollte (wie zuletzt im Januar 06) - wird der Tonfall der KN dann halt gönnerhaft
Aber was ist denn ein DOSB (zum IOC reichts ja nun doch nicht ;))-Vizepräsident (das ist ja nun echt ein, wenn auch ehrenvolles, 'Abstellgleis') gegenüber dem bestens vernetzten Chefsessel (auch parteipolitisch 'abgesichert') der großen Kölner Kreisparkasse und leitenden Funktionen in den Sparkassenverbänden auf Landes- und Bundesebene (+damit verbundenen Aufsichtsratspositionen etc.) ?
@Wieland: ja, das ist das Problem des VFLs - Krämer ist seit Februar 06 Privatier . Er selbst will es wohl nicht wahr haben: aber der von dem VFL instrumentalisierte Einfluß und die Kontakte basierten auf Krämers beruflicher Position - und nicht auf der hohen Wertschätzung seiner Persönlichkeit.
Nuja, ist ja nicht die einzige (Lokal-)größe, die nach dem Verlust seiner (Macht-)basis ein eher hilfloses Bild abgibt.
Nuja, wenn ich das recht sehe, dann ist der sog. '2. Anzug' der 1. Viertelstunde' die Aufstellung mit:
Andersson (Tor); Lundström, Jicha, Lund, Andersson, Kavtichcnik und Anic
gewesen.
So schaut es aus: die Dänen wollen die 'Möchtegern- Kolonialherren'
von der SG Flensburg-Handewitt offensichtlich gar nicht haben:
ZitatGeplanter Dänemark-Auftritt der SG Flensburg-Handewitt vor dem Aus?
Das angedachte Bundesligaspiel der SG Flensburg-Handwitt im angrenzenden Dänemark wird wohl nicht zustande kommen. "Wir haben beschlossen, als erste Mannschaft in Europa ein Punktspiel im Ausland auszutragen", hatte der neue Geschäftsführer Fynn Holpert Mitte August angekündigt. Nun aber scheint der Plan der SG am Veto der dänischen Handball-Liga zu scheitern.
Wie das Internet-Portal sporten.tv2.dk berichtete, hat die Führung der dänischen Liga dem Ansinnen des Bundesligisten eine Absage erteilt. Während SG-Sportdirektor Anders Dahl-Nielsen im avisierten Spiel gegen den VfL Gummersbach mit entsprechendem Medieninteresse einen großen Mehrwert für die dänischen Klubs sah, konnten die Verantwortlichen in Dänemark einen größeren Nutzen für sich nicht erkennen. Ein reines Export-Spiel der Bundesliga in Dänemark würde nicht das Interesse an der dänischen Liga steigern, vermeldete sporten.tv2.dk.
Quelle: Handball-world
Lothar schreibt:
ZitatGW Dankersen --> GWD Minden
TuS Nettelstedt --> TuS N-LübbeckeWo ist da der Unterschied?
Der Unterschied ist, daß man bei GWD im Zuge der Namensänderung des Hauptvereins 1985 keinen Schlußstrich unter das 'Kapitel' GW Dankersen gezogen hat, sondern, daß sich außer dem Namen überhaupt nichts verändert hat.
In Nettelstedt war es hingegen im Zuge eines 'tiefgreifenden 'Umstrukturierungsprozesses' (das ist doch jetzt sehr freundlich formuliert). Es sollte auch einen Umbruch symbolisieren (der Name TuS Nettelstedt war ja, wieder sehr freundlich formuliert, zu jener Zeit nicht sehr positiv besetzt)
Fazit: durch die 'Verwandlung' in Lübbecke sollte auch ein 'Schlußstrich' unter das Kapitel 'TuS Nettelstedt' gezogen werden - bei GWD verbanden sich mit der Umbenennung vage Hoffnungen, bei völliger Wahrung der Kontinuität abgesehen vom Namen.
Wieland schreibt:
Zitatund ich vermute mal, dass Lektüre wie die Sport-Bild noch nie durch deine Finger gewandert ist.
Nee, Sportbild macht doch nach meiner (zugegeben kursorischen) Wahrnehmung eine (im Rahmen des Genres) sehr gute Handballberichterstattung (Sven Beckedahl!).
Wenn hier so mancher
auch über die KN ein wenig lästert, dann sollte man aber auch herausstellen, daß die Handballredakteure schon über große allgemeine Fachkompetenz verfügen - und das (auch internationale!) Handballgeschehen intensiv verfolgen. Der 'Tunnelblick' und die Fixierung auf den Verein im eigenen Verbreitungsgebiet ist da ja auch nicht ganz so stark vorhanden (über die famose THW-Homepage kriegt man ja einen guten Überblick über die KN) - das steht im krassen Gegensatz zu so mancher Lokalsportredaktion in den Heimatblättchenredaktionen der Handballbundesligisten.
Nur halt, wenn sie über den THW schreiben - dann wirds häufig ein wenig 'drollig'.
eben mal kurz Liveticker geschaut: zweir Seltsamkeitren auf Seiten von Lübbecke: HZ 15:12 für Nordhorn; Datukashvili mit 9/1 Tore! - Tomic hat es geschafft binnen 8.05 Minuten 3 Zeitstrafen zu bekommen (das ist doch eigentlich BL-Rekord verdächtig)
Hm, als Mitglied hätte ich mich da reichlich verar... gefühlt.
(es wurde extra eine 'außerordentliche Mitgliederversammlung' einberufen, in der lt. Tagesordnung endgültig über die Namensänderung abgestimmt werden sollte)
Ich 'kopier' mal einen Bericht der Lippischen Landeszeitung aus dem TBV-Forum:
ZitatNeuer Name lässt auf sich warten
Obwohl die 78 anwesenden Mitglieder in einer Probeabstimmung mit überwältigender Mehrheit (73 Ja-Stimmen, 4 Enthaltungen, 1 Gegenstimme) ihre Sympathie für eine Umbenennnung in "TBV ProVital Lemgo" bekundeten, steht der rechtliche Vollzug des Vorhabens bis auf weiteres in den Sternen.
Grund: Die Spielordnungen sowohl in der Handball-Bundesliga als auch im Bereich des DFB lassen die Aufnahme eines Sponsors in den Vereinsnamen aktuell nicht zu.
Um 20.39 Uhr schenkte Volker Zerbe, Geschäftsführer der TBV- Bundesligahandballer, den Mitgliedern reinen Wein ein. "Wir können heute nur unsere Absicht erörtern, denn juristisch gibt es noch viel zu klären. schließlich streben wir eine einvernehmliche Richtung an."
So wurden die beim Einlass überreichten gelben und blauen Pappkärtchen später nur zur Probe in die Höhe gehoben.
Nur eine Gegenstimme (bei allerdings nicht geheimer Abstimmung) finde ich schon recht erstaunlich.
Der TBV strebt jetzt also eine 'lex Lemgo' an (mit welcher Berechtigung/Argumentation ?() - spannend ist, was passiert, wenn er sie nicht bekommt.
Teddy: Wo gibt es denn sowas? Habe ich noch nie gehört, daß eine Halle je nach Veranstalter/Veranstaltung unterschiedliche Namen annimmt. (wäre auch sehr verwirrend)
@jochenj:Na, ich weiß nicht, um so etwas (Umbenennung städtischen Eigentums) gibt es doch eine kommunalpolitische Diskussion, wo auch ein öffentlicher 'Begründungszwang' entsteht.
Edit: Alphadex schreibt:
ZitatVermutlich hat der neue Vipraum der auf dem Parkdeck nebenan gebaut wird auch etwas mit dem Deal zu tun, das nur am Rande.
Ah so, das wäre dann ein ähnlicher Deal, wie ihn Gauselmann mit dem Kreis Minden-Lübbecke plant. Errichtung eines VIP-Zentrums (vollständig auf seine eigenen Kosten), dafür Umbennung der Kreisporthalle in 'Merkur-Arena' (die Halle verbleibt im Eigentum des Kreises, der sie auch weiterhin betreibt)
Das ist aber m.W. noch nicht reif für eine Entscheidung im Kreistag.
Tja, Hallenumbauten sind im wesentlichen VIP-Raum(erweiterungs)bauten (passt ja gut zum Threadtitel)
ZitatSolche Vertragsdetails werden leider ganz, ganz selten weitergegeben.
Nuja, das müßte doch bei dieser Konstellation doch eigentlich durch den Rat der Stadt Aschaffenburg gehen, also einen Ratsbeschluß geben.
jochenj: Die Unterfrankenhalle scheint zumindest eine 'echte' städtische Halle zu sein (ohne Ausgliederung), als Kontaktadresse der Mehrzweckhalle wird das Schulverwaltungs-und Sportamt der Stadt Aschaffenburg angegeben, siehe: hier
Vielleicht kann uns da aber einer der TVG-Boarder mit weiteren Informationen (oder einem Artikel) weiterhelfen?
Huhn schreibt:
Zitatauch der tus nettelstedt hat sich ja irgendwann, in nicht allzu ferner vergangenheit, ein heute geradezu unauffälliges "n"" im vereinsnamen "angelacht"
Jaja, manchmal kann sowas auch ganz einfache Gründe haben. Das 'N' im Namen blieb erhalten, weil es einen TuS Lübbecke bereits gab und gibt. So blieb nach der Insolvenz (und dem damit verbundenen Einschnitt, der auch namensmäßig deutlich werden sollte) und der 'Übernahme' durch Gauselmann doch noch 'notgedrungen' ein namensmäßiger Bezug zu Nettelstedt erhalten (das 'N'). Ich denk mal, dem Gros der Anhängerschaft wird das sehr recht gewesen sein.
Okay, war etwas überzogen formuliert (für den hier eingestellten Artikel aber weniger!): es fällt mir aber immer wieder auf, daß häufig von dem Autor in Klischees geschrieben wird (bzw. die Sebstbezüglichkeit/Selbstreferentialität der Massenmedien auch sehr stark die FAZ erreicht hat). Das es da Unterschiede zu den Texten einer Marketingagentur gibt, das ist klar.
Aber: hat Heike eigentlich selbst überhaupt mit Karabatic gesprochen? Dem Artikel vermag ich das nicht entnehmen - die Zitate (und auch einige Formulierungen bzw. 'charakterisierende Beschreibungen' von Karabatic) kommen mir seltsam bekannt vor (und das sind welche im Paarmann-Tenor - wie auch der ganze Artikel). Paarmann wird auf höherer sprachlicher Ebene 'reproduziert' (der Heike-Artikel ist auch ironiefrei - so ist zumindest meine Lesart)
Zu Rainer Seele folgender hier eingestellter Artikel (Wieland 2.9.06) :
Link
Da wird in einem (gut geschriebenem) Artikel über den Niedergang der SGL behauptet, daß Bogdan Wenta einst für Leutershausen spielte (es war sein Bruder) Sowas sind ja keine Flüchtigkeitsfehler, sonder verraten mangelhafte fachliche Souveränität.
Wenn man sich die Sportberichterstatung z.b. auch kleinerer Schweizer Zeitungen (z.B. Basler Zeitung) - dann merkt man halt deutliche Unterschiede zum allgemein dürftigen Nuveau des deutschen Sportjournalismus (zu guten Teilen kommt das aufgrund der allgemein größeren Fachkompetenz der Schweizer Sportjournalisten - und der stärkeren Fixierung auf 'sportfachliche' Aspekte).
Eggers sehe ich auch als einzigen 'echten' Handballjournalisten der in überregionalen Zeitungen (bzw. in größeren und nationalweit verbreiteten/beachteten Regionalzeitungen) publiziert (das Problem besteht allerdings auch, daß die Sportredaktionen natürlich gewisse Erwartungshaltungen gegenüber den Journalisten haben, die diese erfüllen müssen - und wenn der Karabatic-Artikel der Erwartungshaltung des FAS entspricht - nuja
).