Tja, mit Frank Heike ist seit einigen Jahren die Handballberichterstattung der FAZ eh ziemlich 'auf den Hund gekommen'.
Schöne und fachkundige Artikel hat früher Roland Zorn geschrieben.
Tja, mit Frank Heike ist seit einigen Jahren die Handballberichterstattung der FAZ eh ziemlich 'auf den Hund gekommen'.
Schöne und fachkundige Artikel hat früher Roland Zorn geschrieben.
Mythbuster: Der Verein heißt TSV GWD Minden - und alle Mannschaften werden unter diesem Namen gemeldet.
Soso, Frank Heike (der war übrigens der Verfasser) schreibt jetzt auch schon im 'KN-Jargon' ![]()
Meteo schreibt:
ZitatDushebajew ging für Minden und Nettelstedt auf Torejagd. Vom letzteren erholt sich GWD doch immer noch Augenzwinkern
Das stimmt für GWD nicht - Talant kam nach der Spielbetriebsgesellschaftsgründung
Ps. Richardson hat in Großwallstadt gespielt - und nicht in Wallau.
Danke für die Mühe, Hereticus!
Hier noch eine Illustration (tut mir leid, daß es jetzt wieder die RNL betrifft), die in die Argumentation Deines Artikels paßt. Der Spieler Groetzki hat letztes Jahr für Pforzheim/Eutingen gespielt - und stand nicht im endgültigen Kader der Junioren-WM (Ps. neulich wurde er von seiner Managerin/PR-Frau 'interviewt' - Handball-World hat das 'Interview' übernommen)
ZitatAlles anzeigenRhein-Neckar-Löwe Patrik Groetzki setzt auf Global MMK
Sport
Pressemitteilung von: Global MMK
PR Agentur: Global MMK GmbH
(openPR) - Junioren-Handball-Nationalspieler Patrick Groetzki wird in Zukunft professionell durch Global MMK rundum betreutPforzheim/Schriesheim - Der bald 18-jährige Neuzugang des Handball Bundesligisten Rhein-Neckar-Löwen (SG Kronau-Östringen), Patrick Groetzki, einigte sich in der vergangenen Woche mit dem Schriesheimer Unternehmen Global MMK darauf, zukünftig gemeinsame Wege im Bereich des Gesamtmanagements zu gehen.
„Ich möchte von Anfang an versuchen, meine gesamte Konzentration auf den Sport zu lenken. Mit Global MMK habe ich Vertrauenspersonen gefunden, die mich in allen anderen wichtigen Bereichen professionell unterstützen werden“, freut sich der Junioren-Nationalspieler auf die Zusammenarbeit. „Die Region kann sich auf ein neues Gesicht freuen. Er hat großes Potential, vor allem junge Menschen für den Handball zu begeistern und in die Hallen zu locken“, sagt Marc Rapparlie, Geschäftsführer von Global MMK, der in Groetzki einen Glücksgriff für die Agentur und für die Metropolregion Rhein-Neckar sieht.
Zunächst soll der Gymnasiast, der noch hofft bei der kommenden Junioren-Weltmeisterschaft im August in Mazedonien mit zur Mannschaft zu gehören, behutsam aufgebaut werden. „Dabei bleibt abzuwarten, welche Entwicklung Patrick nimmt, denn momentan steht für ihn nicht nur der Handball auf dem Programm“, so Marc Rapparlié. Zuerst gilt es, erfolgreich das Abitur in Karlsruhe zu absolvieren. Dass Global MMK Sportler behutsam aufbauen kann, wird bereits in der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Handball-Weltmeister Dominik Klein bewiesen.
Pressekontakt:
Global MMK GmbH
Annika Breutmann
Telefon: +49 (0) 6203 955 083-1
Fax: +49 (0) 6203 955 083-9
lothar: Deine Darstellung verkürzt meinbe Erinnerung der Sachverhalte/Diskussionen. Das 'Problem' und der 'Bremser' war die olympische Bewegung. Die Diskussion um Trikotwerbung war einige Jahre vor Klempel (hier gingen die Widerstände von den Fernehanstalten und dem NOC aus). Überhaupt hatte der Fall 'Klempel' keine ganz so große Bedeutung, da monetäre Anreize für (v.a. ausländische) Spitzenspieler schon außerhalb jeder Diskussion standen (man mußte sich allerdings an die bestimmte 'Regeln' halten, diese 'auszuzahlen') - mit dem Zusammenbruch des Ostblocks (als - etwas scheinheilige-) Bewahrer des IOC-Reglements, sind dann die Beschränkungen zusammengefallen.
Aber: in den 80ern gab es eine große Diskussion: Handball nur noch in Großstädten: Schwabing, Milbertshofen, den Füchsen usw. wurde eine große Zukunft prophezeit - der Handball in den Mittelstädten 'todgeschrieben'.
Und, wer waren die 'Aufsteiger' der 90er Jahre: Vereine aus Lemgo und Flensburg.
Hm, mich verwundert, daß hier noch niemand angedeutet hat, daß Kretschmars harsche Reaktion gegenüber den RNL auch durchaus eine (verständliche) private Komponente haben könnte (Stichwort: Harder/von Almsieck)
Jau - und so kommt die "nette Idee" (Arcosh) bei den Zuschauern an:
Zitat Olaf:
ZitatDa trugen jedenfalls einige Spieler die Strümpfe bis zum Knie hochgezogen und irgendein schwarzer Schriftzug war zu erkennen.
Wart mal ab - nehme mal ganz stark an, daß die Socken bald auch erwerbbar sind.
Von dem Erlös finanzieren dann die RNL ihre beiden neuen Polen vom SCM ![]()
Für diese Idee der RNL gibt es von mir nur einen Smiley: ![]()
Tja, soll jetzt wohl auch der 'Merchandisingverkauf' für Socken etabliert werden.
Also: ein exellentes Beispiel für den Threadtitel!
Ein offenes Interview mit dem GWD-Manager und Vorsitzenden Horst Bredemeier führte das Mindener Tageblatt (es enthält auch z.B. Details zum Toyota-Vertrag).
Ich glaub, das ist auch ganz interessant für diejenigen zu lesen, die nicht speziell an GWD interessiert sind. Deutlich wird auch, daß die massenmediale Rede von einem 'Handball-Boom' hinsichtlich der HBL-Mitglieder einer Differenzierung bedarf.
ZitatAlles anzeigen"Diese Region gibt viel Geld für Handball aus"
GWD-Manager Horst Bredemeier begrüßt die neuen Fernsehzeiten, kämpft aber mit einem drohenden Zuschauerschwund
Minden (mt). Handball-Bundesligist GWD Minden wartet in seinem ersten Saisonspiel am Samstag gegen den VfL Gummersbach mit einigen Neuerungen auf. Die Partie wird wegen einer Fernsehaufzeichnung bereits um 15.00 Uhr angepfiffen. MT-Sportredakteur Jürgen Knicker und MT-Mitarbeiter Michael Lorenz führten zum Stand der Dinge folgendes Interview mit dem Vorsitzenden und Manager von GWD Minden, Horst Bredemeier.
Die Handball-Bundesliga hat in der letzten Woche den Weltkonzern Toyota als neuen Namenssponsor präsentiert. Zwei Millionen Euro sollen die Japaner pro Jahr an die Liga und damit an die Vereine zahlen. Ist damit nun ein neuer Spieler für GWD drin?
Für den Verein selbst bleibt nicht viel übrig. Im ersten Vertragsjahr erhält GWD statt 50 000 Euro an Fernsehgeldern nun 75 000 Euro. Davon ist kein neuer Spieler zu finanzieren. Wäre der Toyota-Vertrag nicht abgeschlossen worden, dann hätte es übrigens nur 20 000 Euro aus dem TV-Vertrag gegeben. Die 30 000 Euro zusätzlich waren im Vorjahr schon auf den neuen Titelsponsor angerechnet. Die Summe steigert sich jedoch von Jahr zu Jahr und wird im dritten Jahr die 100 000-Euro-Grenze erreichen.Gibt es von den Japanern noch eine Dreingabe?
Jeder Bundesligaverein erhält neben dem Geld noch ein Fahrzeug von Toyota gestellt.
Wird GWD Minden durch die verhängten Lizenzierungs-Auflagen stark geknebelt?
Wir müssen den wirtschaftlichen Verlust, den wir in der Saison 2006/2007 gemacht haben, bis zum 30. Oktober ausgleichen. Dies sind 200 000 Euro. Unsere Gesellschafter und Sponsoren sind darüber unterrichtet. Finanziellen Spielraum haben wir also nicht. Diese jährliche Unterdeckung müssen wir auf lange Sicht wegbekommen. Das muss unser Ziel sein. Ein Etat von 2,2 Millionen ist ein Muss, um die Klasse zu erhalten.
Wie kann solch eine Summe entstehen?
Als wir von Hannover nach Minden zurückgegangen sind, hat uns die eine Million gefehlt, die Hannover gebracht hatte. Wir haben in Minden auch nicht die Zuschauer-Einnahmen, die wir in Hannover hatten. Statt 500 000 Euro kalkulieren wir in Minden nur mit 400 000 Euro an Zuschauergeldern. Davon haben wir real 377 000 Euro erreicht. Das heißt, wir sind auch da um 23 000 Euro unter den Möglichkeiten geblieben. heißt, wir hatten in diesem Bereich allein fast 125 000 Euro weniger als in Hannover.
Wie sind diese Negativposten denn ausgeglichen worden?
Die Mindener Sponsoren haben ihr Engagement von einer Millionen auf fast 1,6 Millionen Euro erhöht. Nur deshalb können wir überhaupt wieder in Minden spielen. Die Einsicht der Geldgeber, dass Minden/Hannover nicht geht, hat sie zu einer Erhöhung ihrer Gelder um 60 Prozent veranlasst. Das ist eine fantastische Zahl. Aber es ist immer noch nicht genug, um einen Haushalt von 2,1 Millionen Euro zu decken.
Welche Kosten tun denn besonders weh?
Allein die Kosten für das Lizenzierungsverfahren sind ein beachtlicher Faktor. Zudem müssen wir fast zu jedem Spiel den TV-Hallenboden verlegen. Weitere Kostensteigerungen hat es bei den Schiedsrichtern und bei den Beiträgen zur Handball-Bundesliga gegeben. Die gesamte Professionalisierung hat die Kosten nach oben getrieben, auch unser Aufwand für die medizinische Betreuung der Spieler inklusive aller präventiver Maßnahmen . Bei den Personalkosten schmerzt die 30-prozentige Erhöhung der Beiträge für die Berufsgenossenschaft. In den nächsten beiden Jahren sind hier jeweils weitere Steigungen angekündigt, sodass wir innerhalb von drei Jahren um 50 Prozent angehobene BG-Beiträge zu bewältigen haben.
Konnte man denn nicht wenigsten bei den Spielergehältern sparen. Zwei Stars wurden abgegeben, nur ein neuer wurde geholt?
Bei den jüngst verlängerten Verträgen mussten wir überall draufzahlen. Kein Spieler oder Trainer verlängert zu gleichen Bedingungen. Deshalb sind wir trotz der Tatsache, dass wir einen Spieler weniger als im Vorjahr haben, fast schon wieder am Volumen des Personaletats des letzten Jahres angekommen.
Gibt es denn einen Hoffnungsschimmer für den Mindener Fan, sein Team nicht so gefährdet wie im Vorjahr zu sehen?Wir haben keinen Vorteil gegenüber den anderen. Schade, dass es keine Perspektive in Richtung Mittelfeld gibt. Aber die dort angesiedelten Klubs haben Etats von 3,0 bis 4,0 Millionen Euro. Vereine wie Balingen, Wilhelmshaven, Wetzlar oder wir liegen um 1,8 bis 2,2 Millionen, also deutlich dahinter. Daraus ergibt sich faktisch dann eine Geldtabelle.
Den größten Sprung haben hier die Rhein-Neckar Löwen gemacht, die von Karlsruhe bis Mannheim ein ganze Region abdecken und ihren Etat von 3,6 auf 5,7 Millionen gesteigert haben. Wenn die drei ostwestfälischen Klubs als HSG Ostwestfalen auflaufen würden, hätten wir mit neun Millionen Euro den größten Etat der Handball-Bundesliga. Dies zeigt: Diese Region gibt richtig viel Geld für Handball aus. Der Handballkreis Minden-Lübbecke bringt zusammen 4,5 Millionen auf. Das ist dann die Summe, die der TBV Lemgo hat. Damit sind ganz natürliche Grenzen erreicht.
In anderen Regionen ist es nicht vorstellbar, dass zwei Bundesligisten auf solch engem Raum existieren können. Das ist so, aber die Rivalität zwischen Minden und Lübbecke muss bleiben. Eine Fusion würde auch nicht im Verhältnis 1 plus 1 gleich 2 zu machen sein. Wir wären dann vielleicht bei 3,3 Millionen und wären verglichen mit Kiel, Flensburg, Hamburg oder Kronau dann immer noch im Mittelfeld. Es gibt keine ernsthaften Überlegungen in Richtung einer Fusion. Das ist nicht machbar.
Wie sieht es denn bei den leidigen Altlasten aus?
Vor einst 1,7 Millionen Euro Schulden sind 370 000 übrig geblieben. Langsam erscheint Licht am Ende des Tunnels.
Die Stimmung in der Kampa-Halle ist meist gut, aber mit den Zuschauerzahlen ist der Klub nicht zufrieden?
Wir müssen einfach die kalkulierten 400 000 Euro aus Zuschauereinnahmen erreichen. Wir haben 1200 Dauerkarten verkauft, im Schnitt aber nur 2200 zahlende Zuschauer. Hätten wir einen Schnitt von 3000, dann wäre das ein positives Zeichen für die Sponsoren, einen zusätzlichen Spieler zu verpflichten. Nicht nur die Sponsoren sind hier in der Pflicht, auch die Zuschauer. Alle müssen zusammen harmonieren.
Trainer und Fans wünschen sich einen neuen Rückraumspieler. Geht der Manager dafür bald betteln?
Die Sponsoren treffen sich regelmäßig. Aber aufgrund des nicht ausgeglichenen Etats sehen sie überhaupt keine Möglichkeit dafür. Der kaufmännische Aspekt und die Auflagen der Liga lassen das nicht zu. Dieses Risiko können wir nicht eingehen.
Die Weltmeisterschaft hat den Handball nach vorn gebracht. Die neuen Fernseh-Sendungen sollen dies auch tun. Doch wird sich der Fan mit den frühen Zeiten am Samstag anfreunden?
Wir wollen den Handball als Sportart Nummer 2 im TV etablieren. Wir begrüßen die neue Sportschau in WDR und NDR, die eine höhere Aufmerksamkeit in den Medien für den Handball und einen Mehrwert für die Sponsoren bringt. Die Anwurfzeit am Samstag um 15.00 Uhr ist ein Nachteil, den wir in Kauf nehmen müssen. Es wird uns Zuschauer kosten.
Quelle: Mindener Tageblatt
Hier noch eine interessante Zahl aus der heutigen Neuen Westfäischen, die in recht kleiner Aufmachung deskriptiv/positiv (keinerlei Problematisierung - war von dem Blättchen aber auch nicht zu erwarten) von den weitreichenden Änderungen berichtet:
ZitatDurch eine Aufstockung ihrer Kommanditeinlage um 1.565.200 Euro ist die Heristo AG neuer Hauptgesellschafter des TBV
Naja, das sollte aber doch eigentlich schon zu einer gewissen Zurückhaltung verpflichten ![]()
Aber sicherlich versucht Kretschmar konsequenterweise schon eifrig, den Vertrag mit Kubes wieder aufzulösen! (vielleicht kommt er ja auch 'abhanden'
)
Artikel:
ZitatMan bedient sich ja gerne schamlos." Derart frühzeitige verpflichtungen von Spielern seien skurril und bekloppt, urteilte Kretzschmar:
Hm, hat denn Magdeburg nicht schon Kubes für 2008 verpflchtet? ![]()
Ali schreibt:
Zitat"diktatur der mehrheit über die minderheit"
Nuja, das gibt es auch bei den Handballspielregeln ![]()
Interessant ist übrigens auch das 'heimliche Vorgehen' des TBVs. Selbst in der OWL-Presse hab ich bis dato nichts zur Umbenennung gelesen.
Ein Vorgehen qua Klage gegen die HBL würde eigentlich überhaupt nicht zum 'alten' TBV passen - aber der 'gehört' jetzt ja praktisch dem Fleisch- und Hundefutterkonzern.
Edit: PM TBV Lemgo:
Zitat. In den neuen Beirat wurden Peter Jahrmarkt, Oliver Risken, Hans-Jürgen Meschkat, Dr. Rainer Grote, Ralf Weber, Paul Reimann und Klaus Röpke gewählt.
Quelle: HW
Die ersten viergenannten Beiratsmitglieder (von insgesamt 7) entstammen dem Kontext (nach einer flüchtigen Google-Recherche) des Heristo/Stockmeyer-Konzern - man kann also wirklich von einer Übernahme des TBV Lemgos (Bl-Spielbetrieb) sprechen und nunmehr von einem Werksverein.
Schade!
(und das bei dem traditionellen Stolz auf die lippische Eigenständigkeit)
Nuja, das Ganze (wie das auch immer durchgeführt werden soll) passt auf jeden Fall in das unseriöse/hemdsärmlige Image der ostwestfälischen/Versmolder (Bad Rothenfelde ist da mal eingemeindet) Fleischindustrie - Stockmeyer hat sich da ja in den letzten Jahren auch hervorgetan (zur Einführung, siehe: Abschnitt 6 des oben verlinkten Wikipedia-Artikels).
Lothar schreibt:
ZitatGibt es dieses Produkt (des Hauptsponsors) schon? Wenn nicht, ist der denkbare Schachzug - erst den Verein umzubenennen, dann Produkt auf den Markt zu bringen - clever.
- natürlich gibt es das Produkt/den Markennamen schon: http://www.provital.de/ (man achte zudem auf das große 'V' in "ProVital', das auch in den Vereinsnamen einfließen wird)
Vielleicht soll 'ProVital' aber nur TBV 'für die Lebenskraft' (auf Pidgin- Latein - Lippe als angeblicher Ort der Varusschlacht) Lemgo heißen (obwohl, so wie z.B. die Einladung für die ao JHV ausgestaltet ist...., da kämen die eigentlich nicht mit durch. Der 'Fall' VFL BHW Hameln liegt anders). Oder die französische Ausprägung soll an die napoleonische Besatzungszeit erinnern - clever, clever... :()
Nuja gut - der Konsens wird dann hier wohl mal wieder für diese Lächerlichkeit lauten: ist 'clever'
(Letztes) Edit: Zu Heristo/Stockmeyer ganz interessanter Überblick: http://de.wikipedia.org/wiki/Heristo
Hereticus schreibt:
ZitatWurstfabrik Kleinfürstentum
Die Wurstfabrik ist aber noch nicht einmal im Fürstentum (Schaumburg-) Lippe beheimatet ![]()
Mal gucken, ob da noch eine weitere 'Kröte' kommt (ich denke so an weitere Spiele im recht zentral gelegenem Halle - in der Nähe der neuen 'Herrscher' bzw. 'Besitzer' des TBVs). Tja, von 'Fleischbaronen' kriegt man nichts 'geschenkt'.
Ich kann eigentlich auch, wie Hereticus, gut auf den 'WM-Boom' (so er denn überhaupt existiert, was man für die HBL-Mitgliedsvereine mit guten Gründen anzweifeln kann) verzichten.
Was bringt er? Samstag 15h Termine, 'komische' Umbenennungen; Forcierung der eh schon im vorhandenen 'Gehälterinflation'; Toyota usw.
Die HBL würde auch sehr gut funktionieren mit nur der Hällfte ihres Finanzvolumens - smypathischer wäre sie auf jeden Fall. Und Vereine wie Lemgo wären nicht 'gezwungen' (sind sie das wirklich?) zu solchen Mittel der Refinanzierung zu greifen, um (zu hoffen) ihrem eigenen Anspruchsniveau weiterhin gerecht zu bleiben.
Im TBV-Forum ist die Tagesordnung für die außerordentliche Mitgliederversammlung am 31.8. eingestellt worden::Link
Dort TOP IV:
Zitat1. Der Verein trägt den Namen „TBV Lemgo 1911 e.V.“
Der Vereinsname soll ergänzt werden. Der Vorstand schlägt der Mitgliederversammlung daher vor, den Vereinsnamen in „TBV ProVital Lemgo 1911 e.V.“ zu ergänzen.
2. Weiter schlägt der Vorstand vor, in § 1 der Satzung unter Ziffer 4 folgende Ergänzung einzufügen:
Der Verein trägt den Namen „TBV ProVital Lemgo 1911 e.V.“
Der TBV Lemgo auf dem Weg zur Werksmannschaft der Bad Rothenfelder Großschlachterei ?!
Zitat16:47h, Dienstag 28.08.2007
TBV Lemgo: heristo wird neuer Mehrheitsgesellschafter der KG
Hansestädter heißen jetzt TBV ProVital LemgoLemgo. Die TBV Lemgo Handball-Bundesliga Spielbetriebs- und Marketing GmbH & Co. KG, der wirtschaftliche Träger des Bundesligabetriebs des TBV Lemgo, wird in TBV ProVital Lemgo GmbH & Co. KG umbenannt. Das beschloss die Gesellschafterversammlung der KG auf der gestrigen Sitzung am Montag, dem 27. August, einstimmig. Weitere Beschlüsse machten den Weg für die Aufnahme der heristo Aktiengesellschaft als Mehrheitsgesellschafter in die KG frei. Die erfolgte Kapitalerhöhung ist ein weiterer wichtiger Schritt, um die wirtschaftliche Zukunft der KG und des TBV Lemgo auf Dauer sichern zu können.
Darüber hinaus machte der bisherige Beirat durch vorzeitigen Rücktritt den Weg für Neuwahlen frei. Künftig besteht der Beirat aus sieben Mitgliedern. Zur fachlichen Unterstützung des Beirats wurden zwei Fachausschüsse für Sport und Wirtschaft gebildet. In den neuen Beirat wurden Peter Jahrmarkt, Oliver Risken, Hans-Jürgen Meschkat, Dr. Rainer Grote, Ralf Weber, Paul Reimann und Klaus Röpke gewählt. Der Wirtschaftsausschuss setzt sich zusammen aus Peter Jahrmarkt, Gerlinde Mohr, Klaus Röpke und Udo Tydecks, dem Sportausschuss gehören Paul Reimann, Oliver Risken, Dieter Schönbrodt und Wilhelm Schlau an. Die konstituierende Sitzung der neuen Gremien wird in der kommenden Woche erfolgen. Dann werden der neue Beiratsvorsitzende und die Ausschussvorsitzenden gewählt sowie die Grundsätze der zukünftigen Zusammenarbeit festgelegt.
Quelle: Lippische Wochenschau
Über den Antrag zur Umbenennung des Vereins muß noch die bereits anberaumte Mitgliederversammlung entscheiden.
Warten wir ab, ob irgendwann mal eine zu geringe Zuschauerzahl angegeben wird ![]()
Außerdem war es keine Liveübertragung. In der hochqualifizierten Sportredaktion des WDR/NDR gibt es dann doch bestimmt Leute, die sich das nochmal vor der Ausstralung anschauen/hören (falls es kein Livekommentar zur Ausstralung war).