Beiträge von Karl

    Die Antwort des Gerichts hab ich doch schon zitiert:

    Zitat

    Das BSpG hat deshalb das Verfahren insgesamt sofort aufgegriffen und zu einer zum Bundesgericht rechtsmittelfähigen Sachentscheidung geführt

    Über eine eV brauchte erst gar nicht entschieden zu werden, weil das Verfahren insgesamt sofort aufgegriffen wurde (und wenn unverzüglich eine Sachentscheidung getroffen wird - dann bedarf es keiner eV: so eilig wars ja nun wieder auch nicht). Weiter vorne im Beschluß steht auch, daß und warum alle Anträge zur Sache (also auch die eV) zusammenhängend verhandelt wurden.

    Gottfried schreibt:

    Zitat

    Und der Gipfel der Dummheit ist, daß die drei Jungs auch noch einräumen, sie hätten dem Antrag stattgeben müssen.

    Das haben sie nicht getan, das wird jetzt reininterpretiert (wenngleich der strittige Satz nicht ganz optimal formuliert war - aber wenn man den ganzen Abschnitt + die Begründung des Vorgehens liest, wird doch klar, wie es gemeint ist)

    Lothar schreibt:

    Zitat

    Es wurde der Erlass einer eV beantragt. Darüber hat das Gericht zu entscheiden. Es kann dem Antrag stattgeben, wenn die Voraussetzungen vorliegen (die lagen vor, denn das Gericht sagt: "Mit einer Einstweiligen Verfügung hätte der Vorsitzende dem Begehren des Einspruchsführers stattgeben müssen.", oder es kann den Antrag zurückweisen.

    Wir interpretieren den Satz unterschiedlich ;) - ich interpretiere ihn kontexeingebunden (und dann kann nicht die Rede davon sein, daß das Gericht meint, daß die Voraussetzungen gegeben waren: das wäre in der Tat auch widersinnig).

    Ps. "hätte" ist Konjunktiv (eine Aussage, daß die Vorraussetzungen vorlagen, ist auch aus einer isolierten Betrachtung des Satzes für mich nicht ersichtlich).
    Eine eV bot sich ja schon deswegen nicht an, weil die Verhandlung zügig terminiert wurde - und jetzt liegt ja auch die Begründung der damaligen Sachentscheidung vor.

    lothar: Klar, wie sollte eine (evtl.) eV denn sonst aussehen 'müssen' ?( (den Weg ist das Gericht aber nicht gegangen)

    Was hat das aber damit zu tun?:
    Lothar schreibt:

    Zitat

    Das Gericht sagt selber, es hätte die eV erlassen müssen


    Das hat es nicht gesagt, sondern nur, wie eine solche hätte aussehen müssen.

    Das Gericht hat sich gegen eine eV entschieden und das doch begründet:

    Zitat

    Das BSpG hat deshalb das Verfahren insgesamt sofort aufgegriffen und zu einer zum Bundesgericht rechtsmittelfähigen Sachentscheidung geführt.

    Lothar schreibt:

    Zitat

    Das Gericht sagt selber, es hätte die eV erlassen müssen

    Das seh/les ich nicht (Urteil, S. 5/6). Wenn man eine Sachentscheidung trifft, dann erübrigt sich doch eine eV.

    Zitat

    Soweit beantragt wurde, eine Einstweilige Verfügung zu erlassen, wäre keine Beschleunigung des Verfahrens sondern das Gegenteil, nämlich eine erhebliche Verzögerung eingetreten. Mit einer Einstweiligen Verfügung hätte der Vorsitzende dem Begehren des Einspruchsführers stattgeben müssen. Für einen solchen Fall hatte die HBL angekündigt, daß sie Widerspruch einlegen werde, so daß eine Befassung des Gremiums mit dem Fall erst deutlich später hätte erfolgen können. Das BSpG hat deshalb das Verfahren insgesamt sofort aufgegriffen und zu einer zum Bundesgericht rechtsmittelfähigen Sachentscheidung geführt.

    Lothar schreibt:

    Zitat

    und dieser als nicht heilbar bewertet würde. Es gibt keinen Ermessensspielraum.

    Er ist halt "heilbar" - und das ist Ermessenssache.

    Ps. Es ist doch offenkundig völlig unangemessen, im Extremfalle (z.B. bei weiteren Einsätzen Pochs) Willstädt wegen einer solchen Geschichte absteigen zu lassen. Außerdem hat sich Poch ja 'de facto' im Sinne des §23 aus Flieden abgemeldet. Was macht man denn dann eigentlich bei 'Passbetrug'? (und das es sich in diesem Falle um keinen 'Paßbetrug' handelt, ist wohl unumstritten- oder?)

    Ich kann hier einige Argumentationen nicht nachvollziehen.

    Eins nur kurz: auch wenn ein Verstoß gegen § 23,1 vorliegt, dann heißt das ja noch lange nicht, daß Spielwertungen zuungunsten von Willstädt vorgenommen werden müssen (im Gegenteil, das wäre m.E. sogar unverhältnismäßig).

    Meteo schreibt:

    Zitat

    Hier zahlt jemand, ohne das sein Logo oder Name eindeutig erwähnt wird. Wo ist das Problem?

    Na gut, wenn Du damit kein Problem hast 8o

    Das ist ja nun wirklich Schleichwerbung (bzw. redaktionelle Werbung) pur - und damit noch problematischer als 'normale Werbung' im Pay-Internet-TV.

    Als ich das Geld an HBl-TV überwiesen habe, bin ich davon ausgegangen, daß die übertragenen Spiele nach journalistischen Kriterien ausgewählt werden - und nicht nach Möglichkeiten der Refinanzierung der jeweiligen Übertragung der einzelnen Spiele.

    Da gehör ich sicherlich zu ner Minorität, aber nach der Erfahrung des Füchse Spiels (und der Art der Kommentierung des K/Ö-Spiels), versuch ich die HVL-TV-Kosten soweit zu minimieren, wie es geht.

    Schon interessant, daß die Produktionskosten des Spiels nicht von HBL-TV getragen wurden.

    Ich bin eigentlich davon ausgegangen, daß das Angebot von HBL-TV werbefrei ist.

    Achja, und wenn man z.B. sich mal den Kommentar des Spiels K/Ö gegen GWD vom letzten Spieltag anhört (Semrau), dann kommt bei mir schon der Verdacht/Eindruck von so einer Art 'Schleichwerbung' auf (da fehlte m.E. wirklich jede Form von 'kritischer Distanz' zum Geschehen rund um die SAP-Arena - aber es gibt ja genug 'Journalisten', die sowas völlig aus eigenem Antrieb und 'altruistisch' machen).

    Insgesamt flachte das Niveau des Moderation im Verlaufe der Saison kontinuierlich ab (nicht bei allen Mitarbeitern! - die Spielfeldinterviews fand ich z.B. durchgehend gut gemacht) - Hofberichterstattung (bzw. fast PR) für die gastgebenden Vereine dominierte zusehends.

    Aha, drei Formulierungen - eine Bedeutung: "Menschlich -Ehrlich - Gut" - Mehmet E. Göker - MEG.

    Edit: hab beim googeln in einem ihm sehr freundlich gesonnenen Blog noch was über den 28-jährigen neuen Partner der R-N-L (wenn ich das mal personalisieren darf) gefunden (hoffentlich bekommens die RNL nicht noch Minderwertigkeitskomplexe, da sie statt in einem 'Kolosseum' 'nur' in einer 'Arena' spielen):

    Zitat

    Der Inhalt: Die Multifunktionsarena würde in den nächsten zehn Jahren offiziell den Namen "MEG Kolosseum" tragen - eine Vereinbarung, die den Sport- und Autofan Göker (jüngste Anschaffung: ein Rolls Royce "Phantom", Länge sechs Meter, zweifarbig, Preis etwa 380.000 Euro), nach eigenen Angaben eine siebenstellige Summe kosten würde.

    Quelle: Blog - Versaicherungsmakler mit TüV - dort noch viel mehr über MEG

    In der Tat, 'MEG' steht übrigens für 'Menschlich - Ehrlich - Gut".

    Na, ich weiß nicht - ist dieser Göker ein Bekannter/Freund von Harder oder einen der Hopps?

    Kann mir keinen anderen Beweggrund vorstellen, warum sich die R-N-L (oder kürzt man die ohne Bindestriche ab ?() auf sowas einlassen.

    Passt als 'Hintergrundinfo' ganz gut rein (HNA 13.07.07):

    Quelle: http://64.233.183.104/search?q=cache:mBDRIZDFPKsJ:%5BURL]hier[/URL]

    Ja, das ist sicherlich der passende Partner für den Arenenbespieler aus der "Metropolregion Rhein-Neckar".

    Schwaniwolli schreibt:

    Zitat

    Karl : anscheinend ist die Jagd auf die Rhein Nckar Löwen wieder eröffnmet, oder was soll dieser peinliche Angriff auf dieses Projekt in der Metropolregion Rhein Neckar, aber darüber soll man in einem anderen Fourm diskutieren, aber dann bitte auch diskutieren.

    Ich hab mich überdeutlich auf die 'Junge Welt' Rezension (und Dein vorhergehendes Posting) bezogen.

    Aber wenn man ernsthaft so Marketingsprechblasen wie 'Metropolregion Rhein Neckar' (bei Dir ohne Anführungszeichen!) hier verbreitet - naja, da lohnt sich eine weitere Auseinandersetzung nicht.

    Das 'Projekt' Rhein-Neckar Löwen schmückt sich jetzt mit ein paar eingekauften Weltmeistern - ist ja okay (und nachvollziehbar). Ansprechen darf man das hier ja wohl mal (vor allem, wenns im unmittelbaren Kontext des Threads steht) - aber einzelne der 'Projektliebhaber' wählen dann hier ja ganz gern die Diskussionsverbotskeule.

    Schwaniwolli, Meteo: Also, wenn ich die beiden Rezensionen so lese, hat der Dokumentarfilm schon den Anspruch etwas 'tiefer' zu gehen, als 'coole Sprüche' zu dokumentieren. Wird das in dem Film eingelöst? Oder sind das eher Interpretationsleistungen der wohlmeinenden Rezensenten?

    [und Tschuldigung - 'Rhein-Neckar-Löwen' . das hört sich gar nicht nach (Zitat 'Junge Welt'):

    Zitat

    Große Volksnähe. Provinz. Soweit der populäre Mythos. Irgendwie eine sehr deutsche Angelegenheit.


    an - oder halt: irgendwie doch - provinzieller und peinlicher (Provinz muß keineswegs peinlich sein - der Name ist aber eine Synthese aus Provinz und Peinlichkeit ;)) kann man einen Namen für einen Handballverein ja kaum wählen. Sieht man mal von den 'Magdeburg Gladiators' ab; aber der Name hat sich ja nicht durchgesetzt (wird vom SCM, anders als in Mannheim auch nicht forciert, sondern eher 'schamhaft' behandelt)]

    Steinimaus schreibt:

    Zitat

    Ebenso habe ich die geniale WM-Stimmung sehr vermisst - nicht ein Einspieler der so typischen WM-Lieder...

    Das fanden die Rezensenten gut - und macht nach ihnen die Qualität des Filmes aus ;) (aus ihrer Sicht)

    vgl. Junge Welt und Berliner Zeitung Rezension (oben)

    Sendeplan des Senders 'Phoenix' für morgen: 8o

    Zitat

    12.00 Bekanntgabe der Arbeitsmarktdaten Nürnberg. (VPS 12.00)

    anschl. Pressekonferenz zur Premiere des Films "Projekt Gold - Eine Deutsche Handball WM". Dresden. (VPS 12.00)

    THEMA. Auf Streife 12.30 Deutsche Skipper im Visier Unterwegs mit der Maas-Polizei Film von Wiel Verlinden und Manfred Schulz, WDR/2007

    Quelle: [URL=http://www.ad-hoc-news.de/Aktuelle-Nachr…ag,-31Juli-2007]hier[/URL]

    Edit: : Auch Im Feuilleton (!!) der Berliner Zeitung heute eine positive und interessante Besprechung - hätte ich nicht gedacht: als von dem Film zum erstem Mal die Rede war, hab ich skeptisch gelächelt (und war da wohl nicht der Einzige):


    Berliner Zeitung

    Sehr lesenswert (und auch diskussionsanregend): die Rezension aus der 'Jungen Welt' (einer mitunter interessanten, kleinen überregionalen linken Tageszeitung aus Berlin) :

    Quelle: Junge Welt