Beiträge von Karl

    Zitat

    "Monopoly-Gefängnis"

    Was soll das denn bedeuten ?(

    Ps.:
    Tamo Schwarz scheint übrigens nicht den Unterschied zwischen einfachen und doppelten Anführungszeichen zu kennen (ach nee, halt, das ist 'neue Rechtschreibung' - ich find das aber bisweilen sehr verwirrend)

    Michi schreibt:

    Zitat

    das einseitige Optionen nur im nationalen Bereich eine Rolle spielen, wird man diese Vertragsklauseln in Zukunft nicht mehr sehen.

    Ich weiß gar nicht, was ihr andauernd mit eurem Europäischen Recht habt ;)

    Nein, soweit ich das sehe, hätte Narcisse genausogut ablösefrei z.B. zum THW Kiel wechseln können. Die einseitige Verlängerungsoption ist schlichweg nichtig.

    Snuffmaster: Der Artikel von Kindler (NZA 2000: 744-749) ist entstanden im Kontext einer Anfrage eines Lizenzfußballvereins an den Verfasser. Kindler kommt zu dem Schluß, daß eine einseitige Verlängerungsoption (lediglich) zu Gunsten des Vereins generell gegen das arbeitsrechtliche Verbot einseitiger Kündigungserschwerung verstößt.

    Nebenbei (hier irrelevant) verstoßen sie übrigens auch gegen § 21 Nr 3 S 1 des DFB Lizenzspielerstatuts.

    Ja - und das nicht erst nach heute.

    Rübe: Ja, wär interessant zu erfahren,ob und wie der VFL das versucht hat zu umgehen mit der Konstruktion des Narcissevertrages (zur Auswahl stehen also Inkompetenz oder fehlgeschlagene Trickserei - oder ein Zwischending)

    Falls sie es versucht haben, sind sie halt (vorerst) nicht mit durchgekommen.

    Bei Problemen so:

    http://www.isla-int.com/images/Veranst…at_beckmann.doc

    oder über:
    http://www.isla-int.com/

    @ Meikel: Ja, seit einigen Jahren macht wohl bei einer so zweifelhaften Rechtslage (fast) nur noch der VFL solche Vertragskonstruktionen mit einseitiger Option auf Seiten des Vereins ;)

    Erstaunlich aber die Selbstsicherheit von Krämer und Co. (ähnlich wie beim Düsseldorfprozeß, der ja eigentlich auch nur mit einer Bruchlandung enden konnte).

    Anonymer zitiert Erläuterung von BUH:

    Zitat

    "Es ist davon auszugehen, dass Herr Österhoff die Lizenzierungsrichtlinien der HBL für die 1. Handball-Bundesliga nicht kannte, als er zwischen Weihnachten und Neujahr 2006 den Geschäftsbesorgungsvertrag mit der HMD in einem Schreiben an den Geschäftsführer BUH aufgekündigt hatte. Herr Österhoff wollte schlichtweg eine neue Trägergesellschaft gründen und dieser die beim SCM liegende Lizenz für die Handball-Bundesliga übertragen. Durch dieses Manöver hätte Herr Österhoff mit einem Schlag sämtliche unliebsamen Partner in der HMD einschließlich des Geschäftsführers aus dem Rennen geworfen und sich eine neue wirtschaftliche Trägergesellschaft schaffen können, mit Gesellschaftern und einem Geschäftsführer seiner Wahl - in diesem Zusammenhang sei auch noch einmal darauf verwiesen, dass in Ahlen seit Weihnachten 2006 eine Vertragsverlängerung mit Herrn Kaiser anstand - nur drei Tage nach dem Kündigungsschreiben wurde seitens der HMD geantwortet. Der Geschäftsführer BUH hat Herrn Österhoff unter Vorlage der Lizenzierungsbestimmungen darauf hingewiesen, dass im Falle der Aufrechterhaltung der Kündigung der Entzug der Lizenz unausweichlich wäre, da ein Wechsel des wirtschaftlichen Trägers nach dem 1.12.06 dies zwanghaft zur Folge hätte. Mitte Januar 2007 wurde dann seitens Herrn Österhoff die Kündigung zurück gezogen."

    Da bin ich mal echt gespannt, wie Österhoff das erklärt - Schweigen kann er sich kaum leisten, weil sonst jeder naheliegenderweise denken würde, daß ein Plan B in Kraft getreten wäre (Denunziation Hildebrands).

    Zitat

    Original von Lothar Frohwein

    Ich habe nichts Neues gehört. Soviel ich weiß ist angedacht, während der Saison anzubauen (VIP-Bereich, Foyer o.ä.). Der Name ist wohl nur ein Arbeitstitel. Letztlich muss der Kreis ja einer Umbenennung zustimmen, wie damals bei der Kampa-Halle.

    Kurz zur Erläuterung: Gauselmann möchte vollständig aus 'eigener Tasche' (bzw. die einer seiner Firmen) für ca. 500 000€ einen 'VIP-Komplex' an der Südseite der KSH errichten - die Halle soll dann wohl 'Merkur-Arena' heißen (die Berichterstattung war bislang nicht sehr detailliert).

    Ich denk dazu, daß prinzipiell dagegen wenig einzuwenden ist - unabdingbar ist es aber, daß für jeden Zuschauer merkbare Verbesserungen geschaffen werden (das Foyer in der KSH bietet z.B. da viele Möglichkeiten). Außerdem könnte ihn die Politik von Merkur-Arena' ja auf 'Merkur-Halle' 'runterverhandeln'. Ein Problem könnte eine evtl. Konkurrenz zur unmittelbar benachbarten Stadthalle Lübbecke werden (bei außersportlicher Nutzung, zu der m.W. noch nichts publiziert wurde).

    Mit der Umbenennung der Mindener KSH in Kampa-Halle kann man das nicht vergleichen, da dies 1999 eine alle Bereiche der alten Halle betreffende Baumaßnahme war, die für jede Zuschauergruppe deutliche Komfortverbesserungen brachte.

    michel b.: das Interview wurde im Forum in einen Kontext gestellt (Kaiser-Interview - das mußte ich weglassen, wie auch einige Textpassagen, da ein Posting in der HE nur 15 000 Zeichen haben darf). Also am besten das Original lesen ;)

    Die Kritik hier an der Durchführung des Interviews kann ich überhaupt nicht nachvollziehen - was liegt näher, als mal BUH zu bitten, seine Sicht der Dinge darzustellen? (zumal die Volksstimme ihm dazu keine Möglichkeit gibt). Ich finde das eine bemerkenswerte Eigeinitiative der Initiatoren, das auch die (demokratischen) Möglichkeiten des Internets illustriert (so nach dem Motto: "wir lassen uns niht von der VS vorschreiben, was wir zu lesen, wissen und zu denken haben'). Den Leserkreis könnte man sicherlich z.B. durch eine Flugblattabdruck des ganzen Interviews erheblich erweitern.

    Ein Interview ist übrigens kein Kreuzverhör - inhaltlich ist das Ganze ja überaus ergiebig (und zudem auf das Kaiserinterview bezogen). Zu einigem mag man skeptisch stehen - aber sein Urtel kann ja jeder sich selbst bilden (und diese Urteilsbildung wäre ohne die Existenz des Interviews nicht möglich).

    Mein Eindruck ist, daß BUH und der SCM unter erheblichem Druck standen, eine Mannschaft zu finanziren, die den hohen Magdeburger Ansprüchen gerecht wird (z.B. Ausgestaltung der Polenverträge).

    @Magdeburgers eingestellten VS-Artikel: das ein Oberstaatsanwalt die Einleitung eines Verfahrens erst mal rechtfertigt (vor allem, wenn es so weitreichende Folgen hat), ist klar. Nuja, der Vorwurf der Steuerhinterziehung ist vielfach Interpretationssache - oft sind es nur unterschiedliche 'Auslegungen' . Bei der Sache mit der Reinigungsfirma käme es darauf an, ob BUH das innerhalb des Vereins mit anderen Personen abgestimmt hat (zu einer Ausschreibung ist der SCM natürlich nicht verpflichtet).

    Generell stehe ich einer Vereinsführung, die von einer anonymen Anzeige profitiert hat (hinsichtlich ihrer Machtübernahme) erst einmal sehr skeptisch gegenüber.

    Sicherlich - in Magdeburg geht es noch um andere Dinge.

    So eine Namensänderung würde ich aber auch nicht unterschätzen. Es ist halt ein Mosaiksteinchen - wenn Hallensprecher Rolf Körting halt dann 20 Mal bei einem Spiel von der Sparkassen-Arena redet, das ändert schon die Atmosphäre. Dazu kommen dann halt z.B. auch noch die happigen Eintrittspreiserhöhungen (die ohnehon schon auf beachtlichem Niveau waren)

    Der THW muß aufpassen seine Basis und seine tiefe traditionelle Verankerung in Kiel nicht zu verlieren (und selbst die Eventstimmung bei manchen CL-Spielen schon vor dem Anpfiff paßt eigentlich nicht richtig zur 'echten' Ostseehalle).

    Jenny schreibt:

    Zitat

    Häää ?

    Wieso ?(, - wenn das kein Arrangieren ist:

    Zitat

    An der Namensänderung kann man eh nichts ändern, was aber auch nichts daran ändert, dass für den Hauptteil der Fans die Ostseehalle immer die Ostseehalle bleibt ...

    Ps. Schade, daß die Flensburger Sparkasse nicht der neue Namensgeber für die Ostseehalle ist

    Tja, da sieht man, was passieren kann, wenn Kommunen ihr Eigentum verkaufen (Ende der 90er)

    ALI: hab irgendwo gelesen, daß die Ostseehalle nicht gerade tiefschwarze Zahlen schreibt - sie gehört einer Käufergruppe (Kieler Nachrichten, Citti, Provinzial). Da würde der THW von einer Umbenennung allerhöchstens indirekt von profitieren.

    Naja, die KN-Journalisten des Monopolblatts werden das den THW-Fans schon schmackhaft machen.

    @F: das Geld bekommen wohl die Eigentümer/Betriebsgesellschaft der Ostseehalle, nicht der notleidende und kaum wettbewerbsfähige THW (vielleicht schmälert das ja Deine 'Begeisterung').

    Es gibt Hallen, da verbietet sich das Umbenennen von selbst - dazu gehören die Westfalenhalle und die Ostseehalle.

    Ein interessantes Interview haben Frank Domine und Ulf Th. Zierau (wohl 2 Forenmitglieder des SCM-Forums) mit BUH geführt und im SCM-Forum publiziert:

    Hier ist das mal in Auszügen dokumentiert (ganzes Gespräch: SCM-Forum)


    ganzes Gespräch: SCM-Forum

    Ganz klar, Hegemann wäre eine 'Ideallösung' (mehr als Christophersen) - aber er hat halt in Lemgo Vertrag (und wird dort wohl auch in der Abwehr gebraucht) und Lemgo hat heute lt. Pressemitteilung seine Personalplanungen abgeschlossen (zudem müsste ein neuer Mittelmann von GWD erst mal finanziert werden).

    Auch der Kraus von Lemgo wäre sicherlich interessant :lol:

    Ps. aber als Neuzugänge begrüßen durfte GWD letztens 3 B-Jugendliche vom TBV (bzw. Handball Lemgo) mitsamt Spielervater und Ex-Lemgoer Bundesligaspieler Rauchschwalbe als neuen Trainer der GWD-B-Jugend.

    Ich befürchte, daß es bei diesen Neuzugängen aus Lemgo dann auch bleibt.