Beiträge von Karl

    Soso, so schaut eine' Kooperation' aus:

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    Doch auf die Kooperation der Basis ist Fitzek angewiesen: Die Klubs sollen die hoffnungsvollsten Talente an den HSV abtreten. Im Zeichen der Raute würden sie dann unter professionellen Bedingungen an höhere Aufgaben herangeführt - bis hin zu einer U 23, die idealerweise in der Zweiten Liga spielte.

    Und das Ganze, um Rudolph und sein Gebilde in hellerem Licht erstrahlen zu lassen:

    Zitat

    "Wir könnten es uns einfach machen und uns von der Jugendarbeit freikaufen", sagt der sportliche Leiter Christian Fitzek, "aber uns liegt auch daran, ein gelebter Verein zu werden."

    Wieland schreibt:

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    Vielleicht gelänge es GWD „Melitta“ Minden doch noch einen brauchbaren Mittelmann zu kaufen

    Der Punkt wiederholt sich: ich glaube nicht, daß die Melitta-Werke an sowas interessiert wären.

    (in Minden fallen die Sponsoren eh traditionell nicht durch übertriebene Selbstdarstellung auf - schon gar nicht als Personen, aber auch nicht durch aufdringliche massenmediale (bzw. PR-) Inzenierung der fördernden Firmen).

    Ps. an den Folgen der 'reinen Umbenennung' 1985 von GW Dankersen zu GWD Minden hat man heute noch zu tragen - hinsichtlich des Bekanntheitsgrades außerhalb des Mindener Landes (mir schon häufiger passiert im Gespräch mit älteren, nur generell Sportinteressierten: "Ach, GWD Minden ist Grün-Weiß Dankersen - klar, das sagt mir was") und Akzeptanz des Namens.

    Lothar schreibt:

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    Glücklicherweise macht das Handball-Publikum Amerikanisierungen nicht mit. Namen wie "Die Panther", "Gladiators" oder auch "Rhein-Neckar-Löwen" haben sich nicht durchgesetzt, werden sich in diesem Sport nicht (bundesweit) durchsetzen.

    ...zudem wär es ja vielleicht auch so, daß z.B. die Provinzial einen 'THW Provinzial' nicht anstrebt - eine Benennung mit einem anderen Namensgeber aber nicht dulden würde.

    Das Ganze ist schon recht komplex, ist vielleicht einfacher, das Faß erst gar nicht aufzumachen.

    Lothar schreibt:

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    Mit z.B. "SG SAP Kronau/Östringen" oder "THW Provinzial Kiel" kann doch wohl jeder leben.

    Ist halt nur noch die (vernachlässigbare) Frage da, ob SAP bzw. die Provinzial sowas überhaupt anstreben (gerade die Mannheimer unternehmen ja große PR-Anstrengungen, nicht als 'Werksverein' dazustehen)

    Der Handball (und große Teile seiner Förderer) sind recht bodenständig - ich sehe eigentlich auch keinen Handlungsbedarf, irgendetwas an den bisherigen Regelungen zu ändern.

    PM Lübbecke:

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    Im rechten Rückraum des TuS N-Lübbecke wird neben Dusan Tomic der italienische Nationalspieler Michele Skatar (21) auflaufen. Skatar ist gebürtiger Slowene und durchlief die kroatische Handballschule, ehe er nach Italien wechselte. Zuletzt war er für den Süd-Zweitligisten TSG Friesenheim aktiv.

    Meine Güte, der ist mit 21 aber schon rumgekommen.

    HW-Artikel:

    Zitat

    wobei nach unbestätigten Informationen jedem Verein mindestens 50.000 Euro überwiesen werden sollten.

    Was soll denn mit der anderen Hälfte des Geldes von Toyota passieren?

    Tja, 50 000 € für jeden Verein für nix (ich geh mal davon aus, daß wirklich Toyota nur die reinen Namensrechte kauft, keinerlei Werberechte in den Hallen - ich seh mit den lokalen Autohäusern dann eigentlich nicht so große Probleme).

    Ich kann keinem BL-Manager verdenken, der da sagt: okay (und hier in der HE gibt es dann eine Wortsperre für Toyota :lol: )

    Die Sache liegt aber doch anders, als ein Verkauf von Namensrechten von Vereinen

    Ein Verein wird in diesem Thread nie genannt: für die Leistungsträger Kusilev und Gudjonsson wurde bislang der Auricher Kreisläufer Henriksson verpflichtet:


    Ganzer Artikel: MT-Online

    Ach ja, und dann könnte es zu einem Comeback des vierfachen 'Trainer des Jahres' Bredemeier als Trainer des Regionaligisten GWD Minden II kommen (Hotti wäre dann Geschaftsführer der Gmbh; Kommanditist; Manager der Bl-Mannschaft; Vorsitzender der Hauptvereins und Trainer der RL-Mannschaft)

    Artikel: hier anklicken

    Huhn schreibt:

    Zitat

    Wobei sich über die Preise im GW-Stadion fast mehr Nettelstedter als Lemgoer Fans aufgeregt haben ( falls Du das meinst, Karl ). Ich glaube, seinerzeit nahm man einen Top-Zuschlag für dieses Spiel.

    Nee, das mein ich nicht, sondern persönliche Erfahrungen (ich lebe in Bielefeld und da bleiben viele Kontakte mit Lippern nicht aus ;) )

    Es geht mir nicht darum, wie das objektiv ist, sondern wie es von vielen empfunden wird:

    Ein Beispiel:
    Wenn das Gespräch irgendwie auf Handball kommt (meistens von mir ;) )- und ich mal so generell sportinteressierte (häufig ältere) Lipper frage, dann kommt so als Standardantwort: das ist mir zu teuer - das kostet doch 30€ - mit meiner Frau 60, außerdem kriegt man ja auch schlecht Karten.

    Das der Hallenumbau nach VIP-Bedürfnissen erfolgte, ist übrigens auch durchaus wahrgenommen worden (preisgünstige Stehplätze waren in Lemgo vor dem Umbau ja sehr viele da - und die waren von sehr guter Qualität)

    Man kann es ein wenig mit den Bayreuther Festspielen vergleichen. Die sind immer ausverkauft (weit höher übrigens überbucht als die Ostseehalle) - und haben trotzdem relativ moderate Preise (weitaus weniger, als man hätte nehmen können).

    Das macht zu einem Großteil den Mythos der Festspiele auf dem Grünen Hügel aus(die gebotene Qualität ist zudem immer noch Weltklasse).

    Wenn der THW die Preisschraube immer weiter anzieht (könnte man von der Eintrittspreiserhöhung eigentlich überhaupt die in den Wind geschossenen Jeppesen-Ablöse ausgleichen?). so mag sich das vielleicht kurzfristig rechen.

    Mittel- und langfristig kann das aber äußerst negative Folgen haben. Wenn man 40€ für eine Eintrittskarte zahlt, dann steigt natürlich das Anspruchsdenken (und über die Hälfte der BLspiele sind einfach nicht 'toll', sondern einseitig), auch die Identifikation mit der Mannschaft kann dann durchaus bei sportlichen Mißerfolgen sinken ("und dafür zahlen meine Frau und ich 1300€ die Saison" + den Kosten für CL).

    Der THW hat ein sehr traditionelles und bodenständiges Publikum (das sind keine gesellschaftlichen Eliten und kein 'Zahnärztepublikum') - diese Bodenhaftung und Verwurzelung in der Bevölkerung kann mittelfristig verlorengehen - wer rückt denn nach bei Freiwerden eines Stammblatts? Antwort: Besserverdienende, die locker Wahnsinnssummen bei Ebay hinlegen.

    Hier in OWL konnte ich beim TBV Lemgo übrigens ganz gut beobachten, wie die Eintrittspreisgestaltung (die bei weitem nicht Bundesligaspitze ist!) das Image eines Vereins schaden kann.

    Auch Mraz hatte (selbstverständlich) noch Vertrag - und ist damit der 10. Abgang bei N-Lübbecke.

    Naja, gekauft wird ja auch ordentlich (aus der Bundesliga scheint sich aber keiner zu finden, der da hinwechseln wil- Tesch kam ja von einem Absteiger)

    Die KN zu der negativen Seite des Handballmagazins(in dem Artikel ist jetzt die Rede von einer gemeinsamen Sendung mit der Fußballregionalliga):


    Quelle: THW-Homepage

    Ulli schreibt:

    Zitat

    Glückwunsch an Schutterwald!
    Ich glaube, Handball ist auch deswegen die schönste Sportart, weil man vorher nie so genau weiß, was passiert…..!

    Schließe mich der Gratulation an! [Tschuldigung - konnte so erscheinen: mein letztes Posting war in keiner Form abwertend gegenüber der Schutterwalder Mannschaft gemeint. Gut auch, daß ein Verein mit einer Oberligamannschaft (wenngleich ein Verein mit 'Namen') bewiesen hat, daß es nicht notwendigerweise einer BL-mannschaft (und entsprechender Infrastruktur) bedarf, um Jugendarbeit auf höchstem Niveau zu betreiben. So wurde dem großen Favoriten K/Ö mit seiner aufwendigen Jugendarbeit 'ein Bein gestellt']

    Schwaniwolli schreibt:

    Zitat

    Die Halle in Bad Ems hat mich auch weiterhin darin bestärkt, dass ein F4 bei der Jugend mehr als schwachsinnig ist. Die Sporthalle ist eine bessere Schulturnhalle mit ca. 550 Sitzplätzen, die nicht ausreichten. Die Orga in Bad Ems klappte allerdings sehr gut. Den Gastgebern kann man keinen Vorwurf machen.

    Aber der DHB sollte seine eigenweillige Vergabe der Turniere so schnell wie möglich überdenken oder die F4 Turniere gleich wieder abachaffen.

    Ja, die zweite Möglichkeit wäre das Beste.

    Habe die Schutterwalder Mannschaft im Viertelfinale in der Dankerser Sporthalle gesehen (5-Toreniederlage der Ortenauer ). Muß sagen, daß ich nicht gedacht habe, den kommenden Deutschen B-Jugendmeister gesehen zu haben.

    Sportlich liegt ein Schatten über die neuen Jugendmeister (für die die Jugendlichen nätürlich gar nichts können) - Solingen hatte z.B. Heimrecht, zudem kann man über eine Austragung von Halb- und Finale an 2 Tagen eigentlich nur den Kopf schütteln.

    tobinho: Die Zuschauerresonanz in den letzten Jahren war unterschiedlich - z.B. bei den Finalspielen von GWD in den letzten Jahren kamen so um die 1500 Zuschauer (richtig Publikum zieht in Minden/Dankersen nur das Finale und das Halbfinale - und das hätte ja ohne Ausscheiden in Bad Ems stattgefunden)

    Die Jugendlichen wurden um ihren großen Auftritt vor heimischen Publikum regelrecht 'betrogen' (und um 2 Spiele auf hohem Niveau); die teilnehmenden Vereine um eine Präsentation ihrer Vorzeigemannschaften in heimischer Halle - und nicht zuletzt auch das Publikum, das in seiner Breite sich wohl kaum auf den Weg zum Endrundenort gemacht haben wird (mit Übernachtung!).