Beiträge von Karl

    Ja, 25 Jahre GWD-Fanclub ist fürwahr ein Grund zum Gratulieren!

    Sinnbildlich steht er für die Stärke des Dankerser Handballs - große Kontinuität (sei es auf der Seite der Spieler, Förderer, Vereinsführung oder auch der Zuschauer) und schnörkellose Tatkraft, ohne große Rumrederei. Der Beitrag seiner Mitglieder zum Erhalt eines leistungsorientierten Handballs kann man nicht überschätzen - wenn man eine Halle betritt, in der eine Dankerser Mannschaft Handball spielt, begegnen einem überall seine Mitglieder (sei es auf der Bank als Betreuer, Zeitnehmer usw; hinter und an der Theke, als Ordner oder als Kassierer).

    Ich denke, gerade das zeichnet den Fanclub aus: er ist ein integraler Bestandteil und Säule des 'Gebildes' GWD: 'dabeisein und mithelfen statt draußen sein und Konsument' - das gilt für für sehr viele seiner Mitglieder.

    Der Fantreff hat sich nach dem Spiel zu dem 'Treffpunkt' engagierter und interessierter Zuschauer entwickelt, weit, weit über die Mitgliederschaft des Fanclubs hinaus.

    Auch als Nichtmitglied darf ich die Ausführungen von Frank vielleicht noch ergänzen, um an die Verdienste von Exnationaltorwart und GWD-Geschäftsführer Helmut Meisolle zu erinnern, der sicher in vielen Hallen noch bekannt sein wird und in diesem Monat vor 5 Jahren gestorben ist. Die von ihm souverän geleiteten und niveauvoll gestalteten Auswärtsfahrten trugen sicherlich maßgeblich zum Aufschwung des Fanclubs und auch des gesteigerten Interesses einer jüngeren (und älteren), unorganisierten Anhängerschaft in den 90er Jahren bei (und sind wohl bei allen Teilnehmern der Fahrten mit vielen Erinnerungen verbunden).

    Gerade um das zu diskutieren, ist das ja ein Aspekt.

    Ps. Wenn man in der sachlichen Klarstellung (mit der Zusatzinformation des Abstiegs) einen 'Angriff' sieht - ja: was soll man dazu sagen... :rolleyes:

    (Charisma zitiert: PM Lübbecke - HOK):

    Zitat

    Sergo Datukashvili, georgischer Nationalspieler, stand in den letzten drei Jahren beim schwedischen Erstligisten Ystad IFK unter Vertrag und wurde in der Saison 05/06 zum besten Halblinken der Liga gewählt.

    Ystad IFK gibt es nicht. Die beiden Erstligisten heißen IFK Ystad und Ystads IF (Lübbecke hat in dieser Saisonvorbereitung gegen beide Vereine gespielt!).

    Der Neuzugang hat bei dem diesjährigen Absteiger IFK Ystad gespielt.

    Hm, laut NDR-Programmdirektor Herres im Mamburger Abendblatt (13.06.07) planen NDR und WDR ein gemeinsames Handballmagazin:

    Zitat

    ABENDBLATT: Auf den WDR lassen Sie nichts kommen. Bahnt sich da was an?

    HERRES: Bei NDR und WDR gibt es in der Tat Schnittmengen und ähnliche Zukunftsvorstellungen. Da drängt es sich auf, noch enger zu kooperieren.

    ABENDBLATT: Konkret bitte!?

    HERRES: Nun, der WDR plant etwa ein neues Format mit Gerhard Delling für das WDR-Fernsehen. Wir reden darüber mit den Kölnern, das findet abgestimmt mit uns statt, denn ich kann mir vorstellen, dass dies auch eine Farbe für das NDR-Fernsehen sein kann. So wie wir ja auch bereits "Dittsche" in unserem Programm ausstrahlen. Außerdem arbeiten wir mit dem WDR gerade an einem gemeinsamen Handball-Magazin


    Quelle: Hamburger Abendblatt

    Wieso ist Essen denn offiziell aufgestiegen?

    Aber zur erneuten Austragung der Relegation wird es nicht kommen. Selbst, wenn man einen Kniff findet, die noch nach Beginn des nächsten Spieljahres am 1.7. auszutragen - Lübbecke hätte z.B. gar keine richtig spielfähige Mannschaft zusammen (und es wäre ja eine Farce, wenn man die Spieler einsetzten dürfte, die ab dem 1.7.07 spielberechtigt sind).

    Wenn Dormagen in die 1. BL gelangen würde, dann müßte man das natürlich auch Stralsund anbieten.

    Meteo schreibt:

    Zitat

    Soweit ich das sehe, übt Duschebajew in solcher einer Partie beide Tätigkeiten aus und folglich lässt sich zwischen beiden Funktionen eigentlich nicht unterscheiden

    Nö, der steht als Spieler oder als Offizieller auf dem Spielberichtsbogen.

    Nebenbei gesagt, ist das mit der Übernahme des "fast sicheren Absteigers" (Scrollan) durch Klajic schlichtweg falsch. Klajic hat die Mannschaft als 16ten mit einem relativ günstigen Restprogramm (und sehr solidem Kader) übernommen.

    Lübbecke kam erst durch die 3 aufeinanderfolgenden Heimniederlagen unter Klajic gegen Melsungen (26:27); K/Ö (18:33) und Kiel (27:41) so richtig in Schwierigkeiten.

    Zum Schlußspurt muß man auch sagen: Gefeiert werden und verdammt - das liegt sehr, sehr eng zusammen (siehe Spiele gegen Balingen und GWD). Aber es hat ja geklappt - also wird er gefeiert.

    Benni: ist zwar ein wenig off-topic - wenn Du aber in der Lage wärst, die Suchfunktion zu bedienen, dann würdest Du feststellen, daß ich um 11.26h hier in der HE das letzte Mal gepostet habe.

    Kurz zum Spiel: konnte mir nur die 1.Hz. angucken - Lübbecke im Rückraum (und auch auf außen) individuell und im rückraum körperlich klar stärker besetzt: das konnte Dormagen halt spielerisch nicht kompensieren.

    So spielt halt wieder eine Lübbecker Mannschaft (in welcher Besetzung auch immer - da wird aber schon namhaftes rangeschafft werden) in der 1. Bundesliga - mal schauen, was nächste Saison dabei rauskommt.

    Für Dormagen ist eine gewisse Tragik dabei - da hat sich anscheinend sehr vieles im Umfeld und im Unterbau in den letzten Jahren bewegt. Es gilt, das zu bewahren und auszubauen (auch angesichts des Bayer Ausstiegs)!

    Erstligahandball in Dormagen hätte den Handball insgesamt vielleicht weitergeholfen als das Weiterbetreiben - und finanzieren einer 'isolierten' Erstligamannschaft mit wechselndem Personal.

    In der Lübbecker Presse stehen lauter etwas seltsame Sachen und Zitate drin. Iacob hat keine Lust mitzuspielen, Hermann beteuert wortreich in großen Artikeln seine Motivation und heute jetzt das hier:

    Zitat

    Zum letzten Mal das Trikot des TuS N-Lübbecke trägt heute Abend bekanntlich Torhüter Torsten Friedrich. Der 36-Jährige wurde gestern Nachmittag von Erstliga-Aufsteiger TuSEM Essen als Neuzugang gemeldet. Ein Schelm, der Böses bei dieser zeitlichen Wahl der Veröffentlichung einen Tag vor dem Relegationsspiel denkt. Torsten Friedrich war noch am vergangenen Donnerstag nach dem ersten Relegationsspiel gegen Dormagen heftig darum bemüht gewesen, den schon seit einigen Tagen feststehenden Wechsel unter der Decke zu halten. Friedrich unterzeichnete in Essen einen Ein-Jahres-Vertrag, nach dessen Ablauf er als Co-Trainer in die Arbeit seines ehemaligen und zukünftigen Coachs Jens Pfänder eingebunden werden soll.

    Die Anhänger des TuS N-Lübbecke werden heute Abend im Dormagener Bayer-Sportcenter genau hinschauen, mit welcher Leistung sich Torsten Friedrich aus Lübbecke verabschieden wird.

    Sponsorensohn Armin Gauselmann (der jetzt vom Vater quasi die Zuständigkeit für den TuS übertragen bekam) hofft:

    Zitat

    "Ich hoffe, die Mannschaft zeigt in diesem entscheidenden Spiel ihre profihafte Einstellung", so Armin Gauselmann, der natürlich vor Ort mitfiebern wird. "Vor allem von denen, denen wir entgegengekommen sind und sie aus ihren Verträgen herauslasse haben", ergänzt Gauselmann.

    Entscheidend ist laut Klajic:

    Zitat

    "Alles steht und fällt mit der Bereitschaft, sich zu bewegen. Und zwar über die gesamten 60 Minuten",


    Quelle: NW-news

    Alles ein wenig seltsam, man will die (personell eigentlich hochüberlegen besetzte) Mannschaft anscheinend unter öffentlichen Druck setzen, damit sie bereit ist, sich für die N-Lübbecke einzusetzen, denn lt. Klajic:

    Zitat

    Es ist ohnehin in erster Linie eine Frage des unbedingten Willens und der Ehre, ob wir bei Bayer Dormagen bestehen"

    Nuja, die einfachste Form der Vertragsauflösung würde ja sein, morgen abzusteigen.

    Mit Blecic und Fölser sind übrigens die im Hinspiel stärksten Kräfte (Fölser 'kämpferisch') der Lübbecker für die nächste Saison vertragslos.

    Flevo schreibt:

    Zitat

    die Eintrittspreise sind bekannt und die Anzahl der Spiele auch. Hier kann man eine relativ präzise Zahl errechnen.

    Nö, die tatsächlich erzielten Einnahmen für die Eintrittskarten (Sonderaktionen etc.) sind in der Regel nicht bekannt.

    matteo:relativ transparent ist GWD Minden - detailliertere (und nachvollziehbare) Angaben findest Du m.W. zu keinem anderen Erstligisten (z.B. anläßlich der Hannover-Geschichte und Begründung des Teilumzuges, sowie jeweils Berichte zu den Jahreshauptversammlungen).

    Insgesamt wirst Du aber ansonsten kaum publiziertes, fundiertes und plausibles Zahlenmaterial finden (vielleicht ist die Wallauberichterstattung im Zuge des Bundesligarückzuges noch interessant).

    Edit: z.B. auf der THW-Homepage finden sich aber relativ detaillierte Angaben zur Organisationsstruktur des THWs und der 'Gesellschaft'

    Talant: das ist ganz schwierig zu beurteilen - wer weiß, was Iacob in Lübbecke widerfahren ist (und sich freistellen zu lassen, ist ja prinzipiell sein gutes Recht). Die Spielerfluktuation (und dieses ganze Hin und Her bei den Verträgen) spricht ja Bände.

    bogdan: das sind jetzt harte Gedächtnisübungen (wobei für Dich aus Hamelner Perspektive das sicherlich einprägsamer war). Nochmal überlegt: die Spielszene ist mir noch (schemenhaft) vor Augen (aber ja, von der Perspektive meines damaligen 'alten Platzes'). Hahn ist ziemlich bald nach der Wende zu Hameln gewechselt: wenn man es sich so recht überlegt: kann schon gut sein, daß das 17 Jahre her ist (war dann in der 1. HZ.) 8o