Kljaic ist wieder in der Lostrommel
HANDBALL: Trainer kann sich durchaus vorstellen, weiter beim TuS N-Lübbecke zu bleiben
VON RAINER PLACKE
Lübbecke. Als Velimir Kljaic seinen Dienst beim TuS N-Lübbecke antrat, stellte er sofort klar, dass er nach dem letzten Spieltag der Handball-Bundesliga am 2. Juni wieder nach Kroatien zurückkehren wird. Inzwischen hat der 61-jährige Kroate umgedacht, er kann sich durchaus ein längerfristiges Engagement in Lübbecke vorstellen. "Wir sprechen zurzeit darüber", so Kljaic.
"Wir wären dumm, wenn wir diese Möglichkeit nicht in Betracht ziehen würden", so Team-Manager Zlatko Feric, der sich am kommenden Montag, nach dem Lübbecker Heimspiel gegen den HSV Hamburg, in Ruhe mit Kljaic zusammensetzen wird, um alle Möglichkeiten auszuloten. "Das wäre meiner Meinung nach eine gute Lösung. Doch ich möchte den Gesprächen nicht vorgreifen", so Feric weiter.
Velimir Kljaic hat sich kürzlich auch mit seiner Frau Gordana darüber unterhalten, als sie zu einem mehrtägigen Besuch in Lübbecke weilte. "Wir müssten dann eine Lösung finden, dass sie zwei Drittel eines Monats in Lübbecke sein könnte. Sie steht der Geschichte aber keinesfalls abgeneigt gegenüber", so Kljaic zu dieser Variante. "Jetzt warten wir erst einmal das Spiel gegen Hamburg ab. Danach reden wir in Ruhe", so Kljaic. Zlatko Feric führt parallel dazu auch Gespräche mit anderen Interessenten, die Trainer beim TuS N-Lübbecke werden wollen. "Wir verhandeln konkret mit zwei weiteren Kandidaten", so Feric. ...