Beiträge von Karl

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    Original von nicki
    Warum sollte Heinevetter kein Siebenmeter werfen, wenn die anderen zu "blöd" sind den reinzumachen und wenn sich kein anderer traut dann muss es ja einer machen. In diesem Fall war es eben Heinevetter. Ist ja auch egal edenfalls haben wir gewonnen, sind auf Platz drei der Tabelle und nur das zählt am ende.

    Die 5 Siebenmeter wurden von Abati; Theuerkauf (je zwei) und van Olphen verworfen.

    Snuff schreibt:

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    Minden hat gezeigt, wie schnell es geht sich von einem Plan zurück zu ziehen.

    Die beiden Fälle sind überhaupt nicht miteinander vergleichbar (z.B. war bei GWD der Teilumzug nach Hannover dadurch motiviert, überhaupt weiterhin Bundesligahandball in Minden anbieten zu können, und ganz viele andere Punkte mehr - beim VFL ist doch dank Krämer alles finanziert, also keine echte Not da ;))

    Les Dir einfach das hier durch - wie einfach und unkompliziert ist doch ein Rückzug aus so einer Arena bei Mißerfolg ;)
    Prozess: GWD - Tui-Arena (Vorsicht: Endlosthread)

    @Loran: ich finde Deine Überlegungen sehr plausibel - wenn es schon nicht mehr sehr einfach ist (trotz WM), die bisherigen hochwertigen Veranstaltungen in der Kölnarena zu vermarkten (hinsichtlich der Suche nach Hauptsponsoren) - warum sollte sich das dann bei der doppelten Anzahl (die zugleich eine deutliche Verwässerung der Qualität bedeuten) verbessern?

    Es ist ja nun nicht auch so, daß in der EHH keine Einnahmen erzielt werden - und zudem die Heimatregion weiter eng eingebunden bleibt.

    Die Zweiteilung der Spielstätten war bisher ein Erfolgsmodell (dann seiner sehr günstigen und wohl auch einmaligen Konstellation - die 'Kopie' in Hannover ist z.B. gescheitert). Ob man Bewährtes aufs Spiel setzten sollte? (m.E. würde so ein Totalumzug ohne einen breiten Konsens der VFL-Verantwortlichen und der oberbergischen Sponsoren auch nicht funktionieren).

    Ps. die anderen beiden Arenenvereine in Mannheim und Hamburg verfügen über einen Background, den der VFL Gummersbach nicht hat.

    Das bezog sich auf Deine rot markierte Textstelle Im Text von der Kölnarena-Webseite.

    Es mag Gründe für einen Totalumzug in die Kölnarena geben (Saskiagm hat einen ja in ihrem informativen Posting genannt) - aber ich glaub halt nicht, daß das alles ganz so einfach ist (aber die Bedenken z.B. von Kienbaum sind bestimmt auch nur ein Bestandteil eines persönlichen "Rachefeldzuges" (Diddi) gegen Krämer ;))

    Jever. das der Geschäftsführer der Kölnarena sein '"Mitziehen" als vorteilhaft auch für den VFL darstellt, ist zu erwarten (so wie ich das verstanden habe, hat er nur geäußert, daß das Abhängen des Oberrangs prinzipiell möglich ist - und das die Kölnarena evtl. ein Teil des Rriskos von solchen Veranstaltungen dann selbst tragen würde)

    Bitte um Link, wo das Angebot der Kölner (falls es eins gibt - und es sich nicht nur um eine Anfrage des VFLs handelt) detailliert beschrieben wird (wie gesagt, die Kölnarena hat, so hoffe ich es als Steuerzahler zumindest, kein Geld zu verschenken - im Gegenteil: die wollen mit der Austragung von Handballspielen Geld verdienen - und das trotz eigener hohen Fixkosten)

    Zitat

    Original von Diddi

    Hast Du das Interview mit Krämer nicht gelesen? Mit den anderen Spielen als den Spitzenspielen hat der VFL andere Konditionen mit der Kölnarena ausgehandelt! Also muss da schon der ein oder andere Euro hängenbleiben! Und Krämer sagt ganz klar, dass man am Standort Gummersbach und damit auch Hallenneubau dran bleibt! Natürlich ist das die beste Lösung, aber es gibt keine! Und selbst wenn die Finanzierung fest ständ, bräuchte man mindestens noch 3 JAhre, bis eine Halle entsteht! Da halte ich die Kölnarena für die beste Idee!

    Ja, "Krämer sagt" ist immer ein gutes Argument :)

    Es ist doch ganz klar, daß die Austragung in der Kölnarena auch mit abgehängtem Oberrang (mag sein, daß es da einen kleinen Nachlaß gibt - aber die Kölnarena kann den Oberrang ja schließlich auch schlecht während VFL-Veranstaltungen separat vermieten) ein teurer Spass ist! (die Halle leidet schließlich wahrlich nicht an Unterauslastung - und politisch vorgegeben ist ja zudem, daß sie Ihr Defizit verringern soll)

    Wöller schreibt:

    Zitat

    Karl:
    Hst du schon mal auf der - mehr als lächerlichen - Tribüne hinter dem Tor gesessen. So etwas überhaupt jemandem (und sei es kostenlos) zuzumuten finde ich schon eine Frechheit!!!

    Nein, in der EHH konnte man zu den Spielen, wo ich da war, seine Plätze aussuchen ;)

    Wie gesagt - doll fand ich es da nicht [Katastrophenplätze gibt es aber auch in vielen Hallen und Arenen (wie ist es eigentlich so in den letzten Reihen des Oberrangs in der Kölnarena?) - und das Publikum hatte so die ähnliche Zusammensetzung und Reaktion, wie an anderen traditionellen Bl-Standorten auch]

    Ja Diddi, vermutlich kannst Du nicht nachvollziehen, daß z.B. jemandem wie Kienbaum BL-Handball vor 1700 Zuschauer in der EHH lieber sein könnte als solcher vor 7000 in die Kölnarena (und das er ersteres gerne finanziell unterstützt, das Zweite aber auch als Mittel ansieht, um das Erste auf gehobenem Niveau zu erhalten).

    Kann mich noch gut erinnern, wie stolz der VFL früher war, als letzer (zusammen mit dem TVG) BL-Verein auf ausländische Spieler zu verzichten - und trotzdem Erfolge zu feiern (Parallele klar? ;) ) - nuja, die Zeiten ändern sich.

    In der EHH hat man ganz gute Sicht (für mich das wesentliche) - die Halle hat sicher keinen großen 'Erlebnis- und Eventcharakter'.

    Diese Umfragen kann ich nicht beurteilen - die Ergebnisse wurden bislang zumindest eingesetzt, den Teilumzug zu legitimieren. Ein Indiz dafür, daß die Bindung der vieler 'Nur-Kölnarena-Fahrer' an den VFL nicht furchtbar hoch ist, sind die Zuschauerzahlen in der EHH - bei denen schleift sich der Reiz der Kölnarena dann auch mal ab.

    Es ist aber ein erheblicher Unterschied, ob primär die 'Spitzenspiele' oder alle Spiele des VFLs in der Kölnarena ausgetragen werden (da ist es dann mit 'Erlebnis und Event' ruckzuck vorbei) - wie gesagt, die ungefähre 50:50 Lösung hat sich bislang ja bewährt.

    Olaf schreibt:

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    Die EHH ist die Bruchbude der Liga. Da kann man unterklassigen Handball wunderbar spielen, für die Bundesliga ist die absolut untauglich.

    Wo bestreitet denn der VFL jetzt ca die Hälfte seiner BL-Spiele - und auf welchem Tabellenplatz steht er?

    Zitat

    Als Bewohner der Rheinmetropole tue ich mich aber auch sehr viel leichter damit, wenn alle Spiele in der Kölnarena stattfinden. Daher sehe ich das sehr positiv.

    Das ist doch der Kern der Frage und Diskussion, ob es Sinn und Zweck des VFL Gummersbach ist, Dir als Bewohner der 'Rheinmetropole' kurze Anfahrtswege zu bieten.

    Ronaldo: Neu ist schon, daß man jetzt Hans-Peter Krämer 'pur', zusammenhängend und ohne Medienfilter liesen kann - und daß es eine "richtige Saisoneröffnung" mit Testspiel in Gummersbach geben wird.

    @dem Zeitungsartikel von Jever: das die Kölnarena prinzipiell für alle Heimspiele des VFLs bereitsteht ist schon klar (die Betreiber sagen natürlich: zu akzeptablen Konditionen), die Frage ist nur zu welchen Konditionen und an welchen Terminen - und ob das diejenigen Sponsoren und Zuschauer, die sich vorrangig der oberbergischen Region verbunden fühlen, mittragen möchten.
    (es mag halt so manchen geben, der sich fragt: was hab ich mit Handball in Köln zu tun?)

    Ich denk mal ,daß man auch weiterhin BL-Handball beim VFL mit einer Fortführung der EHH-Kölnarena-Lösung anbieten könnte.

    Zitat

    Patrick Fölser bei HSG Düsseldorf im Gespräch

    Ein wenig Bewegung ist übrigens in den Bundesliga-Transfermarkt gekommen. Und dabei spielt TuS N-Lübbeckes Kreisläufer Patrick Fölser eine Rolle. Der Österreicher, dessen am Saisonende in Lübbecke auslaufender Vertrag nach fünf Jahren nicht verlängert wird, ist bei anderen Vereinen im Gespräch. Offensichtlich zieht es Fölser aber nicht wie von vielen vermutet ein paar Kilometer weiter nach Minden, sondern in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt. Die HSG Düsseldorf ist auf der Suche nach einem erfahrenen Kreisläufer und wird als künftiger Fölser-Arbeitgeber gehandelt. Voraussetzung für einen Wechsel Patrick Fölsers ist allerdings, dass die Düsseldorfer den angestrebten Klassenerhalt schaffen.

    Quelle: MT-Online

    zu 1: über den Zusammenhang: berufliche Position bei dem öffentlich rechtlichen Kreditinstitut und Sponsorensuche und der damit vorhandenen Problematik haben wir schon ziemlich oft diskutiert (Suche Karl und Krämer bringt sicher das Wesentliche, wenn Du die restlichen Beiträge in den betreffenden Threads dann auch noch anguckts); für den VFL ist ein Mann in der Position sicherlich 'wertvoller' als ein Bundeskanzler - aber das mit dem Vorstandvorsitz ist ja nunmal seit ca. 2/06 vorbei.

    zu 2: Offenheit und Meinung 'nicht hinter den Berg halten' wird von vielen auch als Arroganz wahrgenommen [z.B. mit Sicherheit von einigen 'oberbergischen Kommunalpolitikern' , die als ehemalige 'Chefs' (Anteilseigner der Ksp Köln) von Krämer nun nicht nur Wertschätzung erfahren]

    zu 3: hier kann es um erhabliche wirtschaftliche Risiken für die betreffenden Personen gehen - meinst Du die anderen sieben (oder einige von Ihnen) sind nur 'verblendet', weil sie Krämers Weg nicht vorbehaltlos mitgehen wollen?

    Vfler:

    Frage 1: Damals war Hans-Peter Krämer noch Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln;

    Frage 2: 'Profilierung' ist prinzipiell ein neutraler Begriff (mit leicht ironischem Unterton vielleicht) - nuja, eine Neigung zum 'Wirken im Hintergrund' kann man ihn ja nun wahrlich nicht unterstellen;

    Frage 3: hab ich nicht behauptet - Gegenfrage: wie hoch ist sein Anteil? (welche Bürgschaften hat er übernommen). Meine Annahme: Wenn das so dolle wäre, dann hätte er das schon längst publiziert.

    Mythbuster: Deinen Stil gegenüber anderen Usern finde ich völlig indiskutabel

    @Kienbaum: Wenn es Kienbaum nicht gegeben hätte, dann würde es gar keinen Verein mehr geben, über den sich Hans-Peter Krämer profilieren könnte.

    Das es unterschiedliche Vorstellungen über die Zukunft des VFL Gummersbachs gibt, ist doch prinzipiell klar:

    a) Totalverlagerung der Spiele nach Köln mit Angriff auf die europäische Spitze mit hohem Risiko;

    b) Konsolidierung und Besinnung auf die 'oberbergische Identität' - evtl. dann halt nur die Spitzenspiele in Köln.

    Darüber kann man doch zwischen VFL-Anhängern unterschiedlicher Meinung sein - oder?

    Ps. Wenn das in Gummersbach wg. a) total den Bach runtergehen sollte (Insolvenz usw.) - haftet dann Krämer eigentlich auch mit eigenem Geld?

    Dem folgendem Artikel kann man entnehmen, daß 'Apollo' Just einen neuen Zweijahresvertrag unterschrieben hat - neuer Kreisläufer könnte der Schwede Henriksson (Aurich) werden - an den im Artikel genannten Fölser glaub ich nicht so recht - Frank Habbe wäre wegen seiner Variabilität (kann auch gut LA spielen) eher noch als zusätzlicher Mann interessant (ist halt leider körperlich nicht allzu stark - und in der Hinsicht hat die Dankerser Mannschaft ja ohnehin Defizite. Zudem hat mit Georg Auerswald der Kreisläufer der A-Jugend schon einen BL-Vertrag unterschrieben)

    MT-Online

    Der TuS Nettelstedt hat durchaus eine Jugendabteilung - vor ein paar Jahren haben die sich sogar mal einmalig für die A-Jugend- Bezirksliga qualifiziert (gegenwärtig haben die zwar keine A-Jugend, aber immerhin eine B-Jugend in der Kreisliga, die im unteren Mittelfeld plaziert ist)

    Wie an anderer Stelle hier schon diskutiert, hat sich die BL-Mannschaft des TuS N-Lübbecke aber nach der Insolvenz und der 'Übernahme' durch Paul Gauselmann von dem Hauptverein TuS Nettelstedt praktisch vollständig 'abgekoppelt' (es geht die Sage, daß das 'N' beim Namen TuS N-Lübbecke nur darauf zurückzuführen ist, daß es einen TuS Lübbecke bereits gibt - der Name 'Nettelstedt' war halt nach all den 'Vorkommnissen' ;) arg belastet)

    Ich weiß jetzt nicht genau, ob Tamas Mocsai in Lemgo anfing Handball zu spielen oder in Ungarn - er ist aber auf jeden Fall ungarischer Staatsbürger (okay, das ist ein sehr formales Argument) und hat sich in Ungarn und in der Schweiz zum bundesligatauglichen Spieler entwickelt - von daher gibt es schon einen gewissen Unterschied zu z.B. einem Volker Zerbe - also einem wirklich 'waschechten Lipper'.

    Okay, Volker Zerbe hat nicht beim TBV, sondern beim TV Lemgo (dem früher im 'Unterbau' eigentlich führenden Lemgoer Verein - jetzt existiert ja eine Spielgemeinschaft mit dem TBV, wobei der TV u.a. die jetzige zweite Mannschaft von HSG Handball Lemgo eingebracht hat) angefangen Handball zu spielen - aber so kleinlich sollte man dann vielleicht doch nicht sein - das ist schon auch ein absolut waschechter TBVer (nebenbei: das kürzliche Angebot von Kiel fand ich geradezu empörend und eine Zumutung ;))

    Mit Moritz Schäpsmeier gibt es m.W. nur einen Bundesliaga(Stamm)spieler, der auch die allerersten Handballschritte bei seinem aktuellen Bundesligaverein gemacht hat.

    Naja, Rico Bonath (das war doch der Sohn von DDR-Nationalspieler Heiko - oder?) bring ich eher mit (Ost-) Berlin in Verbindung.

    Lajos Mocsai hat seinen Sohn in seiner kurzen Nettelstedter Trainerzeit natürlich nicht dem TuS N, sondern GWD anvertraut ;)

    So richtig 'waschechte' Lipper sind beide irgendwie ja doch nicht.

    So generell: die Lemgoer gehen schon einen richtigen und sympathischen Weg (wenngleich immer ein bißchen 'Neid' über die 'Sonderstellung' Lippes in NRW mitschwingt - irgendwie haftet dem TBV bei 'alten Dankersern' immer auch noch den Ruf des 'Emporkömmlings' an - 'Entwicklungshilfe' von Ex-Dankersern gab es in den 80er Jahren ja auch reichlichts) - mit Rolf Hermann haben sie jetzt eine 'absolute Rakete' verpflichtet (den ich auch gerne mal wieder im Dankerser Trikot gesehen hätte - aber ist klar, Lemgo ist für ihn attraktver und GWD hat mit Buschmann und Schäpsmeier ja auch zwei gute Leute aus den eigenen Reihen auf RR)