Kreisläufer-Frage bei GWD eventuell noch in dieser Woche vom Tisch
Minden (much). "Auf der Kreisläufer-Position werden wir möglicherweise noch in dieser Woche Vollzug melden", gab Horst Bredemeier, Manager des Männerhandball-Bundesligisten GWD Minden, auf der gestrigen Pressekonferenz bekannt.
Von Michael Lorenz
Kandidaten für die Nachfolge des nach Dänemark wechselnden Dimitri Kusilew gibt es mehrere: "Viele Spieler geben bei uns derzeit ihre Bewerbung ab", so "Hotti".
Mit der Verpflichtung eines Kreisläufers hätte Bredemeier das größte Loch im GWD-Kader für die nächste Serie gestopft, nachdem Allrounder Stephan Just einen neuen Zweijahres-Vertrag unterschrieben hat und die Spielmacher-Position nach dem Weggang von Snorri Gudjonsson (ebenfalls nach Dänemark) somit bundesligareif besetzt ist.
Zu den Kandidaten am Kreis gehört auch Patrick Fölser, der beim Kreisrivalen TuS N-Lübbecke keinen neuen Vertrag erhielt. Auch der gebürtige und frühere Dankerser Frank Habbe steht laut Bredemeier auf der umfangreichen Liste.
Einer der absoluten Favoriten für die Kusilew-Nachfolge ist der für den OHV Aurich in der zweiten Liga spielende Anders Henriksson (das MT berichtete). Der 30-jährige Schwede deckt im Mittelblock und soll gut zu GWD-Abwehrchef Jiri Hynek passen.
Ansonsten heißt es für Bredemeier: "Keine Hektik. Wir müssen erst mal noch zwei Spiele gewinnen. Dann erst können wir endgültig planen." Die erste, zumindest theoretische Möglichkeit zu punkten besteht am morgigen Mittwoch, wenn GWD um 20 Uhr in der Kampa-Halle auf den Tabellenvierten SC Magdeburg trifft.
Von den aktuell bei GWD spielenden Akteuren sind die Vertragsfragen nur noch bei Torhüter Björn Buhrmester und beim bosnischen Rückraumspieler Mirza Cehajic offen. Bei den beiden ist im Laufe der Saison eine deutlich vernehmbare Leistungssteigerung zu erkennen gewesen.