Beiträge von Karl

    Eddy Franke hätte eh besser gepaßt - war ja schließlich Kreisläufer und souveräner Abwehrspieler - und ein paar Comebacks (bei GWD und Lemgo) hat er auch schon hinter sich. ;)

    Ps. Fällt mir grad ein: Bezdiczek kam ja nicht in Frage - steht in Ahlen unter Vertrag.

    häter-schneller:

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    sondern bis zum saisonende trainer des tbv.

    Und über das Saisonende hinaus sportlicher Leiter und Gallionsfigur beim TBV, der sich im Moment ja auch im 'Abwehrkampf' ;) gegen den THW befindet (vorzeitiger Jicha-Wechsel).

    Das konnte (und wollte höchstwahrscheinlich) Voker Zerbe nicht machen. Der TBV Lemgo ist schon von seinem Selbstverständnis her nicht das 'Ersatzteillager' des THWs.

    So wie es in dem Artikel steht " mit großem Bedauern" - und dann noch "Solidaritätsadresse" (ohne explizit 'Verständnis' für Zerbe hervorzuheben) ist es natürlich eine grobe Unverschämtheit von Schwenker - ich nehm zu seinen Gunsten einfach mal an, daß der Artikel von der THW-Homepage Schwenker unvollständig/mißverständlich wiedergibt.

    Tobi schreibt:

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    Und zu Minden: Wenn Du den SCM da nicht mit zurechnest OK. Ansonsten habt ihr mal den Just von uns bekommen. Eine Richtung geht also.

    Naja, Just kam aus Schwerin, wohin er vom SCM ausgelehen wurde. Er hatte auch nur einen 2-Jahres Vertrag beim SCM, vorher war er bekanntlich in Eisenach. Der SCM war an einer Vertragsverlängerung mit Just nicht interessiert (der Fall liegt also anders, als es andersrum gewöhnlich ist)

    Ronaldo schreibt:

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    Und zum 1001. Mal - man hat das Spiel selbst unzulässig in die Rückrunde verlegt (mit unzulässiger Zustimmung der HBL) und zwar auf den Termin in der Woche nach der WM.

    Zum 1002 Mal - das Spiel wurde verlegt, weil der SCM (anders als andere Vereine - z.B. Göppingen, Lemgo) Rücksicht auf die Belange der Nationalmannschaft nahm (die Ursprungsansetzung war für den SCM optimal terminiert).

    Omar schreibt:

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    Dann kommen natürlich noch die Füchse aus der Hauptstadt und die von vielen so herbeigesehnte Geld+Großstadt-Liga ist perfekt. Nach und nach werden sich die traditionellen Handball-Hochburgen dann verabschieden. Minden, Nettelstedt, Wetzlar, Nordhorn, danach auch Lemgo und Großwallstadt, sobald München und Bremen hochgezüchtet werden.

    Nein, die Befürchtung habe ich überhaupt niicht - solange sich Spitzenhandball in Großstadtarenen nicht annähernd 'rechnet' !

    Ps. Die Diskussion mit den Großstädten ist schon über 20 Jahre alt (damals auch Füchse, dann München usw.) Und wer waren die Aufsteiger der letzten 20 Jahre? Flensburg-Handewitt und Lemgo!

    Tobi schreibt:

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    Man will sich einfach nicht die Mühe machen, in den C, B oder A-Jugend-Mannschaften talentierte Spieler auszubilden und zu formen. Das überlässt man den anderen Vereinen, um dann die besten mit dem Argument der "sportlichen Perspektive" abzuwerben.

    Die Vereine, deren Spieler abgeworben werden. befinden sich aber in der Regel im Ausland ;).

    'Schmarotzendes' Abwerben von deutschen Nachwuchsspielern kann man dem THW nur sehr eingeschränkt - und den Flensburgern gar nicht vorwerfen [am problematischten fand ich übrigens, daß K/Ö letztes Jahr an (junge, aber schon etablierte - Haaß, Niemeyer) Spieler mit laufendem Vertrag 'rangegangen' ist - von daher sollte man her auf der Seite der Anhängerschaft von K/Ö bei diesem Aspekt doch sehr zurückhaltend sein. Nuja, der THW wollte den (noch recht jungen, aber schon damals vielfachen Nationalspieler) von Behren ja auch aus seinem Vertrag bei den Dankersern rauskaufen.].

    Es gibt in der BL übrigens Vereine, die dort seit langer Zeit spielen' und praktisch 'keine Transferbeziehung' zu Spitzenmannschaften der BL haben (z.B. GWD - in beide Richtungen)

    Jenny schreibt:

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    Ich behaupte ja nicht, dass unsere Spieler von Luft und Liebe leben, aber Spieler wie Wislander, Olsson, Petersson, Lövgren identifizieren sich mehr mit dem THW wie manch deutscher Spieler

    Nur soviel: Wo wohnen die von Dir genannten Spieler denn heute (außer Lövgren natürlich) alle?

    Die SG Flensburg/Handewitt ist übrigens ein recht junger Verein.

    Anders als Kronau/Östringen haben es übrigens sowohl der THW als auch die SG mit einem festen ('einheimischen') Spielerstamm geschafft sich als Spitzenteam zu etablieren (und dann kamen erst die Schweden und Dänen nach Bosman)

    Das ist meiner Ansicht nach ein entscheidender Unterschied.

    Marc schreibt:

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    Not gegen Elend - am Ende hat Not gewonnen.

    Nö ;), das meint HSG-Pressesprecher Markus Hausdorf:

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    ..Die 3.471 Zuschauer sollten nun eine Partie voller Dramatik erleben und fühlten sich zeitweise an die Spiele der DHB-Auswahl während der WM 2007 erinnert: Die Thriller gegen Spanien und Frankreich schienen sich gerade im Reisholzer Schmuckkästchen zu wiederholen...

    Quelle: http://www.hsg-duesseldorf.de/index.php?id=533&tx_ttnews[tt_news]=2948&tx_ttnews[backPid]=500&cHash=3d26f83a58

    Ich hab keine Ahnung, aber daß in Mannheim noch so 'richtig was kommt' - das halte ich durchaus für wahrscheinlich.

    Die wollen halt auf 'Nummer sicher' gehen, daß sie nächstes Jahr wirklich ganz oben mitspielen

    Das Ergebnis ist für mch eine kleine Sensation (hab das Spiel nicht gesehen) - der mit Abstand beste Torschütze von Sarajevo (Cehajic) ist vor der Saison zu GWD gewechselt - und die Stärke der Liga, naja...

    Naja, was solls - der HSV wird aber mit Sicherheit im Rückspiel keine Probleme kriegen.

    Seit Einführung der Cl kann man halt den Rest der europäischen Wettbewerbe völlig vergessen,

    Teddy schreibt:

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    gerade keine Sparkasse, sondern eine stinknormale Bank in der Gesellschaftsform einer Aktiengesellschaft - deswegen ist gerade die Haspa da ein schlechtes Beispiel

    Die Haspa ist mitnichten eine 'stinknormale Bank', sondern eine 'freie Sparkasse' (freilich gibt es m.W. in Hamburg kein Sparkassengesetz - aber die werden schon Statuten zur Kulturförderung usw. haben). Daran ändert auch die Organisationsform der Gründung einer übergeordneten AG-Holding wenig (die Zwecksetzung stimmt vermutlich weiterhin mit allgemeinen Zielen der 'normalen Sparkassen überein). Genaues und zuverlässiges läßt sich bestimmt leicht ergoogeln.

    Zu den öffentlich-rechtlichen 'Unternehmungen' kann man sagen - 'auch dabei' ist okay (und entspricht auch ihrem Auftrag) - als problematisch (und leicht zu 'Mißverständnissen' führend) finde ich es aber sehr, wenn einzelne führende Vertreter z.B. der Sparkassen in der Spielträgergesellschaft exponierte Stellungen einnehmen (z.B. aktuell die Probleme in Flensburg).

    Bestes Beispiel für 'Mißbrauch' bleiben aber Krämers Finanzierungsversuche (nach eigenen Darstellungen!!) der Trainerablöse für die HSG über die Sparkasse Düsseldorf - tja, das sind natürlich radikale Auswüchse (die auch kaum mehr durch das Sparkassengesetz zu decken sein dürften)

    Bezze schreibt:

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    Das Hinspiel (33-31) war glaube ich unser torreichstes Spiel dieser Saison. Da haben wir es geschafft, einige Schwächen der Düsseldorfer durch Gegenstöße auszunutzen, was eigentlich nicht unsere Stärke ist.

    Naja, zum Hinspiel war die gegenwärtige Spielkonzeption (die dafür bürgt, daß GWD einigermaßen in der BL mithalten kann - bravo Richard Ratka!) ja auch noch nicht so richtig einstudiert (Verletzungen, die sehr späte Hynek-Verpflichtung). Wenn man das erste Saisondrittel außen vor ließe, wären die statistischen Auffälligkeiten, die ich in meinem letzten Posting angeführt habe, noch wesentlich stärker ausgeprägt.

    Nuja, das Spiel wird wieder durch die spezifische Dankerser Spielweise geprägt werden: mit 589 Toren hat torärmsten Angriff - mit lediglich 709 Gegentoren ist man aber absolute 'Spitze' in den unteren Tabellenregionen.

    Mit 1298 Toren fielen bei den Spielen dieser Saison mit GWD-Beteiligung die (mit einigem Abstand) wenigsten Tore im Vergleich zu den Spielen allen anderer Bundesligisten (und das ist kein Zufall).

    Ich behaupte mal, daß keine Mannschaft in der BL so wenig Angriffe pro Spiel zuläßt (und selbst duchführt) wie die Mannen von Richard Ratka.

    Im Castello wird also kein Tempohandball angesagt sein - Düsseldorf für mich klarer Favorit. Nicht nur, weil sie in den letzten Jahren alle wirklich 'wichtigen' Heimspiele gewannen - sondern auch, weil die körperliche Unterlegenheit von GWD doch auswärts immer ein sehr gravierender Faktor ist.

    Von Nagy und den den Mannheimern zu einem Verein, der ganz andere Probleme bei der Personalplanung hat:

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    Der Manager (Horst Bredemeier) ist derzeit auf zwei Baustellen aktiv. Zum einen muss er noch die Lücke im Etat der aktuellen Saison schließen. 200 000 Euro fehlen hier. In einer größeren Runde mit Gesellschaftern und Sponsoren hat Bredemeier dieses Defizit auf den Tisch gebracht. "Wir brauchen das Geld jetzt und wir brauchen es in den kommenden Spielzeiten um unseren Etat auf einem stabilen Niveau zu halten", sagt der Manager. Die Gesellschafter allein könnten das Loch nicht stopfen. "Das ist keine dauerhafte Lösung, wir müssen die Last verteilen und die Aufgaben gemeinsam schultern", stellt Bredemeier klar. Bis zur nächsten Sitzung sollen alle Beteiligten in sich gehen und nach Lösungen forschen.

    Zweiter Aufgabenbereich ist die Suche nach neuen Spielern. Am Kreis (Dimitri Kusilew) und im Rückraum (Snorri Gudjonsson) besteht Handlungsbedarf. Ein Name, der sich geradezu als Alternative auf der Kreisläuferposition aufdrängt, ist Patrick Fölser. Deckungsstark und erfahren erfüllt der beim TuS N-Lübbecke ausgemusterte Österreicher zwei wesentliche GWD-Anforderungen. Trotzdem steht er noch nicht im Vordergrund der Mindener Überlegungen. "Er hat sich in dieser Saison nicht nachhaltig durch seine Leistungen angeboten", sagt Richard Ratka zur sportlichen Seite. Bredemeier betont allerdings: "Fölser ist ein interessanter Mann, der weiter in der Bundesliga spielen will. Wir haben aber noch kein Gespräch geführt." Ob Fölser überhaupt ins enge finanzielle Konzept der Mindener passt, dazu wollten weder Trainer noch Manager genaueres sagen.

    Überhaupt ist die Verpflichtung neuer Akteure noch ein weites Feld bei GWD. "Wir werden Spieler testen", sagt Bredemeier. Über das wer, wie und wann mag er nicht viel reden. "Das ist alles eine Frage des Marktes", erklärt er. In der vergangenen Saison gelang es erst in quasi letzter Minute, die Lücken im Kader mit den Verpflichtungen von Mirza Cehajic und Jiri Hynek zu schließen.

    Quelle: Mt-onlineMT-Online

    Oberberg-Aktuell:

    Zitat

    ...Düstere Aussichten für eine Bundesligastadt, die in den vergangenen Monaten ganz auf den Faktor „Krämer“ gesetzt hatte, und die nun bitter enttäuscht die Realitäten zur Kenntnis nehmen muss.

    In den nächsten Wochen/Monaten wird sich herausstellen, ob dieses Fazit nur für den Hallenausbau bzw. Neubau gilt....

    Mini schreibt:

    Zitat

    a mit Sponsoren, die Ströhmann geholt hat oder soll mir das Posting sagen, dass Ströhmann ein früher Rudolph war?großes Grinsen

    In gewissem Sinne doch schon - aber doch auch ganz anders.

    Ps. in die Anfangsphase des Aufstiegs von W.-M. (bis ca. zum Umzug nach Frankfurt - aber auch noch danach; die Insolvenz war doch eine mittelfristige Folge des Rückzugs der Kräfte, die für den Aufstieg und die Etablierung der SG verantwortlich waren) hab ich schon sehr in Erinnerung, daß Ströhmann (und enger Freundeskreis) die Sache da großzügig finanzierten (bin aber für Korrekturen da sehr offen).

    Ein Traditionsverein (im Leistungshandball) im engeren Sinne ist die S/G Wallau-Massenheim auf jedem falle nicht

    Anderenfalls bleiben dann aber noch die anderen Beispiele (und das 'edits' von meinem letzten Posting, während Mini ihr Posting erstellt hat)

    Edit: Hier eine mehrteilige Artikelserie des Wiesbadener Tageblatts über "Aufstieg und Fall der 'SG Wallau-Massenheim'"

    Mini: prinzipiell zu Deinem Posting kein Widerspruch. Aber Wallau ist vielleicht das falsche Beispiel - war der Aufstieg von Wallau-Massenheim aus unteren Spielklassen in den 80er Jahren doch engstens mit der Finanzierung durch Ströhmann verbunden (genauso wie in den 70ern Hucke/Nettelstedt).

    Das waren halt die heutigen 'Arenenclubs' der 70er (Nettelstedt) und 80/90er Jahre (Wallau-Massenheim) [neben den Füchsen (Bendzko); Schwabing/Milbertshofen (Backeshoff)]

    Natürlich hat 'Bosmann' und die Mobilitätsbereitschaft fast aller deutschen Spitzenspieler vieles verändert (so daß das alles nur eingeschhränkt vergleichbar ist)