Beiträge von Karl

    Was zum Schunzeln in diesem oft überhitzten Thread:

    Zitat

    Originalartikel eines Schweizer Internetdienstes - von Oliver eingestellt in die HE am 20.3.
    SHL: Bundesliga-Interesse an GC-Spielern
    19.03.2007 / Hans Hugentobler

    Bundesliga-Vertreter unter den Zuschauern von GC - Chênois-Servette

    Vertreter des Traditionsvereins Grünweiss Dankersen (heute GWD Minden) und des Topklubs VfL Gummersbach haben sich am Sonntag kaum in der Saalsporthalle aufgehalten, weil sie das erste Zürcher Gastspiel der SG Chênois-Servette mit erleben wollten. Das Interesse der deutschen Beobachter galt vielmehr der GC-Equipe, die in der heutigen Zusammensetzung nur noch etwa 15 bis 20 Spiele bestreiten und sich nachher praktisch auflösen wird.

    Hans Peter Krämer, Vorsitzender des Aufsichtsrates der VfL Gummersbach GmbH, reiste in Begleitung des früheren französischen Topspielers François-Xavier Houlet an, der künftig im Team-Management tätig sein wird. Zweck ihres Besuches seien Abklärungen und Vorgespräche im Zusammenhang mit einem allfälligen Transfer des Spielmachers Andy Schmid und anderer GC-Spieler gewesen, sagte Krämer zu handballshl.ch .
    Quelle: handballshl.ch

    Westfalen-Blatt 21.03.2007 (erhältlich über GWD-Homepage).

    Zitat

    GWD streckt die Fühler in die Schweiz aus

    21.03.2007 - - Besuch in Zürich: Schmid und Loke könnten Kandidaten sein

    Streckt Handball-Bundesligist GWD Minden seine Fühler in Richtung Schweiz aus? Auf jeden Fall waren die »Grün-Weißen« wie übrigens auch der VfL Gummersbach am Sonntag in der Saalsporthalle in Zürich vorstellig geworden, um sich vor Ort von einem möglichen Kandidaten ein Bild zu machen.

    Personell dürfte sich bei den Grasshopper nach der Saison einiges tun, denn der designierte Meister geht mit dem möglichen »Vize«, den Kadetten Schaffhausen, eine Spielgemeinschaft ein. Grund: Angriff auf die europäische Spitze. Das bedeutet allerdings, dass einige Spieler frei werden. Daher war es nicht verwunderlich, dass sich GWD und Gummersbach (beide Klubs reisten aber nicht gemeinsam an) (Anmerkung Karl: Das ist wohl eine richtige Feststellung - nach Lektüre des MT-Artikels aber rätselhaft) beim jüngsten Auftritt der Grasshopper in Zürich umsahen.

    Ein möglicher Kandidat der Mindener könnte GC-Spielmacher Andy Schmid sein. Der 23-jährige eidgenössische Nationalspieler scheint allerdings auch im Fokus der Oberbergischen zu stehen. Schmid könnte bei GWD der Ersatz für Snorri Gudjonsson werden, den es bekanntlich nach Dänemark zieht. Gut möglich aber auch, dass die »Grün-Weißen« in Zürich Interesse an einem Nachfolger des scheidenden Dimitri Kouzelev anmeldeten. Hier wäre Frank Loke durchaus ein Kandidat. Der 27-jährige Norweger, der inzwischen 101 Länderspiele absolvierte, spielte schon einmal in Deutschland, trug seinerzeit das Trikot des SV Post Schwerin.
    Volker Krusche

    Mindener Tageblatt 22.03. (referieren dabei aber den Westfalen-Blatt-Artikel aber nicht genau):

    Zitat

    Schweizer Geheimnis
    Andy Schmid für GWD ein "interessanter Spieler"

    Minden (rich). Verwirrung löste gestern der heimische Handball-Bundesligist GWD Minden mit einer Meldung auf seiner Homepage im Internet aus. (Anmerkung Karl: Artikel des Westfalen-Blatts)

    In der Schweiz hätten sich die Mindener nach neuen Spielern umgesehen und dabei in der Saalsporthalle in Zürich die Grasshoppers-Spieler Andy Schmid und Frank Loke unter die Lupe genommen, hieß es.
    (Anmerkung Karl: das steht so aber nicht direkt im WB bzw. Homepage-Artikel - Konjunktiv beachten!)
    Doch Trainer Richard Ratka wusste davon gestern Nachmittag nichts. "Ich weiß nicht, wer in der Schweiz war. Ich war es nicht", berichtete er amüsiert. Der 23-jährige Spielmacher und Schweizer Nationalspieler Schmid sei ein interessanter Kandidat. "Wir haben mal über ihn gesprochen", sagt Ratka, aber näher habe man sich bei GWD mit der Personalie nicht beschäftigt.

    Kein Thema sei der norwegische Kreisläufer Loke. "Der kann gar nicht decken", nannte Ratka ein Ausschlusskriterium und stimmte in seiner Einschätzung mit GWD-Manager Horst Bredemeier überein. "Der passt nicht in unser Konzept und hat ohnehin schon einen Vorvertrag in Flensburg", plauderte Bredemeier gestern aus dem Nähkästchen. Zum Thema Schweizer Geheimnisse erklärte Bredemeier: "Von uns war niemand in Zürich."

    GWD sucht bekanntlich Ersatz für Mittelmann Snorri Gudjonsson, den es nach Dänemark zieht, und an einem Nachfolger für den ebenfalls nach Dänemark wechselnden Kreisläufer Dimitri Kusilew.


    Quelle: Mindener Tageblatt

    Ps.: Ach ja übrigens: das Spiel für das die Dankerser und Gummersbacher Delegationen angeblich anreisten (Grashoppers vs.Chênois/Servette) endete 55:22 - nuja, für Krämer war es bestimmt sehr aufschlußreich, um die Verwendungsfähigkeit der Grashoppers Spieler zu prüfen (ich denke die komplette Mannschaft der Grashoppers wird man nächstes Jahr im VFL-Trikot auflaufen sehen ;) - Krämer wird ja schon im Artikel zitiert, daß er sich für Schmid und andere Grashoppersspieler interessiert)

    Zitat

    Original von Lothar Frohwein

    Das war mein erster Gedanke, als die Diskussion im SCM-Forum aufkam. Hoffentlich ist dies aber die letzte Parallele...

    Dabei waren die Ausgangsbedingungen für Klünder nach der Insolvenz von N-Lübbecke noch vergleichsweise günstig [recht einfache und überschaubare Strukturen mit gesicherter Finanzierung nach der 'Übernahme' des Vereins durch Gauselmann nach der Insolvenz; regionale Kenntnisse (wenn auch vorheriges Engagement in der 2. Reihe des 'falschen Vereins'); völlige Delegitimierung der 'alten Führung'; vergleichsweise geringes öffentliches (und auch politisches) Interesse am TuS usw...]

    Tja, nicht nur Bier, sondern auch Handballfunktionäre/manager brauchen Heimat (zumindest außerhalb der Arenenvereine)

    Nadine: zumindest hat Kaiser angekündigt auf der Bank zu sitzen - und es nicht getan - oder?

    Tja, es sind halt so viele unbekannte Variablen in der Geschichte (grad auch im Verhältnis: Gesamtverein - Abteilung bzw. Gmbh). Man kann sich z.B. fragen, ob die Wahl von Oesterhoeff dadurch zustandegekommen ist, daß man BUH einen 'Bugschuss' gegen wollte - und es weniger ein Vertrauensvotum für den neuen Präsidenten war.

    Es spricht ja Bände, daß die Mannschaft angeblich gestern (laut DSF - so wars doch?) nicht Kaiser auf der Bank haben wollte (auch Kaisers 'demonstratives Ansinnen' ist ja ganz interessant)

    lothar: die Sache Oesterhoeff/Kaiser erinnert in einigen Aspekten an Klünder/Robert Hedin bei N-Lübbecke.

    Das Oesterhoff demokratisch durch Wahl über den Gesamtverein legitimiert ist - weiß ich auch. Allerdings überlegt man sich vorher, ob man einer Sache in einem bestimmtem Umfeld gewachsen ist bzw. seine eigenen Vorstellungen auch durchsetzen kann [ ich bezog mich auf die Darstellung der Verhältnisse beim SCM (die ich nicht übernehme) in Lorans Posting - Du begreifst?]

    @Loran: Wenn die Strukturen beim SCM für Oesterhoff so inakzeptabel sind - es zwingt ihn doch niemand Präsident beim SCM zu sein.

    Der Präsident muß sich ja nun schon an die Gegebenheiten im Verein (und der SCM ist ja nicht irgendein Verein) halten - vor allem wenn er ein weitgehend unbeschriebenes Blatt (na gut, mittlerweile ja schon ;) ) in der Region ist.

    Zeitungsartikel:

    Zitat

    Wir haben den dortigen Verantwortlichen klar gemacht, dass Daniel noch bis 2008 einen gültigen Vertrag mit uns hat, und wir auch rechtzeitig die Option gezogen haben", stellt Krämer klar. Und der VfL-Chef ist verwundert, dass die Verantwortlichen von HB Chambery von dieser Vertragssituation völlig überrascht waren: "Da sind sie von ihrem Berater wohl schlecht informiert worden."

    Ja gut, das heißt auf 'klar Deutsch' also, daß Krämer der Meinung ist, einen Vertrag mit Narcisse bis 2008 zu haben - und das Chamberry über diese Meinung/Interpretation völlig überrascht/verwundert ist. Also: nix neues.

    Ps. diese Krämer-Zeitungsartikel könnte man gut in der Schule einsetzen zur Übung des Textverständnisses.

    Alles sehr undurchsichtig (deshalb hier wohl auch keine Diskussion), trotzdem:

    Zitat

    weil SCM-Präsident Rolf Oesterhoff seinen Vertrauten Holger Kaiser, dazu noch jemanden aus seiner Heimat, ohne ihre Zustimmung aus dem Hut gezaubert hat.

    Wenn das stimmen sollte, daß Oesterhoff quasi im Alleingang gehandelt (es gibt ja auch noch andere Managerkandidaten als Kaiser) - dann spielt so ein recht junger Müllmanager und 'Neumagdeburger' wie der Osterhoff ' hopp oder top' mit dem SCM.

    Dafür, das die Übernahme des SCM durch Oesterhoff/Kaiser 'Wessi-Sprüche' auslöst - hab ich vollstes Verständnis [es steckt ja durchaus ein 'sachlicher Kern' dahinter, wenn man sich viele in Ostdeutschland auftauchende Gestalten (vor allem in der unmittelbarer - aber auch späteren) Nachwendezeit anguckt]

    Diddi: na gut, wenn Du meinen ersten Gedanken zu dem Artikel unbedingt hier lesen willst:

    Ich bin erleichert - kommt ja schließlich nicht jede abgehalfterte ehemalige Größe wieder aus Genfer Luxushotels zurück in heimatliche Gefilde, hier das Beispiel eines Parteifreundes: hier anklicken

    Ps. Beschwerden bitte an Diddi

    Naja, für den Alois Mraz kommt so eine Verletzungspause nach den derben Kritiken an seiner Spielweise zuletzt auch nicht gänzlich ungelegen.

    Sind jetzt halt Szymanski und Blecic (evtl. Kokir) gefordert - Auswahl besteht ja auf der Position.

    Unter die Rubrik 'am Rande' gehört es eigentlich auch hin. Zur Erläuterung und Einordnung des Artikels: das örtliche Quasi-Monopolblatt (Mindener Tageblatt) hält es bei fast allen Auswärtsspielen (und Wilhelmshaven ist ja sooo weit weg) nicht für nötig, einen eigenen Berichterstatter zu entsenden (nebenbei: das Blatt ist ansonsten eine ordentliche Lokalzeitung). Das ist übrigens einzigartig in der HBL (und prägt die Qualität der Berichterstattung von den GWD-Auswärtsspielen). Bei den 'Geschehnissen' in WHV musste also 'recherchiert' werden (denselben Einsatz hätte man sich auch für manchen Spielbericht gewünscht - das C24 ist übrigens mittlerweile ein Lieblingsthema der Mindener Presse - also von 'todschweigen' oder so kann keine Rede sein - nuja, 'Boulevardthemen' prägen mittlerweile leider zunehmend an vielen Orten auch die regionale Sportberichterstattung - ist hier in den Diskussionen der HE aber ja auch nicht anders)

    Durch die umfangreiche Berichterstattung/Diskussion (da hat auch das Internet eine Bedeutung) über das Commando (und auch selbstverständlich partiell durch das Verhalten einiger aus dem Umfeld/der Mitglieder des C24) fühlen sich 'problematische Kräfte' anderer Vereine offensichtlich herausgefordert (z.B. Ultras Flensburg, einige Lübbecker; oder auch Teile des Ordnungsdienstes in WHV; auf einer noch anderen Ebene: auch unsichere Polizisten - siehe Hildesheim) - und so kommt es dann gehäuft zu solchen Geschichten:

    Quelle: Mindener Tageblatt hier klicken

    Ergänzen kann man übrigens noch, daß etliche der Dankerser 'Normalos' ihren erworbenen/zugewiesenen Sitzplatz in der Halle nicht eingenommen haben wg. der Qualität der Plätze (u.a. Sichtbehinderungen) - und auf die Stehplätze oder auch andere Sitzplätze auswichen - es saßen/standen also sehr viele nicht auf ihrem erworbenen Platz.

    weiteres: GWD-Forum; GWD-Fanclub-Forum

    Roch sprach vom gesamten "Abwehrbereich" der vergangenen Jahre - ich vom Mittelblock 'dieser Saison'.

    Ganz davon abgesehen basierte die Abwehrkonzeption des TuS in den vergangenen Jahren primär auf den körperlichen Vorzügen der Spieler (die waren schon beeindruckend) - als 'die Brocken' weg waren, fiel Pfänder nichts mehr ein.

    Na, der Pfänder wird in Lübbecke ja wohl noch mehr getan haben, als sich nett mit einigen Fans zu unterhalten - und später dann zusätzlich 'Konzepte' (mit dem Standardvokabular der TuS-Öffentlichkeitsarbeit) 'ausgearbeitet' (nee, angekündigt) zu haben.

    Einen interessanten (und m.E. zutreffenden) Aspekt führte der beurlaubte Roch übigens lt. Westfalen-Blatt (27.02.) unmittelbar nach der Demission von Pfänder an (da Roch ja noch Vertrag bis 2009 beim TuS hat, muß er sich in den Formulierungen sicherlich zurückhalten):

    Zitat

    Roch dachte schon früher über Trennung nach
    Siegfried Roch, im Dezember beurlaubter Manager des TuS N-Lübbecke, äußerte sich gestern zur Trennung von Jens Pfänder: "Die Entlassung von Jens Pfänder durch die jetzige Geschäftsführung bestätigt meine Entscheidung im vergangenen November, bei einem Misserfolg im Dezember einen vorzeitigen Trainerwechsel zu vollziehen. Da wir im Abwehrbereich auch in den vergangenen Spielzeiten u.a. mit die meisten Gegentore bekommen haben, war und ist das ein deutliches Zeichen für große Defizite in der Abwehrarbeit."

    Aber für die Abwehrarbeit (m.E. der entscheidende Schwachpunkt des TuS in der Pfänderzeit - siehe z.B. Mittelblock im Derby) ist bei N-Lübbecke sicherlich nach Deiner Meinung der Manager hauptverantwortlich gewesen :)

    Der Tenor 'okay' bezog sich auf Deine Meinung zur Verpflichtung von Mraz. Der war ja übrigens bekanntlich schon in Solingen (erfolgreich) Schützling von Pfänder - kaum anzunehmen, daß die Verpflichtung auf die alleinige Kappe von Roch ging.

    Ahja, wenn ich recht verstehe, meinst Du also, daß Pfänder Arbeitsbedingungen akzeptiert hat (Vertragsverlängerung vor der Saison), die ihm keine wesentlichen Mitspracherechte bei Neuverpflichtungen eingeräumt haben. Das würde aber kein sehr gutes Licht auf ihn werfen ;)

    ...aber er offensichtlich (auch aus verständlichen Gründen) nicht umsetzen kann. Na, da würd mich mal interessieren, was Klajic zu Pfänders Neuverpflichtungen sagen würde, die nicht 'okay' (Bennies Tenor) waren:

    Klajic über Mraz nach der Melsungen-Niederlage:

    Zitat

    Hinzu kommt die Leistung des linken Rückraums. Ich habe zu Alois Mraz in der Kabine gesagt: Wenn ich ein Mannequin brauche, bekomme ich es billiger.