Vielleicht gab es in Essen (Firmensitz der RAG und von Medion) auch einfach nur kein den Ansprüchen der Herren genügendes Hotel ![]()
Beiträge von Karl
-
-
Trollinger schreibt:
ZitatDamit will sich in Göppingen, nachdem man nach langer Durststrecke in den letzten Jahren viel erreicht hat, aber niemand zufrieden geben.
Tja, das scheint das vollkommen nachvollziehbare Kernproblem zu sein. Es gibt natürlich sehr gute Gründe für einen Ausbau der Hoha - die Frage ist nur, wer es finanzieren soll.
Mit diesen Ausbaugeschichten ist das immer so eine Geschichte - hab mitunter den Eindruck, als ob die vor allem dadurch motiviert sind, einen großzügigen VIP-Komplex zu schaffen (siehe Lemgo) - ob das dann hauptsächlich/ausschließlich mit öffentlichen Mitteln (bzw. kommunaler/öffentlicher Unternehmen) finanziert werden sollte, dagegen kann man Bedenken anmelden.
Ein anderes Thema ist übrigens, daß Hallenausbauten in bislang stets ausverkauften Hallen auch zu einem Rückgang der Dauerkartenverkäufe führen können (man kommt halt einfacher an Einzelkarten ran.)
-
Mini: warum 'mußte' FAG denn dann gestern in Stuttgart spielen?
Und selbst wenn der Ausbau nicht kommt, dann wäre doch auch in Göppingen (und der HoHa) weiterhin BL-Handball möglich [freilich auf dem bisherigen soliden Niveau (immerhin letztes Jahr EHF-Cupfinale) - ohne vage Träume von den Top-Five]
-
Naja, da kommt einiges zusammen: zuerst: Samstag 15h (obwohl der Termin nun auch nicht so furchtbar schlecht ist); HBL-Übertragung; dann das Image eines 'Betriebssportvereins' - wenn man absteigt, wird halt zum 3. Mal binnen 6 Jahren ne Mannschaft zusammengekauft, die wieder aufsteigt; Abnutzungserscheinungen von langjährigem BL-Handball; eine (wenig erfolgreiche) Mannschaft, die weitgehend wahllos (z.B. ohne Rücksicht auf regionale 'Identität') mit hohem finanziellen Aufwand zusammengestellt wurde; das laute Proklamieren des Aufbruchs nach der Roch-Entlassung (dann wird mit Pfänders Wunderkonzepten ja alles besser); die relativ hohen Eintrittspreise mit geringen Ermäßigungsmöglichkeiten (keineswegs im Bundesligavergleich - aber Referenzpunkt ist halt für viele Leute der benachbarte Bundesligist - dem aber auch nicht gerade die 'Bude' eingerannt wird); eine Halle, wo es nicht erforderlich ist, Dauerkarten zu erwerben, um an gute Plätze zu gelangen usw., usw.
-
HW-Artikel:
ZitatPetkovic: Die Porsche-Arena ist eine tolle Halle, aber für mich recht das nicht. Ich will nicht sagen, dass wir in der Hohenstaufenhalle gegen diesen SC Magdeburg gewonnen hätten, aber wir bekommen die Unterstützung. Wir hätten mit der Porsche-Arena zwar mir finanzielle Möglichkeiten und könnten uns vielleicht zwei, drei gute Spieler mehr leisten, aber ohne das Publikum bringt das nichts. Die Leute wollten heute Handball gucken, aber nicht Frisch Auf!“
Hm, das sind aber sehr deutliche Worte des Trainers.
Ich kenne die regionalen Gegebenheiten in Württemberg nicht, aber einer Zweiteilung des Spielortes ist sicherlich problematisch - und auch kaum befriedigend realisierbar (Gummersbach und Köln-Arena ist ein absoluter Sonderfall - und auch da ist ja noch nicht endgültig geklärt, ob sich das für alle Beteiligten rechnet). Negatives Beispiel ist sicherlich GWD-Hannover - gut, bei Göppingen-Stuttgart sind die Ausgangsbedingungen besser (aber:GWD hatte in der damaligen Situation keine rechte Alternative zur kurz-/mittelfristigen Finanzierung einer BL-Mannschaft in Minden).
'Sinn' und 'Zweck' von FAG ist aber Bundesligahandball in Göppingen anzubieten - und dies ist ja in den vergangenen Jahrzehnten vortrefflich gelungen - und mit der HoHa steht ja auch eine sehr schöne, nicht allzu kleine und traditionsreiche Halle zur Verfügung. Jetzt ohne existientielle Not nach Stuttgart (teil-)umzuziehen - das ist ein Vorhaben, den man mit Skepsis gegenüberstehen kann. Auch mit Hilfe von Stuttgart ist aktuell nicht zu sehen, wie man in die Top-five eindringen kann - was hat FAG von Stuttgart? Nun gut, Petkovic gibt die Antwort:
ZitatWir hätten mit der Porsche-Arena zwar mir finanzielle Möglichkeiten und könnten uns vielleicht zwei, drei gute Spieler mehr leisten
Reicht das als Grund um Göppingen und die HoHa zu verlassen? -
Ja, da gibbet es sonst in Berlin überhaupt keine mehr - Harald Juhnke und Brigitte Mira leben ja nicht mehr

Wir reden über einen Verein, der vor einem halben Jahr plante, sein erstes Erstligaheimspiel evtl. im Olympiastadion durchführen zu können (vgl. hier - (doppelklicken) ). Wenn die vorstehende Beiratsbesetzung Hannings 'Traumvorstellung' war - dann wäre man dort doch bescheiden und realistisch geworden (was ganz sympathisch wäre - ich aber doch nicht so recht glauben mag)
Überhaupt scheint man im Moment den von Hanning geschürten Erwartungen etwas hinterherzuhinken - mein Tip: die Füchse werden sportlich und finanziell ein ganz normaler Erstligaaufsteiger sein - um den halt viel Wind gemacht wird (entspricht ja völlig den Berlin-Klischees). Ob Hannings Person und Engagement mittelfristig der Etablierung der BL-Handballs in Berlin förderlich sein werden (gerade auch in so Sachen wie Beiratsbesetzung) - tja, das muß man abwarten
-
Nuja, so dolle ist das ja nun wirklich ganz und gar nicht: drei a.Ds (Steffel kann man nach seiner 'glorreichen' Kandidatur zum regierenden Bürgermeister dazuzählen); ein Unternehmensberater (ist das der Nicolaus Fuchs von der Olympiabewerbung? - also der mit dem 'Abgang' nach dem Bekanntwerden der Dossiers über die IOC-Mitglieder) und ein IHK-Geschäftsführer:
ZitatIn das fünfköpfige Gremium wurden Klaus Böger (Senator für Bildung, Jugend und Sport a.D.), Jan Eder (Hauptgeschäftsführer der IHK Berlin), Prof. Dr. Nicolaus Fuchs (Lexington Consulting Group), Manfred Freiherr v. Richthofen (Ehrenpräsident des DOSB) und Dr. Frank Steffel (Präsident der Reinickendorfer Füchse e.V.) berufen. Der Beirat, welcher turnusmäßig alle drei Monate zusammentrifft, wird den Füchsen zukünftig beratend zur Seite stehen und unterstützend bei der Sponsorensuche mitwirken. „Ich bin sehr froh, dass wir ein so erstklassiges Team gefunden haben. Wir hoffen damit einen weiteren Schritt zu einem professionellen Umfeld getan zu haben.“ So Geschäftsführer Bob Hanning.
Quelle: Füchse-HomepageTja, schaut ganz so aus, als ob Hanning und die Füchse von den 'Großen' in Berlin erstmal mit spitzen Fingern angefasst werden (falls überhaupt)
Edit: Google hilft: ist der Nikolaus Fuchs von der Olympiabewerbung - kleine Tip für die Füchse: der Vorname des Mannes wird mit k geschreiben
-
Schöner Spruch von Klajic:
ZitatHinzu kommt die Leistung des linken Rückraums. Ich habe zu Alois Mraz in der Kabine gesagt: Wenn ich ein Mannequin brauche, bekomme ich es billiger.
Quelle:http://www.tus-n-luebbecke.de/Nuja, als Mannequin kommt er beim einstigen Hauptsponsor Hucke (Kleiderfabrikant, dem der Nettelstedter Bundesligahandball seinen Aufstieg und Existenz 'verdankte') auch nicht mehr unter - die sind insolvent.
-
Freut mich besonders für Robert Hedin, für den ein Sieg an dem Ort (dem er ja als GWD-Spieler in heißen Derbys und arg angefeindeter TuS-Trainer besonders verbunden ist) sicherlich auch eine heimliche Genugtuung sein wird.
-
Ganz plausibel, wie Richard Ratka (wird übrigens spielklassenunabhängig um 2 Jahre bei den Dankersern verlängern) die hohen Siege der Kieler gegen die unteren Mannschaften erklärt:
Zitat...Eine Art Freispiel hat GWD am Sonntag, 17 Uhr bei Klassenprimus THW Kiel, die Ziele Ratkas nehmen sich auch recht bescheiden aus: "Kiel in der Ostseehalle ist für uns nicht zu schlagen. Hoffentlich kassieren wir keine 46 Gegentore wie zuletzt Melsungen. Wir wollen ein ordentliches Spiel machen und uns das Torverhältnis nicht zunageln lassen, weil sich die Konkurrenten in diesem Bereich immer mehr annähern."
Dass die Kieler anders als andere Topteams keinen kompletten "zweiten Anzug" besitzen, sieht Ratka als Problem an: "Die spielen immer mit den selben Leuten durch, und die sind alle klasse. So kommen diese hohen Ergebnisse zustande."...
-
Tja, bei GWD werden die ersten Vertragsverlängerungen gemeldet: Richard Ratka wird um 2 Jahre verlängern (egal ob 1. oder 2. BL) und der seit einem Jahr an der Schulter des Wurfarms angeschlagene Fiete Buschmann verlängert vorerst um ein Jahr:
ZitatAlles anzeigenGWD erzielt Einigung mit Ratka und Buschmann
Verhandlungen mit Just "auf einem guten Weg" / Sonntag beim THW
Minden (much). Zwei wichtige Personalien brachte Horst Bredemeier, Manager des Handball-Bundeligisten GWD Minden, in dieser Woche auf den Weg: Er erzielte Einigung über neue Verträge mit Trainer Richard Ratka und dem rechten Rückraum-Spieler Jan-Fiete Buschmann.Von Michael Lorenz
Ratka, der erneut betonte, dass er und seine Frau Petra samt Hund Fettie sich an der Porta Westfalica wohl fühlen, wird demnächst einen Kontrakt über zwei weitere Jahre unterschreiben. Dieser wird übrigens auch für die Zweite Liga Gültigkeit besitzen. Der 43-Jährige amtiert seit Sommer 2005 bei GWD.
Buschmanns neuer Vertrag zu gleich bleibenden Konditionen gilt für ein Jahr: "Bei Fiete wollen wir erstmal sehen, wie er nach seiner schweren Schulterverletzung wieder in die Gänge kommt", so Bredemeier.
Auf einem guten Weg befinden sich laut "Hotti" die Gespräche mit Allrounder Stephan Just, auch wenn eine endgültige Einigung noch aussteht. Noch offen sind derzeit die Vertragsfragen bei Keeper Björn Buhrmester und Rückraum-Alternative Mirza Cehajic.
Intensiv auf der Suche sind Bredemeier und Ratka im Verbund mit Team-Manager "Tiger" Gieseking derzeit nach einem Ersatz für den nach Aarhus (Dänemark) abwandernden Kreisläufer Dimitri Kusilew: "Wir haben mehrere Kandidaten im Auge", so Bredemeier. Auch für den nach GOG Gudme wechselnden Spielmacher Snorri Gudjonsson sucht das GWD-Trio Ersatz. Die Frage nach dem jungen Wetzlarer Mittelmann Timo Salzer beantwortete Ratka folgendermaßen: "Ein sehr interessanter Mann, auch vom Alter her." Bredemeier: "Grundsätzlich zählt nur Leistung. Wir werden hier keinen Jugendwahn betreiben...."
-
Brummsel schreibt:
ZitatAuch wenn ich den Ordnungsdienst in der CoLinA manchmal etwas übertrieben finde, gerade wenn es darum geht, dass gegnerische Fans Trommeln und Fahnen mitbringen wollen, so bin ich mir dennoch recht sicher, dass in Hamburg eine solche Rauchbombe nicht durch die Kontrollen in den Innenraum der Halle kommen würde.
Das man das in Hamburg nicht schaffen würde, bezweifel ich. Wenn es so wäre: lieber mal das Risiko eingehen, daß einmal so eine Rauchbombe gezündet wird als so einen Ordnungsdienst a la Arenen wie Hamburg

Ps. in Minden sind die Ordner zu großen Teilen ehrenamtlich tätig bzw. rekrutieren sich aus dem Hauptverein und dem Fanclub - und das sollte auch so bleiben (schafft doch auch eine nettere Atmosphäre - zumal die Qualität dann zumeist auch höher ist, als bei den mitunter 'martialisch' und inkompetent auftretenden Profis)
-
Zitat
Original von Lothar Frohwein
Klar, nämlich der hier: [Blockierte Grafik: http://www.handballwoche.de/de/images/200542/heiner_brand1.jpg]
Vielleicht dachte Wieland an diesen Herrn aus dem heimatlichen Handballkreis?
(hat als Trainer immerhin schon Regionalligaerfahrung - und ist auch Weltmeister):[Blockierte Grafik: http://www.cardiologe.de/_gfx/personen/_t_z/waltke01.jpg]
-
Zitat
Original von Olaf
War das ne konzertierte Aktion? In Flensburg wurden ein paar Räumlichkeiten durchsucht, der Verein SG steht aber nicht im Mittelpunkt der Ermittlungen, berichtet die SHZHm, merkwürdige Häufung: gegen SG-Großsponsor Marco Hahn laufen auch staatsanwaltliche Ermittlungen - auch hier dabei: die Flensburger Sparkasse, Berichte z.B. (es wird aber nirgendwo von einem Zusammenhang mit der SG berichtet - trotzdem der Vollständigkeit halber mal gelinkt) :
http://www.faz.net/d/invest/meldung.aspx?id=42867095
[URL=http://www.manager-magazin.de/unternehmen/vw…6950605,00.html]http://www.manager-magazin.de/unternehmen/vw…6950605,00.html[/URL] -
Jann schreibt:
Zitatja, aber keiner kann mir erzählen, dass man da nicht mitkriegt, wenn sein nachbar ne rauchbombe zündet...
Da bin ich mir nicht so sicher, die Dinger sind doch recht klein - einfach z.B. in die letzte Reihe stellen - unter der Jacke auf Hüfthöhe anzünden und nach vorne rollen lassen... Kriegt allenfalls der direkt neben einem stehende Kumpel mit...
-
Wieso
- das "nach Absprache" ist doch geradezu entwaffnend und vorbildhaft ehrlich 
Na, gut, daß ich nicht der Deutschlehrer des Verfassers bin

Ps.
Doch noch was zur Sache: der Block, in dem sich etliche Commandomitglieder während der Spiele aufhalten, ist natürlich für jedermann frei zugänglich -
Zwar vom 19. Januar - passt aber gut rein:
ZitatAlles anzeigenBei der neuen Löwen-Taktik bleibt keine Zeit für überflüssige Worte
HANDBALL: Roche-Chef Dr. Jürgen Schwiezer bringt sein Wissen im Beirat ein und will den Klub organisatorisch und finanziell nach vorn bringen
Von unserem Redaktionsmitglied Ute KrebsEr gilt als energischer Geschäftsmann, der sein Ziel nicht aus dem Augen verliert und mit entsprechender Geschwindigkeit daraufhin arbeitet. Einer, der ganz genau weiß, was er will - und was nicht. Und das sagt er auch klar heraus, ohne Umschweife. Fürs Drumherumreden ist die Zeit zu kostbar. Vor zwei Jahren lehnte es Roche-Diagnostics-Chef Dr. Jürgen Schwiezer noch ab, Beiratsmitglied bei den Rhein-Neckar Löwen zu werden, seit Mitte November gehört der Aufsichtsratsvorsitzende der Mannheimer Stadtmarketing GmbH nun dem Gremium des Handball-Bundesligisten SG Kronau/Östringen an. Und der 62-Jährige ist sich sicher, dass er mit seinem Know-how über die Sportart und aus seinem Beruf ("das ist vor allem Marketing and Sales") dazu beitragen kann, den Fusionsklub weiter nach vorn zu bringen. Und zwar auf allen drei Ebenen: "sportlich, organisatorisch und finanziell". Seine Vision: Ähnlich wie der THW Kiel irgendwann bei jedem Heimspiel über 10 000 Leute in der Halle zu haben.
Bis der neue Manager Thorsten Storm im Sommer die Nachfolge von Geschäftsführer Uli Schuppler antritt, füllt Schwiezer das Vakuum in der Vereinsführung aus, bei ihm laufen nun die Fäden rund um die Personalverhandlungen zusammen. Coach Iouri Chevtsov hat also seine Wunschkandidaten mit ihm abzustimmen. "Wir sprechen zurzeit mit vielen Spielern", bestätigt Schwiezer, dass der Erstligist auch die WM-Bühne als Einkaufsstraße für eventuelle Neuverpflichtungen nutzen will.
Schwiezer ist bekennender Handball-Fan. Und das nicht erst seit einigen Wochen. Bereits auf der Schule begann er als Ballwerfer. Zuvor probierte der leidenschaftliche (Mannschafts-)Sportler von Fußball über Basketball, Tennis, Tischtennis so ziemlich alles, lief auch Mittel- und Langstrecken. "Mit 15 oder 16", streifte er dann das Trikot des Bremer Vorortklubs TSV Osterholz-Tenever über. Ein Mitschüler hatte ihn überredet mitzukommen. Selbst auf dem Feld feierte er Einsätze, in der Halle fühlte er sich auf der Linksaußen-Position auch als Student noch wohl. "Aber irgendwann fehlte dann doch die Zeit."
Der Name Schwiezer ist in im regionalen Handball bereits bekannt aus den Zeiten, als die SG Leutershausen noch in der Beletage anzutreffen war. Damals hieß Roche noch Boehringer und prangte als Sponsor auf der Brust der Roten Teufel. Das ist über zehn Jahre her. Einen großen Unterschied zwischen der SGL von damals und den Löwen von heute sieht der gebürtige Bremer (und Fan von Werder) trotzdem nicht. "Außer natürlich im Etat, aber die Strukturen sind ähnlich", bringt er wie gewohnt die Tatsachen auf den Punkt. Aber Kronau besitze jede Menge Potenzial - wenn es denn die Möglichkeiten als Spitzenteam der Metropolregion voll ausschöpft. "Noch haben wir beispielsweise den Norden Mannheims oder Ludwigshafen nicht erschlossen." Deshalb saß Schwiezer mit den Mitarbeitern der Geschäftsstelle bereits zusammen, wurden Maßnahmen zusammen getragen, wie man die Zuschauerzahlen der vergangenen Saison (Schnitt war 7200) in der aktuellen Runde erhöhen will. "Wir haben hier eine der stärksten Handballregionen mit etwa 75 000 aktiven Spielern. Die haben wir noch nicht alle für uns begeistert", unterstreicht Schwiezer, der dabei auch die Zusammenarbeit mit dem Badischen Handball-Verband anstrebt.
Ein weiterer Punkt, den er auf seiner persönlichen Agenda rot unterstrichen hat: das Jugendkonzept. Die Trainingshalle in Kronau steht, bald auch das Jugendförderzentrum . . . "Für uns soll es in Zukunft dazu gehören, regelmäßig eigene Bundesligaspieler hervor zu bringen." Dabei kann sich der Roche-Boss für die Talente neben dem Hinführen in der Regionalligatruppe durchaus auch ein Zweitspielrecht bei einem anderen Verein im Handball-Unterhaus vorstellen. "Aber wir haben noch keinen Klub ausgeguckt", erklärt das Beiratsmitglied und lenkt den Blick wieder auf die nähere Zukunft.
Nach einer Vorrunde mit teilweise sehr schwankenden Leistungen, sieht Schwiezer für die Badener den sechsten Platz in der Bundesliga doch noch als machbar an. Wichtiger sei aber der Einzug ins Final Four, verbunden mit der Hoffnung auf die glückliche Konstellation, dass die drei Kontrahenten in der DHB-Pokal-Endrunde bereits fürs internationale Geschäft qualifiziert sind. Dann hätten die Kronauer das Ticket nach Europa sicher. Dort - so der Masterplan - wollen sie in drei Jahren zu den Top-Klubs gehören.
Schwiezer hat die in Watt gemessene Einheit "Leistung ist Arbeit pro Zeit" abgewandelt. Für ihn ist "Leistung das Ergebnis pro Zeiteinheit". Und mit dieser "Taktik" könnte es tatsächlich klappen.
Quelle: Mannheimer Morgen
-
Es ist einfach so, daß Rudolph im 'operativen Geschäft' von HSV Handball federführend involviert ist - insofern ist er der alleinige natürliche Gesprächspartner für Schwiezer (der Mann ist übrigens, wie mehrfach betont, Geschätsführer von Roche Diagnostics - da ist Rudolph gesellschaftlich eher ein kleines Licht gegen)
Ps. Weiß jemand, ob es eigentlich bei Roche eine 62-Jahre-Ruhestandsregelung für Führungskräfte gibt? (also sich da jemand ein Standbein für die Ruhestandsphase sucht?) Die doch recht plötzliche rege Aktivität von Schwiezer ist schon auffallend (der hat ja auch sonst noch was zu tun
) -
Nun hat man nur leider allen Grund Pfänders fachliche Fähigkeiten stark zu relativieren
- der Karren war ja nun wirklich verfahrenHauptsponsorensohn Armin Gauselmann betont folgend die "nicht unwesentlichen Bemühungen" bei der Klajic-Verpflichtung [einen 2,75-Monatseinsatz hat der übrigens noch nie gemacht (in Dankersen wars ne 3/4 Saison) - sowas ist ja auch nicht unriskant]:
ZitatAlles anzeigenKljaic nimmt Platz auf dem "Schleuderstuhl"
Einstand voll Selbstvertrauen / Kroate übernimmt nun doch den Trainerjob beim Handball-Bundesligisten TuS N-LübbeckeLübbecke (nw). "Gibt es ein bestimmtes Sitzprotokoll? Ist das hier der Schleuderstuhl?". Velimir Kljaic hat sich überhaupt nicht verändert. Der 61-jährige Kroate strotzt nur so vor Selbstvertrauen - und genau dieses Selbstvertrauen soll er den verunsicherten Spielern des TuS N-Lübbecke in seiner dreimonatigen Tätigkeit bis zum Saisonende vermitteln.
Von Rainer Placke
"Wir schaffen das", sagt Kljaic und meint mit diesen drei gelassen ausgesprochenen Worten nichts anderes als den Klassenerhalt in der Handball-Bundesliga.Mit Velimir Kljaic hat der TuS N-Lübbecke seinen Wunschkandidaten verpflichten können, nachdem es in der vergangenen Woche nach der Beurlaubung Jens Pfänders zunächst nicht danach ausgesehen hatte.
Wunschkandidat entspannt und braun
"Ich habe gesagt, der Verein soll erst einmal das Spiel in Wetzlar abwarten. Mit einem Sieg dort hätte man einen vorentscheidenden Schritt unternehmen können und keinen neuen Trainer benötigt. Nun gab es erneut Gesprächsbedarf und ich habe meinen Präsidenten in Zagreb davon überzeugen können, mich für drei Monate gehen zu lassen. Ich muss nur Ende März/Anfang April von Freitag bis Montag zum Final Four nach Zagreb, doch das geht, da wir dann in der Bundesliga mit dem Lübbecke kein Spiel haben", erzählte ein braun gebrannter und äußerst entspannt wirkender Kljaic.
Armin Gauselmann wohnte der gestrigen Vorstellung von Trainer Velimir Kljaic als Vertreter des Wirtschaftsbeirats sowie der Hauptsponsoren des TuS N-Lübbecke bei. Dabei fand der 42-Jährige einige deutliche Worte, die vor allem in Richtung der abstiegsbedrohten Mannschaft gemeint waren. "Wir haben nur noch ein Drittel der Saison vor uns, es sind noch 24 Punkte zu vergeben. Es zählt nur noch der Klasssenerhalt, alles andere ist egal. Jeder einzelne hat seine persönlichen Interessen hinten an zu stellen", so Gauselmann. "Wir haben nicht unwesentliche Bemühungen unternommen, um Velimir Kljaic zu holen, weil wir von ihm und seiner Arbeit überzeugt sind. Aber letztlich ist das alles kein Wunschkonzert. Wir erwarten von allen Spielern, dass sie mitziehen, egal wer auf der Bank sitzt und wie der Trainer heißt", so Armin Gauselmann abschließend.
Die Vorstellung bei der Mannschaft übernahm am Dienstagabend Zlatko Feric, der in Zivil vor den Spielern erschien. "Ich habe ihnen gesagt, dass der neue Trainer keine langen Haare und keinen Bart hat", so Feric in Anspielung auf den ebenfalls als Coach gehandelten Dr. Rasttislav Trtik. Dann gab Feric das Wort an Kljaic weiter. "Ich habe den Jungens gesagt, dass wir nur gemeinsam den Klassenerhalt schaffen. dafür werde ich alles tun", so Kljaic. "Ich bin der Dirigent, doch ohne Orchester bin ich nichts. Gemeinsam wollen wir Musik machen und die nötigen Punkte holen", erzählte Kljaic weiter. Als Hauptaufgabe in den kommenden Tagen bezeichnet der 61-jährige Kroate die Arbeit im "psychologischen Bereich". "Ich muss für die nötige Lockerheit sorgen, um die Köpfe frei zu bekommen", so Kljaic weiter. Gleichwohl erwartet er von seinen Spielern, "ohne Angst in die Spiele zu gehen".
"Ich bin nur dann hart, wenn ich hart sein muss"
"Ich muss versuchen, den Spaß und die Freude am Handball zurück zu bringen. Darüberhinaus muss jeder Spieler das Maximum geben, Faulenzer mag ich überhaupt nicht", so Kljaic. Mit dem ihm anhaftenden Etikett "harter Hund" kann er nur wenig anfangen. "Ich bin nur dann hart, wenn ich hart sein muss. Alles geschieht zum Wohle der Mannschaft. Mit Mut und Selbstvertrauen schaffen wir den angestrebten Klassenerhalt", so Kljaic. "Alle Spieler müssen wie ich bereit sein, alles zu geben. Ich kann ihnen Wege zeigen, die sie mitgehen müssen. Dann muss ich acht Leute suchen, die geeignet sind für diesen Kampf um den Klassenerhalt", so Kljaics Vorstellungen. Den Rückflug nach Zagreb hat er für den 4. Juni gebucht, an die mögliche darauf folgende Relegation verschwendet er keinen Gedanken. "Ich werde die drei Monate in Lübbecke alles geben. Zu Hause wartet nämlich eine junge Frau auf mich", so ein schmunzelnder Kljaic .
-
... zudem ist ja Hamburg in der Bittstellerposition. Reichlich merkwürdig, sich darüber zu mokieren.