Beiträge von Karl

    Nur mal so am Rande: ich glaub, der [in 'der heutigen Zeit' etwas 'altertümlich' anmutende, aber doch 'schöne' (jedenfalls stilvoller als irgendein 'We are the champions')] Gesang "So ein Tag so wunderschön wie heute', der wäre in einer anderen Halle als der Dortmunder Westfalenhalle nach Spielende nicht aufgekommen.

    Die Halle hat schon von der Architektur her einen Charme, der den Multifunktionsarenen abgeht.

    Kreis ausm Pott schreibt:

    Zitat

    Ja, das Auspfeifen ist eine zweischneidige Sache. Den Gegner grundsätzlich von Beginn an auszupfeifen ist nicht ok.

    Das seh ich auch so. Wenn es eine 'Vorgeschichte' (z.B. bei Lokalderbys) gibt, dann ist auspfeifen bei Klubmannschaften auch beim Einlaufen noch okay.

    Bei Nationalmannschaften liegt die Sache aber ein wenig anders. Sie sind immerhin Repräsentanten ihres Heimatverbandes und Gäste des DHBs - und verdienen schon aus diesem Grund Respekt (und Rivalitäten sind dem Gros des Publikums jawohl kaum bekannt). Im Spielverlauf sind Pfiffe dann (weltweit) eine ganz normale Reaktion des Publikums ihr Mißfallen (über SRs oder das Verhalten der gegnerischen Mannschaft) auszudrücken - ist jedenfalls als Ventil weit besser als die einschlägigen Sprechchöre.

    Systematisches Auspfeiffen 'ohne Grund' wirft ein schlechtes Licht auf die Heimpublikum - und ist einer WM eigentlich nicht würdig.

    Neven schreibt:

    Zitat

    Die Schreiben so lange voneinander ab, dass am Schluss niemand mehr weiss, woher das "Original" kommt!

    Tja, das ist 'Journalismus' (sorry 'Contentproduktion') in Zeiten des Internets ;)

    Nuja, davon, daß Du die jetzt kennst, davon hat ISE ja auch nicht viel. Würd das mal eher so als Hobby von Rosendahl einschätzen (oder pathetisch gesagt: "dem Handball zurückgeben, was er einem selbst gegeben hat"). Nicht ganz so gut find ich allerdings, daß er sich auf der VFL-Bank rumtrieb (rumtreibt? - hab diese Saison kein VFL-Spiel gesehen).

    Überhaupt haben ja fast alle große Sponsoren von Handballvereinen persönliche oder biographische Verbindungen zum Handball (z.B. sogar Rudolph) - betriebswirtschaftliche oder sonstige Kalküle mögen im Enzelfall zwar ne Rolle spielen (die 'sonstigen Gründe' vor allem bei denjenigen, die sich als Person öffentlich in Zusammenhang mit ihrem Engagement stark exponieren), aber ich glaub schon, daß vieles 'Mäzenatentum' ist.

    Ps. Die Argumentation im Zeitungsartikel find ich eigentlich schon nachvollziehbar: man kann ja von den Angestellten von ISE schlecht Gehaltsverzichte oder unbezahlte Mehrarbeit verlangen, damit der Geschäftsführer sich weiter auf die VFL-Bank setzen kann ;) (sowas kann man halt den Leuten im eigenen Betreib und dem Betriebsrat schlecht verkaufen)

    2. Ps. Generell finde ich es aber immer sehr unfein, wenn über Leute undifferenziert hergezogen wird, die viel Geld und Engagement in die Unterstützung des Handballs gesteckt haben (z.B. Maxima und Klimek) - und sich dann gezwungenermaßen (oder weil ihnen die Umstände absolut nicht passten) zurückziehen.

    FAZ (Seele schreibt:

    Zitat

    Noch immer genießt der Bundestrainer Brand, der 1978 in der Ägide des kroatischen "Magiers" Stenzel zusammen mit anderen Spielerpersönlichkeiten wie Deckarm, Schmidt oder Wunderlich Weltmeister wurde

    :nein: (naja, Seele meint wohl, daß nur Gummersbacher Weltmeister geworden sind ;) ).

    Im Artikel die üblichen Argumente (Klischees), die man schon 1000 mal gelesen hat (und die nicht unbedingt falsch sind). Irgendwie wird der Sportteil der FAZ sowieso hoffnungslos überschätzt.

    Gehört zwar nicht ganz direkt zum Thema - aber mit solchen Argumentationen müssen Förderer des Handballsports rechnen, wenn es in der eigenen Firma nicht mehr läuft:

    Zitat

    Bei vielen geht die Angst um
    VON ANDREAS ARNOLD, 24.01.07, 12:09h

    Bergneustadt - Bereits vor ihrer Frühschicht trafen sich gestern wie jeden Morgen einige Arbeiter in Carolas Frühstücksstübchen. „Hier hat es gewaltig geraucht, die Beschäftigten sind ganz schön sickig. Die haben alle die Faxen dicke“, sagt Carola Sprunkel. Über Gründe für die Krise wurde bei Kaffee und Schinkenbrötchen debattiert: „Viele geben dem Management die Schuld an der Krise“, weiß Sprunkel. Doch nicht alle Geschäftsführer werden von der Belegschaft über einen Kamm geschoren. „Auf Gerhard Reuber, der inzwischen ausgeschieden ist, lassen die Jungs nichts kommen, doch Gerd Rosendahl sehen die meisten am liebsten von hinten“, erklärt die Geschäftsfrau. Wenig Verständnis haben viele ihrer Kunden dafür, dass sich ISE beim VfL Gummersbach und im Bobsport mit so viel Geld engagiert: „Die Männer wollen nicht zehn Stunden umsonst arbeiten, damit der VfL seine Million bekommt.“

    Ganzer Artikel: KSTA hier

    Loran schreibt:

    Zitat

    Was soll das bedeuten?

    Die Frage stellt sich bei allen Meldungen aus Gummersbach. Das jetzt ein Spieler neu verpflichtet werden soll - naja, der VFL hat ja reichhaltigste Erfahrungen, (nicht finanzierte) Neuverpflichtungen vorzunehmen (wenn ich mich recht erinnere, war das Ende der 90er ja auch eine 'Kommunikationsstrategie' des VFLs auf Krisenmeldungen).

    Neue Sponsoren? Mal gucken, der Zeitpunkt jetzt während der WM ist natürlich günstig - sehr skeptisch macht mich aber, daß Krämer 'Gasprom' nicht ausschließt.

    Neven schrebt:

    Danke Neven - das ist doch mal ein informatives Posting! [und zeigt einem doch irgendwie, daß man keine Äußerung, die in der Presse gedruckt wird (zudem noch in übersetzter Fassung) umstandslos übernehmen sollte]

    Ps. Witzig vor allem, was Schwartz (Sport 1) aus der HaWo Meldung aus der angeblichen prinzipiellen Wechselwilligkeit von Balic macht (siehe Thread Wechselgerüchte) - es gibt übrigens sogar einen DPA-Artikel vom Montag zum 'Balic-Wechsel' z.B. hier

    Snuffmaster schreibt

    Zitat

    Wenn es wirklich sau wichtige Entscheidungen geben würde, würde man auch diese zu 4. treffen und auf das 5. Mitglied verzichten...

    Mal ne 'blöde* Frage: Wer ist denn das 5. Aufsichtsratsmiglied ?Hecker wird als Geschäftsführer doch wohl kein Mitglied sein, mit solchen Typen wie Hecker würde sich ein Provinzbanker ;) [was anderes ist er als Sparkassenmensch ja nicht - ich finde es übrigens ungeheuerlich, wie er sich über demokratisch legitimierte Parlamentarier von Anteilseigner der Kreissparkasse Köln äußert (Hallenausbau); Krämer scheint in seiner Selbstherrlichkeit wirklich völlig abgehoben zu sein] wie Krämer doch kaum gleichberechtigt in ein Gremium setzen; edit: ist Hecker überhaupt Geschäftsführer? - wenn ich das recht sehe, ist das jetzt (vorläufig) Kienbaum (als Nachfolger von Krämer) -oder?

    Ps. Dem DHB kann man jawohl nur gratulieren, daß er bei der WM-Organisation die Sponsoringangebote der Sparkassenorganisation ignoriert hat (und sich damit Krämer vom Hals gehalten hat)

    Edit: 6X mal editiert- war halt mit den Klammern kompliziert ;)

    Ingo schreibt:

    Zitat

    Das Dortmund keine Handballstadt ist weiß ein jeder

    Tschuldigung, aber damit disqualifizierst Du Dich selbst. Die Westfalenhalle ist (historisch gesehen) die Handballhalle in Deutschland - eine WM ohne (führenden) Einbezug dieser Halle wär für mich schlichtweg nicht denkbar.

    Aufgrund der räumlichen Anlage wirds morgen wohl (am Anfang des Spiels) kein (künstlich) euphorisierter Hexenkessel sein. Der DHB geht aber den richtigen Weg seine Identität und Tradition nicht zu verleugnen (und davon lebt der Handball - nicht z.B. von irgendeiner SAP- Colorline- Kölnarena usw.)

    Ulf schreibt:

    Zitat

    Ja, das war schon wieder fast der alte Fritz. Sehr erfreulich.

    Man muß sich natürlich vielleicht schon fragen, ob diese Aktion mit dem agressiven Rauslaufen wirklich notwendig ist.

    Wenn es heute gegen die Franzosen gegangen wäre, hätte es eine 'nette' Prügrelei auf dem Spielfeld gegeben. Ich bin mal gespannt, ob die SRs die (für heutige Verhältnisse) überzogene (und oft plumpe) Aggressivität des deutschen Abwehrverhaltens im weiteren Turnierverlauf härter sanktionieren (gegen Fritz wäre eine Disqualifikation auch denkbar gewesen - sicherlich m.E. kein 'Muß' - aber vertretbar)

    Bibo schreibt:

    Zitat

    ch weiß nicht, wer schlechter war: Die Slowenen oder die Schiedsrichter.

    Ich fand beide eigentlich gar nicht schlecht (die Slowenen zumindest im Angiff - find übrigens auch, daß das ne ganz sympathische Mannschaft ist)

    Zu Lübbeckes Personalplanungen für die nächste Saison (Placke - NW 24.1):

    .....

    Zitat

    In den kommenden Wochen gilt es beim TuS N-Lübbecke weitere Personalentscheidungen zu treffen, wobei die Verträge von Torhüter Torsten Friedrich, Rechtsaußen Thorir Olafsson und Linksaußen Dragan Sudzum auslaufen. Gespräche hat es mit allen dreien gegeben, allerdings kam es noch zu keinem Ergebnis. Gleichwohl ist davon auszugehen, dass sich der Verein von Thorir Olafsson am Saisonende trennen wird. Keine Tendenz ist zurzeit bei Torsten Friedrich und Dragan Sudzum (er hat andere Angebote vorliegen) sowie Damjan Blecic auszumachen.
    Alle anderen Spieler des aktuellen Kaders sind ohnehin vertraglich noch an den TuS N-Lübbecke gebunden. Torhüter Birkir Gudmundsson, Rechtsaußen Dirk Hartmann, Linkshänder Sandu Iacob, Alois Mraz, Branko Kokir, Linksaußen Tim Remer sowie die beiden Kreisläufer Patrick Fölser und Nico Greiner haben jeweils Verträge bis 2008, der tschechische Rückraumspieler Jakub Szymanski ist sogar bis 2009 vertraglich gebunden.

    "Die wichtigste Personalie, die es zu erledigen gilt, ist die Verpflichtung eines Nachfolgers von Rolf Hermann", weiß Geschäftsführer Uwe Kölling. "Wir sondieren den Markt sehr genau und sichten vor allem bei der Weltmeisterschaft", so Kölling weiter. Uwe Kölling sah sich beispielsweise am Sonntag und Montag die WM-Spiele in Halle an, am Donnerstag wird er das deutsche Spiel gegen Tunesien verfolgen. Sowohl Trainer Jens Pfänder als auch Zlatko Feric sind auch unterwegs, um nach potenziellen Verstärkungen Ausschau zu halten.

    Gleichwohl weiß auch Kölling, dass zurzeit "kaum jemand bei uns unterschreiben wird, weil wir noch vehement um den Klassenerhalt kämpfen". "Allerdings geht das sieben anderen Vereinen nicht anders", so Köllings Zusatz.

    Ebenfalls offen ist noch, ob Jens Pfänder auch in der kommenden Saison als Trainer des TuS N-Lübbecke fungieren wird. Sein Vertrag läuft am 30. Juni aus, Gespräche über eine mögliche Weiterbeschäftigung wird es im März geben.

    NW-Lübbecke

    Die Fusion in Bielefeld erfolgte erst, als des 'Kind schon in den Brunnen gefallen war'(ich nehm an, daß Du die zwischen Jöllenbeck und A./H. meinst) Das Problem des Bielefelder Bundesligahandballs war es aus meiner Sicht, daß die TSG im Prinzip immer ein Vorortverein (v.a. die Funktionäre!, aber auch das Stammpublikum) geblieben ist (Altenhagen/Heepen). Der Hinderungsgrund 'Arminia' wird meiner Ansicht nach überschätzt - mit einem anderen Management (und vor allem mit einer als 'Türöffner' zur Bielefelder Geschäftswelt/Industrie fungierenden Persönlichkeit)
    hätte es Ende der 90er durchaus gelingen können, einen vierten OWL-Bundesligisten zu etablieren (das hätte GWD und N-L gar nicht besonders berührt, den Lemgoern hätte es vermutlich geschadet)

    'Handballhochburg bzw, -region OWL' ist natürlich okay (die Gründe hast Du aufgeführt - im Frauenhandball kann man es im BL-Bereich noch ergänzen um Blomberg/Herrentrup; Stemmer/Friedewalde oder früher: Eintracht Minden - in der Großgemeinde Hille ist z.B. Handball ja nun wirklich die absolute Sportart Nr. 1) - mich hat nur die undifferenzierte und marktschreierische Attitüde des hier gelobten Spiegelartikels gestört.

    Ps. Der Handball im katholischen Teil OWLs ist eher auf dem 'Rückzug'.

    Wenn Roggisch so gegen den Mann geht, dann sind das ganz klar 2 Minuten (unabhängig davon, ob er ihn auch wirklich getroffen hat - ich meine 'ja'). Es hätten übrigens noch einige weitere Zeitstrafen gegen ihn verhängt werden können im Verlauf des Turniers (und des Polenspiels). Die unkontrollierten und übermotivierten Aktionen von Roggisch sind ein Problem für die Mannschaft - die SR-Leistungen waren das bislang bestimmt nicht.

    Nun, die Diversifizierung des SCM scheint wohl nicht so recht voranzugehen:

    Zitat

    23.01.2007 Stadtrat will im Februar zur Bördelandhalle beraten

    Magdeburg (kt). Ob die vom SCM-Manager Bernd-Uwe Hildebrandt gehegten Ausbaupläne für die Bördelandhalle reifen, ist weiter offen. Eigentlich wollte sich der Stadtrat auf seiner jüngsten Sitzung erneut mit dem Thema befassen. Auf eine Nachfrage des Linke.PDS-Fraktionschefs Hans-Werner Brüning, zuckte OB Lutz Trümper jedoch nur mit den Schultern: „Wir hatten bis Januar ein Finanzierungskonzept angefordert. Es liegt nicht vor, damit ist der Stand unverändert und es gibt nichts Neues zu beraten.“ Brüning verwies darauf, dass die offene Frage nach der Hallenzukunft jedoch die städtische Hallenbetriebsgesellschaft bei ihrer Veranstaltungsplanung in arge Bedrängnis bringe und die Situation so nicht mehr lange bleiben könne. Aktuell betreibt die stadteigene Messe- und Veranstaltungsgesellschaft GmbH die Bördelandhalle nebst Elbauenpark, Messe, AMO, Johanniskirche und Stadthalle. Die Bördelandhalle ist das Zugpferd im Magdeburger Hallenveranstaltungsgeschäft. Schafft Hildebrandt den Ausbau-Coup, hat der Stadtrat zur Refi nanzierung ihre langfristige Verpachtung an eine private Betreibergesellschaft in Aussicht gestellt. Heißt: Die stadteigene Gesellschaft weiß aktuell gar nicht, wie lange sie noch mit ihrem Zugpferd planen kann. Ein misslicher Umstand. Das sieht auch der Ratsvorstand so. Sein Vorsitzender Jens Ansorge (CDU) legte auf Brünings Intervention hin spontan fest: „Das Problem liegt auf der Hand, und wir müssen uns darüber verständigen. Wir werden die Frage nach dem Bördelandhallen- Ausbau im Februar auf die Tagesordnung setzen.“ Heißt: Am 15. Februar wird der Rat zum Thema tagen. Für den Ausbau könnte es durchaus brenzlig werden, zeichnet sich bis dahin noch immer keine sichere Finanzierung ab. Die Geduld von Teilen des Rates und der Verwaltung mutet schon arg strapaziert an.


    Zeitung: Magdeburger Volksstimme
    Autor/in: Katja Tessnow
    Erscheinungsdatum: 23.01.2007

    Erhältlich über: SCM-Homepage

    Ps: Meldung vom letzten Jahr (eingestellt auf S. 1 dieses Threads:

    Zitat

    13.02.2006 - Ausbau Bördelandhalle: Finanzierungskonzept in 14 Tagen fertig